Hallo, ich habe hier einen kleinen Trafo für 12V/1,4VA . Leider steht
nicht drann, welche Pins Primär oder Sekundär sind. Laut LC-Messgerät
hat eine seite 0,13H und die andere 18,8H. Welche seite ist welche ????
>Welche seite ist welche ????
Die 230V Seite ist die wo die Pins weiter auseinander sind.
Statt LC Messgerät miss mal den Widerstand. Die 230V Seite ist
hochohmiger.
Jede Seite kann Primär sein, sinngemäss wie ( die meisten ) Motoren
Generatoren sein können, und vice versa.
Die Seite mit der höchsten Impedanz bzw. DC-Widerstand hat oft ( nicht
immer bei Mehrwicklungstrafos ! ) die höchste Spannung.
( Ohne Gewähr. )
Gruss
Andreas wrote:
> Also die Pins die enger stehen, haben 26,2 ohm und 0,13H. Die weiter> auseinander stehen haben 2,5 kohm und 18,8 H.
Also wenn die Pinabstände schon unterschiedlich sind, dann ist es doch
wohl klar, wo die höhere Spannung drankommt...
Die 230 V Seite sollte wie schon beschrieben, die mit dem höherern
Widerstand, mehr induktivität und dem Größeren Abstand sein. pasßt doch
alles zusammen, was will man mehr.
Bei so kleinen Trafos wird oft mehr Platz für die Primärwindungen
reserviert, denn da wird deutlich mehr Leistung umgesetzt. In der Regel
wird das die 230 V Seite sein. Es gibt da also schon eine Ausgezeichnete
Primärseite. Andersherum betrieben wird der Trafo dann noch schlechter
als er ohnehin schon ist.
Trafos haben ein nicht ganz offensichtliches Vindungsverhaeltnis, das
vom Spannungsverhaeltnis abweicht. Denn ein Trafo, der nach dem
Spannungsverhaeltnis gewickelt wird erreicht die Spannung nur im
Leerlauf. Spezifiziert wird ein Trafo aber bei Nennlast. Dieser
Unterschied haengt mit den Nebeninduktivitaeten zusammen, und kann bei
kleinen Trafos mehr betragen.
Dies wird bei der Herstellung kompensiert. Wahrend ein 1kW Trafo im
Leerlauf vielleicht 4% Ueberspannung erzeugt, sind es beim 1W Trafo
schon 40%. Diese Ueberspannung schafft man mit sekundaeren
Mehrwindungen, und daraus kann man auch die primaer/sekundaerseite
bestimmen, wenn es denn mal nicht so eindeutig wie bei einem Netztrafo
sein sollte.
Reto Lempen wrote:
> sonst würden bei 26.2ohm über 8A in
Falsch. Abgesehen von dem DC Widerstand gibt es auch noch eine
Induktivität die bei Wechselspannung eine weitaus höhere Impedanz hat.
Hallo
> sonst würden bei 26.2ohm über 8A in>>Falsch. Abgesehen von dem DC Widerstand gibt es auch noch eine>>Induktivität die bei Wechselspannung eine weitaus höhere Impedanz hat.
Wie groß muss die Induktivität sein um alleine den Gleichstrom-R von
2.5kohm zu erreichen.
...Und erst die mechanischen Abmessungen.
Ich rechne erst gar nicht..für was auch?
gruß
juppi wrote:
> Hallo>>> sonst würden bei 26.2ohm über 8A in>>>>>Falsch. Abgesehen von dem DC Widerstand gibt es auch noch eine>>>Induktivität die bei Wechselspannung eine weitaus höhere Impedanz hat.>> Wie groß muss die Induktivität sein um alleine den Gleichstrom-R von> 2.5kohm zu erreichen.
Gerade mal 8H, das erreicht ein Trafo locker.
Hallo
@Benedikt K. (benedikt)
Und wie sind die mechanischen Masse?
die Ausg-U sind dann tausende Volt.
Nach meiner pers.Erfahrung ist die hochohmige Seite der 230V Anschluss.
..nicht 100% , aber 99,999999%
und du bist auch dieser Meinung, da bin ich 100% sicher
gruß
Peter (Gast)
>... tausende Volt. ...
Richtig , das ist falsch?!
Der Trafo ist
>kleinen Trafo für 12V/1,4VA .
Bei diesen Werten ist die hochohmige Seite 100%
die 230 V Seite.
Wenn du anderer Meinung bist , kann ich es nicht ändern.
Welche Wissenschaftliche Begründung hast du noch zu einer Anderen
Meinung.
gruß
hm, kurze zwischenfrage: ich möchte mal den widerstand der
primärwicklung etwas in frage stellen 8also den gleichstromwiderstand).
eine widerstandsmessung funktioniert doch in der regel über einen
konstantstrom, bzw. über eine spannungsmessung des durchflossenen
widerstandes. das hieße also, dass der gewickelte kupferdraht 2,6kohm
hat, der muss also verdammt lang sein und unvorstellbar dünn. oder
vertue ich mich und die widerstandsmessung wird anders vorgenommen?
nemon wrote:
> das hieße also, dass der gewickelte kupferdraht 2,6kohm> hat, der muss also verdammt lang sein und unvorstellbar dünn.
Ist er auch. Bei kleinen Trafos ist der Draht so dünn, dass man ihn fast
nicht mehr sieht.
Ja, aber zum Glück ist er mit Isolier-Lack umhüllt, das macht ihn wieder
deutlich sichtbar.
Übrigens haben kurzschlußfeste Kleintrafos einen auffällg hohen
Cu-Widerstand.
Meine güte, hängt doch einfach mal 1V 50Hz Rechteck oder Sinus dran,
wenn auf der anderen Seite mehr rauskommt ist das die 230V Seite.
Wenn die 1V unter Last nicht stabil sind mit dranhängendem Trafo
nachmessen.
>Meine güte, hängt doch einfach mal 1V 50Hz Rechteck oder Sinus dran,>wenn auf der anderen Seite mehr rauskommt ist das die 230V Seite.
Welche jetzt?
duck
Hallo Leute gaanz langsam erstens Grundlagen:
Induzierte/"Erzeugte"(nicht schlagen bitte) Spannung ist von der
Windungsanzahl, magn.Fluss änderung und der Zeitveränderung:
Entweder du bewegst ein Magnet hin und her (einmal stärkere Magnetfluss
ein mal weniger!!) .
oder Gibst einmal mehr Volt und einmal weniger Volt auf die
Primärwicklung
oder schaltest die ganze Zeit ein und aus.(einmal Fluss einmal kein
Fluss)
Je mehr Windungen du hast, desto mehr Fluss ist gleich mehr ui:
ui=induzierte Spannung
N=Windungsanzahl
dPhi= Flussänderung [Vs=Wb]
dt= Zeitdauer der Flussänderung [1/s=Frequenz=50Hz bei Netz]
Also kurz gesagt: ui= N* dPhi/dt
zusätzlich Upri/Usek = Npri/Nsek
pri 10Wdg mit 10V = sek 5Wdg mit 5V
pri 10Wdg mit 10V = sek 20Wdg mit 20V
pri mehr Wdg = sek weniger V
pri weniger Wdg = sek mehr V
Warte mal Windungen sind aus Drähten und Dähte haben Ohm(Widerstand):
pri mehr Ohm = sek weniger V
pri weniger Ohm = sek mehr V
In deinem Fall: sek weniger V = pri mehr Ohm
Die Seite mit dem meisten Ohm ist primär!!
Lg TCS998
manny schrieb:> Ich verstehe nicht wie manche Leute auf so einen Thread kommen der schon> Jahre lang im Keller ist.
Leider fehlt eine eindeutige Kennzeichnung alter Threads in
diesem Forum. So merkt nur der erste Antworter, das es ein
alter Thread ist.
Benedikt K. schrieb:> Reto Lempen wrote:>> sonst würden bei 26.2ohm über 8A in>> Falsch. Abgesehen von dem DC Widerstand gibt es auch noch eine> Induktivität die bei Wechselspannung eine weitaus höhere Impedanz hat.
Falsch. Du kannst davon ausgehen dass unter diesen Bedingungen der Trafo
hin die Sättigung gerät. Und dann verbleibt neben dem DC-Widerstand nur
noch die Streuinduktivität. Die kannst Du bei 50Hz getrost vergessen.