Primär/Sekundär beim Trafo ?

Gast #990744
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Jede Seite kann Primär sein, sinngemäss wie ( die meisten ) Motoren 
Generatoren sein können, und vice versa.

Die Seite mit der höchsten Impedanz bzw. DC-Widerstand hat oft ( nicht 
immer bei Mehrwicklungstrafos ! ) die höchste Spannung.

( Ohne Gewähr. )

Gruss
Gast #992649
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Die 230 V Seite sollte wie schon beschrieben, die mit dem höherern 
Widerstand, mehr induktivität und dem Größeren Abstand sein. pasßt doch 
alles zusammen, was will man mehr.

Bei so kleinen Trafos wird oft mehr Platz für die Primärwindungen 
reserviert, denn da wird deutlich mehr Leistung umgesetzt. In der Regel 
wird das die 230 V Seite sein. Es gibt da also schon eine Ausgezeichnete 
Primärseite. Andersherum betrieben wird der Trafo dann noch schlechter 
als er ohnehin schon ist.
Gast #992963
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Trafos haben ein nicht ganz offensichtliches Vindungsverhaeltnis, das 
vom Spannungsverhaeltnis abweicht. Denn ein Trafo, der nach dem 
Spannungsverhaeltnis gewickelt wird erreicht die Spannung nur im 
Leerlauf. Spezifiziert wird ein Trafo aber bei Nennlast. Dieser 
Unterschied haengt mit den Nebeninduktivitaeten zusammen, und kann bei 
kleinen Trafos mehr betragen.
Dies wird bei der Herstellung kompensiert. Wahrend ein 1kW Trafo im 
Leerlauf vielleicht 4% Ueberspannung erzeugt, sind es beim 1W Trafo 
schon 40%. Diese Ueberspannung schafft man mit sekundaeren 
Mehrwindungen, und daraus kann man auch die primaer/sekundaerseite 
bestimmen, wenn es denn mal nicht so eindeutig wie bei einem Netztrafo 
sein sollte.
Gast #994380
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Hallo

> sonst würden bei 26.2ohm über 8A in


>>Falsch. Abgesehen von dem DC Widerstand gibt es auch noch eine
>>Induktivität die bei Wechselspannung eine weitaus höhere Impedanz hat.

Wie groß muss die Induktivität sein um alleine den Gleichstrom-R von 
2.5kohm zu erreichen.
...Und erst die mechanischen Abmessungen.

Ich rechne erst gar nicht..für was auch?

gruß
#994388
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juppi wrote:
> Hallo
>
>> sonst würden bei 26.2ohm über 8A in
>
>
>>>Falsch. Abgesehen von dem DC Widerstand gibt es auch noch eine
>>>Induktivität die bei Wechselspannung eine weitaus höhere Impedanz hat.
>
> Wie groß muss die Induktivität sein um alleine den Gleichstrom-R von
> 2.5kohm zu erreichen.

Gerade mal 8H, das erreicht ein Trafo locker.
Gast #994402
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Hallo

@Benedikt K. (benedikt)

Und wie sind die mechanischen Masse?

die Ausg-U sind dann tausende Volt.


Nach meiner pers.Erfahrung ist die hochohmige Seite der 230V Anschluss.

..nicht 100% , aber 99,999999%

und du bist auch dieser Meinung, da bin ich 100% sicher

gruß
Gast #994429
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Peter (Gast)

>... tausende Volt. ...

Richtig ,  das ist falsch?!

Der Trafo ist
>kleinen Trafo für 12V/1,4VA .

Bei diesen Werten ist die hochohmige Seite 100%
die 230 V Seite.

Wenn du anderer Meinung bist , kann ich es nicht ändern.
Welche Wissenschaftliche Begründung hast du noch zu einer Anderen
Meinung.



gruß
Gast #994635
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hm, kurze zwischenfrage: ich möchte mal den widerstand der 
primärwicklung etwas in frage stellen 8also den gleichstromwiderstand). 
eine widerstandsmessung funktioniert doch in der regel über einen 
konstantstrom, bzw. über eine spannungsmessung des durchflossenen 
widerstandes. das hieße also, dass der gewickelte kupferdraht 2,6kohm 
hat, der muss also verdammt lang sein und unvorstellbar dünn. oder 
vertue ich mich und die widerstandsmessung wird anders vorgenommen?
Gast #4559053
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Hallo Leute gaanz langsam erstens Grundlagen:

Induzierte/"Erzeugte"(nicht schlagen bitte) Spannung ist von der 
Windungsanzahl, magn.Fluss änderung und der Zeitveränderung:

Entweder du bewegst ein Magnet hin und her (einmal stärkere Magnetfluss 
ein mal weniger!!) .
oder Gibst einmal mehr Volt und einmal weniger Volt auf die 
Primärwicklung

oder schaltest die ganze Zeit ein und aus.(einmal Fluss einmal kein 
Fluss)

Je mehr Windungen du hast, desto mehr Fluss ist gleich mehr ui:

ui=induzierte Spannung
N=Windungsanzahl
dPhi= Flussänderung [Vs=Wb]
dt= Zeitdauer der Flussänderung [1/s=Frequenz=50Hz bei Netz]

Also kurz gesagt: ui= N* dPhi/dt

zusätzlich Upri/Usek = Npri/Nsek
pri 10Wdg mit 10V = sek 5Wdg mit 5V
pri 10Wdg mit 10V = sek 20Wdg mit 20V

pri mehr Wdg = sek weniger V
pri weniger Wdg = sek mehr V

Warte mal Windungen sind aus Drähten und Dähte haben Ohm(Widerstand):

pri mehr Ohm = sek weniger V
pri weniger Ohm = sek mehr V

In deinem Fall: sek weniger V = pri mehr Ohm
Die Seite mit dem meisten Ohm ist primär!!

Lg TCS998
Gast #4559848
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Benedikt K. schrieb:
> Reto Lempen wrote:
>> sonst würden bei 26.2ohm über 8A in
>
> Falsch. Abgesehen von dem DC Widerstand gibt es auch noch eine
> Induktivität die bei Wechselspannung eine weitaus höhere Impedanz hat.

Falsch. Du kannst davon ausgehen dass unter diesen Bedingungen der Trafo 
hin die Sättigung gerät. Und dann verbleibt neben dem DC-Widerstand nur 
noch die Streuinduktivität. Die kannst Du bei 50Hz getrost vergessen.

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