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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Audio-Mosfet-Verstärker (25Watt)


Autor: Benny H. (hardest)
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Hallo allerseits,

Ich bin neu hier im Forum und neu in der Elektrolötbranche ^^
Ich habe noch nicht viel Erfahrung und stehe somit schon vor meinem 
ersten Problem!

Ich wollte für die Werkstatt ein Verstärker für den Rechner basteln... 
ich glaub ich habe mich etwas übernommen bei diesem Gedanken ihn selbst 
zu baun statt zu kaufen.

Nun ja... das Netzteil funktioniert gut! Nur habe ich Probleme mit dem 
Verstärker selbst...

Ich habe mich nach dieser Anleitung gehalten:
http://www.redcircuits.com//Page2.htm

Die Bauteile habe ich anhand dieses Plans aufgebaut und verlötet:
http://www.virtoreal.net/DSCN0621.jpg
http://www.virtoreal.net/DSCN0622.jpg

Jedoch kochen mir der Widerstand: R13 und R16 ständig weg (10 Ohm) und 
der Q5 fängt auch zum köcheln an ^^ Ich habe alles mit dem Ohmmeter 
gecheckt, kein Fehler gefunden...  alle Lötstellen überprüft.. auf 
Richtigkeit überprüft, die Bauteile überprüft... alles in Ordnung... 
Aber die Kochen dennoch...

Ich bin ratlos ^^

Vielleicht weiß jemand Rat, und kennt dieses Problem bei dieser 
Schaltung (schön wärs ^^) An dem Kabeln hängt lediglich der 500 Ohm 
Poti. Dazu hab ich die 2 Transistoren nach außen verlegt damit ich 
später den Kühlkörper besser anbringen kann.

Oben habe ich zur Übersicht | Erde | Minus | Plus angelegt.

Gibt´s irgendwelche Ideen was ich noch probieren könnte?
Würde mich rießig freuen den ich bin schon lange am Verzweifeln ^^

Gruß
Hardy

Autor: holger (Gast)
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>Die Bauteile habe ich anhand dieses Plans aufgebaut und verlötet:

Da hättest du auch einen Blick aus dem Fenster
fotografieren können ;) SCNR

Autor: holger (Gast)
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Sorry für meinen ersten Post :(

>An dem Kabeln hängt lediglich der 500 Ohm Poti.

Das mit den Kabeln ist keine gute Idee. Das Poti
muss ganz kurz verbunden werden. Wahrscheinlich
schwingt die ganze Endstufe unkontrolliert.

Du weisst wofür das Poti gut ist?

Eine 25W Endstufe kann man sich sehr einfach mit einem
einzigen Chip aufbauen. Z.B. TDA2050 oder sowas.

Autor: skua (Gast)
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Versuch doch erstmal was mit nem TDA2040 oder so.
Das sind weniger Teile und vielfach aufgebaute Schaltungen.
Bei den Red bin ich mir nicht immer sicher ob das so geht.

Ansonsten sind Audiofragen besser bei http://www.hifi-forum.de besser 
aufgehoben.

mfg

Autor: Benny H. (hardest)
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>>An dem Kabeln hängt lediglich der 500 Ohm Poti.
>
> Das mit den Kabeln ist keine gute Idee. Das Poti
> muss ganz kurz verbunden werden. Wahrscheinlich
> schwingt die ganze Endstufe unkontrolliert.

Würde das dazu führen das die Widerstände durchschmoren und allgemein 
chaos herrscht in sachen spannung / strom ? ^^

Nun ja, nun hab ich die bauteile schon gekauft... daher wollte ich das 
eigentlich zu ende bringen :(

Autor: skua (Gast)
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@holger
Als ich angefangen habe zu schreiben war dein Beitrag noch nicht zu 
sehen.
Aber wie sagt man da so schön 2 d 1 g

mfg

Autor: Benny H. (hardest)
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Ich hoffte hilfe zu bekommen und nicht alternativen :(

Autor: Roland Praml (pram)
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Kleine Fehleranalyse von mir:

R13 und R16 rauchen ab -> dahinter wird zu viel Strom verbraucht.

Als Verbraucher kommen nur Q3/Q5 R5/R10 (sowie C3/C4) in Frage

Wie du schon schreibst ist es Q5

Damit Strom fließen kann muss dieser durch CE von Q5.
Es kann also der Strom nur über R9 oder über Q6 abfließen.

-> Da R9 15K hat (hat er das, prüfen!) können hier nur 2 mA abfließen. 
Deshalb wird Q5 also nicht warm

-> Da Q6 ein PNP Transitor ist (ist er das?) kann auch über die BC-Diode 
nichts abfließen, da diese sperrt.

Mein erster Tip deshalb Q6 ist defekt und es fließt Strom über 
R11-Q7-R12
-> wobei R12 mit seinen 10 Ohm ebenfalls abrauchen/köcheln müsste.
-> da dies aber scheinbar nicht der Fall ist, hast du wohl doch einen 
Verdrahtungsfehler


Gruß
Roland

Autor: M. Beffa (m_beffa)
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Also der Grund für das Durchschmoren der Widerstände liegt ganz einfach 
darin, dass zuviel Strom durch das Teil fliesst :) Oder kann es sein 
dass du dort einen Leistungswiderstand einsetzen müsstest und du hast n 
normen 1/4 W genommen?

Autor: M. Beffa (m_beffa)
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Ah, sind normale 1/4 Widerstände vorgesehen ;)

OK, dann überprüf nochmal ob du die Transistoren richtig bestückt hast 
NPN/PNP... Dann miss die Spannungen über den Widerständen und berechne 
mal ob das so sein kann..

Achja, finde es gut dass du selbst ne Schaltung aufbauen möchtest als 
hier irgend en TDA zu nehmen. Das wird schon...

Autor: skua (Gast)
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>Würde das dazu führen das die Widerstände durchschmoren und allgemein
>chaos herrscht in sachen spannung / strom ? ^^

Kann sein.

Setz erstmal den vorschlag von Benny um.

Auch die Leitungen zu/von den Treibern zu den Endstufen sollten kurz 
sein.
Das sieht bei dir noch nicht so Optimal aus.

mfg
skua

Autor: GeraldB (Gast)
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>An dem Kabeln hängt lediglich der 500 Ohm Poti.

Das ist kein Poti sondern ein 20-Gang Spindeltrimmer. Es dient zur 
Einstellung des Ruhestroms.

Autor: Benny H. (hardest)
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Danke an Pram für die wunderbare analyse! Das zeigt mir wieviel ich noch 
zu lernen habe ^^ Auch ein danke an Beffa für das Verständnis ^^ 
Spannung messen kann ich ja leider nicht ^^ sonst brennt mir alles ab 
hier xD

Ich werde morgen gleich alles durchchecken, eines kann ich jetzt schon 
sagen... auf die richtigen PNP / NPN´s hab ich geachtet, auch die 
widerstände stimmen alle. Jedoch hab ich damals als die 10 ohm 
widerstände schon gekocht haben einen fehler gefunden und behoben. 
Vielleicht wurde ein Transistor dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Ich 
hatte statt eines 470 mücro (^^) ein 470 nF kondensator eingebaut bei 
C3, zudem noch bipolig ^^  hatte nicht aufgepasst! Dann hatte ich einmal 
erde rechts im plan vor C11 gepackt, statt dahinter... sollte aber nicht 
allzuviel ausgemacht haben. (Hoff ich ^^)

Eigentlich habe ich alle widerstände überprüft aber ich werde die dir 
von dir genannten nochmals prüfen Pram. Denn R12 bleibt unversehrt  ^^

Autor: nixcheck (Gast)
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Spricht einiges dafür das Q8 tot ist.

Autor: nixcheck (Gast)
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-- und mess mal ob R17 noch den angegebenen Wert hart.

Autor: Benny H. (hardest)
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nixcheck wrote:
> -- und mess mal ob R17 noch den angegebenen Wert hart.

Jep, hat 8R2 Ohm... steht drauf und hab ich gestern gemessen. Auch R18 
hat den entsprechenden wert! Hab gerade noch mal die Verdrahtung 
kontrolliert... es passt alles... irgend ein Transistor muss ne makke 
weg haben, es muss Q5 / Q6 sein... oder auch Q8??  hmmmh...  ich check 
das morgen mal durch!


Auch die Leitungen zu/von den Treibern zu den Endstufen sollten kurz
sein.
Das sieht bei dir noch nicht so Optimal aus.

 skua wrote:
>Auch die Leitungen zu/von den Treibern zu den Endstufen sollten kurz sein.
>Das sieht bei dir noch nicht so Optimal aus.

Stimmt... ich hab sie nur weiter weg damit ich da schön ne kühlung 
draufpacken kann... falls irgendwann mal funktioniert ^^

Gerald B wrote:
>Das ist kein Poti sondern ein 20-Gang Spindeltrimmer. Es dient zur
>Einstellung des Ruhestroms.

Ohoh... ich hab den hier genommen:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUPID=313...

Geht das nicht?!?! hab das englische irgendwie als normalen Poti 
interpretiert, die sind doch aus dem Karamik-Metal verbund oder? 
(Cermet)

EDIT: nun ja den trimmer lötet man halt direkt drauf ...  hab damals 
gedacht das der poti für lautstärke ist ^^  aber dafür braucht man extra 
noch ein 10k an die stromversorgung...  hätt ich besser lesen sollen und 
mehr nachdenken ^^

Autor: skua (Gast)
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Das muß kein mehrgang sein da hast du schon den Richtigen.
Cernet ist nicht automatisch Spindel.

Autor: GeraldB (Gast)
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>Geht das nicht?!?! hab das englische irgendwie als normalen Poti
>interpretiert, die sind doch aus dem Karamik-Metal verbund oder?
>(Cermet)

Eher nicht. Das es sich um einen Trimmer und kein Poti handelt, sieht 
man schon am Schaltzeichen. Ein Poti verleitet zum stängigen Verstellen 
und das ist hier nicht sinnvoll. Bei Cermet weiß der Fachmann, daß sowas 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=B23;G... 
gemeint ist.

Autor: nixcheck (Gast)
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Gedacht war da eher sowas: 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=B22;G...

Das dürfte aber nicht der Grund für das Durchbrennen sein.

Vielleicht hast du ja auch nur die Anschlüsse am Q8 vertauscht.
Miss doch mal in der Schaltung von den Leitungen von R14 -> Q8 nach Q8 
-> Q9 den Widerstand. Da dürfte bei einer Widerstandsmessung nach 
einigen Sekunden, wenn überhaupt nur noch ein Sehr hochohmiger Wert 
angezeigt werden. Wenn nicht ist an Q8 was faul.

Autor: skua (Gast)
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Autor: nixcheck (Gast)
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@skua Stimmt, stehend ist praktischer.

Autor: Raimund Rabe (corvuscorax)
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Also wenn ich mir die Unterseite der Lochrasterplatine anschaue sind die 
beiden MOSFETs Q8 und Q9 definitiv(!) falsch verdrahtet.
Wenn man sich den MOSFET so hinlegt, das man auf die Beschriftung sieht 
und die Pins nach unten zeigen, liegen von links nach rechts, 
Gate-Drain-Source. Das gilt übrigens für beide MOSFETs!
Schaut man nun auf der Unterseite der Lochrasterplatine genau hin, so 
sehe ich das von einem zum anderen Gate mit Source verbunden ist, da auf 
der Oberseite der Lochrasterplatine bei beiden die 'Kühlfahne' in die 
selbe Richtung zeigt - zum (vmtl. etwa) 5-wattigem 
0R22-Zement-Widerstand.
So kann das ganze definitiv nicht funktionieren!!!
Nach noch mehr solcher Fehler mag ich jetzt eigentlich nicht mehr suchen 
- vmtl. sind aber noch mehr solcher (Verdrahtungs-)Fehler versteckt. 
Also alles noch einmal peinlichst genau überprüfen.

Autor: Martin Schneider (Gast)
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Was noch fehlt:
falls die dicken Kondensatoren (470µ) falsch gepolt sind, fließt da auch 
nennenswert Strom durch

Ahoi, Martin

Autor: Benny H. (hardest)
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>Vielleicht hast du ja auch nur die Anschlüsse am Q8 vertauscht.
>Miss doch mal in der Schaltung von den Leitungen von R14 -> Q8 nach Q8
>-> Q9 den Widerstand. Da dürfte bei einer Widerstandsmessung nach
>einigen Sekunden, wenn überhaupt nur noch ein Sehr hochohmiger Wert
>angezeigt werden. Wenn nicht ist an Q8 was faul.

Bekomm da ca 170 MOhm raus! also schon recht hochohmig ^^

>Also wenn ich mir die Unterseite der Lochrasterplatine anschaue sind die
>beiden MOSFETs Q8 und Q9 definitiv(!) falsch verdrahtet.

Ohoh...  ist es nicht egal wo man emitter/collector anschließt?
unterscheidt sich da der Mosfet von normalen Transistoren? Ohoh... 
darauf hab ich nicht geachtet O_o ich könnte aus den schaltsymbol nun 
nicht erkennen wo emitter und collector ist xD

Moment... bei mosfets heisst das ja G (Gate, dt. Steuerelektrode), D 
(Drain), S (Source)...  ohhhohhh

Ich glaub ich hab bockmist baut!

Achja und danke für den senkrechten ^^

und ja, die kondensatoren sind richtig gepolt... wobei ich mich frage ob 
der in der schaltung, der C5 wirklich so richtig reingezeichnet wurde ^^

Autor: GeraldB (Gast)
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Schaltzeichen (Anschlüsse) bei MOSFETs: 
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:MIS...

Der Kondensator C5 ist richtig gepolt.

Es ist nicht egal wie E u. C anschließt. Der Transistor wird dann zwar 
arbeiten, aber nicht optimal.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

das stimmt auch nur bedingt bei kleinen Betriensspannungen.
Die BE-Sperrspannung üblicher Transistoren liegt nur bei ca. 6V.
Darüber verhält sich die BE-Strecke erstmal ähnlich einer Z-Diode. Gibt 
es da keine wirksame Strombegrenzung und die Spannung ist höher, stirbt 
er endgültig.

Bei +-33V Betriebsspannung dürfte ein Vertauschen von Emitter - 
Collektor wohl schnell tödlich enden.

Im Allgemeinen hat man bei solchen Endstufen bei Fehlern sowieso oft 
viele tote Halbleiter...

Widerstände 47 Ohm in den Spannungszuleitungen, Lastwiderstand 200 Ohm 
am Ausgang und Spannungsmesser am Ausgang. Ausgangsspannung muß wenige 
mV sein, Stromaufnahme sollte der erwarteten entsprechen.

Oszi am Ausgang wegen Schwingen oder ersatzweise ein Meßgerät im 
Wechselspannungsbereich über 10µ am Ausgang sind auch zu empehlen.


Gruß aus Berlin
Michael

Autor: ~~~ (Gast)
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"Es ist nicht egal wie E u. C anschließt. Der Transistor wird dann zwar
arbeiten, aber nicht optimal."

Speziell in dem Fall, dass die Emitter-Kollektorspannung ( also "falsch 
herum" ) über ca. 6 V liegt ...

Autor: skua (Gast)
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Bau doch ne testschaltung für den MOSFET um sicher zu sein.
Ich würde dir auch raten das ganze nochmal neu aufzubauen.
Am besten vorher einen Entwurf auf Papier.
Das mach ich immer 2:1 auf Rechenpapier schön gemütlich mit Bleistift so 
ganz ohne Computer.

Autor: Benny H. (hardest)
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ubs etz hab ich erst begriffen das der gate nicht in der mitte liegt xD 
hab das datenblatt begutachtet...  ohaoha...  dann hab ich ja voll den 
bockmist gebaut xD

hmmh... ne testschaltung bauen... klingt vernünftig...

amiga schrieb:
>Widerstände 47 Ohm in den Spannungszuleitungen, Lastwiderstand 200 Ohm
>am Ausgang und Spannungsmesser am Ausgang. Ausgangsspannung muß wenige
>mV sein, Stromaufnahme sollte der erwarteten entsprechen.

bei 33 V oder?

quasie auf D 47 Ohm, und auf S 200 Ohm...  Oszi hab ich keins darum ein 
10 uF oder mehr in reihe an den 200ohm widerstand und danach mein 
multimeter in reihe für strommessung, das auf wechselspannung 
eingestellt ist, da es ein normal leitender mosfet ist sollten meine 33 
V rauskommen unter dem stromverbrauch der im datenblatt für diesen 
mosfet angegeben ist. ab ich richtig verstanden oder? Zudem sollte er 
nicht schwanken im strombereich

Autor: skua (Gast)
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33V Strombereich??
mach doch mal ne Skizze oder ein Foto von deinem Testaufbau.

Autor: Benny H. (hardest)
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ich hab erm noch nicht aufgabaut... ich meinte den vorschlag von amiga

Autor: Benny H. (hardest)
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So nun hab ich neue mosfets eingebaut... (diesmal richtig) ohne erfolg, 
die 10 ohm widerstände zerschießt es dennoch...  hmmh...  jetzt nur 
nicht aufgeben ^^

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

die Widerstände in die + bzw. - Leitung der Stromversorgung. Die sind 
reine Schutzwiderstände und begrenzen erstmal den möglichen Strom, so 
daü man überhaupt messen kann, ohne das was abraucht. Möglichst 1W 
Typen, immerhin können da im Fehlerfall auch noch 33V/47Ohm = 0,6A 
fließen....
Jeweils ein Sicherung in der Spannungszuleitung ist auch zu empfehlen.
Wenn die Schaltung sich richtig verhält, sollten eigentlich nur einige 
10mA fließen, daß verringert dann zwar die Betriebsspannung um ein paar 
Volt, ändert aber an den statischen Verhältnissen erstmal nichts.
Die 200 Ohm am Ausgang sind eigentlich nicht nötig, der Ausgang muß 
möglichst genau 0V gegen GND haben. Die 200 Ohm sorgen aber für eine 
kleine Last am Ausgang, so daß Offsetfehler besser bemerkt werden und 
evtuelles Schwingen im Leerlauf verhindert wird.

Das Problem dieser Schaltungen ist, daß jeder Fehler ALLE Spannungen und 
Ströme verändert...

Bei den benutzten Teilen erstmal alle Halbleiter wenigstens mit dem 
Ohmmeter vorprüfen, BE und BC auf Diodenwirkung, EC muß in beide 
Richtungen sperren.
Bei den FETs muß jemand anders passende Vorschläge machen.

Prinzipiell müßte man auch die FETs erstmal weglassen können, den 500 
Ohm Ruhestromregler auf maximalen Wert stellen und die G-S 
Anschlußpunkte miteinander verbinden können. Dann müßte 
Differenzverstärker/Stromquellen und Treiber auch statisch laufen und 
die Spannung am Ausgang 0V sein.
Dann natürlich KEINEN Lastwiderstand an den "Ausgang", nur messen.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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@ Benny H. (hardest)
Und, läuft dein Mosfet-Verstärker jetzt? würde mich interessieren, ob 
die Schaltung was taugt.
Gruss

Autor: Benny H. (hardest)
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bin noch nicht dazugekommen, hab bisher nur die BC530C getestet... und 
da sind scheinbar schon einige kaputt gegangen ^^

Wenn ich alles durchprobiert habe erstatte ich bericht ^^ danke an amiga 
für die anleitung ;)

Autor: Pata (Gast)
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Hi, Benny wie alle Kollegen beigetragen haben, möchte ich etwas 
dazufügen: Liest mal richtig das Datenblattsanweisungen. Erstens dort 
wirst du lesen dass die Transistoren Q6 und Q7 mit heatsink zu 
beschalten sind, den die leiten viele Ströme.Zweitens muss du zwischen 
Q6 und der Trimer R11 ein Strommessgeräte einschalten um der Fliesender 
Strom dort auf 100mA einstellen zu müssen.
Um dahin zu kommen muss du alle Bauteile auf Pollungen und und 
Richtigkeit pruefen.
Gut Gelungen.

Autor: Benny H. (hardest)
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Hoi

Juhuuu, ich habs hinbekommen das NIX abraucht ^^
Scheinbar hat das falschanklemmen des mosfets auch fast alle 
transistoren durchgemattert.. hab durchgeprüft und die kaputten ersetzt. 
Nun läuft alles ohne das irgendwo was durchbrennt hust

Nun gut, nun hab ich mein ampermeter zwischen den poti (eigentlich 
trimmer) und den Q8 geklemmt... (vor Q8 ist am gate noch der R14 
widerstand) wie auch Pata schon geschrieben hatte.

Ich messe jedoch nur 25 mA, und das schwankt nur minimal wenn ich am 
poti drehe. Hmmh...  warum ist das so? ^^  muss ich den schleifer auch 
mit anklemmen obwohl es nicht ersichtlich ist auf dem schaltbild?` 
versteh das nicht so ganz... hmmhm

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Ja der Schleifer muss natürlich mit angeschlossen werden!
Einfach mit einem der beiden anderen Potianschlüsse verbinden.

Autor: Benny H. (hardest)
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damit ich da auch nicht wieder was falsch mache ^^

ich habe die draufsicht auf dem linearen poti (mono)^^

Stimmen die bezeichnungen?

| 1 | 2 | 3 |

1= schleifer / 2 = eingang / 3 = ausgang

so richtig?
Was bringt der schleifer überhaupt? Sry... für so dumme fragen ^^

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Nee, der Schleifer ist eigentlich immer in der Mitte.

Der Schleifer hat folgenden Zweck:

Zwischen den Pins 1 und 3 vom Poti liegt ein fester Widerstandswert, 
z.B. 10 kOhm. Der Schleifer 'greift' jetzt irgendwo auf diesem 
10kOhm-Widerstand (als Beispiel) einen bestimmten Widerstandswert ab. 
Wenn der Schleifer z.B. genau in der Mitte steht, dann sind links und 
rechts von ihm je 5 kOhm (wieder ausgehend von einem 10k-Poti). Durch 
verstellen des Schleifers kann man also jeden beliebigen Widerstandswert 
zwischen 0 und 10 kOhm 'abgreifen'. Das kann man z.B. dazu brauchen, den 
Ruhestrom eines MOSFET-Verstärkers einzustellen ;-)

Funktioniert's?

Autor: Benny H. (hardest)
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Hmmh...  das wusste ich schon nur ich dachte das der poti das son 
selbständig zwischen ein und ausgang macht... hmmh

also ich hab jetzt 1 und 2 verbunden und als ausgang verwendet, und 3 
als eingang...  jedoch kann ich nur zwischen ein 0,0 - 0,9 mA einstellen 
^^


komisch

ich mess ma eben den poti durch

EDIT: hmmh der funzt richtig, kann schön zwischen 0 und 500 ohm 
einstellen

Autor: Jochen (Gast)
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"Nun gut, nun hab ich mein ampermeter zwischen den poti (eigentlich
trimmer) und den Q8 geklemmt... (vor Q8 ist am gate noch der R14
widerstand) wie auch Pata schon geschrieben hatte."
Wie Pata geschrieben hatte, die Doku dazu lesen. Hier steht was von 
Drain Q8 und nicht Gate. s. u.
Adjust R11 to set quiescent current at 100mA (best measured with an 
Avo-meter connected in series to Q8 Drain) with no input signal.

Viel Spass und Erfolg
Jochen

Autor: Benny H. (hardest)
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ups ^^   drain is oben...  dann quasie direkt vor + ^^  upsala...

Hmhm... dort ists 1 mA mehr... schwangt einwenig im 100/1 mA bereich... 
und durch den poti ändert sich der strom wie beim vorherigen versuch nur 
zwischen 0,0 - 0,9 mA

Hmmh... kann das am Poti liegen? das isn 1/4 watt poti und kein 1/2 watt 
trimmer. Sollte aber zum versuch eigentlich schon genügen oder? muss ja 
keine last tragen in diesem fall.

Ansonsten muss wohl irgendwo nochn fehler drinne sein grml...

Gruß
Benny

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

das Poti ist erstmal relativ uninteressant, das legt nur den Ruhestron 
fest.

Wie ist die Ausgangsspannung? Gemessen da wo der Lautsprecher rankommt?
Die muß möglichst 0V sein.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Benny H. (hardest)
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Hoi

Am Ausgang ist immer genau 0 V spannung...  am poti kann ich (mit dem 
parallelen 1uF folienkondensator) zwischen 0 und 10 Volt regeln.

Sollt ich es wagen mal einen lautsprecher ranzuhängen?

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
Datum:

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Stimmen jetzt also die 100 mA?
Aber ja- häng' doch mal nen Lautsprecher dran.
Kaputt wird der schon nicht gehen ^^

Autor: Benny H. (hardest)
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Nein an die 100 mA komm ich nicht ran ^^  der eiert nur bei 26 mA rum... 
vll hab ich auch einfach nur bessere bauteile die weniger verbrauchen. 
Die Schaltung ist ja doch von ca(1991)...  glaube aber nicht das das 
solch gravierende unterschiede macht ^^

Hab einwenig angst das auszuprobieren xD  zudem fehlt mir die 
wärmeleitpaste ^^

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Betreibst du den Verstärker überhaupt mit +-33V? Oder hast du was 
anderes?
Wenn am Ausgang 0V anliegen brauchst du keine Angst haben beim 
Lautsprecher anschliessen. Der wird dann nämlich erst mal garnichts 
machen....

Autor: Benny H. (hardest)
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Jep...  +/- haben 34,5 volt
Jeweils zur Erde hab ich 12 Volt.

was glaub ich normal ist ^^

Joa das dem lautsprecher nix passiert glaub ich auch... aber wenn ichn 
signal aufm eingang gebe ^^

zudem hab ich netmal ein 10 kOhm poti um das ganze einwenig zu begrenzen

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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wieso 12 V zur Erde?
Da stimmt was nicht.

Hast du deine Netzteile (oder was auch immer die Schaltung mit Strom 
versorgen soll) wirklich wie folgt beschaltet:

Plus vom Netzteil 1 --> +34 VDC
Minus vom Netzteil 1 --> Erde (eigentlich Masse, aber egal)
Plus vom Netzteil 2 --> Erde
Minus vom Netzteil 2 --> -34 VDC

Zum Testen könntest du aber den Verstärker auch mit weniger Spannung 
versorgen. Immerhin hast du zwischen + und - fast 70 Volt....
Ich würd den Verstärker mal für einen ersten Versuch mit +- 12V speisen, 
schauen obs tut, und ihn dann erst mit +-34V versorgen. So verheizt du 
ja gleich alle Bauteile, wenn da was nicht in Ordnung ist...

Autor: Jochen (Gast)
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Ich kann deine letzteAussage nicht ganz verstehen: "Jep...  +/- haben 
34,5 volt
Jeweils zur Erde hab ich 12 Volt."
Du mußt mindestens +32 Volt und -32 Volt gegen Masse messen, sonst wird 
das nichts. Das ist kein Plus- und Minuspol wie an einer Batterie, 
sondern zwei getrennte Spannungen.
Jochen

Autor: Benny H. (hardest)
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2x netzteile?? hab nur eins O_o

Also die 34,5 Volt messe ich zwischen plus und minus... und + zur erde 
12 Volt, - zur Erde (masse ^^)  auch 12 Volt...

Hab hier ein paar bilder von meinem Netzteil... hab sie einwenig 
beschriftet um es übersichtlicher zu machen ^^

http://www.virtoreal.net/schaltung001.jpg
http://www.virtoreal.net/schaltung002.jpg
http://www.virtoreal.net/schaltung003.jpg

Ich ahne fürchterliches ^^

Wenn ihr euch wundert warum auf dem netzteil 3x das selbe ist... -> 
Wollte ein 2.1 System bauen... 2 Lautsprecher, ein Subwoofer für die 
tieferen Töne.

Hehe ^^

Gruß
Benny

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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also die Links funzen net.
Ausserdem brauchst du leider wirklich 2 Netzteile :-(
Die musst du dann in Serie Schalten und auf beiden 34 Volt einstellen. 
Dann hast du ja insgesamt 68 Volt - diese 68 Volt kommen dann (polichtig 
;)) an die + und - Anschlüsse deines Verstärkers, und der 
Verbindungspunkt der beiden Netzteile, wo ja dann 34 Volt anliegen, der 
kommt auf Masse.
Alles klar? :-)

Autor: holger (Gast)
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>Ich ahne fürchterliches ^^

Ich auch! Dein Trafo hat nur EINE 24V Wicklung.
Das sieht man im ersten Bild sehr schön.
Du brauchst aber zwei.

Autor: Jochen (Gast)
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Holger sagte es schon treffend.
Es hätte dir spätestens beim Aufbau auffallen müssen, dass dir der 
Mittelabgriff am Trafo fehlt bzw. das du keine zwei Spulen auf der 
Sekundärseite hattest.
Man kann nicht einfach Verbindungen einsparen die im Schaltplan 
eingezeichnet sind.
Also anderen Trafo und Korrektur der Schaltung oder zweites Netzteil 
bauen und zusammenschalten. Ich bin für den Trafotausch.
Jochen

Autor: Skua (Gast)
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Da hast du noch einigen Lernbedarf.

Wenn du nur einen (passenden) Trafo benutzt brauchst du auch nur eine 
Netzteilschaltung.

Und les mal hier ein wenig (besser mehr)
http://www.elektronik-kompendium.de

Autor: holger (Gast)
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>Also anderen Trafo und Korrektur der Schaltung oder zweites Netzteil
>bauen und zusammenschalten. Ich bin für den Trafotausch.

Ich bin dafür die komplette Endstufe auszutauschen.
+-34V für einen 25Watt Verstärker. Auf so ne Idee können
nur Amis kommen. Die Verlustleisung wird ziemlich groß.
Der Kühlkörper damit auch.

Autor: Benny H. (hardest)
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ohoh....  verdammt...

ich wusste nicht mal das es sowas gibt ^^ darum hab ichs wohl 
unabsichtlich überlesen xD Habe den Mittelabgriff als Masse (anfangs 
Eisenkern) fehlinterpretiert. Hatte noch keinerlei Erfahrung mit 
Trafos/Gleichrichtern, oder allgeimein mit Wechselstromtechnik. Habe 
jetzt jedoch viel an Erfahrung dazugelernt!

Da mich jedoch ein neuer trafo zuviel kosten würde, und den trafo 
zufällig noch von meinen vater hatte (hat das projekt eigentlich 
angetrieben) ^^ und somit eigentlich alles zum erliegen kommt ^^  stell 
ich mir einfach gleich nen einfachen radio runter -.- Wahrscheinlich war 
die Vorfreude zu groß das ich einen Schaltplan gefunden habe der noch 
mit handelsüblichen Bauteilen zu realisieren ist.

Aber trotzdem herzlichsten dank an all die Leute die mir hier geholfen 
haben...

Einen besonders großes Lob möchte ich für folgende Leute aussprechen:
amiga, holger, skua, Tobias Plüss, Jochen, Roland Praml, Raimund Rabe, 
Gerald B.

ein großes Dankeschön für die kompetente Hilfe :)
schade das es an meiner Dummheit gescheitert ist ^^

Liebe Grüße
Benny

Autor: Skua (Gast)
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Hofentlich nicht Dummheit sondern Unwissenheit denn daran kann man was 
ändern.


Bleib am Ball

Skua

Autor: Patrick (Gast)
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Nanana... nicht gleich die Flinte ins Korn schmeißen. Wenn du noch 
irgendwo einen Glättungskondensator herumliegen hast, kannst du dir die 
+-34V schnell und einfach z. B. so erzeugen:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/d/d9/Gege...

Wobei der Punkt zwischen beiden Kondensatoren dein Massepunkt ist. Die 
beiden Dioden kannst du durch eine Gleichrichterbrücke ersetzen; in der 
sind ja auch nur vier Dioden :-)


Viel Spaß!

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Hey Benny,
ich kann Patrick nur zustimmen.
Jetzt noch nicht aufgeben! Ein echter Bastler gibt so schnell nicht auf 
;-) Was denkst du, wie oft es bei den anderen Leuten, die hier im Forum 
sind (mich eingeschlossen) schon geraucht und geknallt hat beim 
experimentieren? Und wegen so nem popeligen Trafo wirst du wohl doch 
nicht aufgeben wollen!

Nee, ein MOSFET-Verstärker ist schon ne gute Sache. Wenn deiner mal 
läuft würde es mich besonders interessieren, ob das Teil was taugt... 
Ich hab den mal mit SPICE simuliert, das schaut nicht übel aus muss ich 
sagen. Also los, noch nen Versuch ;-)

Schau dir mal den Plan von Patrick an. Damit kannst du aus +34V -34V 
machen. Der Mittelabgriff zwischen den beiden Kondensatoren ist dann die 
Masse, also 0V! Alles klar? ;-)

Autor: Jochen (Gast)
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@Patrick:
Spannungsverdopplung ist keine schlechte Idee. Kommt nur auf den Trafo 
an, was er so Sekundärseitig an Strom kann. Wenn die Spannung dann zu 
"pumpen" anfängt, hat er auch nichts gewonnen und der Spaß ist dahin.

Netzteil ordentlich mit Graetzbrücke aufbauen. NF-Verstärker IC kaufen,
(3 - 5 Euro) ein paar ext Bauelemente und das Ding funktioniert.
Natürlich mit Einhaltung von NF-Grundlagen (abgeschirmte Leitungen, 
Massepunkte usw.)
Jochen

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Naja für nen ersten Test wird die Spannungsverdopplerschaltung allemal 
reichen. Um zu schauen, ob am Ausgang was rauskommt, reicht das doch... 
;-)

NF-Verstärker IC macht doch keinen Spass. Finde ich jedenfalls ;-)

Autor: Jochen (Gast)
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@Tobias:
Da gebe ich dir Recht, mir sind auch Transistoren lieber. In manchen 
Fällen sogar die gute alte Röhre.
Der Vorschlag mit dem IC nur deswegen, weil Benny nicht noch mal viel 
Geld für einen Trafo ausgeben wollte und das Projekt NF-Verstärker 
einstampfen wollte. Auch so eine IC-Schaltung kann ihre Tücken haben, 
die Dinger schwingen gerne.
Wenn man sich echt damit beschäftigt macht Elektronik immer Spaß.
Jochen

Autor: Benny H. (hardest)
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Danke Leute, ihr habt das Feuer in mir wieder entfacht ^^ doch werde ich 
mir heute nicht mehr den kopf zermattern, so spät am Abend ^^ wobei die 
Lösung von Patrick wirklich hoffnung gemacht hat :) auch die IC Lösung 
von Jochen klingt gut ;)  Welche es denn sein wird werde ich noch 
herausfinden ;)
Aber wie Tobias mag auch ich ICs nicht so ^^

Puh hätte ich doch fast aufgegeben ^^ Danke Leute

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

mehr so am Rande: es sind zwei normale Einweggleichrichter...

Natürlich ist es auch ein Spannungsverdoppler, das kommt auf die 
Betrachtung an. ;)

Da hier allerdings die Last gegen den Mittelpunkt geschaltet ist, würde 
ich als Bezeichnung die Einweggleichrichtung vorziehen.

"Nachteil" in der konkreten Verwendung: Spannung bricht bei Last stärker 
ein als bei Brückengleichrichtung, Brummspannung ist größer, 
Trafobelasting ist ungünstiger.

Die erreichbare Sinusleistung wird geringer sein, der Klirrfaktor 
speuiell bei tiefen Frequenzen wird bei größerer Aussteuerung etwas 
größer, der Störspannungsabstand wird schlechter.

Praktisch spielt das aber hier keine wirkliche Rolle, alle diese 
Unterschiede spielen erst bei großer Last eine Rolle.

Wenn ich mir Trafo und Gleichrichter auf dem Bild so ansehe: Ladeelkos 
etwas größer wählen, wie groß sind die jetzt?

PS: unbedingt Feinsicherungen in die + und - Leitung zum Verstärker 
reinbauen, 500mA flink zum Testen, später vermutlich so 1-2A.
KEINEN Lautsprecher an den Ausgang, bevor nicht sicher ist, daß die 
Ausgangsspannung ohne Last und mit einem Lastwiderstand wirklich nur 
wenige mV über dem Ausgang beträgt!

Erst wenn das alles stimmt, die größeren Sicherungen rein und 
Lautsprecher ran.

Das Aufleucten der Zuleitungen oder MOSFET-Explosionen sind zwar optisch 
ansprechend, aber nicht wirklocj motivierend und das geht bei solchen 
Schaltungen sehr schnell!

Lautprecher brauchen so ca. 0,3s umd ihren Abschied zu nehmen, wenn ein 
Zweig durchschaltet und 34V gleichspannung an der Schwingspule liegen...

Da kann man aber auch erstmal einen Elko in Reihe zum Lautsprecher 
schalten, 100-470µ 63V. Versaut zwar die Tiefen, rettet aber den 
Lautsprecher bei ersten Tests mit Aussteuerung...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Benny H. (hardest)
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Hoi Amiga!

Soo,  ich hab für die Elkos 4700 uF 40V  leider keine 50V wie im Plan 
weil es die nicht gab, habe dazu für den Notfall das es nicht langt noch 
2200 uF 50V Dazugenommen. Die könnte man ja dann Parralel (oder?) an den 
anderen hängen um die Kapazität C zu vergrößern. Müsste dann genügen 
oder?

Dioden hätte ich auch welche da, 4007N wenn die genügen ^^, wobei ich 
nicht glaube das das reicht ^^ Glaube aber irgendwo Dioden in größerer 
Bauform gesehen zu haben... falls nicht bestell ich halt die geeigneten 
:) Immer noch besser alsn neuer Trafo ^^  Gegen die Brummspannung 
vielleicht gleich zwei Zehnerdioden?

Feinsicherungen hab ich einige Größen (schon mal was ^^)

Autor: holger (Gast)
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>Gegen die Brummspannung
>vielleicht gleich zwei Zehnerdioden?

Auf KEINEN FALL !

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Hoi,

Naja 40 V ist bisserl knapp. Aber wenn dein Trafo wirklich nur 35 V 
rausgibt, passt das.

Beim Parallelschalten von Elkos gilt: Cges = C1 + C2 + ... + Cn. Die 
Kondensatoren addieren sich also.

Beim Serieschalten gilt: 1/Cges = 1/C1 + 1/C2 + ... + 1/Cn. Cges wird 
also immer kleiner, je mehr Kondensatoren man in Serie Schaltet. (Das 
nur so nebenbei als kleine Info, war ja nicht deine Frage ;-)).

Die Dioden die du hast sind wahrscheinlich nicht 4007N, sondern 1N4007. 
Die verkraften 1000 V, aber nur 1 A. Wenn du also wirklich volle 
Leistung haben möchtest, kannst du vlt. mehrere diese 1N4007 parallel 
Schalten (der Strom teilt sich dann mehr oder weniger Gleichmässig auf 
die Dioden auf).

Zenerdioden helfen nichts gegen die Brummspannung.

Autor: Jochen (Gast)
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Wie oben schon gesagt, helfen gegen Brummspannung keine Zenerdioden, 
sondern nur große Kapazitäten die dir die pulsierende Gleichspannung in 
eine ziemlich geglättete Gleichspannung wandeln. Für die 
Spannungsfestigkeit bringt es auch nichts Elkos mit unterschiedlicher 
Spannung parallel zu schalten.
Will dir aber nicht den Mut nehmen. Versuch es, du kannst dabei nur 
lernen.
Jochen

Autor: Jochen (Gast)
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Und wenns dann funktioniert, wenn auch mit geringerer Leistung, ist die 
Freude doppelt so groß. Ist halt selbst gebaut und das ist das 
Entscheidende.
Jochen

Autor: GeraldB (Gast)
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Die Diode (1N4007) ist zu schwach und parallelschalten ist Blödsinn. Lt. 
Schaltung wird eine Brücke mit 200V/8A benötigt.
Also entweder diese 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUPID=299...
oder diese 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=A44;G...

Autor: Jochen (Gast)
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@GeraldB:
Gebe dir da vollkomen Recht, da sich bei der Parallelschaltung von 
Dioden die Ströme ja leider auch nicht halbieren. Kommt eben auf die 
Fertigungstoleranzen der Dioden an und ist erst eine defekt ist es die 
zweite auch. Wobei mir 8A-Dioden sehr sicher dimensioniert vorkommen.
@Benny:
Über welche Meßtechnik verfügst du? Man kann dir dann evtl. leichter 
helfen.
Jochen

Autor: Skua (Gast)
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Nimm einfach den Gleichrichter den du schon hast.
Die beiden ~ Anschlüsse zusammenschalten.

Auf einem der Photos habe ich 6 Elkos gesehen da kannst du doch je 3 
parallel schalten das sollte reichen.

Autor: Benny H. (hardest)
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@ holger:

Warnung wahrgenommen ^^ War nur son gedanke ^^

@ Tobias:
Danke für die Infos zur Parralel/Reihenschaltung, war mir da jetzt nicht 
mehr so ganz sicher :) Wenn das Parralelschalten von 2. 
unterschiedlichen Kondensatoren nicht so prall sein soll, hohl ich mir 
nochmal 6 von der selben bauart, um die Brummspannung so gering wie 
möglich zu kriegen.

@ Jochen:
Hmmh ich habe die 25 Watt gewählt weil ich eigentlich nicht ordentlich 
aufdrehen muss, ist lediglich zum genießen da das ganze unterfangen ^^
Schätze das ich da max. an die 15 Watt pro Verstärker/Box bekomme. Beim 
Bass wirds schon enger... wobei viel mehr auch nicht, unterstützt ja 
nur...
Über Messvorrichtungen verfüge ich lediglich über ein altes Multimeter 
meines alten Herrn, das ich wieder flottgemacht habe ^^ Eigentlich ein 
tolles und vor allem umfangreiches teil... jedoch alt... denk aber das 
das nichts ausmacht. Leider kein Oszi!

@ Gerald:
Danke sehr! Sind gleich mal in die Einkaufs-Liste reingetragen ^^

@ Skua:
Achja das würde auch funktionieren xD  Hat sich das mit der 
Einkaufs-Liste schon erledigt ^^ (komische methode hab ich hier ^^) Die 
anderen 4 Elkos brauch ich noch für die anderen 2. geplanten verstärker 
der selben bauweise (ja ich hab mir was vorgenommen ^^)  Ich glaube aber 
schon langsam das ganze auf 2. zu reduzieren ^^ wobei ich den Trafo 
nicht komplett ausreizen werde auch mit 2.1 Sound nicht ^^

Autor: Jochen (Gast)
Datum:

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@Benny:
Handelt es sich bei dem Multimeter um ein analoges oder digitales. Bei 
einem analogen würde ich schon gern mal den Eingangswiderstand/Volt 
wissen. Müßte auf dem Typenschild stehen.
Ab 20kOhm/Volt ist gut brauchbar, höher natürlich besser.
Grund ist, dass du z.B. auch an sehr hochohmigen MOSFET's messen willst 
und das Multimeter immer eine Parallelschaltung bei Wiederständen 
darstellt. (R-ges. < als der kleinste Wiederstand der Parallelschaltung)
Jochen

Autor: Michael U. (amiga)
Datum:

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Hallo,

ist zwar prinzipiell richtig mit den Werten der Meßgeräte, im konkreten 
Fall ist das aber eine Leistungsendstufe, wo auch die MOSFETs aus einer 
sehr niederohmigen Quelle angesteuert werden.
Dazu kommt, daß Meßfehler selbst von 10% hier keine wirkliche Rolle 
spielen.

Durch die vollständige Gleichstromkopplung (Differenzverstärker mit 
Stromquelle, Treiber mit Stromquelle, Endstufe) für Gleichspannung auf 
Verstärkung 1 gegengekoppelt) haben solche Schaltungen normalerweise 
erstmal 3 Zustände:
- alles spielt, Ausgangsspannung ohne Signal ist 0V
- Ausgang hängt nahe U-
- Ausgang hängt nahe U+

;-)

Einfach ist die Geschichte, weil die Schaltung nur das Notwendigste 
enthält,
nachteilig ist es, daß keinerlei Schutzschaltungen vorhanden sind.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Skua (Gast)
Datum:

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Wenn du nur einen Trafo benutzen willst brauchst du nur eine 
Netzteilschaltung drei macht keinen sinn.
Schalte lieber soviele Elkos wie du hast parallel.

Was ist deine 2.1 Sound Quelle?

Autor: Jochen (Gast)
Datum:

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@Michael:
Ich bin der Meinung wir haben es hier mit einem Anfänger in der 
Elektronik zu tun, der etwas lernen will. Da sollte man ihn nicht nur 
mit  "Halbwissen" füttern. (Mit Halbwissen meine ich nicht deinen 
Wissensstand. Nicht falsch verstehen).Das kann ansonsten mal total 
schief gehen.
Meßfehler von 10% sind bestimmt in diesem Fall mehr als zu 
vernachlässigen, beim nächsten Projekt evtl. nicht mehr. Es gehört von 
Benny schon viel Mut dazu sich als Anfänger gleich an eine solche 
Schaltung zu wagen. Ich wünsche ihm das es klappt und er eine Menge 
daraus lernt.Denn es werden nicht immer so viele Leute da sein die echt 
versuchen ihm zu helfen.
Jochen

Autor: Benny H. (hardest)
Datum:

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@ Jochen: Ist leider ein Digitales das lediglich eine Analoge Skala hat 
(variabler balken der den zeiger simulieren soll) also, nutzlos xD  Ich 
mach nachher mal ein Bild, vielleicht kennt jemand das Modell ^^ Ich hab 
lediglich ein Netzteil-Stecker mit 10V durch einen Spannungsteiler mit 
Elko auf die Batterie-Kontakte des Multimeters gelegt, da ich selbst 
keine solchen fetten Batterien habe und das alte Netzteil nicht 
auffindbar ist. Da das Multimeter stationär benutzt wird, sind Batterien 
auch nicht unbedingt notwendig. Ach ich mach einfach maln paar Bilder ^^

Das der Innenwiderstand sehr gering sein sollte weiß ich, auf der 
Rückseite ist eine Tabelle abgedruckt, da sollte der Wert mit 
drinstehen. Ich mach davon auch ein Foto ^^

Jep, ich bin ein blutiger Anfänger aber sehr lern freudig was die 
Elektrotechnik betrifft! Habe Unmengen an Ideen die ganze Zeit die es 
mich schon immer reut sie nicht umsetzten zu können. Daher bin ich 
wirklich begeistert noch so eine Community zu finden die sich wirklich 
alles daran setzt jemanden wie mir zu helfen ^^ Die sind echt selten 
geworden in Gegensatz zu damals, als das Internet gerade so in Schwung 
gekommen ist. Darum bin ich euch sehr dankbar ^^ und hoffe auch schon 
bald anderen helfen zu können um mich sozusagen zu revanchieren ;o)

@ Amiga: Das mit den Schutzschaltungen stimmt ^^, habe ich schon auf 
eigener Haut spüren müssen :( ^^  Das mit der 10% Messungenauigkeit 
kommt mir nur zugute ^^ Auch wenn es wahrscheinlich nur für dieses 
Projekt gilt!

@ Skua:
Hab mir schon gedacht das das Blödsinn ist, dachte mir nur dabei das 
vielleicht dadurch der eine Verstärker weniger Einfluss auf den anderen 
hat. Wobei das letzten Endes der Ausgleich doch eher am Trafo 
stattfindet. Naja sind halt meine jungfreudigen Gedanken ^^ Ich pack 
alle Elkos zusammen zu einen MegaElko ^^ und werde mit bei meiner 
Bestellung noch 6 weitere der gleichen Bauart parallel dazuhängen. Falls 
nicht, die kann man immer wieder gebrauchen ^^

Meine 2.1 Quelle ist mein Computer in der Werkstatt mit Gentoo-Linux

http://www.virtoreal.net/Pictures/?underloc=Elektr...

Der Test-Tisch ist noch von meinen Vater ^^, das sind die Bilder als ich 
die Werkstatt gerade fertiggestellt habe, sind schon einige Sachen 
dazugekommen ^^ Computer/Steckdosen um den weißen Tisch und so zeug halt 
^^

Ups, das war nun wieder viel Text, sorry ^^

Autor: Michael U. (amiga)
Datum:
Angehängte Dateien:

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Hallo,

@Jochen: ich stimme Dir zu, daß Mut dazu gehört, als Anfänger einen 
solchen Verstärker bauen zu wollen. :)

Ich habe durchaus ein Problem damit, was ich ihm hier empfehle...
Der Hinweis auf die Messherätedaten und deren Einfluß ist zwar völlig 
richtig, ich denke aber, es wird ihn hier eher verwirren und dazu 
führen, Fehler zu suchen, wo keine sind.

Das problematische an diesen Endstufen ist ja, daß sie sich bei Fehlern 
blitzartig mit einer Rauchwolke verabschieden und man kaum Gelegenhait 
hat, überhaupt den Fehler zu finden.
Andererseits spielt aber eine solche Schaltung mit Einschränkungen auch 
unverändert mit geringeren Betriebsspannungen, größerem Lastwiderstand 
usw. usw.

Widerstände in die Spannungzuleitungen zu schalten oder per Regeltrafo 
die Betriebsspannung zu verringern waren zumindest früher durchaus 
übliche Mittel, um zu verhindern, daß man jedesmal den halben 
Transistorsatz wechseln durgte ohne dem Fehler näher gekommen zu sein.

Das Risiko sehe ich bei ihm, der Trafo sieht durchaus kräftig aus, wenn 
das Ding wegen eines Fehler an den Anschlag geht, ist Lautsprecher, 
Endstufen-FET und evtl. noch mehr ind weniger als einer Sekunde Schrott 
(auch eigene Erfahrung...).

Ich kenne die Schaltung nicht aus eigener Erfahrung, ein 100W 
Quasikomplemtär-Verstärker gab bei mir mal einen guten 3MHz Sender ab, 
da kochten die Transistoren dann auch ohne Last dran.

Die MOSFETS gehören unbedingt auf einen passenden Kühlkörper, eine 
wirksame Strombegrenzung sollte beim Experimentieren da sein 
(Widerstände in der Spannungsleitung, 5W-Typen, keine 0,25W), als Last 
auch kein Lautsprecher sondern ein 8 Ohm mehrere Watt).

Betzteilfrage halte ich für unkritisch, Einweggleichrichtung mit 2x 
2200µ Siebung reichen da erstmal völlig.

Letztlich sollte er versuchen, die Grundlagen zu verstehen, das Teil ist 
ein diskret aufgebauter Leistung-Operationsverstärker, die Eingänge sind 
die Basen von Q1 und Q2.
Die Gegenkopplung ist R7/R6 unf C7/C8. Die Gleichspannungsverstörkung 
ist damit 1, weil C7/C8 den R6 für Gleichspannung wirkungslos machen 
(ein Kondensator lät keine Gleichspannung durch).

Für Wechselspannung ist die Verstärkung 1+(R7/R6), weil Wechselspannung 
duch C7/C8 durchkommt).

Da die Basis von Q1 über R2/R1 an 0V ("Erde") liegt, muß die 
Ausgangsspannung am Lautsprecher also auch 0V sein, wenn alles stimmt.

Ich habe das mal symbolisch aufgezeichnet, vielleicht hilft es ihm beim 
Verständnis.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Benny H. (hardest)
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http://www.virtoreal.net/detail001.jpg
http://www.virtoreal.net/detail002.jpg

Laut meinen berechnungen hätte ich dann nen Innenwiderstand von 100 kOhm 
je Volt oder? was die 20 kOhm ja ziemlich toppen würde ^^

@Amiga:
Danke für die tolle Zeichnung, das verdeutlicht mir doch schon etwas die 
funktionsweise von Verstärkern :) zwar wär ich auf sowas warscheinlich 
nie im leben gekommen xD...  <- verständlich ^^  und so ganz verstanden 
hab ich das trotzdem NOCH nicht :)

Aber vielleicht schon bald :D

Also kann ich die 2x 4700er mit 40V erstmal so belassen. Merkt man ja 
wenn man später mit dem ergebnis nicht so optimal zufrieden ist. Wenn 
ich mehrere verstärker anhänge schalte ich auch alle parralel, damit 
sich jeder verstärker bedienen kann wie er gerade lust hat ^^

Um das Risiko eines kurzen zu minimieren könnte ich doch auch eine 
kleinsicherung mit ca 200mA einbauen oder? Zum test mit 8R viel Watt 
widerstand am ausgang. ^^

Muss erstmal den Einweggleichrichter aufbauen um zu sehen ob ich auch 
wirklich bei 0 V bin. Also bei den aufbau wie es bis jetzt war warns 0 
Volt ^^ hust Zudem natürlich Kühlkörper mit Wärmeleitpaste an die 
teile die in der Bauanleitung stehen!

Autor: HildeK (Gast)
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Dein Meßgerät hat durchweg 10MOhm Eingangswiderstand, für alle 
Spannungsbereiche. Siehe dein Bild 'detail002.jpg'. Da musst du nichts 
umrechnen bzw. berücksichtigen - außer in sehr hochohmigen Schaltungen.
Die Angaben 20kOhm/Volt waren aus der Zeit der analogen Meßgeräte. So 
hatte z.B. der 1V-Bereich 20kOhm, der 10V-Bereich dann 200kOhm usw. 
Eingangswiderstand - immer im ganzen Bereich. Ergab sich durch die 
Eingangsspannungsteiler im Zusammenhang mit der Empfindlichkeit des 
Drehspulinstruments.

Autor: Benny H. (hardest)
Datum:

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@ HildeK:
Achso ist das :) na dann bassts ja! So hochohmig ist die schaltung ja 
net das sie über die 10 mOhm kommen würde ^^ womit das Multimeter nicht 
der kleinste widerstand in der parallelschaltung wär, und somit nicht 
weiter als 10 mOhm messen würde. <- jaha hab was dazugelernt ^^

Sodala:
Ich hab den Brückengleichrichter in einen Einweggleichrichter umgebaut 
indem ich die Zuleitungen zum Brückengleichrichter gebrückt habe (ein 
einziges Brück-o-rama ist das ^^). Habe alles durchgemessen, habe nun 
von + zu GND 35V und von - zu GND 35V  jepee :D

nächster schritt wär dann der Anschluss des Verstärkers unter 2 
Sicherungen (150 mA) jeweils +/-. Ohne Widerstand am Ausgang oder Input 
am Eingang. Jetzt müsste sich dann die Betriebsspannung auf 100 mA 
einstellen lassen dank der 35 volt statt der vorherigen 12 V ^^ Im 
Fehlerfall sollten die 150mA Sicherungen schmelzen. Zuvor drehe ich das 
Poti vollständig auf damit ich volle 500 Ohm anliegen habe damit mir 
meine 150 mA Sicherungen nicht schon vor dem testen schmelzen können. 
Falls sie dennoch schmelzen hab ich sowieso wieder irgendwo nen Fehler!

Ich hoffe mein Vorhaben kann abgenommen werden ^^

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
Datum:

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Joa, dein Vorgehen klingt plausibel ;-)
Versuchs mal.
Tip: pass auf bei den Transistoren. Die Dinger können ganz schön blöd 
splittern wenn man sie grob überlastet... ;-)

übrigens: mOhm ist nicht gleich MOhm - m = mili = 1/1000, M = Mega = 
1000000.
Das so als kleine Anmerkung am Rande ;-)

Autor: Benny H. (hardest)
Datum:

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@Tobias:

Okay ich geh in Deckung ^^
Ich weiß, hab nicht aufgepasst entschuldige ^^ Fortan werde ich auf groß 
und Kleinschreibung achten :) Wenn ich das einschalten überlebe (sei 
splitter oder psychische Anfälle) ^^  sag ich bescheid wenns geklappt 
hat ^^

Autor: Benny H. (hardest)
Datum:

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hmmh... strom frisst er nun wieder so um die 26 mA O_o, mit den Poti 
kann ich rein gar nix regeln ^^ (merk nix), so an sich ist nichts 
abgebrannt ^^, nur der BD140(Q6) wird ziemlich warm! Fällt grad auf das 
ich in all der Aufregung vergessen habe, die Ausgangsspannung zu messen. 
Werde das Ergebnis morgen nachtragen ^^ Wenn sie 0 ist, werde ich nen 
alten Lautsprecher einfach mal ranhängen und sehen was passiert, ich 
glaube noch welche rumliegen zu haben ^^. Zuvor natürlich irgendwo 
Wärmeleitpaste suchen und rankloppen an die nötigen Bauteile.

Gruß
Benny

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

das beim Ändern des Potis nicht viel passiert spricht dafür, daß was 
nicht stimmt...

Der kleinste Stron fließt, wenn der Widerstand auf 0 Ohm gedreht ist!.
Der Spannungsabfall über R11 liefert die Gatespannungen dür die FETs, 
ist der Widerstand größer wird der Spannungsabfall über ihm größer, die 
Gatespannungen steigen und damit der Ruhestrom.
Also erstmal auf 0 stellen.

Die Stromquelle Q5/Q6 müßte ca. 25mA fließen lassen, wenn 25mA durch R10 
fließen ist der Spannungsabfall darüber 27 Ohm * 0,025A = 0,675V. Etwa 
da beginnt Q5 zu leiten (Ube ca. 0,7V) und übernimmt einen Teil des 
Basisstroms, der über R in die Basis von Q6 fließt.
Damit bleibt der Kollektorstrom von Q6 etwa konstant.

Wenn Deine Sicherungen bisher überlebt haben,
kannst Du die Stromquelle einzeln prüfen:
Die FETs ablöten!
Den Kollektor von Q6 ablöten und Dein Meßgerät im A-Bereich zwischen 
Kollektor Q6 und dem -Pol von C5 anschließen. Es sollten ca. 25mA 
angezeigt werden.
Sonst eben Q5/Q6 überprüfen, auch ob sie richtig angeschlossen sind.

Bei der Gelegenheit kannst Du auch gleich die Stromquelle Q3/Q4 prüfen:
Kollektor Q4 ablöten und Strommesser zwischen Kollektor Q4 und -Pol von 
C5.
Es sollten ca. 0,7V/390Ohm (R5) = 0,0017A (1,7mA) fließen.

Q6 und Q7 müssen ca. 30V * 0,025mA = 0,75W umstzen, damit brauchen die 
zumindest einen kleinen Kühlkörper.

Ich hoffemal, ich habe jetzt keine groben Rechenfehler drin, alles sind 
Näherungswerte, die aber so im Bereich +-15% stimmen sollten und das ist 
in diesem Fall genau genug, die Abweichungen bei Fehlern sind wesentlich 
größer und damit erkennbar.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Benny H. (hardest)
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Hallo Amiga,

wow... saubere arbeit/anleitung :)  Doch bevor ich mich übers messen 
stürze habe ich bereits (scheinbar) einen fehler entdeckt, und zwar hab 
ich bei Q4 oder Q7 (weiß nun nicht mehr genau ^^) durch das Ohmmeter 
eine praktisch unsichtbare Lötbrücke entdeckt, die Lötpunkte warn 
scheinbar zu dick und haben sich berührt, konnte man mit dem Auge nicht 
wirklich feststellen darum habe ich nachgemessen. Dabei hab ich auch den 
Fehler gefunden, hab das Bauteil nochmal auf Funktionsweise überprüft 
und wieder eingebaut. Nochmal durchgemessen -> hat gepasst.

Dann hab ich saft drauf, hat nur einen kurzen Moment gedauert bis sich 
der Poti verabschiedet hat ^^. Das könnte nun aber an den Poti liegen, 
da es nur ein 1/4 W poti ist, und kein 1/2 W. Es könnte sein das nun die 
schaltung funktioniert hätte nur das Poti abgeraucht ist ^^.

Nun bestell ich einfach die nötigen Bauteile nach, darunter einen 
Trimmer ^^ aus Cermet, wie oben schon gepostet wurde! Falls das auch 
wieder nichts gebracht hat werde ich alles durchrechnen wie du es mir 
gesagt hast!

Puh..  ich frag mich langsam wie viel man eigentlich falsch machen kann 
^^ Naja das Glück war noch nie auf meiner Seite... ^^

Ich hoffe das es dann klappt!

Gruß
Benny

Autor: Skua (Gast)
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Mit einer hellen Lampe Platine durchleuchten hilft trennstellen klar zu 
erkennen.

Autor: Jochen (Gast)
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Hallo Benny,
du hast ja deine "Hausaufgaben" von Michael bekommen.
Halte dich daran und gehe Stück für Stück vor, so kannst du die mögliche 
Fehlerquelle am besten eingrenzen. Achte auch auf die Anschlußbelegung 
der Transistoren. Denke daran von der Lötseite sieht es anders aus als 
von der Bestückungsseite. (Habe selbst mal einen IC dabei geschossen).
Wünsch dir viel Erfolg und laß mal hören wie es geworden ist.
Jochen

Autor: Benny H. (hardest)
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Hoi! Ich melde mich aufjedenfall wieder ^^  wahrscheinlich wirds nicht 
klappen ^^ aber das wird ein bisschen dauernd da ich momentan den Hals 
voll hab mit lauter random crap ^^ viel arbeit noch nebenbei...  ich 
melde mich auf jedenfall.  Danke mit dem Tipp für helle lampe! werde das 
ausprobieren!

Gruß
Benny

Autor: Skua (Gast)
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Wenn du dran bleibst klappt es auch.

Autor: Benny H. (hardest)
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Hoi!

Sorry leute, aber ich habs aufgegeben....  auch durch den Trimmer hat 
sich nichts verändert... im gegenteil, nun sind die großen Mosfets 
davongeraucht... ohne grund, vorher hats gepasst ...

Ein weiterer grund warum ich aufgebe ist der Fakt, das mir ein Freund 
einen älteren Verstärker Geschenkt hat (wohl aus Mitleid ^^) Somit würde 
ich nicht mal mehr eine Verwendung finden, für das Konstrukt...

Ist zwar schade um die Zeit, und um das Geld... aber einige Bauteile 
wird man schon in einem anderen Projekt wieder brauchen können ^^  und 
das nächste Projekt folgt schon bald.... und zwar noch 
großenwahnsinniger... ja ich bin irre ich weiß... aber es wird um 
einiges überschaulicher...  da sie hauptsächlich logic bausteine 
verwenden wird. Darin hab ich doch um einiges mehr ahnung ^^ als wenn es 
um Audio geht...

Jedenfalls bedanke ich mich für die viele Hilfe von all den Leuten, 
sorry das es einwenig gedauert hat mit meiner Antwort aber auch ich hab 
lange überlegen müssen ob ich es wirklich sein lasse...

Aufjedenfall lass ich den Kopf nicht hängen und wende mich nun nur noch 
an sachen die ich auch wirklich beherrsche ^^

Viele Grüße
Benny

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