GTK vs. Cairo für µC (GrafikBibliotheken)

Gast #1009302
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Hi all.

Ich werde im Moment einfach nicht schlauer.
Ich wurstel mich seit Tagen durchs Netz und hole mir hier und dort 
Informationen zusammen.
Mir geht es um die Implementierung von GrafikBibs in meine kommenden 
Programme mit GUI.
Programme werden in C geschrieben.
Programme sollen auf µC laufen.
µC 8,16,32 Bit (ich habe bisher Erfahrungen 8Bit in C über µVision)

Für GUI´s auf Windows/Linux werden sicher andere Sprachen bevorzugt.
Wenn ich für DesktopAnwendungen Programme schreiben würde, würde ich 
mich sicherlich für JAVA entscheiden.

Nun bin ich auf 2 GrafikBibs(Kits) gestoßen, welche in C geschrieben 
sind und wie es scheint sehr populär zu sein.

Cairo - 2D, gerätunabhängig, vektrobasierte API
und
GTK   - ?

So weit ich gelesen habe, benötigen beide kein DirectX.
Seit Version 2 von GTK ist Cairo in GTK implementiert.
Wenn ich beide miteinander vergleiche sehe ich bei GTK irgendwie weniger 
durch.
Die Programmierung mit GrafikBibs in C scheint sehr strukturbehaftet(nah 
an der OO) zu sein.

Ist Cairo eine reine GrafikBib?
Ist GTK eine KomponentenBib?
Gibt es da überhaupt Unterschiede?

Welche der beiden Bibs eignet sich besser für den Einsatz auf µC's?
Funktioniert das überhaupt ohne ein BS auf den µC?

Ich werde Code::Blocks zum Schreiben der Programme nutzen

Danke im Voraus :o)
#1009347
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weiß auch nix, hab mal Google bemüht:

"Cairo" sieht mir für µC (jedenfalls 8-Bitter) etwas überdimensioniert 
aus
http://www.cairographics.org/

Für FPGA, keine komplette Library, scheint mir aber eher die machbare 
Größenordnung:
http://www.fpga4fun.com/GraphicLCDpanel3.html

Kauf-Software :
http://www.ramtex.dk/glcd/glcd0108.htm
http://microcontrollershop.com/product_info.php?products_id=616

http://www.dbit.com/~lansie/lcd.htm

Hier gabs auch mal einen Thread
Beitrag "LCD Library T6963c"
#1009367
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Mit GTK und Cairo brauchst du auf kleinen µCs garnicht erst anfangen, 
das braucht entweder ein Linux mit X-Server (GTK, wird z.B. in GPE für 
PDAs so verwendet), oder massig Float-Performance (Cairo). Wobei sich 
Cairo IIRC auch nur mit Hardwarebeschleunigtem (z.B. OpenGL)-Backend 
richtig wohlfühlt.

QT-Embedded geht auch in die Richtung, nur kann das ohne X-Server direkt 
auf einem Framebuffer arbeiten.

Ohne Linux-Kernel auf dem µC aber alle mehr oder weniger sinnlos (das 
anpassen wär wohl mehr Arbeit als neuschreiben)

Für die typische µC mit Graphik-LCD Anwendung schau hier in die 
Codesammlung, einen Button kann man auch einfach aus Vier Linien und nem 
Text machen…
Gast #1009433
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Danke euch beiden.
Das haut erstmal wieder alles übern Haufen.
Da habe ich wohl eine falsche Vorstellung von der Anwendung der Bibs 
bekommen.

Ohne BS läuft da wohl nix.
Das läuft dann wohl alles auf PC(win/inux) und emmbedded(win/linux) 
Anwendungen hinaus.
Oder?

Der reinen µC-Programmierung bleiben dann wohl nur Striche und Text 
über.
Wie ist das bei ARM mit Kernel und bei AVR32?
Würde es damit gehen?

Ansonsten bleibt mir ja nur der Schritt -> über Jahre das Essen einer 
Mensa zu probieren <- , um dem ganzen Herr zu werden und ich zum Schluß 
was davon habe


Danke und ich jetzt mehr Wisse ;)

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