Schaltnetzteil für 28 V

Gast #1015205
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Hallo, ich hoffe ihr könnt mir etwas weiterhelfen.
Ich muss eine stabile Spannungsquelle 28 VDC mit einer Ausgangsleistung 
von 15 W aus 105 - 125 VAC mit 385 – 800 Hz gewinnen. Zudem muss der 
Eingang vom Ausgang Galvanisch getrennt sein. Wenn ihr euch jetzt fragt 
wo man sich mit solchen Spannungsquellen herumschlagen muss, in der 
Flugzeugtechnik.
Also mein Ansatz ist natürlich ein Schaltnetzteil, jedoch habe ich damit 
noch keine Erfahrungen gemacht. Hier wird der Aufbau eines solchen für 5 
V und 1 A beschrieben:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Controller_an_230V#Schaltnetzteil
Ist es möglich die Zenerdiode D1 mit Zu = 3.9 V durch eine mit Zu = 27 V 
zu ersetzen, um die Ausgangsspannung auf 28 V anzuheben (natürlich 
müssen dann auch C4 und C3 angepasst werden)? Oder muss ein anderes 
Regler IC (IC 1 TNY264PN) verwendet werden?
Natürlich könnt ihr auch schreiben, wenn der gesamte Ansatz mit dem 
Schaltnetzteil verkehrt ist und ihr eine bessere Lösung kennt.
Gast #1015299
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@... ...

Ja ich weiß, trotzdem brauche ich ein möglichst einfaches Netzteil, 
welches schon mal prinzipiell funktioniert. Dabei geht es mir in erster 
Linie um das Zusammenspie zwischen Trafo und Regler. Wenn es dann die 
nötige Maximalleistung über einen längeren Zeitraum nicht bringen kann, 
oder die EMV normen nicht einhält, weiß ich zu mindestens woran es liegt 
und kann es entsprechend erweitern.
Außerdem hat sich der Autor mit dem Text eher gegen mögliche Schäden 
distanziert, die durch den Nachbau entstehen können. Was vollkommen 
normal und üblich ist.

@Andrew Taylor
THX sind schon einige passende Sachen dabei, die Preise sind aber nicht 
ohne. Ich habe hier eins von Traco Power liegen, welcher bis auf die 
Ausgangsspannung (24 V anstatt 28 V) die gleichen werte hat und nur die 
Hälfte kostet. Baut man es selber nach, spart man nochmal die Hälfte.
Gast #1015313
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Hallo,

Prinzipiell ist dem Schaltnetzteil die Eingangsspannung ziemlich egal, 
da diese sowieso gleichgerichtet wird. Die daraus entstandene 
Gleichspannung wird dann in einem großen Elko "gelagert". Aus diesem 
Elko bedienen sich die Schalttransistoren die den Übertrager schalten. 
Das Puls-Pausen-Verhältnis wird dann je nach Ausgangsspannung und Last 
eingestellt. Der UC 3842 kann das z.B. und wird auch gerne als Netzteil 
z.B. in TV-Geräten eingesetzt.
Im Datenblatt von dem Chip sind Schaltungsbeispiele zu finden. Auch der 
ViPer-Chip kann das, das ist quasi eine all-in-one Lösung. 
Schaltungsbeispiele auch hier im Datenblatt zu finden. Das Beispiel des 
UC 3842 im Datenblatt passt sogar recht gut auf deine Eingangsspannung.
Was du nur beachten musst ist daß du als Gleichrichter schnelle Dioden 
verwendest, das mindert die Erwärmung und dadurch die Verluste ungemein.

Das diese Eingangsspannung (und erst recht der aufgepumpe Eingangselko) 
nicht ganz ungefährlich ist ist dir hoffentlich bekannt. So nen Elko tut 
richtig weh... :)

Alexey
Gast #1015329
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@VAS
Also du baust zum ersten mal ein Schaltnetzteil und das soll auch noch 
in einem Flugzeug verwendet werden? Ich hoffe mal, damit sollen keine 
Menschen transportiert werden. So ein Schaltnetzteil sieht zwar in der 
Theorie einfach aus, aber in der Paxis ist es das nicht. Kauf dir lieber 
was fertiges von jemandem, der sich damit auskennt. Das wird am Ende 
wohl billiger werden. Ich geh mal davon aus, das du nicht kostenlos 
arbeitest.
Gast #1015343
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Ich denk ein normales Weit-Eingangsspannungs-Schaltnetzteil fuer 24 wird 
passen. Zum Einen sollten 400Hz fuer den Eingangsgleichrichter kein 
Problem darstellen, zum Anderen kann man ein 24V Netzteil auf 28V 
hochdrehen. Und falls es nur 27V waeren, was soll's.
#1015995
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VAS wrote:
> @... ...
>
>
> @Andrew Taylor
> THX sind schon einige passende Sachen dabei, die Preise sind aber nicht
> ohne. Ich habe hier eins von Traco Power liegen, welcher bis auf die
> Ausgangsspannung (24 V anstatt 28 V) die gleichen werte hat und nur die
> Hälfte kostet. Baut man es selber nach, spart man nochmal die Hälfte.

Wäre mir neu, das man bei Einzelstücknachbau noch gewaltig was spart.
Zwar erleichtert das 1-zu-1 Abkupfern vieles, aber auch beim 
"backward-enegeneering" setzt man jede Menge Zeit und Geld ein.

Aber klar, ist wieder mal einer der freds hier gemäß dem Tenor es darf 
nix kosten.

Tja, dann schau doch mal in der 1-2-3 Fundgrube - mit etwas Glück 
erhälst Du es da für'n Appel und nen Ei -- oder eben auch nicht.

hth,
Andrew
#1016022
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Es gibt verschiedene PWM Chips wie zB. den TL494. Damit wird ein PWM 
Signal erzeugt mit dem du indirekt auf einen Trafo gehst. Auf der Seite 
hier sind verschiedene Schaltungen erklärt: 
http://schmidt-walter.eit.h-da.de/smps/smps.html

Ich habe mir gerade einen Sperrwandler gebaut. Der macht mir aus 12V 
800V. Funktioniert ganz gut.

Also Wechselspannung gleich richten und als Eingangsspannung verwenden. 
Damit kannst du das auch berechnen.

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