Einfachst Ladegerät 14,4V (von OBI-Billig Akkuschrauber)

OP #1023063
Hallo,
kann mir jemand das Ladeprinzip in den Ladegeräten (14,4V) der Billig- 
Akkuschrauber aus den Baumärkten (Obi, Bahr, Hornbach usw.) erläutern.

Masse liegt an der Eingangsbuchse und  - Ladekontakt.
Plus geht an eine Diode (nicht Ringseite = Anode)on da aus an ein Bein 
eines  Transistors. Ein anderes Bein von diesem Transistor geht zu einer 
LED. Vom anderen Bein der LED gehts dann über einen Widerstand zu Masse.
Das mittlere Beinchen des Transistors ist an einen Widerstand 
angeschlossen. das nadere Ende des Wdst. ist dann wieder mit dem zweiten 
Ende der Diode (Ringseite = Kathode) verbunden. An diesem Punkt ist auch 
das Pluskabel zum Plus _Ladekontakt ausgeführt.

Auf dem Steckernetzteil (komplett verschweißt) steht 18V DC, 400mA

Ich denke, der Ladestrom fließt ausschließlich über die Diode. Der 
Transistor ist nur zum Ansteuern der LED da, oder?

Meine Frage:
Wie regelt sich der Ladefluß?
Was ist bei der Wahl der Diode zu beachten?
Wie kann man die Ladung berechnen?

Grüße
Marco
Der Transistor macht nur die LED an, mehr nicht. Die Laderei wird allein 
vom Ladestecker geregelt, üblicherweise ist der Trafo sehr weich 
ausgelegt, d.h. mit relativ hohem Innenwiderstand  gewickelt, so daß es 
eine dem Akku zuträgliche U/I-Kurve ergibt. Bezogen auf 
Akkulebenserwartung und erreichbare Kapazität ist es die schlechteste 
Lösung, moderne Delta-U-Schnelladegeräte sind da wesentlich 
akkuschonender. Aber wenn ein Akkuschrauber keine hundert Euro kostet, 
kann man keine ausgefeilte Ladetechnik erwarten. Diode dürfte eine 
1N4001 oder ähnlich sein, die Ladezeit berechnet sich aus (Kapazität * 
14) / Ladestrom. Kapazität in mAh, Ladestrom in mA. Achja, Schaltuhr 
nicht vergessen, da sonst der Akku überladen wird.

Zur maximalen Bildgröße, maximale Dateigröße für Anhänge ist 1MB, nur 
Bilder dieser Größe sind nicht gern gesehen, man sollte nicht vergessen, 
es gibt immer noch genügend Nutzer ohne DSL und wenn man die 
Exporteinstellungen seines Graphikprogramms richtig benutzt, sind kleine 
Bilddateien möglich und trotzdem kann man einwandfrei sehen, was zu 
sehen sein soll.
Siehe auch hier: http://www.mikrocontroller.net/articles/Bildformate


Gruß
Jadeclaw.
Gast
Starten wir also den millionsten Thread über Bildformate.  Das scheint 
ja bei der Zielgruppe dieses Forums, also technisch ungebildete und 
lernresistente Computer-DAUs, absolut nötig zu sein wie man ständig 
sieht.
Gast
> üblicherweise ist der Trafo sehr weich
> ausgelegt, d.h. mit relativ hohem Innenwiderstand  gewickelt

Könntest Du erklären wie man "weich" wickelt ?
Mit geglühtem Kupferdraht vielleicht ?

Hoher Innenwiderstand, mit Aludraht vielleicht ?
Gast
"Mit geglühtem Kupferdraht vielleicht ?"

Richtig, aber der gesamte Trafo wird dabei in einem Plasmabogen 
gewickelt, das lässt ihn leicht glühen.

Klaus.
Gast
> "Mit geglühtem Kupferdraht vielleicht ?"

Klaus, bitte richtig lesen !!

Geglüht und nicht glühend.

Kupfer wird durch Ziehen oder Stauchen hart,
ausglühen macht in für weitere Bearbeitung wieder weich (geschmeidig).
@Gast: Wenn du nichts zum Thema beizutragen hast, laß es einfach. 
Tschüss.

@cdg: 'Weich' heißt nichts anderes, als daß durch Wahl der Drahtstärke 
primär/sekundär und durch Auswahl entsprechendem Kernmaterials eben der 
Effekt erzielt wird, daß die Spannung bei Nennlast merklich 
zusammenbricht. Mit Weichglühen und anderen Scherzen hat das nichts zu 
tun. Früher waren alle preiswerten Ladegeräte so aufgebaut. Oder der 
Strom wurde mit einer Glühlampe begrenzt. Aus Akkusicht auch nicht 
besser.

Gruß
Jadeclaw.
Gast
@Jadeclaw Dinosaur

Weichglühen war nicht so ernst gemeint.
Aber Deine Antworten bzw. Erklärungen sind recht weich.

Dünner Draht = kleiner Strom, nix weich.
Zusammenbrechen ? Ich breche auch gleich.
Der Trafo wird wohl überdimensioniert um das abzukönnen, glaub ich 
nicht.
Was wahrscheinlicher ist, die Ausgangsspannung des Trafos ist so gering
ausgelegt, daß bei fast vollem Akku der Strom gering wird.
Das machte man auch früher so.

Früher waren alle billigen so aufgebaut ... muss wohl vor irgendeinem 
Krieg gewesen sein.

Wie wäre es denn (zu Deiner Theorie) mit einer Erklärung
über die Art des Trafokerns.
Gast
Um den Nebel etwas zu lichten :

"weich" wird die Spannung eines Transformators durch hohen 
Innenwiderstand. Bei kleiner Leistung entsteht der weniger gewollt durch 
den hohen Wicklungswiderstand der Primärwicklung und gewollt durch die 
Wicklung in zwei getrennten Kammern für primär und sekundär, was relativ 
hohe Streuung bringt und damit einen so hohen induktiven 
Innenwiderstand, dass der Transformator sogar dauerkurzschlussfest 
werden kann. Für diese Eigenschaft gibt es auf den Trafos sogar ein 
Normsymbol.
Gast
Sag ich doch, der Kern ist die Lösung.

So z.B. bei kurzschlussfesten Trafos für Neonreklamen.
Ich glaube nicht das man einen E-I oder M-Kern kurzschlussfest bekommt
durch Unterbringung der Wicklungen in zwei Kammern.
Gast
@cdg
>Kurzschlussfestigkeit

Bei Kleintrafos unterhalb ca. 5W Nennleistung kann die Zweikammerform 
kurzschlussfest sein. Die Kerne haben dabei die Form EI30 oder EE20

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