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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Bitte Einkaufsliste prüfen; frage zum Entwicklungsboard


Autor: anfaenger08 (Gast)
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Hallo.
Ich möchte mit Microcontrollern/Elektronik anfangen und habe mich 
bereits recht ausführlich informiert.

Ich hab hier im Forum eine Einkaufsliste gefunden und würde gerne wissen 
ob ich das so bestellen kann oder ob noch etwas fehlt:

http://www.reichelt.de/?SID=28IEaom6wQARwAAAmdYnIa...

Ist die gut so? Ist da der richtige Microcontroller und alles in 
ausreichender Menge?

Mir fällt gerade auf, dass der Lötkolben fehlt. Das Problem ist jetzt, 
dass ich keine allzu große Preisspanne habe. Gibt es bei Reichelt einen 
günstigen Lötkolben der für den Anfang reicht?

Ein zweites Problem, wozu ich hier auch schon mehrere Diskssionen 
gelesen habe ist die Frage nach dem Entwicklngsboard:

Es wird hier oft gesagt, dass das STK500 am besten für Anfänger ist. 
Dann wiederum hört man, dass das STK500 völlig überladen ist und das 
Pollin Atmel Evaluation Board besser ist. Schließlich las ich hier auch 
öfters, dass man am besten sowohl Entwicklungsboard als auch ISP selbst 
zusammenlöten sollte.

Was ist nun richtig?

Wie gesagt, ich habe finanziell nicht allzu große möglichkeiten könnte 
das STK500 aber als oberste schmerzgrenze nehmen wenn ihr sagt, dass es 
eindeutig die beste Lösung ist.
Allerdings denke ich es wäre doch zum Einstieg eine gute Übung 
tatsächlich alles selber von Hand zu fertigen. Vorausgesetzt es ist 
wirklich so simpel wie man hier liest.

Mein Hintergrund: Ich bin Schüler in der Oberstufe eines Gymnasiums. 
Meine Kenntnisse in Elektronik sind sehr gering. Ich weiß zwar was die 
Grundlegenden Bauteile (Kondensator, Transistor...) machen und kann auch 
die Ohmschen Gesetze anwenden (U = I x R etc.) und mit der e-Funktion 
den Lade-/Entladevorgang an einem Konsensator berechnen (Physik LK) 
allerdings wars das auch schon.
Also selbst bei einfacheren Transitorschaltungen (Flip-Flop, 
Monoflop...) und Operationsverstärkern usw reichen meine Kenntnisse nich 
zur völligen Verständnis aus. Zusammenfassend kann man sagen: Ich kann 
zwar einfachere analoge Schaltungen nachbauen aber völlig verstehen tu 
ich sie nicht.
Programmierkenntnisse: Etwas Python-Grundlagen und noch weniger Lisp aus 
der Schule. Mit Assembler dürfte ich aber soweit ich das im AVR-Tutorial 
gesehen habe keine allzu großen schwierigkeiten haben.

Also was sind eure Vorschläge unter Beachtung meiner Kentnisse? Welche 
Lösung bzg. Entwicklungsboard und ISP wäre am besten?

Könntet ihr dann bitte auch gleich die Einkaufsliste entsprechend 
verändern und hier den Link reinstellen.

Vielen Dank für jede Hilfe.

Autor: Jean Player (fubu1000)
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Interressante Einkaufsliste^^.
0,00 Euronen damit wirste nit viel machen können.

Aber mal zum Thema. Wenn schnell zum Erfolg führen soll, würde ich das 
STK nehmen, ansonsten bastel dir selber einen ISP Programmierer und 
Board.
Als Anfang wäre vielleicht auch zu empfehlen, einfach ne kleine 
Uhr/Wecker oder sonstiges zu bauen,  weil so ein Experementierboard 
liegt ja spätestens nachm Monat in der Rumpelkammer.

Gruß

Autor: CaH (Gast)
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MAN KANN NICHT AUF WARENKÖRBE VERLINKEN

Mach 'nen screenshot und poste den. Vorzugsweise im png Format.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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CaH wrote:
> MAN KANN NICHT AUF WARENKÖRBE VERLINKEN

Doch kann man!
Bei myReichelt anmelden, den Warenkorb als öffentlich speichern und dann 
wird ein Link darauf erzeugt.

Autor: A. K. (prx)
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anfaenger08 wrote:

> Es wird hier oft gesagt, dass das STK500 am besten für Anfänger ist.
> Dann wiederum hört man, dass das STK500 völlig überladen ist und das
> Pollin Atmel Evaluation Board besser ist.

Wenn man erst einmal am Thema schnuppern will um zu sehen ob das was 
wird, dann ist das Pollin-Teil sinnvoller (oder evtl. auch myavr), zumal 
bei sehr begrenztem Budget. Und man spült weniger Geld den Ausguss 
runter wenn man den Rauch ablässt. Auch weil leicher reparierbar (kein 
SMD).

Wenn man sich ziemlich sicher ist dass man dabei bleibt, dann ist das 
STK500 sinnvoller.

Autor: anfaenger08 (Gast)
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Entschuldigt vielmals. Bei mir hat es klappt aber scheinbar waren das 
nur meine gespeicherten Cookies.

Hier habe ich nochmals den Warenkorb aus diesem Thread:

Beitrag "Anfänger Warenkorb"

Warenkorb:

http://www.reichelt.de/?ACTION=20;AWKID=56599;PROVID=2084

Die Lötstation ist aber zu teuer. Könnt ihr einen günstigen Lötkolben 
empfehlen?

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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anfaenger08 wrote:

> Die Lötstation ist aber zu teuer. Könnt ihr einen günstigen Lötkolben
> empfehlen?

Bei Aldi gibt es von Zeit zu Zeit so ein Set mit 2 Lötkolben.
ist wirklich billig (ich glaube 8 EUR) und das 25 Watt Eisen ist für den 
allerersten Einstieg brauchbar.

(Das grosse Eisen nehm ich immer wenn ich FETTE Masseflächen
 bearbeiten will ;)

Das Zubehör schmeisst Du gleich weg oder schenkst es einen Klempner 
deiner Wahl...

Lötzinn kannst Du bei Reichelt kaufen, aber nimm kein Bleifreies.
SN60PB40 ist in Ordnung.

Grüße
Björn

Autor: anfaenger08 (Gast)
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ok, danke für den tipp.

Aber was haltet ihr denn von diesem Lötkolben:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=D213;...

Ist der Warenkorb ansonsten so in Ordnung?

Ich hab übigens jetzt 3 mal den ATmega8 da drin. Sollte ich vielleicht 
stattdessen nur zwei nehmen und dafür einen ATmega16 oder einen anderren 
Kontroller dazu tun?

Autor: Michael (Gast)
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Bei dem Weller brauchst auf jeden Fall ne andere Lötspitze so wie das 
auf dem Bild aussieht. Die ist zu fett.

Was sonst so in dem Warenkorb ist musst Du wissen ob das Sinn macht.

Bei der Lochrasterplatine würde ich eine aus Epoxyd empfehlen, die sind 
besserer Qualität und widerstandsfähiger gerade wenn man mit der Löterei 
beginnt.

Zwei ATMEGA8 reichen m.E. nach aus.
Ist ja nur Ersatz wenn einer kaputt geht.

Ob Du noch nen anderen brauchst hängt davon ab was Du machen möchtest.

Da Du anscheinend eh die Peripherie selber basteln möchtest (auf 
Steckbrett so wie es aussieht) kannst Du auch das Geld für ein STK500 
sparen und das Pollin-Board nehmen.

Wie sieht es denn mit Werkzeug aus? Du brauchst nen guten 
Seitenschneider (leider teuer) und ne kleine Zange um Bauteile zu biegen 
und den Silberdraht zu strecken.

Grüsse
Michael

Autor: Björn Wieck (bwieck)
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anfaenger08 wrote:
> ok, danke für den tipp.
>
> Aber was haltet ihr denn von diesem Lötkolben:

Ist auch gut, die Spitze auf dem Bild gefällt mir nicht.
Ich würde keine Flache Spitze nehmen sondern eine spitze.

>
> Ist der Warenkorb ansonsten so in Ordnung?

Etwas wenig Widerstände... Ich würde noch empfehlen 470 Ohm für LED´s
und 4.7k Ohm.

>
> Ich hab übigens jetzt 3 mal den ATmega8 da drin. Sollte ich vielleicht
> stattdessen nur zwei nehmen und dafür einen ATmega16 oder einen anderren
> Kontroller dazu tun?

Kommt darauf an was Du vorhast. Bei mir hat der Mega8 lange gereicht.
Ist auch eine Frage was Du füe ein Entwickler-Board kaufen willst und ob 
der Mega16 überhaupt drauf Passt.

Beim STK500 ist übrigens ein Mega16 dabei. (war bei mir so)

Grüße
Björn

Autor: anfaenger07 (Gast)
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>Ich hab hier im Forum eine Einkaufsliste gefunden und würde gerne wissen
>ob ich das so bestellen kann oder ob noch etwas fehlt:
>
>http://www.reichelt.de/?SID=28IEaom6wQARwAAAmdYnIa...
>
>Ist die gut so? Ist da der richtige Microcontroller und alles in
>ausreichender Menge?

Bekommst du es denn hin, allein bei Reichelt zu bestellen? Und wenn der 
Postbote kommt, musst du Schuhe anziehen, um an die Tür zu gehen. Müssen 
wir dir dann die Schleife binden?

>Die Lötstation ist aber zu teuer. Könnt ihr einen günstigen Lötkolben
>empfehlen?

Mit einem Feuerzeug kannst du auch löten. Und glaub mir, mit deiner 
Einstellung hast du das Hobby aufgegeben, bevor das Feuerzeug alle ist, 
es ist also auch langfristig die billigere Variante.

Typen gibts, die gibts gar nicht...

Autor: Michael S. (e500)
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anfaenger07 wrote:
> Bekommst du es denn hin, allein bei Reichelt zu bestellen? Und wenn der
> Postbote kommt, musst du Schuhe anziehen, um an die Tür zu gehen. Müssen
> wir dir dann die Schleife binden?
>
> Typen gibts, die gibts gar nicht...

So, jetzt habe ich mich auch mal angemeldet.

Threadersteller lass Dich durch solche Blödmänner nicht aus dem Konzept 
bringen.

Grüsse
Michael

Autor: Björn Wieck (bwieck)
Datum:

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anfaenger07 wrote:

> Mit einem Feuerzeug kannst du auch löten. Und glaub mir, mit deiner
> Einstellung hast du das Hobby aufgegeben, bevor das Feuerzeug alle ist,
> es ist also auch langfristig die billigere Variante.
>
> Typen gibts, die gibts gar nicht...

Du bist bestimmt der Superknaller der schon im Mutterleib löten konnte
und es müssen nicht zwangsläufig alle so enden wie Du.
Kannst Dir ja nichtmal einen Namen leisten...

Ich arbeite manchmal mit Schülern zusammen die Ihr Praktikum gerade 
machen und sich eh nicht Sicher sind ob es denn der richtige Beruf 
werden könnte.

Und einige wollen gerne mal etwas probieren und nicht gleich ein 
Vermögen ausgeben wenn es denn nicht das richtige ist.

Es gibt dann welche die Interesse haben und auch Eigeninitiative zeigen,
das sind später welche die nach dem Praktikum weiter rumlaborieren und 
sich
selbst die passende Ausstattung kaufen.
Die anderen haben wenigstens nicht viel Geld versenkt.

Kopfschüttelnd
Björn

Autor: Gast (Gast)
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>Typen gibts, die gibts gar nicht...

Ist leider so.

Viele hier haben mit dem Elektronikhobby angefangen, als es noch so gut 
wie kein Internet gab. Man holte sich den ersten Bausatz, sondierte die 
eigenen Interessen aus und spezialisierte sich langsam in Richtung HF, 
Digitalelektronik, Mikroprozessoren usw. und beschaffte sich nach und 
nach die notwendige Ausrüstung.

Heute heißt es: Ich hab was im Internet gesehen. Haben wollen! Sofort!! 
Billig!!! Seid gefälligst nicht unverschämt und sagt mir, daß ich mich 
selbst kümmern muß!

Muß man diese Einstellung unterstützen?

Autor: let (Gast)
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> Muß man diese Einstellung unterstützen?

Früher war eben alles besser. Genug davon.

Also, anfaenger08: Hier einige Anmerkungen aus Stuttgart.

Lötkolben:
Der Lötkolben ist eines der wichtigsten Werkzeuge für den
Elektroniker. Wenn du dich wirklich für Elektronik interessierst
dann spare nicht am Lötkolben. Die Lötstation in dem Warenkorb
ist bereits ein sehr einfaches Modell. Mit diesen Schnurkolben
kann man Klinkenstecker verlöten, mehr würde ich damit nicht
machen. Jedenfalls nicht ohne Not.
Das Lötzinn ist Ok. So eine 250g Rolle ist auch gut zu handhaben.
Gut das du an die Entlötlitze gedacht hast. Die wirst du noch
brauchen.

Bauteile:
Es ist mir etwas unklar was du mit der Fotodiode und dem
SMD Teil machen willst aber sonst sieht das nicht schlecht
aus. Bei den LEDs bevorzuge ich 3mm, anstelle der Lochraster-
platine würde ich Streifenraster wählen (trennen der Leiterbahnen
mit 5mm Bohrer - Tesafilm als Griff) und Elkos in der Ausführung
radial finde ich praktischer als axiale.
Die Wahl des Telefonkabels läßt mich vermuten das du dich
tatsächlich informiert hast.
Bei den Widerständen vermisse ich einige Werte: 470Ohm, 1k, 3k3.
Von den Stückzahlen dürften es gerne einige mehr sein. Widerstände
gehören zu den Verbrauchsmaterialien.
Fünf 4001 sind auch etwas knapp. Zehn sollten aber erstmal
reichen. Dazu noch einige (20) 1N4148. Braucht man immer wieder.
Ein Mega16 ist riesig. Zwar bin ich ein Gegner minimalistischer
Designs, ein SDIP28 reicht aber erstmal. Es wäre aber vielleicht
eine Überlegung wert anstelle des m8 einen m88 oder m48 zu wählen.
Das sind praktisch die Nachfolger des m8. Muß aber nicht sein.

Messgerät: Das reicht für den Anfang.
Netzteil: Davon rate ich ab. Nimm ein stablilisiertes.
Krokoklemmen: Sollten in keiner Werkstatt fehlen.

Was fehlt:
 - Litze 0.14mm^2
 - Buchsenleiste passend zur Stiftleiste.
 - Wannenstecker sechs- oder zehnpolig je nach Programmiergerät
   (du wirst dir wohl einen Adapter basteln müssen).
 - Viel Zeit.
 - Seitenschneider (hast du bereits?) und einen Drahtschneider.

Als Programmiergerät empfehle ich das AVRISP-mkII. Ich habe
noch andere (STK200, STK500, AVR-Dragon), doch das ist meiner
Meinung nach das Beste.

Autor: Gast (Gast)
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Solange du keine SMD-Bausteine löten willst, kannst du jeden beliebigen 
lötkolben nehmen.

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