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Forum: HF, Funk und Felder Spektrum Analyzer 1Ghz - Low Cost geeignet Brauche Tipps.


Autor: Bernd das Brot (Gast)
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Hi,
ich entwickele freiberuflich ja des öfteren div. Schaltungen im 
Kundenauftrag und möchte doch ganz gerne die Prototypenplatinen einmal 
auf Abstrahlungen testen. Früher oder später wird ein Kunde solche 
Prototypen auf EMV Verträglichkeit messen lassen. Ein Spektrum Analyzer 
kann natürlich kein EMV Prüflabor ersetzen, aber ich stelle mir vor, 
dass es doch schon einmal grob zeigt, ob ich größere Abstrahlungen habe, 
woher die kommen und in welchem Frequenzbereich diese sich bewegen.

Es gibt ja div. Spektrum Analyzer zu kaufen, aber mehrere Tausend Euro 
sind mir einfach zu viel. Daher die Frage:
Was brauche ich für den o.g. Einsatzzweck überhaupt (z.B. Antenne?)? 
Welche Bandbreite ist mindestens notwendig?

Jetzt habe ich eben bei *bay folgendes neue Gerät gesehen. Angeblich 0-1 
GHz, neu für schlappe 450 Euro: 
Ebay-Artikel Nr. 220303066152
Ihr werdet es sicher gleich zerreißen - aber warum? Was fehlt dort, was 
ich brauche?
Ansonsten gibt es ja auch div. andere Geräte von Agilent etc. gebraucht 
ab ca. 1000 Euro, aber ich bin absolut ahnungslos, was für mich wichtig 
wäre und was nicht, d.h. Kriterien, nach denen ich angebotene Geräte 
aussortieren kann.
Bitte gebt einem Ahnungslosen mal ein paar Tipps.
Danke !
Bernd

Autor: Bernd (Gast)
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sieht nach einer schlechten Kopie von Hameg aus.

Autor: Olaf (Gast)
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> dass es doch schon einmal grob zeigt, ob ich größere Abstrahlungen habe,
> woher die kommen und in welchem Frequenzbereich diese sich bewegen.

Ja, so als grobe Abschaetzung kann man das machen. Da brauchst du aber
noch eine Nahfeldsonde. Ich habe meine nach einer Anleitung aus einer
aelteren Elrad selbst gebaut.
Gekaufte Sonden sind wohl besser und vor allem kalibriert und 
exporbitant teuer.

> Ihr werdet es sicher gleich zerreißen - aber warum? Was fehlt dort,
> was ich brauche?

Ein Trackinggenerator wuerdest du schwer vermissen. Es ist wirklich 
schoen
wenn man mal den Frequenzgang einer eigenen Schaltung oder eines Filters 
sehen kann!

Olaf

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Bernd wrote:
> sieht nach einer schlechten Kopie von Hameg aus.

Ob schlecht kann ich nicht sagen, aber Kopie trifft es schon.

Tip: Das Modell gibt es aoft auch beim ebayer "mecombedum" aus Holand.
Vorteile sind geringere Versandkosten, sowie wegfallende Zollgebühren 
(ist ja bereits in der EU).


hth,
Andrew

Autor: tt (Gast)
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Wen du wie du selbst schreibst, ein Ahnungsloser bist, hilft die der 
Analyser auch nicht. EMV ist auch viel Erfahrungssache. Die kann man mit 
einer LowCost-Lösung nur schwerlich sammeln.

PS ich benutze hier allerdings auch einen HAMEG 5510 + Netznachbildung + 
der HAMEG Nahfeldsonden.
Man muss halt  die Möglickeit haben, diese Messungen mit profi Messungen 
zu vergleichen um abschätzen zu können, was du da misst.

Autor: aha (Gast)
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Abgesehen davon wurden die EMV Normen kuerzlich auf 3GHz angehoben, db 
man sollte bis 3 GHz messen koennen

Autor: Bernd das Brot (Gast)
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@tt: Naja, jeder muss mal bei 0 anfangen, oder? Wenn ich mich auf den 
Standpunkt stellen würde: "kann ich nicht, also lasse ich es direkt 
bleiben", dann würde ich heute noch auf dem Rücken liegen und an einer 
Flasche nuckeln. Wie du schon sagst: Erfahrung sammeln ist alles. Es 
muss nicht unbedingt diese Low Cost Lösung sein, nur macht es m.E. auch 
keinen Sinn, direkt mehrere Tausend Euro zu versenken.
Daher war mir ja wichtig zu erfahren, was denn so an Features wichtig 
ist und was nicht. Genannt wurden hier bislang nur "Tracking Generator" 
und Frequenzbereich besser 3 Ghz. Ich denke, bei meinen Schaltungen, die 
max mit 30 Mhz getaktet sind, habe ich wohl bei 2-3Gz keine kritischen 
Oberwellen mehr, da würde also ein 1Ghz Gerät noch reichen. Später kann 
ich mir ja dann ein 3 GHz Gerät kaufen ... wenn die EU Bürokraten die 
Grenzwerte auf 10 Ghz raufgesetzt hat und die 3Ghz Geräte gebraucht zu 
haben sind ;-)
Von dem Hameg-Nachbauer gibt es ja auch mit dem AT6011 ein System mit 
einem Tracking Generator: http://www.atten.com.cn dann auf Englisch 
klicken und nach AT6011 suchen (den link kann man leider nicht posten, 
da die Forumsoftware glaubt, es wäre Spam).

Frage 1: Wofür braucht man einen solchen Tracking Generator?

Dann zu den Sonden: puhhh, ich glaube ich sollte besser solche Sonden 
herstellen und verkaufen. Wie können die 500 Euro und mehr kosten? Für 
ein paar Drahtwicklungen... und einen HF Verstärker. Da scheinen mir ja 
nette Margen drin zu sein.

Gibt es irgendwo eine Anleitung zum selber bauen einer Nahfeldsonde? OK, 
ist dann nicht kalibriert aber mir geht es ja auch mehr um ein 
Schätzeisen. Ich will ja den EMV Labors keine Kokurrenz machen aber ich 
möchte schon vorher sehen, ob was aus dem Ruder läuft und ob ich ein 
Layout garantiert nochmals überarbeiten muss.... und wenn ich dann 
irgendwann mal reich und berühmt bin, dann kann ich mir auch ein 10K 
Euro Gerät leisten (und damit umgehen...).
Danke
Bernd

Autor: Bernd das Brot (Gast)
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blöd .. .mit dem Suchen das klappt nicht.
Also dann bitte zusammenbauen:
die beiden folgenden Zeilen im Browser hintereinanderhängen
http://www.atten.com.cn
/productlist.aspx?SCataID=1"

Bernd

Autor: Gast (Gast)
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>.. dann würde ich heute noch auf dem Rücken liegen und an einer
>Flasche nuckeln.

Wenn ich mich recht erinnere, war das eine schöne Zeit :-)

Die Frage ist, ob Dir die Ergebnisse überhaupt etwas nutzen. Schwierig 
wird es nämlich, ein fertiges Gerät zu testen. Da hilft es wenig, mit 
einer Nahfeldsonde über die Platine zu schweifen und 'Effekte' zu 
erkennen.

Autor: Chris (Gast)
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Solltest du im ernst sowas machen, dann besorge dir bitte auch 
Abschirmungen, sind nicht teuer.

Autor: Olaf (Gast)
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> Frage 1: Wofür braucht man einen solchen Tracking Generator?

Um Frequenzgaenge aufzunehmen.


> Dann zu den Sonden: puhhh, ich glaube ich sollte besser
> solche Sonden herstellen und verkaufen.

Bau doch mal eine ohne Anleitung. :-P

> Gibt es irgendwo eine Anleitung zum selber bauen einer Nahfeldsonde?

Elrad 7/95

Olaf

Autor: marc (Gast)
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Hallo Bernd!
Aus meiner Erfahrung kann ich nur berichten, daß man den 
Tracking-Generator an dem Tag vermißt, an dem man das Gerät auf dem 
Tisch hat. Denk gar nicht erst drüber nach. Nachdem einem die 
Möglichkeiten so richtig klar sind will man ihn haben. Man kann damit 
z.B. hervorragend Serienresonanzen von Kondensatoren, Werte von 
Induktivitäten etc. ausmessen. Die notwendige Meßbrücke läßt sich leicht 
selbst herstellen.
Die Sonden sind wirklich kein Problem. Anleitungen gibt es zu Hauf im 
Internet. Es kostet nur Zeit und Lust zu mechanischen Arbeiten.
Ganz wichtig ist in meinen Augen die schon oben genannte 
Vergleichbarkeit der Meßeergebnisse. Da wird's schnell eng. Will man die 
leitungsgebundene Abstrahlung messen und vergleichen braucht man eine 
Netznachbildung (geht noch) und eine Analysebandbreite von 9kHz. Und 
schon bist Du 1000,- Euro mehr los.
In der Zeitschrift "Funkamateur" ist gerade ein Artikel dazu erschienen 
und es gibt auch Literatur zu dem Thema.
Grüße
Marc

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd das Brot wrote:

> Jetzt habe ich eben bei *bay folgendes neue Gerät gesehen. Angeblich 0-1
> GHz, neu für schlappe 450 Euro:

(Die Versandkosten sind ja auch nicht ganz ohne.)

Hmm, ±150 kHz Genauigkeit bei einer Anfangsfrequenz von 150 kHz?
Naja...

Autor: Christian S. (messgeraeteprofi)
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Hallo,

aus meiner Sicht ist bei einem Spektrumanalysator, der in der EMV 
eingesetzt werden soll, ein Tracking-Generator absolut entbehrlich. 
Wichtiger ist eine gute Frequenzstabilität, ggf. sogar ein 
Synthesizer-SA und für die EMV darf er dann gerne auch noch einen 
Quasi-Peak-Detektor haben. Ein gebrauchtes Gerät von 9 kHz bis 2 GHz tut 
es alle Male denn Du willst ja nur Vormessungen machen. Der Prüfling, 
der bis 2 GHz nicht nennswert stört, macht dann mit guter Sicherheit 
zwischen 2 und 3 GHz keinen großen Ärger (Normenfetischisten, 
Prinzipienreiter und Erbsenzähler mögen das gern anders sehen).

Es wurde ja schon gesagt: Du musst Deine Messungen mit offiziellen, 
normenkonformen Messungen eines Messempfängers vergleichen, erst dann 
siehst Du für´s nächste Mal, worauf Du achten musst bzw. wo Dich der 
Specki ein wenig anschummelt. Sonst stocherst Du jedes Mal wieder im 
Nebel und kannst Deine Messergebnisse nicht deuten.

Nun zu meinen Geräteempfehlungen (aus meiner Sicht besser etwas ältere 
Markenware als billger aber neuer E-Schrott):

ANRITSU  MS2601B
HP 8591A oder 8591E
EMCO 7405 (Nahfeldsondensatz mit Vorverstärker)

Viel Erfolg & Alles Gute!

Autor: Bernd das Brot (Gast)
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Ich habe den Tipp von Christian S. beherzigt und dann doch noch ein 
wenig gespart und mir nach längerer Suche nun ein älteres Markengerät 
geleistet: Tektronix 2712 mit internem Trackinggenerator, GPIB und 
Option 12 (schaltbare Bandbreiten 1 MHz, 120 kHz, 9 kHz, 1 kHz, 200 Hz)
siehe auch hier: 
http://www.metrictest.com/catalog/pdfs/product_pdf...

Als Nahfeldsonden habe ich mir ein Set China-Sonden gekauft und da eine 
meiner Platinen nun im EMV Labor vermessen wird, erhoffe ich mir, dass 
ich durch den Vergleich die Messungen meines Geräts einschätzen kann.

Bislang sieht alles gut aus und mit den Nahfeldsonden sind auch gut 
lokale Messungen möglich. Auch wenn eine quantitative Einschätzung 
(noch) nicht möglich ist, zeigen sich schon die kritischen Stellen auf 
der Platine (jetzt müsste man das "nur" noch über eine 
XY-Schrittmotorsteuerung automatisieren ...)

Was mir nun aber noch fehlt wären "richtige" Antennen. Nun kann ich 
meinen Messplatz zwar in gewissem Rahmen abschirmen (Abschirmnetz), aber 
für 2x2 Meter große Antennen und Messungen in 5 Meter Abstand habe ich 
leider keinen Platz.

Kürzlich habe ich mal Platinen Antennen gesehen und den Link gespeichert 
- die arbeiten ab 500 Mhz aufwärts - die werde ich wohl mal bestellen. 
Frage ist nur, was mache ich mit dem Bereich 1-500 Mhz ?

Für sinnvolle Messungen im Bereich ab 9khz bräuchte ich Monsterantennen 
- das kann ich wohl vergessen. Aber was wäre denn als handliche Lösung 
ab 1 Mhz erhältlich? Hat hier jemand eine Idee / Link?

Vielen Dank im Voraus.
Bernd

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd das Brot schrieb:
> Aber was wäre denn als handliche Lösung
> ab 1 Mhz erhältlich?

Guck dir mal den Feldstärkemesskoffer an:

http://www.box73.de/catalog/product_info.php?produ...

Die Truppe hier baut diese Teile:

http://www.sat-schneider.de/

Vielleicht verkaufen sie dir ja auch einen Satz Antennen ohne den
Pegelmesser?  Die Teile sind sogar kalibriert.

Autor: branadic (Gast)
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Hallo Bernd,

wir haben hier Messsonden von HP.
Für den Bereich 9k - 30M Hz ist das die HP11941A und für den Bereich 30M 
- 1G Hz die HP11940A. Monsterantennen sind nicht nötig.

branadic

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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@Bernd: Mich würde interessieren, wieviel Du jetzt in das 
Gerät/insgesamt investiert hast.

Chris D.

Autor: Bernd das Brot (Gast)
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@Jörg: das schaue ich mir mal genauer an. Danke.

@brandiac: Danke, aber Nahfeldsonden habe ich nun schon - diese HP 
Sonden sind ja Nahfeldsonden

@ChrisD: nachdem ich viel gelesen hab, musste es ein Gerät sein, was 
garantiert arbeitet (gebrauchte Spektrum Analyzer sind oft beschädigt), 
optional auch geringe Bandbreiten erlaubt und von einem Markenhersteller 
stammt, möglichst inkl. Tracking Generator. Ach ja, und kein 50kg 
Monster-Trumm ist und auch kein Exot von irgendeinem jap. Hersteller von 
dem es keinerlei Infos gibt (vom Tektronix habe ich Schaltplan, 
Serviceunterlagen etc.).
Da bleibt nicht mehr viel an Auswahl übrig. Alles in allem inkl. Versand 
etc. und inkl. MwSt habe ich knapp 2000 Euro gezahlt. Das ist kein 
Schnäppchen mehr aber OK. Ich sehe das pragmatisch: wenn ich mir durch 
die Ergebnisse nur eine einzige wiederholte EMV Messlaborsession 
erspare, dann habe ich das Geld schon raus.
Bernd

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Bernd das Brot schrieb:
> Ich habe den Tipp von Christian S. beherzigt und dann doch noch ein
>
> wenig gespart und mir nach längerer Suche nun ein älteres Markengerät
>
> geleistet: Tektronix 2712 mit internem Trackinggenerator, GPIB und
>
> Option 12 (schaltbare Bandbreiten 1 MHz, 120 kHz, 9 kHz, 1 kHz, 200 Hz)
>
> siehe auch hier:
>
> http://www.metrictest.com/catalog/pdfs/product_pdf...

Bernd das Brot schrieb:
> Da bleibt nicht mehr viel an Auswahl übrig. Alles in allem inkl. Versand
>
> etc. und inkl. MwSt habe ich knapp 2000 Euro gezahlt.

Also ich finde den Betrag für diese Ausstattung voll OK.

Der Trackinggenerator bei noch älteren Geräten kann schnell auch schon 
1000 Euro kosten.

Übrigens hat Rohde&Schwarz einen neuen SA für unter 7000€ auf dem Markt 
gebracht. SFC heist das Teil. Geht bis 3 GHz und hat 10Hz RBW!!.

Da lohnt es sich schon fast nicht mehr einen HP8591 oder ähnliches zu 
kaufen.

Ralph Berres

Autor: Christian S. (messgeraeteprofi)
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Moin Gemeinde!

Ralph Berres schrieb:
> Da lohnt es sich schon fast nicht mehr einen HP8591 oder ähnliches zu
> kaufen.

Och doch, lohnt sich eben doch denn einen guten gebrauchten 8591A gibt 
es schon für EUR 1500 und wer nur insgesamt EUR 2000 Budget hat, darf am 
SFC (zugegeben, ist etwas recht nettes) nicht mal riechen...

Bernd das Brot schrieb:
> und mir nach längerer Suche nun ein älteres Markengerät
> geleistet: Tektronix 2712 mit internem Trackinggenerator, GPIB und
> Option 12 (schaltbare Bandbreiten 1 MHz, 120 kHz, 9 kHz, 1 kHz, 200 Hz)

Bernd, der Preis für ein Gerät mit TG ist echt gut aber ich wünsche Dir, 
dass das Gerät niemals einen HF-Fehler bekommt. Die Rep. eines 2712 ist 
eine sch*** Arbeit, die Kiste ist total zugebaut. Die HP´s der 8590er 
oder 8560er Serie sind im Service irgendwie einfacher.

Bernd das Brot schrieb:
> Als Nahfeldsonden habe ich mir ein Set China-Sonden gekauft

Könntest Du dafür mal bitte den Link posten, hätte auch Interesse an 
diesen Sonden. Wieviel hast Du bezahlt?

Grüße

Autor: Ralph Berres (rberres)
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>Och doch, lohnt sich eben doch denn einen guten gebrauchten 8591A gibt
>es schon für EUR 1500

Christian. Dann greife ganz schnell zu bevor er weg ist.

Also ich sehe den HP8591 überall für ab 3000 € aufwärts. Nach oben hin 
fast keine Grenze. Wenn man sich mal überlegt , das der auch nur 1KHz 
Auflösungsbandbreite hat, und der Lokaloszillator selbst im gerasteten 
Zustand nicht gerade stabil ist, frage ich mich ernsthaft  wo da die 
Preisrelation noch stimmt. Für 1500 € bekommt man allenfalls einen 
HP8555 oder HP8558. Der HP8555 ist vom Intermodulationsverhalten 2ter 
Ordnung grottentief schlecht, der HP8558 hat nicht mal eine 
Samplingschaltung um den Localoszillator wenigstens im Abstand von 1MHz 
zu rasten. Der läuft bei 1KHz Auflösung ( mehr kann der auch nicht ) 
übelst davon.

Die Nachfolgemodelle der 8560ger Reihe kosten alle wieder deutlich über 
3000 €. Ist die Frage ob man für ein fast 30 Jahre altes Gerät noch 
soviel Geld investieren soll. Wenn diese Geräte für 1000 € oder weniger 
zu haben wäre , wäre das in Ordnung.

100Hz Auflösungsbandbreite sind übrigens zwingend notwendig wenn man das 
Modulationsspektrum eines SSB Senders auflösen will.

Wer allerdings sich auf EMV Messungen sich beschränkt, für den langt 
auch ein gebrauchter Hameg bis 1000MHz.

Was die Tektronixgeräte betrifft, Meine Lieblingsgeräte sind sie auch 
nicht gerade, eben weil sie oft total verbaut sind, und obendrein einen 
schlechten und sündhaft teuren Ersatzteilsupport bieten.

Ralph Berres

Autor: Tracker (Gast)
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Die billigen China-Probes waren wohl die hier?:
Ebay-Artikel Nr. 350389377691

Aber Qualität ist halt etwas teurer:
http://www.aaronia.de/Gutachten/ProbeSet.pdf

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Tracker schrieb:

> Aber Qualität ist halt etwas teurer:

"etwas" ist gut. ;-)

Wie viel besser sind sie dafür eigentlich in der Praxis, hat da
jemand Erfahrungen zu berichten?

USD 300 + EUst + Zoll würde ich selbst aus dem Hobbybudget ggf. mal
investieren um zu wissen, wie viel (und wo) meine Geräte rumsauen.
EUR 1500 ist dabei deutlich über der Schmerzgrenze.

Kann man sich sowas (für den Hobbybetrieb) eigentlich auch selbst
zimmern?

Autor: Olaf (Gast)
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> Kann man sich sowas (für den Hobbybetrieb) eigentlich auch selbst
> zimmern?

Es gab in einer Elrad mal eine Anleitung dazu. Die habe ich nachgebaut.
Funktioniert auch soweit.

Aber natuerlich sind alle Messungen dann aeh...relativ.

Es reicht aber um zu sehen wo ein Schaltnetzteil rumsaut und ob eine 
Aenderung etwas gebracht hat oder nicht.

Olaf

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Olaf schrieb:

> Es gab in einer Elrad mal eine Anleitung dazu. Die habe ich nachgebaut.

Kannst du davon vielleicht mal paar Fotos machen oder eine Maßskizze?

> Aber natuerlich sind alle Messungen dann aeh...relativ.

Ja, schon klar.

> Es reicht aber um zu sehen wo ein Schaltnetzteil rumsaut und ob eine
> Aenderung etwas gebracht hat oder nicht.

Eben, an sowas dachte ich auch.

Ggf. könnte man ja mal sehen, ob man sie irgendwo vermessen kann, um
zumindest so auf 5 dB genau eine Idee zu haben, in welcher Größen-
ordnung die Sauerei ist.  Es gab ja seinerzeit (als das mit der
Selbsterklärung im Amateurfunk anfing) sogar eine Bauanleitungsreihe
in der cq-dl, mit der man sich selbst kalibrierte Fernfeldsonden
bauen konnte, da sollte doch zumindest eine grobe Abschätzung der
Empfindlichkeit/Übertragungskurve auch hier irgendwie machbar sein.

Autor: Olaf (Gast)
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> Kannst du davon vielleicht mal paar Fotos machen oder eine Maßskizze?

Ich versuche mal heute Abend dran zu denken. :-)
Vielleicht habe ich dazu ja auch was simuliert, weiss ich jetzt
garnicht mehr...

Im Prinzip besteht das aus einer Antenne, einem Balun und einem MMIC.
Die Antenne sollte man sich aus Semirigid basteln. So einen Luxuskram 
hatte ich aber nicht, also habe ich RG174 genommen. Den Balun hatte ich 
auch nicht, also hab ich da was gewickelt. Und den MMIC hatte ich auch 
nicht,
also habe ich ein japanische Mitbringsel verwendet (upD19xx).
Viel mehr wie 800Mhz-1Ghz ging nicht weil der MMIC von NEC dann 
schwaechelt.

Zum Balun hatte ich aber entweder hier oder auf d.s.e eine Diskussion. 
Da koennten auch noch Bilder rumliegen.

> Ggf. könnte man ja mal sehen, ob man sie irgendwo vermessen kann, um
> zumindest so auf 5 dB genau eine Idee zu haben, in welcher Größen-
> ordnung die Sauerei ist.

Solche Genauigkeitsansprueche hast du? <BG>

Ich denke das ist machbar wenn die Antenne und das DUT immer definiert
an genau derselben Stelle sind. Ich wedel dagegen nur locker mit
der Hand rum und kucke wo sich eine Linie zeigt.

Olaf

Autor: Olaf (Gast)
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Hier mal zwei Bilder:

http://www.criseis.ruhr.de/emv_sonde.png  (Layout)
http://www.criseis.ruhr.de/emv_sonde.jpg  (Photo)

Leider habe ich kein Schaltbild. Ich muss wohl nur die Platine gemalt 
haben.

Wie schon gesagt, der Balun ist selbstgewickelt. Als Antenne habe ich 
derzeit nur eine Drahtschleife dran. Ich glaube die habe ich dran 
gemacht weil ich damit meine Maus empfangen wollte. Sonst ist das ein 
Stueck RG174 dran das in der Mitte aufgeschnibbelt und/oder geerdet war. 
Finde ich leider gerade nicht.

Der MMIC ist ein NEC uPC1676. Aber den bekommt man in Deutschland 
sowieso nicht und in Japan vermutlich auch nicht mehr. Die haben sie da 
mal fuer 100Yen als Restposten abgeben. Da habe ich ein paar 
mitgenommen...
In der Elrad war da irgendwas normales drauf. Sollte ja kein Problem 
sein.

IC2 ist ein 78L05. Aber den braucht man nur weil der Japaner genaue 5V 
haben will. Die Werte der Widerstaende kann man ja lesen. Leider weiss 
ich nicht mehr was ich da fuer Kondensatoren drauf habe.
Aber die einzigen von Bedeutung sind wohl C1 und C2. Der ganze Rest ist 
nur Entkopplung. Wichtig ist nur der Balun und seine Wickeltechnik. Da 
habe ich mehere von gebastelt bis es vernuenftig lief. Wenn ich das 
richtig verstanden habe besteht das Geheimnis eines Baluns darin das es 
einen Uebergang von Trafo nach kapazitiver Uebertragung gibt.

Olaf

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Danke, Olaf!

Olaf schrieb:
> Wichtig ist nur der Balun und seine Wickeltechnik. Da
> habe ich mehere von gebastelt bis es vernuenftig lief.

Nach welchem Parameter/Verhalten hast du den denn optimiert?

Autor: Olaf (Gast)
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> Nach welchem Parameter/Verhalten hast du den denn optimiert?

Gute Frage, ich glaub ich hab den Trakinggenerator davor gehalten und 
durchgekurbelt. Weiss ich aber nicht mehr so genau.

Olaf

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Olaf schrieb:
>> Nach welchem Parameter/Verhalten hast du den denn optimiert?
>
> Gute Frage, ich glaub ich hab den Trakinggenerator davor gehalten und
> durchgekurbelt.

Gleichmäßiger Frequenzgang also?

Autor: atten (Gast)
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wie wärs mit einem Atten AT6011 spectrum anaylzer?

Autor: Christian S. (messgeraeteprofi)
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Ralph Berres schrieb:
> Christian. Dann greife ganz schnell zu bevor er weg ist.
>
> Also ich sehe den HP8591 überall für ab 3000 € aufwärts. Nach oben hin
> fast keine Grenze.

Nun ja, bin bzgl. Spektrumanalysator bereits bis in die Mikrowelle 
ausgestattet daher kommt ein 8591A für mich nicht in Frage. Aber wenn 
Du, Ralph, ihn willst, kann ich den Kontakt gern mal herstellen (PN 
notwendig). EUR 1.500 + Transport + MwSt., dann kostet das Ding gut EUR 
1.800. Ich finde das ist kein so schlechter Wert denn die Angebotspreise 
sind wirklich (momentan?) zwischen 2.500 und 3.000 angesiedelt.

Tracker schrieb:
> Die billigen China-Probes waren wohl die hier?:
> http://cgi.ebay.de/SPECTRUM-ANALYZER-NEW-EMI-PROBE...

Danke für den Link, ist eine Überlegung Wert, da stimme ich Jörg Wunsch 
vollkommen zu. Die Alternative - und die bevorzuge ich bisher noch - 
sind die HP 11940A und 11941A Sonden. Ja klar, sündhaft teuer aber wohl 
etwas besser abgestimmt als die China-Teile. Gebraucht aber wohl leider 
kaum zu vernünftigem preis kriegen. Bei kleineren Strukturen (auf engen 
Leiterplatten) sind die Sonden von Langer-EMV wohl momentan führend. Die 
sind so gut, dass selbst R&S sein Logo auf den Kasten klebt und die 
(dreist) für teuerst Penunse vertreibt. In der EMV wird halt eine Menge 
Geld verdient.

Bzgl. Verstärker für solch eine Sonde habe ich folgendes im Blick:

http://www.elv.de/HF-Verst%C3%A4rker-RFA-403,-Komp...

Hat jemand damit zufällig schon Erfahrungen gesammelt oder ahnt, ob 
dieser Verstärker (-bausatz) im Zusammenspiel mit einer Nahfeldsonde 
etwas taugt?

Grüße

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Christian S. schrieb:
> Aber wenn
>
> Du, Ralph, ihn willst, kann ich den Kontakt gern mal herstellen (PN
>
> notwendig). EUR 1.500 + Transport + MwSt., dann kostet das Ding gut EUR
>
> 1.800. Ich finde das ist kein so schlechter Wert denn die Angebotspreise
>
> sind wirklich (momentan?) zwischen 2.500 und 3.000 angesiedelt.

Hallo Christian.

Ich persöhnlich habe zu Hause in meinem Labor einen HP8555A mit 
Yigfilter HP8445B für den Mikrowellenbereich ( für den 
Grundwellenbereich ist das Ding qualitativ kaum zu unterbieten ) und für 
den Bereich 10KHz - 4,5 GHz habe ich einen Taketa Riken TR4113 der hat 
10Hz Auflösungsbandbreite, und ist vermutlich ein gutes Stück besser als 
der HP8591 obwohl er älter ist.

Wir haben in der FH den HP8590 mit Trackinggenerator. Also ganz ehrlich
vom Hocker haut das Gerät mich nicht. Die minimal 1KHz 
Resolutionbandbreite, lassen sich bei dem Gerät nur schwerlich 
ausnutzen, weil man die Frequenz andauernd nachstimmen muss. Da hilft es 
auch nicht, wenn man vor jeder Messung erst mal die internen 
Kalibrierroutinen durchlaufen läßt.

Aber ich bin immer wieder erstaunt welch irre Beträge für diese uralten 
Kisten gezahlt werden. Nur zähle ich nicht zu diesem Personenkreis.

Aber trotzdem noch mal vielen Dank für dein gut gemeintes Angebot.

Du wirst mit Sicherheit für diesen Preis einen Käufer finden. Davon bin 
ich überzeugt.

Ralph Berres

Autor: Olaf (Gast)
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> Hat jemand damit zufällig schon Erfahrungen gesammelt oder ahnt, ob
> dieser Verstärker (-bausatz) im Zusammenspiel mit einer Nahfeldsonde
> etwas taugt?

Habe ich nicht. Aber wenn ich das Photo auf der Seite richtig deute dann 
ist das doch auch nur ein MMIC. Noch dazu in einem fetten unhandlichen 
Gehaeuse und gleich zwei BNC Anschluessen. Ich glaub da wuerde ich schon 
allein aus Handhabungsgruenden zum Selbstbau schreiten.

Olaf

Autor: tsaG (Gast)
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Olaf schrieb:
> ber wenn ich das Photo auf der Seite richtig deute dann
> ist das doch auch nur ein MMIC

Und wer lesen kann wird feststellen, dass im Text "MMIC Gain Block 
EC1078" geschrieben wird.

Autor: Christian S. (messgeraeteprofi)
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Ralph Berres schrieb:
> Aber trotzdem noch mal vielen Dank für dein gut gemeintes Angebot.

Bitte, gern

Ralph Berres schrieb:
> Du wirst mit Sicherheit für diesen Preis einen Käufer finden. Davon bin
> ich überzeugt.

Ist ja nicht mein Gerät, habe halt nur die Info wer es verkaufen will. 
Ich vermittel das gern (und finanzinteressenlos).

Olaf schrieb:
> Noch dazu in einem fetten unhandlichen
> Gehaeuse und gleich zwei BNC Anschluessen. Ich glaub da wuerde ich schon
> allein aus Handhabungsgruenden zum Selbstbau schreiten.

Ich wollte das Ding als Verstärker für EMV-Nahsonden nehmen; was spricht 
denn bei bis zu 1 GHz gegen BNC und wenn das Gehäuse noch kleiner sein 
sollte besteht die ernsthafte Gefahr, dass ich das Ding versehendlich 
einatmen könnte. Meine Frage an die geneigte Gemainde war, ob TECHNISCH 
etwas gegen diesen Bausatz bei meiner Anwendung spricht.

Grüße

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Also ich glaube das der Verstärker von ELVgar nicht so schlecht ist, und 
seinen Preis wert ist. Zumindest wird man wenn man selbst was anfäöngt 
zu stricken nicht viel billiger weg kommen. Zumindest bis 1GHz ist er 
auch schön linear. Nach unten könnte man den Frequenzgang ausweiten , in 
dem man zusätzlich einen größeren Koppelkondensator parallel schaltet.

BNC Buchsen funktionieren sogar bei 4 GHz noch halbwegs verläßlich, wenn 
man nicht gerade den billigsten Chinaschrott kauft, sondern vernünftige 
Stecker mit Teflonisolation nahmhafter Firmen nimmt. Selbst bei 10GHz 
gehen sie noch, wenn auch mit kräftigen Abstrichen an Anpassung und 
Dämpfung.

Was das Eigenrauschen dieses Verstärkers betrifft sollte man sich mal 
das Datenblatt des verwendeten MMIC anschauen und selbst beurteilen ob 
einen die angegebene Rauschzahl ausreicht. Eventuell könnte die 
Rauschzahl ja ausschlaggebend sein.

Ralph Berres

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