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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Welcher Transistor


Autor: Rocco (Gast)
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Hallo,

ich bearbeite gerade ein Projekt mit einer LED-Matrix. Es sind 8 5x7 
LED-Dot-Matritzen mit gemeinsamer Anode durchverbunden.

Nenndaten Matrix: U=5V ; I=25mA.

Jetzt benötige ich vor jede Zeile einen Transistor, der den nötigen 
Strom liefert, um die Zeile zum leuchten zu bringen.
Habe mich jetzt schon durch das Internet gewühlt um nach einem passenden 
PNP Transistor zu suchen aber nichts passendes gefunden.

Hat jemand von euch ein Tipp?? Ist es vielleicht nicht sogar sinnvoll 
einen MOSFET zu nehmen??


Vielen Dank schonmal im Vorraus

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Wie denkst Du über/Was meinst Du zu BC328 ?

Autor: Rocco (Gast)
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Prinzipiell ganz gut, wenn jemand vielleicht noch einen Tipp hat, bei 
dem Ptot etwas höher liegt??

Autor: Michael (Gast)
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Öhm...600mW Verlustleistung sind dir zu wenig? Ich dachte du willst LEDs 
zum leuchten bringen und keine Heizung bauen??

Wenn die angaben zur Matrix stimmen dann brauchst du ja nur 25 mA 
fließen lassen. Bei 600 mW macht das rund 25 V über Uce (Verlustleistung 
der Basis vernachlässigt). Mit wieviel Spannung willst du das denn 
versorgen? Ich würde über Uce so ein Volt abfallen lassen, 
allerhöchstens zwei. Da kämen bei 25 mA also nur 50 mW raus, die am 
Transistor verheizt werden.

Autor: Klaus (Gast)
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>Ich würde über Uce so ein Volt abfallen lassen,
>allerhöchstens zwei.

Ich nur 0,1V .. 0,2V, würde die Transistoren schön in die Sättigung
treiben! Aber die 25mA sind der Dauerstrom über die LEDs. Wenn Du
mit PWM arbeitest liegt der Stom wesendlich höher! Wenn ich das richtig
Deute wird der Strom  8 x höher liegen damit Du eine vernünftige Hellig-
keit bekommst.

25mA x 8 = 200mA
0,2A * 0,2V = 40mW

der BC328 ist also bestens geeignet.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Klaus (Gast)

>25mA x 8 = 200mA
>0,2A * 0,2V = 40mW

>der BC328 ist also bestens geeignet.

Wen dam mal nicht ein kleiner Fehler i der Rechnung wäre. Es sind 7x5 
Matritzen, und JEDE LED will 25mA. Macht somt je nach MUX-Richtung den 
5-7fachen Strom, also 1-1,4A und damit ist der gute alte BC328 aus dem 
Rennen. Nimm einen MOSFET, IRF7104 ist dein Freund. Oder such dir was 
aus, siehe Mosfet-Übersicht.

MFG
Falk

Autor: Michael (Gast)
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Der Falk hat ja mal (wieder) recht...die 8 Matrizen sind ja, so versteh 
ich den Eingangspost nach zweimaligem lesen, zu einer LED-Matrix 
zusammen gebaut und im "worst-case" hat man 8*7 LEDs mit 25 mA zu 
schalten, sind 1.4 A...upsala, das wird eng mit dem BC328 ;)^^

Autor: BMK (Gast)
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>Prinzipiell ganz gut, wenn jemand vielleicht noch einen Tipp hat, bei
>dem Ptot etwas höher liegt??

Die abführbare Verlustleistung ist in erster Linie eine Frage
der Bauform (Einhaltung der Transistor Parameter vorausgesetzt).

Beim TO92 Gehäuse (BC327, BC328) wird ein Teil der Wärme über
das Gehäuse abgeführt und ein Großteil über die Anschlussbeine.
Und es wird mehr abgeführt, wenn die Beine kurz sind und die
wirksame Kupferfläche der Platine gross. Aber viel mehr als 0,6W
ist hier nicht drin.

Fällt mehr Verlustleistung an, muss man eben ein Gehäuse wählen,
dass die Wärmeabfuhr über einen Kühlkörper erlaubt; z.B. TO126
als nächst größeres Gehäuse. Hier lassen sich schon bis 15W
abführen; entsprechenden Kühlkörper vorausgesetzt.
Beispieltyp: BD131

Autor: Klaus (Gast)
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> sind 1.4 A

aber bitte erstmal klären ob die Matrix so ein Storm
verträgt (Bonddrähte) !

Autor: Michael (Gast)
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Je nachdem wie es aufgebaut ist wird eine Matrix diesen STrom ja nie 
sehen sondern nur 175 mA maximal. Aber das weiß der TE sicher am Besten.

Autor: Michael (Gast)
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Bischen unglücklich ausgedrückt, also eine Matrix braucht ja, wenn alle 
LEDs an sind, rund 0.875A. Aber es steht ja nicht da, dass der Strom den 
eine Matrix braucht auch durch alle anderen durch muss.

Autor: Wolf (Gast)
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> "worst-case"

wäre eher alle Dots bestromt, also 7*5=35 LEDs.

Autor: Michael (Gast)
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Na er wird ja nicht mit einem Transistor eine Matrix an und ausschalten, 
eher eine Zeile.

>...gemeinsamer Anode durchverbunden...
>...Jetzt benötige ich vor jede Zeile einen Transistor...

Autor: Michael (Gast)
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Und dann sinds im worst-case 8*7 LEDs

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Michael (Gast)

>Na er wird ja nicht mit einem Transistor eine Matrix an und ausschalten,
>eher eine Zeile.

Welcher im Falle des Multiplexing aber den Strom der GESAMMTEN Matrix 
schalten muss! Wenn gleich die mittlere Verlustleistung nur 1/N der 
Pulsleistung beträgt.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Michael (Gast)

>Und dann sinds im worst-case 8*7 LEDs

und wieder den Multiplexfaktor vergessen, hier mal 5 ;-)

Autor: Klaus (Gast)
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@ Falk Brunner

Ohne Schaltung wird das nichts. Wir reden alle aneinander vorbei!

Gruß Klaus

Autor: Rocco (Gast)
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Anbei befindet sich die Schaltung der Matrixbausteine. Immer 8 
nebeneinander. Wie oben erwähnt gemeinsame Anode und die Zeilen sollen 
jeweils einzeln angeschalten werden und dazu benötige ich den 
Widerstand.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Rocco (Gast)

>Anbei befindet sich die Schaltung der Matrixbausteine. Immer 8
>nebeneinander.

Macht bei 7x5 Matritzen eine Zeilenlänge von 40 LEDs. Wenn jede 25mA 
kriegen soll sind das 1A mittlerer Strom. IM 7:1 Multiplex also 7A Peak. 
Die Transistoren werden immer grösser. ;-)

> Wie oben erwähnt gemeinsame Anode und die Zeilen sollen
>jeweils einzeln angeschalten werden und dazu benötige ich den
>Widerstand.

Sehe ich das richtig, dass du davon 4 Zeilen aufbauen willst? Und dir 
ist klar, dass die ganze Sache dann 28A Dauerstrom zieht, wenn alle LEDs 
an sind?

MFG
Falk

P.S. Der Index von Bussignalen fängt meist bei 0 an, nicht 1.

Autor: Michael (Gast)
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PS wird so abgekürzt und nicht P.S. oder PS. oder wie auch immer und wie 
man bei der Nummerierung eines Buses oder sonstiges anfängt ist wurscht, 
die null kommt ja nur da her weil der ein und andere Rechner bei null 
anfängt zu zählen und nicht bei eins.

Autor: Klaus (Gast)
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hui Knobelaufgabe zum Feierabend!

Ich durchschau noch nicht die Matrix!

Das ist zur Lösung Deines Probl. zu wenig!

Am J3 könnten Pins 1-7 die Spalten sein. Aber auch die Pins 14-20.
Jeweils 7 Bit. Wenn Du sogut wärst uns mal die Matrix, nicht nur mit
freiwählbaren Bussignal-Bezeichnungen zu beschreiben, sondern mit
mit einem handfesten Schaltplan, geht es schneller!

;( Klaus

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Klaus (Gast)

>Ich durchschau noch nicht die Matrix!

Logisch, weil du IN ihr gefangen bist. Nenn mich NEO ;-)

>Am J3 könnten Pins 1-7 die Spalten sein. Aber auch die Pins 14-20.
>Jeweils 7 Bit. Wenn Du sogut wärst uns mal die Matrix, nicht nur mit
>freiwählbaren Bussignal-Bezeichnungen zu beschreiben, sondern mit
>mit einem handfesten Schaltplan, geht es schneller!

Hab dich mal nicht so mädchenhaft. Ein Stecker, bestehend aus zwei Gates 
= Eine 7x5 Matrix. Oben die Anoden, 5 Stück, unden die Kathoden, 7 
Stück.

MFG
Falk

Autor: Klaus (Gast)
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@ Falk Brunner

was ist oben und was ist unten?
wenn man eine Schaltung in Form von Oben hätte!

mfg Klaus

Autor: Klaus (Gast)
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warzuschnell
.. mit den Signalbezeichnungen

Autor: Rocco (Gast)
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Tut mir leid für die knappen Infos....werde das ganze nun nochmal 
versuchen zusammenzufassen, wie das ganze aussehen soll.

J3 und J4 sind Platinenstecker, die zu einem seperataren Controllerboard 
führen. Sie sollen dafür sorgen, das ich jede Zeile einzeln an bzw. 
ausschalten kann.

J1 und J2 sind für die Spalten.5 x8 Spalten = 40 Spalten = 40 Bit. Somit 
wird eine Bitfolge von 40 Bit in die Register geladen und die 
dazugehörige Zeile mit einem Transistor "angezündet" werden.

Ich brauche nun einen Transistor der mir 1 A bringt, die frage ist nur 
welcher ist am besten geeignet??

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig Klarheit, was mein Projekt betrifft 
verschaffen.

Autor: Michael (Gast)
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IRFZ44N vielleicht...schaltet bei Ugs 5V und Uds 0.1 V über 1 A bei 25 
°C, bei 175 °C sinds gar 2 A laut Datenblatt. Hinzu käme die nahezu 
Leistungsfreie Ansteuerung.

Autor: Tobi (Gast)
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Also für 1A reicht der Si2301 aus. P-Kanal MOSFET. Im SOT23 Gehäuse. 
Dank kleinem RDSon kaum Verlustleistung.

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