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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Platz 3: Frequenzumrichter mit Raumzeigermodulation von Axel Jeromin


Autor: Stephan S. (outsider)
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Soweit ich das sehe gibts zu dem noch keinen Thread und ich würde mir 
gerne so etwas in modifizierter Form bauen, verstehe aber einiges nicht 
so ganz.

Wenn ich das Teil mit einer Phase speise dann geht der Zwischenkreis 
höchstens auf 320V, praktisch weniger. Was habe ich dann zu erwarten 
wenn ich den Ausgang des Umrichters an einen Drehstrommotor anschließe? 
Im Prinzip hätte man da ja gern effektiv 400V zwischen 2 Phasen, aber 
das ist wohl nicht drin, oder doch? Wie kann ich berechnen was ich 
wirklich zu erwarten habe? Welche Spannung habe ich pro Phase und 
wieviel zwischen den Phasen zu erwarten?

Ich würde gerne 2 Geräte anschließen. Zum einen einen Lüfter mit 500W 
Drehstrommotor. Wenn die Spannung wie ich befürchte nicht hoch genug 
wird, was passiert dann? Die Drehzahl hängt ja von der Frequenz ab. Wenn 
aber die Spannung zu gering wird, steigt dann der Schlupf und die 
Drehzahl wird doch kleiner?

Das andere Gerät was ich gerne anschließen würde ist ein anderer 
Wechselrichter mit 120kVA. Ich habe leider hier keinen 
Drehstromanschluss und um den 120kVA Wechselrichter zu reparieren und 
testen bräuchte ich den. Die paar kW die der von Axel Jeromin bringen 
würde könnten mir reichen um das Teil zu testen. Falls jemand Interesse 
am Kauf des 120kVA Teil hat bin ich auch für Gebote offen :-)

Außerdem frage ich mich wie ich die Drossel am Eingang des 
Wechselrichters dimensionieren kann. Wozu ist die eigentlich nötig? Um 
Spannungsspitzen vom Netz fernzuhalten die bei den Schaltvorgängen an 
induktiver Last entstehen?

Falls der Raumzeigermodulationswechselrichter für meine Zwecke brauchbar 
wäre, dann würde ich gern ein neues Layout machen mit SMD Teilen und 
einem IGBT Modul statt der MOSFETs und Dioden. Das Modul was ich hier 
habe beinhaltet 6 IGBTs, 6 Freilaufdioden und 4 Netzdioden, ist bis 16A 
spezifiziert und in einem 3x3 cm Gehäuse das direkt auf die Leiterplatte 
geschraubt wird. Würde also alles schön kompakt werden.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>>Im Prinzip hätte man da ja gern effektiv 400V zwischen 2 Phasen, aber
>>das ist wohl nicht drin, oder doch? Wie kann ich berechnen was ich
>>wirklich zu erwarten habe? Welche Spannung habe ich pro Phase und
>>wieviel zwischen den Phasen zu erwarten?
Die Motoren haben als Anschlußspannung 400V für Stern und 230V für 
Dreieck. SOmit müsste der Motor mit Dreieckschaltung betrieben werden. 
Das erzeugt ein 1,73fache Stromaufnahme gegenüber Stern.
PS: Es gibt auch Motoren, die 400V Dreieck haben, diese arbeiten dann 
auch mit 690V Stern. Somit hier nicht wirklich geeignet, zumal meist 
höhere Leistung.

>>Ich würde gerne 2 Geräte anschließen. Zum einen einen Lüfter mit 500W
>>Drehstrommotor. Wenn die Spannung wie ich befürchte nicht hoch genug
>>wird, was passiert dann? Die Drehzahl hängt ja von der Frequenz ab. Wenn
>>aber die Spannung zu gering wird, steigt dann der Schlupf und die
>>Drehzahl wird doch kleiner?
Beide parallel wird mit Vektorreglung nur funktionieren, wenns 
identische Motoren sind. Bei zu kleiner Spannung erreichst du den 
Feldschwächebereich eher, da die Spannung nicht weiter erhöht werden 
kann, bricht irgendwann der Strom ein...

>>Außerdem frage ich mich wie ich die Drossel am Eingang des
EIn FU schaltet schnell hochfrequente Ströme. Das erzeugt Störungen und 
Oberwellen. DIese werden durch den Filter etwas gedämpft. Deshalb haben 
die FUs gewöhnlichen einen kleinen Leistungsfaktor.

>Das Modul was ich hier
Bedenke aber, dass diese trotzdem eine Verlustleistung haben. Diese 
Module sind so konstruiert, dass du sie direkt auf eine Kühlfläche 
aufschrauben kannst.

Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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MFG Patrick

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