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Forum: Offtopic 100 mW Laser, wie gefährlich ?


Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Hatte gerade Werbung in meiner Mailbox, in der u.a. dieser
nette 100 mW Laser für läpische 14,90 € angeboten wird.

http://www.virtualvillagedeutschland.de/Items/0079...

Zitat :
Sehr hohe Leistung - Sie können damit Luftballons zerplatzen lassen und 
Streichhölzer anzünden!

Macht mich doch irgendwie neugierig, aber ich befürchte dieses
"Spielzeug" ist dann doch nicht ganz ohne ?

Reichen bei der Leistung schon Reflektionen z.B. auf einer
einige Meter entfernten Fensterscheibe um gefährlich zu sein ?

Die Disco-Showlaser haben ja wie ich gesehen habe teilweise noch
deutlich höhere Leistungsabgaben.

Autor: ewd (Gast)
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Selbst eine unglückliche Reflexion kann deine Netzhaut irreperabel 
beschädigen und dich erblinden lassen. Diese Billigdinger geben meist 
auch noch ne Menge Leistung im IR-Bereich ab. Die Lebensdauer ist zudem 
auch sehr beschränkt.

Die Frage die sich auch stellt: Was will man damit anfangen? Als 
Laserpointer zum Zeigen von Gegenständen ist so ein Teil definitiv nicht 
zu empfehlen!

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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ewd wrote:
> Als
> Laserpointer zum Zeigen von Gegenständen ist so ein Teil definitiv nicht
> zu empfehlen!

Wieso? Die Gegenstände leuchtet mit etwas Pech selbst man dem 
Ausschalten weiter (vor allem wenn sie leicht brennbar sind...)

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Laut Händler ist das ein Klasse 3b Laser.
Wikipedia sagt dazu :

3B   5 bis 500 mW   302,5...106 nm   Die zugängliche Laserstrahlung ist 
gefährlich für das Auge und in besonderen Fällen auch für die Haut. 
Diffuses Streulicht ist in der Regel ungefährlich. (Laser von 
CD-/DVD-Brennern; Laserstrahlung allerdings nicht direkt zugänglich)

Fragt sich nur, ab wann ist es diffuses Streulicht ? :)
Wenn der Punkt auf 3cm divergiert ist ?

Autor: daniel (Gast)
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>Wieso? Die Gegenstände leuchtet mit etwas Pech selbst man dem
>Ausschalten weiter (vor allem wenn sie leicht brennbar sind...)

Benedikt schalte doch deinen Verstand ein ;o
wenn ein Gegenstand damit in Brand gesteckt werden kann, dann wird's
nicht mal die Hornhaut es überleben

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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ewd wrote:

> Die Frage die sich auch stellt: Was will man damit anfangen?

Zitat Webshop :

Dies ist eine neue Hochleistungs-Laserdiode für professionelle 
Anwendungen, z.B. Hochgeschwindigkeits-Kommunikation, Feinlöten, 
Laser-Shows usw.

Dass mit dem Feinlöten glaub ich dann aber doch nicht so ganz :)
Da kann man nur hoffen dass sich keiner so einen Laser kauft,
und dann unter der Lupe versucht Finepitch zu löten :)

Autor: ewd (Gast)
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Ich bezweifel ernsthaft, dass sich diese Laserdiode so hochfrequent 
modulieren lässt, dass damit "Hochgeschwindigkeits-Kommunikation" 
betrieben werden kann. Ich glaube da haben sich die Webshop Typen 
gewaltig was aus den Fingern gesogen :P

Das einzige was an "Hochgeschwindigkeits-Kommunikation" hoch ist, ist 
dass es sich hoch professionell anhört.

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Okay, zu dem Thema hab ich noch was gefunden :

http://laserfreak.net/forum/viewtopic.php?t=36944

Und dann noch das hier, zum Lachen ;)

http://www.laserfreak.net/forum/viewtopic.php?p=106537

Autor: Stefan P. (form)
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ewd wrote:
> Ich bezweifel ernsthaft, dass sich diese Laserdiode so hochfrequent
> modulieren lässt, dass damit "Hochgeschwindigkeits-Kommunikation"
> betrieben werden kann. Ich glaube da haben sich die Webshop Typen
> gewaltig was aus den Fingern gesogen :P

Jop, gerade getestet. Bei 500 kHz ist Schluss. Signal ist aber schon ab 
100 kHz nicht mehr wirklich zu gebrauchen.

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Das Teil liegt jetzt vor mir, aber ich trau mich nicht es zu bestromen 
:)
Werd wohl Experimente in geschlossenem Karton mit eingebauter Webcam
durchführen :)
Brauch meine Netzhaut noch und Laserschutzbrillen sind unbezahlbar ...

Autor: Morin (Gast)
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> Reichen bei der Leistung schon Reflektionen z.B. auf einer
> einige Meter entfernten Fensterscheibe um gefährlich zu sein ?

Die Entfernung spielt keine Rolle. Die üblichen Laser divergieren auf 
recht lange Strecken so gut wie gar nicht.

Was die Fensterscheibe angeht: Wenn sie einigermaßen sauber ist, dann 
teilt sie die 100mW in einen transmittierten und einen reflektierten 
Strahl, von denen einer >50mW Leistung hat...

Schön wird es auch, wenn die Scheibe schmutzig ist und genau an einem 
Punkt stark erhitzt wird :)

Autor: Paul H. (powl)
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Halte den Laser doch erstmal ausserhalb des Sichtbereichs und schalte 
ihn an, dann siehst du ja wie hell das streulicht ist. Siehe aber 
zahlreiche Youtube videos wo die Leute mit 100mW Lasern im Zimmer 
rumpointen. Die Dinger sind schon derbe hell aber wenn man nicht direkt 
reinguckt sondern den Lichtfleck auf ein paar meter Entfernung anschaut 
scheint es zu gehen. Leuchte doch zunächst mal eine schwarze stelle an 
oder probiers im Freien aus (Ins Gras reinpointen oder so).

lg PoWl

Autor: Paul H. (powl)
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Mal ne Frage: Was ist das eigentlich für ein Laden? Da gibts ja 
sagenhaft günstige Teilchen. Wird man da irgendwie noch mit Zoll / 
Versand oder so abgezockt?

lg PoWl

Autor: Dr.Seltsam (Gast)
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Wenn es doch mal zu Laserschäden am Auge gekommen ist, hat dieser Laden 
auch noch das passende Gegenmittel: Die Rasterbrille

http://www.virtualvillagedeutschland.de/Items/0003...

... klingt alles recht plausibel und seriös!

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Ich habe den Laser gerade bestellt, mal sehen was man damit so anstellen 
kann. Sobald ich Braille tippen kann, folgen meine Berichte ;)

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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Aber bitte richte ihn niemals auf fremde Menschen.

Ich hatte schon das vergnügen, dass mich welche auf 20 oder 30 Meter 
angepointet haben, aber gottseidank nur auf die Jacke.

Da war das Streulicht schon so hell, dass ich meine Augen zusammen 
kneifen musste.

Einmal ausgerutscht und ich hätte es abgekriegt.

Autor: Stefan P. (form)
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So gefährlich ist das China Teil nun auch wieder nicht, der Strahl 
fokussiert nur auf eine sehr kleine Teilstrecke:
http://www.formtapez.net/ablage/beam.jpg

Aber wenn man genau im Focus ein Hindernis hat, wirds schon warm:
http://www.formtapez.net/ablage/CIMG3985.AVI
http://www.formtapez.net/ablage/CIMG3986.AVI

Übrigens wirft er im Auslieferungszustand (bei mir) 114 mW an optischer 
Leistung raus. Mit dem Poti auf der Platine lässt sich das aber 
anscheinend noch etwas erhöhen.

Viel Spass, und werdet nicht blind.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Stefan P. wrote:

> Übrigens wirft er im Auslieferungszustand (bei mir) 114 mW an optischer
> Leistung raus. Mit dem Poti auf der Platine lässt sich das aber
> anscheinend noch etwas erhöhen.

Hast du mal ohne Optik gemessen? Je nach Qualität schluckt diese locker 
mal 50% der Leistung.
Kennt jemand eine Möglichkeit die Leistung in dem Bereich mit einfachen 
Mitteln (= Standardbauteilen) zu messen? Normale Fotodioden dürften bei 
einigen 10-100mW an ihre Grenzen kommen.

Autor: Stefan P. (form)
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@Paul Hamacher
Der Zoll hatte es anscheinend geöffnet, aber da gab es keine weiteren 
Kosten. Warscheinlich war der Wert unter dem Grenzwert...

@Benedikt K.
Nein, aber das kann ich demnächst noch mal machen.
Muss nur warten bis meine Laserschutzbeauftragte wieder da ist :-)

Übliche Laser-Powermeter messen die Erwärmung einer schwarzen 
Keramikscheibe. Über eine Umrechnung (man tippt die Wellenlänge ein) 
kommt man dann auf "Watt"

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Karl-heinz Strunk wrote:
> Aber bitte richte ihn niemals auf fremde Menschen.

Das ist fuer mich so selbstverstaendlich wie das Amen in der Kirche.

Autor: Thomas (Gast)
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Mal ganz grob: Ab 1 mW wirds gefährlich. Eine Glasscheibe reflektiert 3 
%.

Aber auch ein kleines Metallteil am Ziel kann schnell mal 50% oder mehr 
reflektieren. Dann kannst du nur hoffen, dass der Strahl bei der 
Reflektion gestreut wird.

Thomas

Autor: rayelec (Gast)
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@Stefan P.
>Übliche Laser-Powermeter messen die Erwärmung einer schwarzen
>Keramikscheibe. Über eine Umrechnung (man tippt die Wellenlänge ein)
>kommt man dann auf "Watt"

Das ist falsch! Powermeter für niedriege Leistungen (100mW zähle ich 
dazu) und gängige Wellenlängen arbeiten mit einer kalibrierten 
Photodiode! Bei zuviel Leistung kann man auch noch ein Graufilter 
dazwischen stellen. Profi-Geräte arbeiten mit einer Ulbricht-Kugel, aber 
auch dort ist eine Photodiode eingebaut!
Wie es bei Leistungen im Watt bis kW-Bereich aussieht, kann ich nicht 
sagen.

Gruss
rayelec

Autor: Thomas (Gast)
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"Selbst eine unglückliche Reflexion kann deine Netzhaut irreperabel
beschädigen und dich erblinden lassen. Diese Billigdinger geben meist
auch noch ne Menge Leistung im IR-Bereich ab. "

Das gilt nur für die grünen Laser.

Autor: Thomas (Gast)
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Sorry, um diesen Teil geht es:

"Diese Billigdinger geben meist
auch noch ne Menge Leistung im IR-Bereich ab. "

Das gilt nur für die grünen Laser.

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Paul Hamacher wrote:
> Mal ne Frage: Was ist das eigentlich für ein Laden? Da gibts ja
> sagenhaft günstige Teilchen. Wird man da irgendwie noch mit Zoll /
> Versand oder so abgezockt?
>
> lg PoWl

Versandkosten sind okay, der Zoll will bei unter 22 Euro auch
nichts von einem.
Meine Freundin hat den Laser für mich abgeholt beim Zoll,
und die Sachbearbeiterin dort musste erstmal rumlaufen und einen
Kollegen finden, der bestätigen konnte dass es sich wirklich um einen 
Laser
handelt, wie auf der ausgedruckten Rechnung angegeben :)

Autor: Florian Rist (Firma: TU Wien) (frist)
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Hallo,
weiß jemand ob sich mit so einem 100-150m Bligteil Polystyrol (weiß) 
gravieren lässt? Für diesen Zweck suche ich nämlich eine bezahlbare 
Lösung. Bisher habe ich eine eine 30W CO2 Laserröhre in Betracht 
gezogen, aber der Aufwand, Stromversorgung, komplizierter mechanischer 
Aufbau, Wasserkühlung etc. ist doch sehr hoch. Wie schnell die Gravur 
möglich ist spielt keine Rollte. Meint ihr man könnte auch mit 150mW 
(vielleicht besser mit einem grünen Laser) was erreichen?

Grüße
Flo

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Ich hab irgendwo ein Video gesehen, wie sich jemand einen Drucker zu 
einem
Folienschneider umgebaut hat mit einer DVD Laserdiode.
Geht aber wohl nur mit dunklem Material.

Autor: Florian Rist (Firma: TU Wien) (frist)
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Hallo

> Ich hab irgendwo ein Video gesehen, wie sich jemand einen Drucker
> zu einem Folienschneider umgebaut hat mit einer DVD Laserdiode.

Ja, von so Sachen hab ich auch schon gelesen, aber wirklich vernünftige 
Infos gibt's zu keinem der Projekte (oder ich habe sie jedenfalls nicht 
gefunden).

> Geht aber wohl nur mit dunklem Material.

Das fürchte ich auch. Vielleicht müsste ich mich nach einem anderen 
Kunststoff umschauen. Ich bin nicht auf PS festgelegt, ist nur billig 
und leicht zu beschaffen, drum wäre das schön. Noch schöner wäre 
allerdings ein weißer Thermoplast, der bei Bestrahlung mit dem Laser 
nicht nur schmilz/verdampft sondern sich schwarz verfärbt. Tastaturen 
werden doch z.T. Laserbeschriftet, so ein Material wäre gut. Weiß jemand 
zufällig was das für ein Material ist und welche Wellenlänge der 
eingesetzte Laser hat?

Grüße
Flo

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Hallo,

>> Ich hab irgendwo ein Video gesehen, wie sich jemand einen Drucker
>> zu einem Folienschneider umgebaut hat mit einer DVD Laserdiode.

Dabei handelt es sich bestimmt um einen (Stift-) Plotter, nicht um einen 
Drucker.

Aus eigenen Versuchen kann ich dir aber sagen, dass selbst mit 200 mW da 
kein Blumentopf zu gewinnen ist. Mit einem roten 200mW Lasermodul und 
hochwertiger Glas-Optik (Brennfleck ca. 1/10 mm) kann man gerade mal so 
schwarzes Papier "schneiden", mit etwa 2 mm pro Sekunde.

Wirklich zuverlässig Material bearbeiten, unabhägig von der Farbe, kann 
man erst im Watt-Bereich. Ein CO2-Laser mit 60 Watt schneidet dann 0,5 
... 1 cm Plexiglas mit etwa 3..5 cm pro Sekunde. Für Metall braucht man 
ab 100 Watt aufwärts, alles Andere ist nur ein "Herumkokeln".

Deprimierdend, ich weiß, aber so ist das Leben ...

Frank

Autor: Paul H. (powl)
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Und 35µm Kupfer auf einer Platine abtragen? Wie viel W braucht man da? 
:-D

Es gibt doch teilweise auch Laserdioden im Watt-Bereich.. so mit 8 Watt 
und aufwärts. Bei Myvideo hat einer ne 30W Laserdiode, beeindruckend wie 
er damit die Kerze anzündet, damit sollte man dann nicht ins Auge 
pointen sonst hat man nicht nur kein Augenlicht sondern kein Auge mehr.

Lässt sich sowas zu bezahlbaren Preisen irgendwo anschaffen? Nen 
Platinengravierer wär mir schon ein wenig was wert.

lg PoWl

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Naja, die Laser mit 500mW gehen im Billigshop schon fuer 1000$ weg, 30 
Watt uebersteigt meinen Begriff von bezahlbar bei weitem...

Autor: Paul H. (powl)
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Ebay-Artikel Nr. 280293279249

Da ist z.b. einer. Ist Infrarot, eigentlich ganz gut zum schneiden. 
Allerdings sieht man da auch nicht wo man gerade hinstrahlt.

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Was? So billig? 0o, ich seh mich schon damit Loecher brennen...

Autor: Paul H. (powl)
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Dass man da ein paar hundert Euros blechen muss dachte ich mir schon, 
aber nicht tausende.

Mit so nem Ding könnte man ernsthaft drüber nachdenken ob man mal einen 
Platinenlasergravierer bauen kann. Müsste nur jemand vom Fach mal 
berichten wie viel Watt man mindestens für sowas haben sollte.

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Ich traeume ja immer vom Laserloeten...

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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... ... wrote:
> Was? So billig? 0o, ich seh mich schon damit Loecher brennen...

Rechne nochmal 200 Euro für ne passende Laserschutzbrille drauf.

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Ich werde mir in absehbarer Zeit das Ding nicht kaufen, nur vorweg.
Wuerde eine Laserbrille wirklich gegen den Laser schuetzen? 
Wahrscheinlich auch nur kurz bzw vor kleinen Reflektionen, oder? Naja, 
im Gesicht moechte ich den Strahl sowieso nicht haben.

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Autor: Paul H. (powl)
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ich würde so einen laser nicht anschalten wenn er nicht fest fixiert auf 
eine ungefährliche stelle leuchten oder wenn ich den strahl nicht 
eigenhändig ruhig und sicher von mir wegbringen könnte und den schalter 
nicht in der hand hätte. mit laser spaße ich nicht. ich bin aber der 
meinung man kann sehr wohl damit arbeiten wenn man den respekt davor 
nicht verliert.

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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Paul Hamacher wrote:
>  ich bin aber der
> meinung man kann sehr wohl damit arbeiten wenn man den respekt davor
> nicht verliert.

Ja, aber dazu im ersten Post vom Threadstartet:

> Macht mich doch irgendwie neugierig, aber ich befürchte dieses
> "Spielzeug" ist dann doch nicht ganz ohne ?


Über's Arbeiten lästert ja auch keiner, aber es geht ums Spielen.

Autor: Paul H. (powl)
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Ich würde natürlich auch ein paar Versuche machen und verschiedene Dinge 
anbrennen und zerschneiden, einfach die Power des Lasers ein bisschen 
erproben. Ich denk das kann man mir als Spielerei auslegen, ist auch 
soweit nicht schlimm. Jedoch wie gesagt, man darf den Respekt nur nicht 
verlieren. Mir ist schon allerhand passiert wo ich mir vorher dachte: 
ach, da passiert schon nix, bin ja nicht blöd. Und schwupps.. ist mir 
doch mal was durchgebrannt, der Kleber irgendwo gelandet wo er nicht hin 
soll, der Bohrer abgerutscht... usw. Die Verletzungen sind alle geheilt, 
die beklebten Sachen aufwändig gereinigt oder ersetzt worden. Beim Auge 
kann man das nicht machen.

Ich hab übrigens schon erlebt wie irgendwelche Idioten mit grünen ~100mW 
Lasern auf ner Party rumgepointet haben. Wär am liebsten hingegangen und 
hätte ihnen die Dinger sonstwohin geschoben (oder für eigene Zwecke 
abgemoppst :-D) aber deren Statur war antiproportional kräftig zu ihrem 
Denkvermögen gebaut weshalb ich das unterlassen hab.

lg PoWl

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Die Griechischen Jugendlichen haben die Hochleistungs-Laserpointer
jetzt wohl als Waffe im Kampf gegen die Polizei entdeckt.

http://www.metro.co.uk/news/world/article.html?%91...

Da werden die Polizisten in Zukunft wohl noch Laserschutzbrillen
zusätzlich zum Helm brauchen ....

Autor: Paul H. (powl)
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Was idioten... ahrg

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Puh, wenn ich als Polizist jemanden packe, der gerade versucht hat, mir 
das Augenlicht zu nehmen, ich wuerde leicht ungehalten reagieren...

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Mein Laser ist eben angekommen. Netzteil angeschlossen, Laser in den 
Karton gelegt, sodass meine Augen kein Laserlicht abbekommen koennen und 
einschalten. Vorsichtig ueber den Rand des Kartons lugen: Ah, rotes 
Licht. Laser ausgeschaltet auf entfernte tapezierte Wand richten und 
einschalten: Ah, ein roter Laserpunkt.
Wenn ich dem Laser aber Folie oder schwarzen Antistatikschaum in den 
Karton lege, passiert nichts, keine Erwaermung, keine Brandloecher etc. 
Sind 100mW doch so wenig?

Autor: Daniel der Drüsendieb (druesendieb)
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Ein Achtel-Watt-Widerstand erträgt mehr Verlustleistung und brennt dabei 
auch keine Löcher in Tisch und Wände...

Es kommt eben auf die Fläche an, auf der die 0,0001 KW freigesetzt 
werden.

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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Mit 100mW kannst du - ausser in deinen Augen - noch nichts anbrennen. 
Wenn du Glück hast, spürst du etwas Wärme auf der Haut. 100mW, mit guter 
Optik fokussiert, sind fürs Augenlicht jedoch äusserst gefährlich! Der 
Lidschlussreflex ist da schon viel zu langsam, um das Auge zu schützen.
Am Austrittsspiegel des Diodenchips herrschen Leistungsdichten von x 
Megawatt/cm2!! Der Netzhaut bekommt das nicht, sei der Impuls auch noch 
so kurz!

Wenn du für eine Anwendung die Leistung deines Superlasers nicht 
brauchst, dann stell einen Filter davor, der die optische Leistung auf 
das nötige Mass begrenzt. Du verminderst damit einfach das Risiko eines 
Unglücks...

Gruss und schöne Weihnachten
rayelec

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Christoph Z. wrote:
> Mit 100mW kannst du - ausser in deinen Augen - noch nichts anbrennen.

Stefans Tests mit diesem Laser ergaben aber anderes :

Beitrag "Re: 100 mW Laser, wie gefährlich ?"

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Christoph Z. wrote:
> Mit 100mW kannst du - ausser in deinen Augen - noch nichts anbrennen.
> Wenn du Glück hast, spürst du etwas Wärme auf der Haut. 100mW, mit guter
> Optik fokussiert, sind fürs Augenlicht jedoch äusserst gefährlich! Der
> Lidschlussreflex ist da schon viel zu langsam, um das Auge zu schützen.
> Am Austrittsspiegel des Diodenchips herrschen Leistungsdichten von x
> Megawatt/cm2!! Der Netzhaut bekommt das nicht, sei der Impuls auch noch
> so kurz!
>
> Wenn du für eine Anwendung die Leistung deines Superlasers nicht
> brauchst, dann stell einen Filter davor, der die optische Leistung auf
> das nötige Mass begrenzt. Du verminderst damit einfach das Risiko eines
> Unglücks...
>
> Gruss und schöne Weihnachten
> rayelec

Den Handtest habe ich eben schon gemacht: Nichts zu spueren...

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Du kannst ja den Poti etwas drehen, vielleicht ist die Ansteuerung
falsch eingestellt. Könnte aber auf Kosten der Lebensdauer gehen.

Ansonsten: Vorsichtig damit hantieren, auch wenn er nichts anbrennt
ist er gefährlich für die Augen.

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Ach Leute, ihr koennt euch garnicht vorstellen wie wichtig mir mein 
Augenlicht ist, ihr koennt die Tipps dazu jetzt stecken lassen ;)
Bevor ich am Rad drehe, werde ich mir erstmal die Platine ansehen und 
schauen, woran das Poti haengt, aber dazu spaeter mehr...

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Sachich Nich wrote:

> Ich traeume ja immer vom Laserloeten...

Das erinnert mich an ein "MMM"-Projekt von vor ca. 25 Jahren. Da habe 
ich gesehen, wie man mit einer Halogenlampe (geschätze 50-100 W) mit 
sehr kleinem Glühfaden und einer hochwertigen Optik (Hohlspiegel und 
Linsen) Leiterplatten gelötet hat. Das Ganze war wie so eine kleine 
CNC-Fräse aufgebaut und fuhr programmgesteuert hin und her.

Die Lampe wurde zwischen den Lötstellen nicht abgeschaltet, sondern die 
nächste Lötstelle wurde einfach schnell angefahren, so dass "unterwegs" 
Nichts passieren konnte, wäre sonst wohl zu sehr auf die Lebensdauer der 
Lampe gegangen.

Vorher wurden auf einer nahezu baugleichen Anlage (Dispenser statt 
Lampe) Lötpaste-Häufchen aufgebracht. Das Löten einer Lötstelle dauerte 
ca. 2 Sekunden, der Brennfleck war etwa 1 x 1 mm groß ...

Frank

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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> Wenn ich dem Laser aber Folie oder schwarzen Antistatikschaum in den
> Karton lege, passiert nichts, keine Erwaermung, keine Brandloecher etc.
> Sind 100mW doch so wenig?

Du musst mal prüfen, ob sich die Kollimatorlinse verstellen lässt. Das 
Lasermodul ist auf möglichst paralleles Licht eingestellt - dies führt 
zu einem Fleck von 3..5 mm - viel zu groß um bei 100 mW etwas zu 
bewriken.

Wenn du die Kollimatorlinse ein wenig herausdrehst erreichst du damit 
zwei ansich positive Dinge:

a) es ergibt sich in 5..10 cm Entfernung vom Lasermodul ein Brennfleck, 
der tatsächlich richtig klein und heiß wird und z.B. Papier verkokeln 
kann

b) in größerer Entfernung wird der Strahl so stark aufgeweitet, dass er 
deutlich ungefährlicher ist, als vorher

Die Kollimatorlinsen sind manchmal verklebt und/oder nur über zwei 
kleine Bohrungen zu fassen und zu verstellen ... ich hatte bei meinem 
200mW-Modul das Glück, das zufällig das Objektiv einer Webcam genau ins 
Gewinde passte. Das ist von viel höherer optischer Güte und am 
Rändelring bequem zu verstellen - damit kokelt's ordentlich :-)

Gruß, Frank

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Ich werde die Linse mal verstellen, danke.
Zum Thema Loeten: Das ganze mit einer Lampe zu machen hatte ich auch 
schonmal, als mir eine gebrauchte "Cermax Keramik Xenon-Kurzbogenlampen" 
mit mehreren hundert Watt sehr guenstig angeboten wurde. Leider ist das 
Vorschaltgeraet etwas knifflig...

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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/me sitzt mit breitem Grinsen im beissenden Qualm des verbrennenden 
ESD-Schaums...
Man kann die Linse verstellen!

Autor: frist (Gast)
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Hallo Herr Nich Sachich

> /me sitzt mit breitem Grinsen im beissenden Qualm
> des verbrennenden ESD-Schaums...

Na, dann Gratulation. :-)

Wäre nett, wenn Du noch über die sicher folgenden Versuche mit anderen 
Materialien berichten würdest. Insbesondere ob man auch auf hellen 
Thermoplasten was erreichen kann würde mich interessieren.

Grüße
Flo

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Ein paar andere Materialien habe ich schon getestet.
Qualmt:
-Rot lackierter Holztisch
-dunkle Kerze
-schwarzer Kunststoff
-schwarzes Gaffa-Tape
-Karton
Keine sichtbare Veraenderung:
-heller Kerzendocht
-Papier
-Styropor
-Luftpolsterfolie
-Reichelt Tuetchen
-Dulce de Leche
-Maggi Chakalaka
-Hand
Wenn die Materialien qualmen und man ein wenig rum"malt" und sich das 
Ergebnis danach ansieht, ist aber kaum etwas zu sehen. Die winzigen 
Loecher im Tape und die kleinen schwarzen Stellen am Karton sind 
vielleicht .5x.5mm gross. Mit anderen Worten: Helle Sachen kannst du 
vergessen, dunkle Folien koennte man uU schneiden, aber dann mit 
Vorschueben im Bereich von mm/minute. Wenn ich morgen Abend oder 
uebermorgen Zeit habe, dann fummel ich nochmal am Poti rum.

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Ich würde empfehlen, für ein par Euros (z.B. bei Ebay) einen kleinen 
Stiftplotter zu kaufen. Dann kann man halbwegs solide Versuche machen 
und flache Materialien markieren oder gar schneiden.

Meine Frau fertigt manchmal für Freunde und Bekannte Karten oder 
Kalender mit Scheerenschnitten an. Das ist eine sehr mühselige, 
künstlerische Fummelei mit winzigen Scheeren und schwarzem Papier.

Es hat mich gereizt, mal zu probieren, ob das nicht auch "modern" geht 
...

So einen Plotter kann man mit primitiven HPGL-Befehlen vom PC bzw Mac 
aus sehr einfach steuern - macht Spaß!

Frank

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Ich habe eben wieder etwas mit meinem Laser gespielt. Ich dachte mir, 
dass man doch wenigstens durch den sehr schwarzen und nicht sehr 
massiven ESD-Schaum ein Loch bohren koennen muesste. Leider hoerte es 
nach ein paar Sekunden an einem Fleck immer auf zu qualmen. Bis auf 
einmal die Hand hinter dem Schaum rot leuchtete. Also laaangsam den auf 
dem Tisch liegenden Laser drehen, ungefaehr 1mm Vorschub in 2 Sekunden. 
Und siehe da, wenn man ganz durch ist, ist der Schaum sehr sauber 
durchtrennt :) Das funktioniert beim Gaffa-Tape sogar noch besser, 
leider wird hier nur die obere schwarze Schicht durchtrennt. Das 
naechste Versuchsobjekt war eine alte schwarze Kunststoffmappe. Auch 
hier schnitt der Laser erstaunlich schnell, der Rand wurde allerdings 
etwas unansehlich. Vielleicht kann man das verbessern, wenn man eine 
saubere Fuehrung hat und das Material in mehreren Durchgaengen 
bearbeitet.
Fazit: Sieh zu, dass du deinen Laser an den Plotter bekommst :D

Autor: Paul H. (powl)
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Bei eBay sind grad 240mW Laserdioden drin, wenn man ein Gehäuse dafür 
baut in dem sie gut gekühlt werden könnte man die Schneidleistung damit 
verdoppeln.

Irgendwo bekommt man sicher auch Laserdioden die mehrere Watt stark 
sind, damit müssten dann auch transparente Materialien gehen oder gar 
Metall (Kupferschicht auf Leiterplatte? träum)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@ Sachich Nich:

Neugier: Wie schützt du deine Augen bei derlei Experimenten?

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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@ uhu: Im Prinzip nur passiv. Der Laser ist auf ca. 5cm fokussiert. 
Bereits nach 10 cm ist der Strahl viele mm breit, nach einem Meter viele 
cm. Wenn ich den Laser "durchs Zimmer" schwenke, schliesse ich die 
Augen, dass ich keine Reflektionen abbekommen kann, auch wenn diese 
wahrscheinlich keine Auswirkungen haetten. Bei Experimenten mit 
hellen/reflektierenden Materialien stelle ich etwas zwischen 
Auftreffpunkt und Auge. Den Laser drehe ich ausserdem nie so, dass der 
Winkel zwischen vorderer Flaeche und Auge <90 Grad ist. usw
Und dann gibts ja noch den Trick, bei kritischen Aktionen eine Auge zu 
schliessen, sodass man einen zweiten Versuch hat :D (Bitte nicht ernst 
nehmen).

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Versuch doch mal eine Platine mit einer dünnen Schicht Toner
zu bestäuben, und diesen dann aufzuschmelzen :)
Da würde der Plotter dann richtig Sinn machen.

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Das Dumme ist, dass (CW-) Laserdioden im sichtbaren Spektrum ziemlich 
schnell ziemlich teuer werden. Die bezahlbaren mit Leistungen im 
Watt-Bereich sind allesamt IR-Modelle. Das hat zwei entscheidende 
Nachteile:

- man sieht den Strahl nicht - das ist gefährlich und unhandlich beim 
Ausrichten und Fokussieren

- man benötigt Optiken aus Spezialglas, da Glas und auch Kunsstoff für 
sichtbares Licht IR oft zu stark dämpfen

IR hat aber auch den Vorteil, das viele weiße oder gar transparente 
Materialien genügend Energie absorbieren, um trotzdem bearbeitet zu 
werden ...

Ein Ausweg wäre evtl. der Impulsbetrieb. Spezielle Impuls-Laserdioden 
verkraften das 100...1000-fache an Strom gegenüber Dauerbetrieb. Man 
müsste mal testen, ob das auch mit CW-LDs in Grenzen funktioniert und ob 
es hinsichtlich Materialbearbeitung etwas bringt.

Frank

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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> Versuch doch mal eine Platine mit einer dünnen Schicht Toner
> zu bestäuben, und diesen dann aufzuschmelzen :)
> Da würde der Plotter dann richtig Sinn machen.

Das wird wahrscheinlich Nichts, weil die Kupferfolie viel zu gut Wärme 
leitet. Der erforderliche Hitzepunkt wird beinahe sofort "breitlaufen" 
und zumindest die erreichbare Auflösung drastisch verschlechtern.

Frank

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Andreas Jakob wrote:
> Versuch doch mal eine Platine mit einer dünnen Schicht Toner
> zu bestäuben, und diesen dann aufzuschmelzen :)
> Da würde der Plotter dann richtig Sinn machen.

Nein, ich habe kein Interesse an Platinenpfuschereien, zumal ich an der 
Realisierbarkeit zweifle.

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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Die Idee hat aber was. Es wäre genial, wenn es ginge. Allerdings könnte 
man doch eine Tinte auch direkt auf die Leiterplatte plotten.

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Belichten (mit Blue-Ray Laserdiode) funktioniert.

Youtube-Video "Laser-Photoplotter Platine"

Aber beim Toner aufschmelzen hab ich auch meine Zweifel.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Junge, war das spannend, vor allem die Stiftwechsel...

Was mich viel brennender interessieren würde, ist das Resultat.

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Interessant.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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100 mW Laser, wie gefährlich?

Hier ein Unfallbericht: 
http://www.laserfreak.net/forum/viewtopic.php?t=36944

Autor: frist (Gast)
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Hallo

> Hier ein Unfallbericht:
> http://www.laserfreak.net/forum/viewtopic.php?t=36944

Ohne die sicherlich vorhandenen Gefahren verharmlosen zu wollen, aber 
das war ein Unfall mit einen gepulsten Farbstofflaser sehr hoher Güte, 
das ist nur sehr bedingt mit einem aufgerohrten Laserpointer zu 
vergleichen.

Auf jeden Fall zeigt der Bericht aber wie schnell bei scheinbar 
harmlosen Arbeiten was passieren kann.

Und die vom OP beschriebenen "passiven" Schutzmaßnahmen halte ich für 
grob fahrlässig und nicht ausreichend. Eine billige [1] Schutzbrille 
sollte sich für 50 EUR bekommen lassen. Das wäre doch eine vernünftige 
Investition.

Grüße
Florian

[1] Ja ich weiß, "billige" Schutzbrille ist auch keine wirklich gute 
Idee, zusammen mit der kleinen Leistung und schlechten Fokussierbarkeit 
der einfachen Diode gibt das aber wohl schon genug Schutz.

Autor: Frager (Gast)
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Wie ist denn so die Reichweite des Lasers? Hat die mal jemand getestet?

Autor: Paul H. (powl)
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Weiter als du gucken kannst. Naja ein paar km reicht der garantiert. 
Irgendwann wird durch die Dunst- und Staubteilchen in der Luft halt 
alles weggestreut. Wird auch stark abhängig von der Luftbeschaffenheit 
sein.

Autor: Frager (Gast)
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habe mir das Teil auch bestellt (is aber noch nicht da). Mal eine Frage: 
Das Poti auf der Platine, ist das schon voreingestellt auf 100mW?

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Frager wrote:
> habe mir das Teil auch bestellt (is aber noch nicht da). Mal eine Frage:
> Das Poti auf der Platine, ist das schon voreingestellt auf 100mW?

Vermutlich, die Leistung weiter aufbohren geht aber definitiv auf die 
Lebensdauer, daher würde ich am Poti nur spielen wenn du mit 
Pulsweitenmodulation arbeiten willst.

Es wurde ja schon genug gewarnt, aber trotzdem nochmals :
Aufpassen, es besteht die Gefahr von irreversiblen Augenschäden.

Autor: Frager (Gast)
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Die Gefährlichkeit ist mir bewusst. Ich werde entsprechend vorsichtig 
damit umgehen.

Autor: Frager (Gast)
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das mit dem Poti frage ich, weil ich nicht will das die Lebensdauer 
leidet

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Geregelt ist die Diode sowieso nicht, daher kann man keine Aussage über 
die Leistung treffen. Das heißt die Leistung ist stark von der 
Temperatur abhängig. Ein Unterschied von größer Faktor 2 zwischen dem 
kalten und warmen Zustand ist durchaus normal. Vermutlich sogar noch 
größer. Das ist der Grund, wieso viele billige grüne Laserpointer im 
Kalten sterben.
Die Lebensdauer wird bei diesem Preis auch alles andere als hoch sein.

Autor: Frager (Gast)
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man kann die diode doch runterregeln auf wenige mw oder?

Autor: Frager (Gast)
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ich meine Steuern nicht Regeln

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ja, das geht. Allerdings wäre ein normaler Laserpointer dann die besser 
Wahl, denn der ist geregelt, wenn es ein ordentlicher ist.

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Benedikt K. wrote:
> Geregelt ist die Diode sowieso nicht, daher kann man keine Aussage über
> die Leistung treffen.

Das Teil hat doch eine Ansteuerung:

http://www.virtualvillagedeutschland.de/Image.aspx...

Autor: Frager (Gast)
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Aber keinen dritten Anschluss für eine Monitordiode

Autor: Frager (Gast)
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oder könnte es sich um eine Stromstabilisierung handeln?

Autor: Frager (Gast)
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Reicht es denn aus den Strom zu stabilisieren?

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Laserdioden höherer Leistung sind wohl deutlich unempfindlicher
gegenüber Temperaturschwankungen und auch mit einer Konstantstromquelle
dauerhaft zu betreiben.
Leider findet sich kein Datenblatt, nur zweifelhafte Angaben auf
chinesischen Webseiten :

Laser Diode Module Specifications

Model No
HLM1845-655-100-AC

Operating Lifetime
 (MTTF)
>4000 Hrs

Operating
Temperature (℃)
-10℃ to +60℃(655)

Autor: Marius (Gast)
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mit dem kannst plastik schmelzen

Autor: Frager (Gast)
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ich habe hier einen 50mW 532nm Laser. Der hat einen Strahldurchmesser 
von 2mm. Wenn ich da den Finger drann halte erwärmt sich nichts. Oder 
sollte bei der Leistung schon etwas zu spüren sein?

Autor: Laserfrager (Gast)
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Hallo zusammen,

weiß jemand wo man günstig ein Powermeter zur Bestimmung der 
Ausgangsleistung eines Lasers herbekommt?

Autor: Gast (Gast)
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Ja
www.laserfreak.net
und dort bißchen lesen, da ist was zum selbstbauen zu finden...

Autor: Lutscher (Gast)
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Hallo zusammen. Ich habe mal mit dem 100mW Laser "rumgespielt" und ein 
kleines Video gemacht:

http://www.youtube.com/watch?v=Rpqd53Px8Z0

Autor: Stefan P. (form)
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Lutscher wrote:
> http://www.youtube.com/watch?v=Rpqd53Px8Z0

"Dieses Video wurde vom Nutzer entfernt."

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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Vielleicht kann er, nach er mit dem Laser 'rumgespielt' hat, nicht mehr 
genau erkennen, wo er hinklicken muss.

SCNR

Autor: Lutscher (Gast)
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:P

Autor: Lutscher (Gast)
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ne - ich habe versehentlich ein falsches Dateiformat geladen und gleich 
wieder gelöscht. Ich konvertier es bei Zeiten mal und stells wieder ein 
:)

Autor: methyl (Gast)
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Bist du irre?! Das Ding ist saugefährlich.
Tu dir selbst einen Gefallen und schmeiß das Ding weg.

Ich habe hier auf der Uni regelmäßig mit einem 4mW Laser (660nm) zu tun. 
Wenn du mit dem gegen die Wand leuchtest tut es schon weh in den Augen.
Zu beachten ist auch dass unser Auge Intensitäten logarithmisch 
wahrnimmt. Ein doppelt so heller Strahl hat in Wirklichkeit 10 mal so 
viel Energie. Dein Laser würde also nicht viel heller aussehen wie unser 
4mW-Laser aber fast 100 mal so viel Energie haben.
Bei unserem 1W-Titan-Saphir-Laser wird der Strahl in einem Rohr geführt. 
Damit niemand in den Strahl kommen kann und auch damit möglichst wenig 
Staub in den Strahl kommt. Denn auch die gestreute Strahlung eines 
Staubkorns ist schon gefährlich.

Bitte schmeiß das Ding weg.

Autor: Paul H. (powl)
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Dein Mitgefühl in allen Ehren aber was schiebst du wegen nem 100mW Laser 
so eine riesige Panik? Entweder deine Leistungsangaben sind mist oder 
diejenigen sämtlicher Quellen im Internet. Überall in Foren und auf 
Youtube gibt es Beispielbilder von Lasern mit Leistungen > 100mW. Laser, 
welche in Disotheken verwendet werden, haben auch so um die 100mW.

Dass das Streulicht deines 4mW Lasers in den Augen weh tut halte ich 
fürn dickes Gerücht, allenfalls Placebo. Lasercuttern kann man beim 
Schneiden von Metall zugucken, die haben meisten Leistungen über 100W.

Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Hallo Paul,

> Dein Mitgefühl in allen Ehren aber was schiebst du wegen nem 100mW Laser
> so eine riesige Panik? Entweder deine Leistungsangaben sind mist oder
> diejenigen sämtlicher Quellen im Internet. Überall in Foren und auf
> Youtube gibt es Beispielbilder von Lasern mit Leistungen > 100mW. Laser,
> welche in Disotheken verwendet werden, haben auch so um die 100mW.
In Diskotheken werden auch Lautsprecher aufgestellt, die bleibende 
Ohrenschäden verursachen und bis vor kurzem galt es auch als normal, daß 
man in einer Diskothek vor lauter Abgasen oft nicht weiter als ein paar 
Meter sehen konnte. Eine Diskothek ist daher sicherlich keine Referenz 
für den verantwortungsvollen Umgang mit Laserstrahlung.

Als Referenz liest Du besser die Regelwerke der zuständigen 
Unfallversicherungen. Dann kannst Du auch sinnvoll mitreden.


Gruß,
  Michael

Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Hallo,

> Hatte gerade Werbung in meiner Mailbox, in der u.a. dieser
> nette 100 mW Laser für läpische 14,90 € angeboten wird.

> Reichen bei der Leistung schon Reflektionen z.B. auf einer
> einige Meter entfernten Fensterscheibe um gefährlich zu sein ?
Ja.

Der Laser ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein Klasse 3b-Laser. Das ist
die zweithöchste (zweitgefährlichste) Laserstufe.
Diffuse Streuungen sind in der Regel ungefährlich, solange Du nicht zu
lange reinschaust und einen Mindestabstand zum Auftreffpunkt einhältst. 
Reflexionen an spiegelnden Oberflächen (Spiegel,
Glas, Metall, z. B. ungeschwärztes Werkzeug) können irreversible
Augenschäden hervorrufen. Der sichere Betrieb erfordert u. a. eine auf
die verwendete Wellenlänge angepaßte Laserschutzbrille. Wenn es
erforderlich ist, daß Du den Laserstrahl siehst, benötigst Du eine
Justierbrille, die die entsprechende Wellenlänge etwas weniger 
abschwächt, aber maximal Licht in der Stärke eines Klasse 2 Lasers 
durchläßt.

Genauere Informationen findest Du in den Regelwerken der 
Unfallversicherungen. Die gesetzlichen Unfallversicherungen und die 
Berufsgenossenschaften haben unterschiedliche Regelwerke, die Inhalte 
sind aber sehr ähnlich.

Gesetzliche Unfallversicherungen:
http://www.uni-muenchen.de/einrichtungen/zuv/ueber...

Berufsgenossenschaften:
http://www.bge.de/asp/dms.asp?url=/uvv/93/TITEL.HTM

Ein Kollege hat mal die Reflexion (Reflexion an einem Schraubendreher)
eines 30mW Infrarotlasers in die Augen bekommen. Er sagte, es fühlte
sich so an, als würde ihm jemand einen Finger direkt ins Auge drücken.
Das Auge tränte sofort und wurde dick. Er hatte recht viel Glück. Bei
einem sichtbaren 100mW-Laser wäre das sicher nicht so glimpflich 
ausgehen.


Gruß,
  Michael

Autor: Paul H. (powl)
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Michael Lenz wrote:
> In Diskotheken werden auch Lautsprecher aufgestellt, die bleibende
> Ohrenschäden verursachen und bis vor kurzem galt es auch als normal, daß
> man in einer Diskothek vor lauter Abgasen oft nicht weiter als ein paar
> Meter sehen konnte. Eine Diskothek ist daher sicherlich keine Referenz
> für den verantwortungsvollen Umgang mit Laserstrahlung.

Naja deine Aussage ist etwas unprofessionell, für n Diskothekenlaser 
braucht man Laserschutzbeauftragte, der den Betrieb überwacht. Und wie 
gesagt diese Dinger haben Leistungen von 50-100mW. Wäre so ein Laser so 
"Lebensgefährlich", wie ihn methyl beschrieben hat, dürfte man ihn für 
solche Zwecke garnicht verwernden. Aber darum ging es mir auch 
eigentlich garnicht.

Ich glaube nur nicht, dass ein 4mW Laser Streulicht hervorruft das so 
gleißend hell ist, dass es weh tut in den Augen. Allenfalls eine direkte 
Reflexion auf einer glatten Oberfläche die nen Kollegen ins Auge trifft 
könnte da gefährlich werden. Dass bei einem 1W Laser die Reflexionen die 
an kleinen Staubpartikeln auftreten schon so gefährlich sind kann ich 
leider auch nicht glauben. Vor allem weil es zahlreiche 
Laser-Experimente gibt bei denen der Strahl mit einer solchen und noch 
mehr Leistung offen durch Luft aufs Objekt fliegt und da gucken auch 
jede menge Leute immer zu.

Wie gesagt, ist ja nett dass methyl sich so sorgt, aber wenn ich merke 
dass jemand übertreibt und ihm daher nicht glauben kann erfolgt in mir 
eher eine Trotzreaktion als dass ich mich besänftigen lasse. Wenn ich 
eine konkrete Verwendung für den Laser hätte würde ich damit auch 
experimentieren, natürlich würde ich bei der Leistung wegen Reflexionen 
und so aufpassen und nicht sinnlos in der Gegend damit rumpointen.

lg PoWl

Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Hallo Paul,

>> In Diskotheken werden auch Lautsprecher aufgestellt, die bleibende
>> Ohrenschäden verursachen und bis vor kurzem galt es auch als normal, daß
>> man in einer Diskothek vor lauter Abgasen oft nicht weiter als ein paar
>> Meter sehen konnte. Eine Diskothek ist daher sicherlich keine Referenz
>> für den verantwortungsvollen Umgang mit Laserstrahlung.
>
> Naja deine Aussage ist etwas unprofessionell, für n Diskothekenlaser
> braucht man Laserschutzbeauftragte, der den Betrieb überwacht. Und wie
> gesagt diese Dinger haben Leistungen von 50-100mW. Wäre so ein Laser so
> "Lebensgefährlich", wie ihn methyl beschrieben hat, dürfte man ihn für
> solche Zwecke garnicht verwernden. Aber darum ging es mir auch
> eigentlich garnicht.
Die Vorschriften sind meiner Erfahrung nach oft deutlich schärfer als 
die tatsächliche Praxis. Ein Laserschutzbeauftragter ist kein wirklicher 
Schutz. Es handelt sich dabei meist um den Mitarbeiter des jeweiligen 
Betriebes. Er kann, muß aber keine Weisungsbefugnisse haben. Sofern er 
dem Chef der Disco in allen anderen Belangen untergeordnet ist - was 
eher die Regel als die Ausnahme ist - kann man von einer tatsächlichen 
Überwachung kaum sprechen.

Lebensgefährlich ist ein solcher Laser natürlich in der Regel nicht. 
Dazu müßten noch ein paar unglückliche Zufälle dazukommen (z. B. daß der 
Geblendete auf einer Leiter steht und dann herunterfällt, oder daß durch 
den Laser Chemikalien gezündet werden).
Aber augengefährlich ist er schon. Ob das Auge dann ganz kaputt ist, 
oder ob Dir ein Streifen auf der Netzhaut fehlt, ist dabei eigentlich 
ziemlich egal. Beides sollte nicht passieren.

Der Laserschutzbeauftragte muß darauf achten, daß die zulässige 
Bestrahlungsleistung nicht überschritten wird. Das kann dadurch 
geschehen, daß der Laser nur oberhalb der Sichtweite der Besucher 
strahlt (ohne reflektierende Gegenstände) oder durch sehr schnelles 
Schwenken des Strahls - wobei ich nicht weiß, ob das bei 100mW 
kontinuierlicher Leistung noch ausreicht. Der Lidschlußreflex reicht bei 
dieser Leistung schon lange nicht mehr.


Gruß,
  Michael

Autor: Johnny (Gast)
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> oder durch sehr schnelles Schwenken des Strahls

Hab mal einen alten Barcodescanner mit Röhrenlaser (zwar nur 5mW) 
auseinandergenommen. Da war so eine Schaltung drin, welche bei 
Abbremsung oder Stillstand des Spiegels den Laser sofort abschaltete. 
Ich nehme an, dass solche Schutzschaltungen auch in Discolaseranlagen 
drin sind, denn dort habe ich noch nie einen kontinuierlichen Strahl 
beobachten können, welcher sich nicht bewegt.

Autor: Иван S. (ivan)
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Johnny wrote:
> Ich nehme an, dass solche Schutzschaltungen auch in Discolaseranlagen
> drin sind, denn dort habe ich noch nie einen kontinuierlichen Strahl
> beobachten können, welcher sich nicht bewegt.

Ja, Shutter bzw. Beamdumps sind dort Standard und auch vorgeschrieben.

Paul Hamacher wrote:
> Ich glaube nur nicht, dass ein 4mW Laser Streulicht hervorruft das so
> gleißend hell ist, dass es weh tut in den Augen. Allenfalls eine direkte
> Reflexion auf einer glatten Oberfläche die nen Kollegen ins Auge trifft
> könnte da gefährlich werden.

Die Reflexion von 10mW grün an stinknormalem Fensterglas tut definitiv 
sehr weh, ich habe es "am eigenen Auge erlebt". Und nein, dabei handelte 
es sich nicht um Totalreflexion.

> Dass bei einem 1W Laser die Reflexionen die an kleinen Staubpartikeln
> auftreten schon so gefährlich sind kann ich leider auch nicht glauben.

Ich halte es mit dem Motto unseres österreichischen Gesundheitsexperten
Prof. Hademar Bankhofer: "Probieren Sie es doch einfach einmal aus."

Iwan

Autor: Rasenmensch (Gast)
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> Ein Kollege hat mal die Reflexion (Reflexion an einem Schraubendreher)
> eines 30mW Infrarotlasers in die Augen bekommen. Er sagte, es fühlte
> sich so an, als würde ihm jemand einen Finger direkt ins Auge drücken.
> Das Auge tränte sofort und wurde dick. Er hatte recht viel Glück. Bei
> einem sichtbaren 100mW-Laser wäre das sicher nicht so glimpflich
> ausgehen.

Infrarotlaser sind deshalb so gefährlich, weil sie den Lidschlussreflex 
nicht auslösen.

Autor: KuTi (Gast)
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Hi,

das Thema wirklich sehr interessant.
Bin auf der Suche nach einem kostengünstigen Laser hier drauf gestoßen.
Den 100mw Laser scheint es aber nicht mehr zu geben.
Die haben aber noch ein 200mw Pointer:

http://www.virtualvillagedeutschland.de/Items/0079...

Meint ihr das man die Laser überhaubt im Dauerbetrieb betreiben kann?
Professionellere Laserdioden in der selben Leistungsklasse haben
eine sehr Aufwendige Kühlung.



mfg
KuTi

Autor: Paul H. (powl)
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200mW Stromausgang != Lichtleistung

die haben die süßen 4mW Lasermodule nicht mehr :-(

Autor: KuTi (Gast)
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Hm,

das ist natürlich blöde.
Ich kenn jemanden der mir einen gepumpten
grünen Laser mit gemessenen 170mw verkaufen kann.
Aber leider sehr teuer weil es ein richtiger für Projektoren
und so ist.
Habe auch schon einen Grünen Laserpointer für 99 Euro gesehen
mit 200mw aber ich bin da doch lieber vorsichtig bei den China-Teilen.
Dort wird ja auch ein Kristall mit eier IR-Diode gepumpt
und man weis nie, was der an IR-Licht zusätzlich auswirft.

Wenn ich mal ein defekten DVD-Brenner bekomme werde ich mal mit
der LD ein wenig rumbasteln.
Das ich die Diode dann gut kühlen muss ist mir bekannt.

Autor: Иван S. (ivan)
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KuTi wrote:
> Habe auch schon einen Grünen Laserpointer für 99 Euro gesehen
> mit 200mw aber ich bin da doch lieber vorsichtig bei den China-Teilen.

200mW optisch? Da hätte ich große bedenken mal einfach wohinzupunkten.

> Dort wird ja auch ein Kristall mit eier IR-Diode gepumpt
> und man weis nie, was der an IR-Licht zusätzlich auswirft.

Das ist nicht nur bei den chinesischen grünen der Fall, auch bei den 
unsrigen. Es gibt nämlich noch keine grünen Halbleiterlaser.

> Wenn ich mal ein defekten DVD-Brenner bekomme werde ich mal mit
> der LD ein wenig rumbasteln.
> Das ich die Diode dann gut kühlen muss ist mir bekannt.

Ein Problem dürfte sein, eine passende Optik aufzutreiben, damit man 
einen Beam bekommt. Das Hauptproblem wird die Justierung der Optik sein.

Viel Erfolg wuenscht Iwan

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Иван S. wrote:

>> Wenn ich mal ein defekten DVD-Brenner bekomme werde ich mal mit
>> der LD ein wenig rumbasteln.
>> Das ich die Diode dann gut kühlen muss ist mir bekannt.
>
> Ein Problem dürfte sein, eine passende Optik aufzutreiben, damit man
> einen Beam bekommt. Das Hauptproblem wird die Justierung der Optik sein.

Das ist eigentlich das kleinste Problem wenn man es so macht die die 
hunderte anderen Umbauten die im Internet rumschwirren: 
Billiglaserpointer nehmen, Laserdiode raus, neue Diode rein, fertig.
Hab ich auch schon ausprobiert, funktioniert wunderbar.

Autor: KuTi (Gast)
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Genaus so dachte ich mir das auch.
Die Billig-Pointer bekommt man schon für 3 euro.
und ich denke mal zum rumexperiementieren reicht von denen auch die 
Optik.
Es muss ja nicht auf Anhieb gleich ein perfekter linearer Strahl sein.

Das einzige aufwändige wird sicher die Ansteuerung per Konstanter 
Stromquelle
sein.
Ich glaub kaum das die von den Billig-Pointern regelbar ist.
Aber wird man dann sehen wenns so weit ist.

Wenn ich genug Geld für übrig hätte, würde ich mir da schon den 
Professionellen holen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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KuTi wrote:

> Das einzige aufwändige wird sicher die Ansteuerung per Konstanter
> Stromquelle sein.

Ein LM317 als Stromquelle, fertig. Die ganz krassen Leute klemmen die 
Diode auch direkt an 2 NiCd/NiMH Akkus. In einem Forum hatte ich mal 
einen Beitrag von einem gelesen, der hat sich den neuesten Highspeed 
Brenner gekauft, hat die Laserdiode ausgebaut und hat da 2x 1,5V 
Batterien angeschlossen (ohne Vorwiderstand und sonstiges) und hat sich 
gewundert, wieso die Laserdiode kurz hell war und seitdem nur noch 
schwach leuchtet...

Wenn man es besser machen möchte, baut man noch eine 
Temperaturkompensation dran, die abhängig von der Temperatur den Strom 
nachregeln, ansonsten kann es passieren dass die Diode im Kalten stirbt. 
Daher sollte man, anders als bei Messgeräten, den Abgleich auf 
Maximalleistung im kalten Zustand machen.

Um die Laserdiode vor ESD usw. zu schützen, kann man direkt an der 
Laserdiode einen Keramik C mit z.B. 1-10µF anlöten. Zusätzlich noch eine 
Diode antiparallel. Das sollte die Laserdiode einigermaßen gegen kurz 
Stromspitzen schützen.

Autor: Frager (Gast)
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@ Benedikt,

Ich habe hier ein grünes Lasermodul liegen, welches im kalten Zustand 
dunkler wird - also weniger Lichtleistung abgibt. Würde ein Abgleich im 
kalten Zustand nicht dazu führen, dass bei Erwärmung eine größere 
Lichtleistung abgegeben wird und folglich die Gefahr einer Zerstörung 
besteht?

Grüße
Frager

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Frager wrote:
> Ich habe hier ein grünes Lasermodul liegen, welches im kalten Zustand
> dunkler wird - also weniger Lichtleistung abgibt.

Das hat vermutlich nichts mit der Laserdiode zu tun, denn die verhalten 
sich umgekehrt, haben also mehr Leistung wenn sie kalt sind. Deshalb 
sterben viele billigen grünen Laser im Winter.
http://www.feec.vutbr.cz/EEICT/2005/sbornik/03-Dok...

Autor: KuTi (Gast)
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Ja für eine konstante betriebstemperatur könnte man
mit einem thermisch geregelten Peltierelement sorgen.
Aber wäre das nicht ein wenig zu viel Aufwand?
Das eine Laserdiode im kalten sterben kann hab ich auch schon mal 
gelesen.
Funktioniert die dann nur vorübergehend nicht oder ist sie dann auf 
dauer tot
auch wenn wieder zimmertemperatur herscht?
Von der Logik her müsste sie ja dann im warmen wieder gehen
da sich ja der Innenwiderstand von Halbleitern bei Kälte nur vergrößert.

ps. Habe mir heute schon für den Fall der Fälle einen neuen Lötkolben
mit einer sehr feinen Spitze gekauft.

Wesentlich interessanter finde ich die Experiemente bei youtube
mit Laserdioden von mehreren Watt Leistung.
Aber das hobby wäre dann wohl schnell sehr teuer.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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KuTi wrote:

> Funktioniert die dann nur vorübergehend nicht oder ist sie dann auf
> dauer tot
> auch wenn wieder zimmertemperatur herscht?

Es ist so ähnlich wie bei einer Glühlampe: Geht man mit der Spannung 
höher, geht die Lebensdauer runter. Ist man über einem bestimmten Punkt, 
dann wars das. Eine Laserdiode ist dann zwar nicht komplett kaputt, aber 
leuchtet nur noch sehr schwach, da die Laserstrahlung nichtmehr 
einsetzt.

Autor: Frager (Gast)
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@ Kuti,

Auf jeden Fall immer gut aufpassen! Ev. wäre auch die Anschaffung einer 
Schutzbrille ratsam. Deine Augen sind ziemlich wertvoll und du hast nur 
2 davon für ein ganzes Leben ;)

Autor: KuTi (Gast)
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Ja, das ist mir bewust in wie weit die Strahlung gefährlich ist bzw
allein nur Reflektionen.

Das mit der Erklärung über den Kältetod sind keinerlei Fakten.
Das ist nur eine Beschreibung von einer Übersteuerung.
Mich würde eher interessieren was physikalisch bei einem Kältetod 
passiert.

Ich hab nmich noch mal belesen zu den Laserpointern der 200mw Stärke in 
grün.
Da wäre eine Pump-Diode von mehr als 1W leistung notwendig
die in der Bauform nicht ausreichend gekühlt ist.
Das heist das diese Laser bereits nach wenigen Minuten dauerbetrieb
Schaden nehmen.
Ist meine Ansicht soweit richtig?
Wenn ja dann wär es regelrechter Betrug das die Dinger stellenweise
für 200,- Euro oder mehr verkauft werden ohne Hinweise auf die 
Dauerbetriebszeit.

Autor: Hornsk001 (Gast)
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ich habe mir auch diesen 
http://www.virtualvillagedeutschland.de/Items/0079... 
bestellt und bekommen. Ich habe das Modul getestet.

Der Fokus ist einstellbar. Im Lieferzustand ist er wie ein herkömmlicher 
Pointer zu betrachten, ABER VORSICHT! Als ich den Luftballongtest 
gemacht habe ist der nach ca. 2m Entfernung schon nach 3Sec zerplatzt. 
Streichhölzer bekommt man ohne Probleme an in dem man den Fokus ca 
2Umdrehungen raus schraubt. Entfernung ca 10cm. dauer 10sec. Dunkles 
Plaste einer slimline CD Hülle ist so auch in 7 sec. durch. Fürs Auge 
ist er defenitiv gefährlich wie es bei jeden anderen Laser auch ist. 
Infrarot braucht man sich bei den Laser keine gedanken machen. So nun 
viel Spass beim weitertesten. LG Hornsk

Autor: Paul H. (powl)
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Ich sehe bei eBay öfters mal 1W-Laser die in Glasfaser eingekoppelt 
werden. So ein Folienschneider wäre schonmal ein Anfang. Ich könnte mir 
auch vorstellen, dass man dami eine Lackschicht oder sowas von einer 
Platine brennen könnte.

Allerdings soll das ein "schneider" werden, kein "kokler".

Wie schauts mit diesen 40W Laserdiodenarrays aus? Kann man sowas 
kollimieren? Sind CO2-Laser n dieser Leistungsklasse schwierig zu 
beschaffen oder selbst zu bauen?

lg PoWl

Autor: gast (Gast)
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Liebe Leute,

lest doch einfach ein wenig oder ein wenig mehr (besser) bei 
www.laserfreak.net

Da ändert sich dann vielleicht auch hier die Diskussion von Hypothesen 
in
Sachverhalte...

Schlimm, was manche hier fantasieren (4mW Laser-> tut weh, woanders 
schwillt Auge an, Diskolaser mit 100mW (Heimdisko?)

???

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Werden Insekten eigentlich auch blind durch einen Laserstrahl :)
Gemein, ich weiss ...

http://edition.cnn.com/2009/HEALTH/03/16/mosquito....

Autor: Paul H. (powl)
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Alles was ich später mal entwickeln wollte entwickeln auf einmal 
irgendwelche andern Leute :-/ Aber die Idee mit dem Schall ist nicht 
schlecht.

Autor: alvan (Gast)
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Ich wollte mal Fragen wie lange es gedauert hat bis dieser Laser 
geliefert wurde 
http://www.virtualvillagedeutschland.de/Items/0079... 
?
Ich bin auf der Suche nach einem Laser, der im Absatnd von 4 bis 10 cm 
ein Objekt auf ca. 50°C erwärmen kann. Würde dies mit dem oben genannten 
100mW Laser funktionieren, bzw. kennt jemand noch einen anderen Laser 
der Kostengünstig und klein ist?
Beste Grüße
Alvan

Autor: Paul H. (powl)
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Bei so einem Laser ist es relativ egal welchen Abstand er vom "Objekt" 
hat. Ob du das Objekt erwärmen kannst hängt ganz von dessen Oberfläche 
ab. Sowohl von der Fläche als auch von den Strahlungseigenschafen, wie 
viel Licht aufgenomen und wie viel reflektiert wird.

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Nimm eine Halogenlampe, die macht sowieso mehr Wärme als Licht und ist 
nicht so teuer.

MW

Autor: alvan (Gast)
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dnake für die schnellen antowrten. ich es würde sich um ein entweder 
weißes oder schwarzen klebeband handeln. mir der halogenlampe habe ich 
es auch schon versucht, nur die bekommt man nicht so gebündelt um nur 
einen wenige mm großen punkt zu erwärmen. daher die überlegung mit dem 
laser. hat denn mal jemand getestet was für temperaturen erreicht 
werden? immerhin soll er ja einen Luftballon zerplatzen lassen können.

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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alvan wrote:
> dnake für die schnellen antowrten. ich es würde sich um ein entweder
> weißes oder schwarzen klebeband handeln. mir der halogenlampe habe ich
> es auch schon versucht, nur die bekommt man nicht so gebündelt um nur
> einen wenige mm großen punkt zu erwärmen. daher die überlegung mit dem
> laser. hat denn mal jemand getestet was für temperaturen erreicht
> werden? immerhin soll er ja einen Luftballon zerplatzen lassen können.

Die Lieferung hat bei mir ca 1,5 Wochen gedauert, wenn ich mich recht 
erinnere. Wenn man die Fokussierung ändert, kann man damit dunklen 
Kunststoff zum qualmen bringen. Im ausgelieferten Zustand ist der Strahl 
darauf ausgelegt auf lange Distanzen möglichst den gleichen 
Strahldurchmesser zu haben. Du brauchst dann nur die Linse etwas 
verschrauben, oder eine Linse davor klemmen. Dann gehts.

Aber Achtung! Laserschutzbestimmungen beachten!

Darf man fragen was du damit machen willst? Laser sind kein Spielzeug!

Gruß
jonny

Autor: alvan (Gast)
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Es geht darum, dass ich eine beliebige Probe möglichst punktgenau um 
20-30°C erwämen will. Die Frage ist, ob das mit diesem Laser möglich 
ist.
Wenn man damit einen Luftballon zum zerplatzen bringt, dann denke ich, 
dass der strahl doch recht heiss werden muss, oder?
Halogenlampen habe ich auch schon probiert, aber die sind schwer auf 
einen Strahldurchmesser von wenigen mm zu bündeln.
Danke schonmal für die Antwortenm, wenn mir jemand sagen könnte, ob ich 
mit dem Laser für mein Vorhaben auf dem Holzweg bin, bzw. noch besser 
wenn jemand einen besseren Vorschlag hat, wäre ich sehr dankbar!
Beste Grüße

Autor: Frager (Gast)
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nimm doch einen SMD Widerstand und kleb den auf die Probe.

Autor: alvan (Gast)
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das bringt mich nicht weiter, es soll berührungslos erwärmt werden und 
eben nur ein kleiner Bereich.

Autor: Sonnenscheinchen (Gast)
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Ja, mit dem Laser wird das schon gehen, ABER: hier hat wahrscheinlich 
noch keiner so ein Teil in der Hand gehabt, und kann dir auch nicht 
sagen, ob die Angaben bzgl. Leitung auch stimmen. Also nimm das Geld in 
die Hand und probiers aus. Und poste nachher bitte deine Erfahrungen 
(wenn du dann Braille gelernt hast) :-)

Autor: alvan (Gast)
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werde ich auch ggf. machen. Ich hoffte einer der Leute die diesen Laser 
bereits gekauft haben könnten mir etwas über die temperatur sagen, z.B. 
ob man ihn auf der Haut spürt oder nicht etc.

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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alvan wrote:
> werde ich auch ggf. machen. Ich hoffte einer der Leute die diesen Laser
> bereits gekauft haben könnten mir etwas über die temperatur sagen, z.B.
> ob man ihn auf der Haut spürt oder nicht etc.

Auf der Haut merkt man nichts, sofern der Laser nicht fokussiert wird. 
Das kann man aber machen indem man die Linse verstellt oder eine Linse 
davorklemmt. Dann ist der Punkt << 1mm groß und Dinge fangen an zu 
schmoren. Die Hand tut weh wie nach einem Nadelstich ;))

Der Laser funktioniert einwandfrei. Für den Preis wirklich erstaunlich. 
Ob der Laser für deine Zwecke geeignet ist, hängt von der Wärmekapazität 
(Geschwindigkeit mit der er sich erwärmt) des Körpers und dessen 
Wärmewiderständen (Umgebungsluft, mechanische Befestigung etc) ab.

100mW sind halt 0,1J pro Sekunde. Dann ist der Körper nicht ideal 
schwarz und man kann nochmal was abziehen. Viel ist das nicht.

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Weiter oben im Thread gibts doch aussagefähige Videos zu diesem Laser :

Beitrag "Re: 100 mW Laser, wie gefährlich ?"

Meiner wurde nur kurz getestet, da der Respekt vor dem Teil
größer war als die Neugierde ;)
Von daher kann ich nur sagen, dass er sehr sehr hell ist :)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Nachdem ich mir die Videos angesehen habe, muß ich doch sagen, wenn man 
mit einer 8 cm-Lupe das Bild der Sonne auf eine Kippe fokusiert, dann 
gehts anders ab.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Es muss nichtmal die Sonne sein, eine Halogenlampe reicht auch schon 
aus. Mit einem Overheadprojektor kann man problemlos eine Zigarette 
anzünden wenn man diese genau im Brennpunkt platziert. Wenn die Optik 
auch die langwelligeren IR Anteile mitfokussiert, dann wird es richtig 
warm...

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Uhu Uhuhu wrote:
> Nachdem ich mir die Videos angesehen habe, muß ich doch sagen, wenn man
> mit einer 8 cm-Lupe das Bild der Sonne auf eine Kippe fokusiert, dann
> gehts anders ab.

Ganz sicher hat das fokusierte Sonnenlicht mehr Kraft,
aber dunkle Kunststoffe schmelzen wenn man den Fokus
dieses Lasers richtig justiert, was die letzte Frage beantworten sollte.

Schon dutzendfach wiederholt :
Aufpassen !!
Selbst ein reflektierter Strahl KÖNNTE gefährlich für dein Augenlicht 
sein !!
Du hast zwei Versuche, bevor es dauerhaft dunkel wird ....

Autor: Karl-heinz Strunk (cletus)
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Andreas Jakob wrote:
> Selbst ein reflektierter Strahl KÖNNTE gefährlich für dein Augenlicht
> sein !!

Ein reflektierter Strahl IST gefährlich für die Augen.

Autor: alvan (Gast)
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Ich habe meinen Laser heute bekommen. War bei Euch ne Anleitung dabei? 
Mich würde interessieren, wie hoch die Eingangsspannung sein darf. Kann 
mir das jemand sagen. Ach ja, habe neben dem roten und schwarzen Kabel 
auch noch ein blaues und weißes. Wofür ist das? Ist das die 
Schaltersteuerung?

Autor: Paul H. (powl)
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Wie hoch waren denn die Versandkosten? Angeblich betragen die nur wenige 
Euros, beim Bestellen werde ich dann jedoch mit einem zweistelligen 
Betrag überrascht. Würde mir gerne diese 4mW Lasermodule kaufen.

Autor: alvan (Gast)
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Ich hab für den Laser und eine Fokussiereinheit inklusive Versand etwas 
mehr als 30 Euro gezahlt. Glaube der Versand war 3,50 Euro pro Teil -> 
7,00 Euro.
Schon eine Idee bzgl. der Eingangsspannung?

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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Autor: alvan (Gast)
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danke!

Autor: Paul H. (powl)
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Ah, jetzt kapier ich das.. die Versandkosten addieren sich mit jedem 
Artikel einfach auf :-/

Autor: alvan (Gast)
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genau! So jetzt noch ne kleine Info, die gemsessenen Temperaturen auf 
der Oberfläche des schwarzen Kartons erreichen locker 70°C nach 20 bis 
30 Sekunden. Dabei habe ich noch nicht den Fokus geändert.
Jetzt noch eine Frage zu den Schutzbrillen, gibt es da irgendwelche 
Tips? Welche habt ihr und wie teuer waren die?

Autor: FotoNic (Gast)
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Wasa meint Ihr, kann man mit diesem 100mW Laser auch einen Diafilm 
durchtrennen ?
Die Vorstellung berührungsfrei Dias schneiden zu können, wäre eine feine 
Sache...

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Wirklich sauber schneiden eher nicht, dazu ist die Leistung viel zu 
klein.
Durch die zu geringe Leistung dauert der Schmelzvorgang zu lange, um 
wirklich punktförmig auf eine kleine Fläche konzentriert zu sein.

Autor: FotoNic (Gast)
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...Blitzantwort innerhalb von sechs Minuten. das war eindeutig zu 
schnell für mich ;-) . danke !!
Vielleicht geht ja was mit 2,3 auf einen Punkt gerichteten Lasern...muss 
mal in mich gehen oder einfach ein paar Teile bestellen und dann mal 
sehen...

apropos sehen: ich hab mal in der Entwicklung im Bereich optische 
Nachrichten-Übertragung gearbeitet. Die dort üblichen Leistungen waren 
meist unter 1mW (aber extrem gut fokusiert und im nicht sichtbaren 
Bereich). Der running-gag war: "kannst ja mal nachsehen ob Licht kommt. 
Und zwar genau 2 mal." Also: Vorsicht...

Autor: Andreas Jakob (antibyte)
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alvan schrieb:
> genau! So jetzt noch ne kleine Info, die gemsessenen Temperaturen auf
> der Oberfläche des schwarzen Kartons erreichen locker 70°C nach 20 bis
> 30 Sekunden. Dabei habe ich noch nicht den Fokus geändert.
> Jetzt noch eine Frage zu den Schutzbrillen, gibt es da irgendwelche
> Tips? Welche habt ihr und wie teuer waren die?

Die Schutzbrillen die ich bisher gesehen habe, waren alle weit jenseits
100 Euro. Vor allem brauchst du eine auf die Wellenlänge des Lasers
abgestimmte Schutzbrille.
Bevor du mutig ohne Schutzbrille mit diesem Laser arbeitest, zieh 
wenigstens eine verspiegelte Sonnenbrille auf.

Das ist KEIN wirklicher Schutz !!!!

Aber immerhin wird dann im Fall der Fälle ein Teil der Energie 
reflektiert und erreicht so nicht dein Auge.
Vermutlich werde ich für diese Empfehlung gleich niedergemacht.

Autor: alvan (Gast)
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Hallo nochmal!
Ich habe gerade mal eine Frage: um mehr Leistung in einem Punkt zu 
bekommen, habe ich mir überlegt zwei 100mW Laser auf einen Punkt in 
einem bestimmten Abstand zu fokussieren. Kann ich, wenn ich beide Laser 
auf den gleichen Punkt richte davon ausgehen, dass ich dort somit nahezu 
200mW erreiche? Addiert sich somit die Leistung? Wäre klasse, wenn einer 
von Euch dazu auch eine Meinung hätte oder sogar ne Idee hat, wo ich 
dies nachlesen könnte.
Besten Dank!

Autor: Blumi (Gast)
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> eine Meinung...

meine Meinung: Finger weg von Lasern! Die sind kein Spielzeug!

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