SuperFlux UV LEDs für Platinenbelichtung?

OP #1069483
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Hi,

es gibt zwar schon X Themen zu Belichtern mit UV-LEDs, aber so eins hab 
ich noch nicht gefunden. Ich möchte einen kleinen Belichter bauen, er 
soll auch recht flach werden damit ich ihn schnell verstauen kann und er 
wenig von meinen doch recht beschränkten Platzverhältnissen beansprucht. 
Die LEDs sollen keinen großen Abstand zur Platine haben, daher dachte 
ich daran LEDs mit einem großen Öffnungswinkel zu nehmen und diese 
eventuell noch mit dem Sandstrahler zu bearbeiten um eine diffuse 
Ausleuchtung zu erhalten.

Die Frage ist nun, ob ich da Probleme mit Unterbelichtung oder wie auch 
immer man das Phänomen nennt, dass das Licht unter der Schablone und 
durch den Entwickler hindurchscheint und somit feine Strukturen trotzdem 
mitbelichtet werden, bekomme.

10mil Leiterbahnbreite möchte ich auf jeden Fall erreichen.

lg PoWl
Gast #1073223
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>> Ich setze LED neben LED, ganz dicht. Ich frage mich halt nur ob es dann
>> zu unterätzungen kommt weil das Licht dann zu flach auf die Schablone
>> fällt und seitlich unter ihr hindurchscheint.

Genau. Deshalb kleiner Öffnungswinkel und großer Abstand zur Platine (so 
5 cm dürfen es schon sein).

Wenn es flach sein soll, könnte man mal über Folgendes nachdenken:

Ein altes 15"-TFT, Display und Polfilter entfernen, LEDs anstelle der 
CCFL seitlich anordnen, die ersten 5 cm am Rand nicht nutzen. Glasplatte 
als Kratzschutz drauf.

Weiss aber nicht, wie homogen das wird, müßte man mal mit einer PD 
drüberscannen. Und es kann sein, dass die Platte zur Lichtverteilung 
leicht fluoresziert. Aber 400nm sollten schon noch durchkommen...
Gast #1073451
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Man kann auch einen Stickstoff-Laser bauen und den mittels 
Umlenk-Spiegel und Scannereinheit direkt die Platine abrastern lassen. 
Spart das nervige Bedrucken der Folien. Dauert aber noch länger, der 
N2-Laser schafft bestenfalls 50 Pulse / sec. Bei 300dpi sind das - mal 
rechnen - 140 Pulse / mm², sind 2.2 Mio Pulse / Europlatine, sind 45 
ksec, sind 12 Stunden. Naja, wie oft belichtet man schon eine ganze 
Europlatine. Aussdem ist dann wenigstens das Ätzbad inzwischen warm.
OP #1073464
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Wie wärs denn mit einem Tintenstrahldruckerartigen Aufbau? Eine 
Highpower-UV LED + Kollimatorlinse, die den Strahl perfekt auf die 
Platine fokussiert, dann einen Schlitten der die LED hin und her fahren 
lässt. Nach jeder Zeile wird die Platine um 5 mil vorgeschoben ;-)

lg PoWl
OP #1073481
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genau.

Aber jetzt mal ohne Witz, ist die Idee eigentlich so abwegig, dass man 
die Platine mit einer solchen Konstruktion gezielt belichtet? Nicht, 
dass ich das bauen wollte, dazu reichen meine Fähigkeiten bei weitem 
nicht aus.

Aber müsste doch theoretisch möglich sein oder? Eine quadratische 
leuchtende Fläche mit einer Linse auf eine dazu ortogonale ebene Fläche 
klein abzubilden dürfte ja keine großen Probleme bereiten, abgesehen von 
der UV-durchlässigkeit des Linsenmaterials.

lg PoWl
Gast #1073823
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UV-durchgängig ist bei 400 nm noch kein Problem, das ist ja noch Blau. 
Unter 350 nm wirds lustig.

Und industriell werden LP direkt beschrieben, das ist so abwegig nicht. 
Nur leider sind die Maschinen doch etwas teuer für den Hobbygebrauch.
OP #1073960
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Wer redet von Kaufen, selbst ist der Bastler. Auch wenn ich zugeben 
muss, dass es wohl nicht einfach wird den Strahl einer UV-LED auf der 
Platine perfekt zu kollimieren, geht nur mit der passenden Linse und 
LED, da wäre ein Laser wirklich besser. Der Schlitten müsste eine sehr 
hohe Genauigkeit bei der Positionierung erreichen, müsste sich mit 
Schrittmotoren und Gewindestangen aber erreichen lassen, ebenso die 
Einrichtung um die Leiterplatte zu verschieben.

lg PoWl

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