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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Pollin AVR Board Programmierung per USB-to-RS232 Converter DOCH möglich


Autor: Daniel Cagara (cagara)
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Habe hier mal im Forum gesucht und die Information gefunden, dass das 
AVR Eval Board wohl nicht über ISP Programmiert werden kann, wenn es 
nicht an einer realen Seriellen schnittstelle hängt, sondern an einem 
USB-to-Serial converter.

Habe mir trotzdem bei Conrad eben den Digitus USB-to-Serial Converter 
(mit USB2.0) für 10 Euro gekauft, und siehe da ... es funktioniert 
prächtig.

Wollte diese Erkenntnis mal mit euch Teilen, falls jemand selbiges 
vorhat.


Bild1: Das Testsetup

Autor: Daniel Cagara (cagara)
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Und Bild2: Ponyprog im Einsatz ... Verifizierungsphase nach dem 
Schreiben

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Dein Tipp wurde in den Artikel Pollin ATMEL Evaluations-Board 
aufgenommen.

Autor: KLS (Gast)
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Es geht auch mit dem 
http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=NQ==&a=ODE... 5€-Adapater 
von Pollin. Zumindest mit avrdude und uisp nach n bischen frickeln.
Allerdings bin ich noch ganz am Anfang und hab zurzeit wenig Zeig, drum 
kann ich nicht sagen ob es auch zuverlässig funktioniert.


Gruß

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Immer her mit den Tipps. Hier im Thread werden die durch den Link im 
Artikel auch gefunden.

Autor: Jürgen (Gast)
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Wie schnell ist das denn bei euch?
Die 8 Byte/s bei meinem Adapter fand ich nicht so prickelnd.

Jürgen

Autor: XYZ (Gast)
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Wie muss ich denn PonyProg einstellen, um den Converter zu verwenden?

Autor: Daniel Cagara (cagara)
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@Jürgen: Also für 16KB (nehme mal an er schreibt die immer ganz) braucht 
er schon locker seine 2 Minütchen. Die Verifizierungsphase breche ich 
immer manuell ab weil das zu lange dauert.


@XYZ:
Also, in der Systemsteuerung->System->Gerätemanager findest du heraus 
welchen COM Port dein Adapter hat ... habe COM3 gehabt, habe es aber per 
Rechter-Mausklick-Menü auf COM1 gestellt, ist bequemer.

Im Ponyprog habe ich im Interface Setup "SI Prog API" und dann den Com 
Port ausgewählt. Dann noch kurz Calibration und ab dafür :)

Autor: Daniel Cagara (cagara)
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PS: Natürlich im Ponyprog (In der Toolbar) selber "AVR Micro" und 
"Atmega16" oder bzw deinen Controller auswählen.

Autor: tim (Gast)
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hi
wie ist die pinpelegung am rs232 des digitus adapters?
ich besitze kein eval board.
allerdings würde ich den adapter gerne nutzen um auf einen steckboard µC 
(z.b. mega8, 16, 168) zu programieren. ich würde mir dann ein rs232 
buchsenstecker nehmen wo man rst, mosi, miso, sck und gnd als einzelne 
leitungen mit kontakten anschließt.

benötig man noch mehr als 5 pins?(rst, mosi, miso, sck und gnd)

Autor: Tobias G. (tobi1435)
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Hallo,

ich habe mir auch das Pollin-Board (V 2.0.1) sowie den USB 2.0 -> RS232 
Adapter von Digitus zugelegt. Allerdings ist das Hochladen des 
Programmes auf ein ATmega 8-16PU (16k Flash) sehr langsam. Ich habe es 
nicht zu Ende laufen lassen, aber es dauert über 5 Minuten bis PonyProg 
einen Fertigstellungsgrad des Hochladens von 5% anzeigt. Das Hochladen 
dauert demnach ein bis zwei Stunden (und dann kommt ja noch die 
Verifizierungsphase.
Das ist nicht normal oder?
Kann es sein, dass ich irgendwas falssch eingestellt habe?
Den richtigen Com-Port habe ich eingestellt. Die Einstellung der 
Geschwindigkeit des Adapters hatte leider keine Auswirkung auf die 
Hochladezeit.


Für die Antworten danke ich im Voraus.

Viele Grüße,

Tobi

Autor: uwegw (Gast)
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Zwei Stunden... da war man vor 20 Jahren ja mit UV-Lampe und EPROM schon 
schneller...
Wenn es dann aber wirklich klappt: Bootloader drauf und in Zukunft in 5 
Sekunden flashen.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Hi, ich hab mit den billigen Pollin USB->RS232 Adaptern gute erfarungen 
gemacht.

Die haben einen pl2300 drinnen.

Autor: Daniel F. (df311)
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alternativ ohne bootloader:
einen anderen programmer basteln und diesen über den 10 poligen stecker 
auf dem board anschließen.
ich persönlich verwende entweder den eingebauten programmer mit echter 
rs232 oder am parallelport den stk-200 nachbau mit treiber-baustein und 
bin recht zufrieden damit - v.a. da dadurch die serielle schnittstelle 
bzw. der usb-rs232-konverter frei bleibt für andere spielereien ;-)

Autor: Tobias G. (tobi1435)
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Hallo,

K. J. schrieb:
> Hi, ich hab mit den billigen Pollin USB->RS232 Adaptern gute erfarungen
> gemacht.

da ich ja den Digitus-Adapter, der hier empfohlen wird, habe, kann der 
Pollin-Adapter das Problem je eigentlich nicht beheben (der 
Digitus-Adapter müsste mit USB 2.0 ja eigentlich schneller sein). Ich 
nehme eher an, dass dies ein Problem des PCs bzw. der Einstellungen ist.
Hat jemand eine Idee, woran genau es liegen könnte?

Wie ist das mit dem Bootloader gemeint? Kommt das Prograrmm dann im 
EEPROM gespeichert?

Eine parallele Schnittstelle habe ich leider nicht, also kann ich 
Daniels Tipp - wenn ich ihn richtig verstanden habe - nihct answnden.


Viele Grüße,

Tobi

Autor: Christian R. (supachris)
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Das ist weder ein Problem des Rechners noch der Einstellungen und erst 
recht nicht von USB 2.0 sondern ganz einfach im Prinzip der 
Datenübertragung von USB begründet.
USB ist strikt auf Paket-Übertragung ausgelegt, und nur schnell, wenn 
große Datenpakete übertragen werden.
Da aber bei den Frickel-Programmierern, wie z.B. auf dem billigen 
Pollin-Board nicht eine blockweise Datenübertragung stattfindet sindern 
für jedes Bit(!), das in den µC soll, mindestens ein Transfer geschieht, 
ist das natürlich extrem langsam. Da werden nämlich die Port-Leitungen 
von Hand als SPI geklappert und nicht wie vorgesehen als UART benutzt. 
Mit richtigen COM-Ports geht das einigermaßen, weil die Latenzzeiten 
dort nicht vom USB Protokoll abhängen. Mit USB-Serialports klappt das 
nicht, weil dann jede Transaktion erst mal in ein USB Paket verpackt 
wird und die USB Pakete eine feste Zeitscheibe besitzen (1ms bei 
FullSpeed, 125µs bei HighSpeed). Deswegen dauert das so lang.
Da hilft nur ein "intelligenter" Programmer wie der AVRISP oder eben 
warten.

Autor: Tobias G. (tobi1435)
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Hallo,

viele Dank für die Antwort.
Ich habe allerdings noch ein paar Fragen:
1. Ich habe zwar schon häufig gelesen, dass man AVRs nicht mit einem 
Adapter programmieren kann, aber das scheint ja nicht so zu sein (s. 
o.). Warum ist das bei mir so langsam, während es bei cagara (mit 
gleichem Adapter) nur zwei Minuten dauert?
2. Ist die Übertragung nun bei "billigen Adaptern", wie dem 
Pollin-Adapter, schneller oder langsamer? Und zählt der USB 2.0 Adapter 
von Digitus auch zu den "billigen Adaptern" bzw. gibt es andere, die 
schneller sind?
3. Der Digitus-Adapter arbeitet mit HighSpeed. Wenn er nun 125 µs pro 
Bit benötigt, würde die Übertragung doch bei einer Größe von 16 kB 
(Flash-Speicher des ATmega 8) ca. 16s dauern oder?
4. Verstehe ich das richtig, dass AVRISP ein Adapter für die parallele 
Schnittstelle ist? Diesen hat mein Notebook nämlich auch nicht.


Viele Grüße,

Tobi

Autor: Martin (Gast)
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>Habe hier mal im Forum gesucht und die Information gefunden, dass das
>AVR Eval Board wohl nicht über ISP Programmiert werden kann, wenn es
>nicht an einer realen Seriellen schnittstelle hängt, sondern an einem
>USB-to-Serial converter.

Nene. Es hieß immer: Es kann funktionieren, es muß aber nicht.

>Also für 16KB (nehme mal an er schreibt die immer ganz) braucht
>er schon locker seine 2 Minütchen. Die Verifizierungsphase breche ich
>immer manuell ab weil das zu lange dauert.

Das würde bei mir schon unter "funktioniert nicht" fallen. 2 Minuten 
ohne Verify würde ich mir nicht antun. Wenn man am debuggen ist, läuft 
es doch in einem fort: Soure ändern, compilieren, flashen, testen, 
source ändern... Wenn ich da jedes mal 2 Minute aufs flashen warten 
müßte, würde ich spätestens nach dem 5. Mal das ganze Teil an die Wand 
klatschen...

Autor: Tobias G. (tobi1435)
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Hallo,

Martin schrieb:

> Das würde bei mir schon unter "funktioniert nicht" fallen. 2 Minuten
> ohne Verify würde ich mir nicht antun.

über 2 Minuten würde ich mich schon sehr freuen. ;-)


Viele Grüße,

Tobi

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Dann nimm dir halt EINMAL die zwei Minuten, schreib einen Bootloader auf 
deinen AVR, stöpsel deinen USB-Adaptor an die zweite Buchse am 
Pollin-Board, und freu dich drüber, dass du in Zukunft den ganzen AVR 
innerhalb von 10 Sekunden vollgeschrieben hast.

Autor: Herbert G. (feuerfuchs)
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K. J. schrieb:
> Hi, ich hab mit den billigen Pollin USB->RS232 Adaptern gute erfarungen
> gemacht.
>
> Die haben einen pl2300 drinnen.

Welchen meinst du? Den mit der Best. Nr. "Best.Nr. 720 381"?

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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jup

Autor: Herbert G. (feuerfuchs)
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Ich habe das jetzt auch erhalten, funktioniert aber leider nicht.

Der Treiber des Adabterkabels ist installiert, habe Windows Vista. Die 
eine METZ-LED auf dem Board leuchtet, aber bei PonyProg kommt immer 
"Test failed".

Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte, oder wie habt ihr das 
konfiguriert?

Danke für eure Antorten

Autor: Tobias G. (tobi1435)
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Hallo,

also bei mir kam dieser Fehler immer, wenn ich die RS232-Leitung falsch 
angeschlossen habe oder den falschen Com-Port ausgewählt habe.
Hast Du die Leitung an der mit "RS232" beschrifteten Buchse am 
Evaluatinbord angeschlossen (mit PonyProg geht es soweit ich weiß nur 
so)?
Hast Du unter Interface Setup den richtigen Com-Port ausgwählt. Diesen 
kann man bei angestecktem USB-RS232-Adapter unter Systemsteuerung - 
Geräte-Manager - Anschlüsse (COM & LPT) rauskriegen und ggf. auch 
ändern.


Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.

Viele Grüße,

Tobi

Autor: Herbert G. (feuerfuchs)
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Hi,

danke für die Antwort!
Ich habe es sowohl an den RS232-Stecker gesteckt, also auch den COM-Port 
mehrmals im Geräte-Manager eingestellt.
Komischerweise sieht bei meinem Vista-Rechner das Interface-Menü so aus:
http://img3.abload.de/img/snap0126yjmz.jpg

Bei meinem 98er kann ich die COM-Ports ganz normal wählen.

Welchen Wert hast du bei dem Empfangs- und Übertragungspuffer 
eingestellt?

Der Treiber ist installiert.

MfG feuerfuchs

Autor: Daniel F. (df311)
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der mit rs232 beschriftete stecker am pollin-board ist in genau einem! 
fall der richtige, um ein programm auf einen controller zu bringen: wenn 
man einen bootloader installiert hat.
sonst ist der "isp"-anschluss der richtige, da ansonsten die daten im 
max232 laden (und die handshake-leitungen im nirwana enden)...

Autor: Tobias G. (tobi1435)
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Hallo,

oh entschuldigung, ich meinte natürlich den mit "ISP" beschrifteten 
Anschluss am Board, da ich annehme, dass Du noch keinen Bootloader 
installiert hast. (Den Fehler mit der anderen Buchse hatte ich nämlich 
anfangs gemacht.)
Das Interface-Menü sieht bei mir auch so aus (ich habe auch Vista) und 
die Einstellungen stimmen mit meinen bis auf den Com-Port überein.
Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich außer den Einstellungen in 
diesem Fenster nichts verändert. Wo findet man denn die beiden 
Puffer-Einstellungen?


Viele Grüße,

Tobi

Autor: Mr T (Gast)
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Hallo,

die Probleme mit den USB->RS232-Konvertern
sind ja nun bekannt.

Ich habe die gleichen Erfahrungen mit einem
FT232RL Konverter gemnacht:
Es klapp ABER: 8 Minuten Programmierzeit
für 120 Bytes netto auf einen Tiny13 !!!

Gibt es da nichts besseres ?
Der FT232 hat ja z. B. auch einen BitBang Mode...

Damit müsste man doch einen AVR in vernünftiger Zeit
programmieren können?

Hat irgendjemand Infos dazu ??

Gruss,

T.

Autor: Christian R. (supachris)
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Mr T schrieb:

> Gibt es da nichts besseres ?

Ja gibt: Einen "intelligenten" Programmer.

> Der FT232 hat ja z. B. auch einen BitBang Mode...

Auch der unterliegt der Paketübertragung bei USB, ist bei Bit für Bit 
Übertragung sehr langsam.

> Damit müsste man doch einen AVR in vernünftiger Zeit
> programmieren können?

Mit einem AVRISP geht das rasend schnell, selbst der alte serielle 
AVRISP an einem USB Serialport geht extrem schnell. Auf´s Protokoll 
kommts an.

Autor: Mr T (Gast)
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Hallo,

danke für die Antwort.

>>> Auf´s Protokoll kommts an.

Wo findet man eventuell solch ein
Protokoll ?

Mit PonyProg dauert es bekanntermassen
mehrere Minuten für ein paar Bytes.
(ich habe mal 2 (!) - in Worten: "zwei"
Bit (nicht Byes) pro Sekunde gemessen.)

Laut den Infos hier im Forum
scheint das Problem weit verbreitet zu sein.
Lösungen eher weniger...

Danke für Infos.

Gruss,

T.

Autor: Christian R. (supachris)
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Das Protokoll findest du meines Wissens in der AVR810 Application Note. 
Nach der sind ja auch die ganzen ISP Nachbauten gemacht. Auf jeden Fall 
ist zwischen dem USB SerialPort und dem Zielprozessor noch ein 
Controller erforderlich. Noch eleganter gehts natürlich mit den USB 
Programmern auf Basis der Software-USB Realisierung, da brauchts nur 
einen einzigen Controller (zum Beispiel USBProg).

Autor: Donald (Gast)
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Hi,

habe mir auch den USB Adapter von Pollin (die haben ja momentan zwei im 
Angebot, meiner ist der schwarze) zugelegt. Soweit klappt es ja (Laptop 
mit Vista), aber die Übertragung dauert beim ATmega16 gut 7 Min. OK 
damit könnte man zur Not noch klarkommen, aber wenn das Verifying 
durchgeführt wird geht nochmals ne Stunde drauf.
Einige schreiben ja es klappt super.

Gibt es denn auch USB Adapter bei denen es schneller geht,
falls ja, welche wären es ?

Gruß Donald


..

Autor: Christian R. (supachris)
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Wie oft denn noch? Mit den USB Dingern gehts über BitBang nicht 
schneller. Da kann man sich auf den Kopf stellen, es wird nicht besser.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Das Problem ist AFAIK eher, dass diese USB-RS232 Wandler einen Buffer + 
einen Timeout haben. Und wenn immer nur ein Byte verschickt wird und 
anschließend auf eine Antwort gewartet wird, muss jedes mal auf den 
Ablauf des Timeouts warten, bevor der Buffer im Programm ankommt.

Du kannst mal versuchen in dem Geräte Manager die virtuelle 
COM-Schnittstelle zu finden und die Puffer (FIFOs) auszuschalten. Ist 
aber eigentlich eher ein Hack, weil der FIFO normalerweise dafür sorgt, 
dass der Datendurchsatz steigt.

Autor: H.Joachim Seifert (crazyhorse)
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Kann eigentlich die EU-Kommission Pony-Prog verbieten?
Ich lach mich immer kaputt, wenn ich solche trööts lese. Ist denn der 
Mist wirklich nicht auszurotten? Wenn ich seh, was manche Leuts für Zeit 
damit verbrinegn, ein Murks-Lösung irgendwie zum Laufen zum bringen, um 
an Ende vielleicht 10€ zu sparen - ich kapier das nicht.
Den MKII gibts für wirklich kleines Geld, Bootlader ist ebenso ne 
einfache Möglichkeit, ganz nebenbei ne Menge funktionierender 
Nachbauten, die wirklich am USB arbeiten - aber nein, einfache Lösungen 
sind nicht gut, es muss auch langsamer, billiger oder auch mal gar nicht 
funktionieren.
Verstehe, wer will.
Selbst einen Dragon für knapp 50€ kann sich eigentlich fast jeder 
leisten, der ernsthaft mit AVRs arbeiten will - die Möglichkeiten gehen 
ja weit übers einfache flashen hinaus.
Hobby hin oder her - ist euch eure Zeit gar nichts wert?

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Den ATmega8 im AvrUsb500 per BitBang in ca. 10 Sekunden.

Aber ohne Verify, das würde dann ~30 Minuten dauern.

Als Alternative könnte statt Verify eine Checksumme die Fehlerfreiheit 
garantieren.

Gruss, Bernd

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Die Treiber des FT232R lassen ein direktes Verändern der Buffer und 
Latenztimer zu. Einfach mal im Gerätemanager auf den entsprechenden 
COM-Port gehen und in den Eigenschaften auf Erweitert klicken. Auf die 
Weise lassen sich etwa 2000 Einzelbytes/s (in diesem Falle 2000x 
Pinwackeln/s) hin- und herschicken, hab´s getestet. Ist aber trotzdem 
keine Alternative zum AVR-ISP mkII.

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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http://www.ullihome.de/index.php/Hauptseite#USB_AVR-Lab

wär eine Alternative Preislich hätetst du dir da deinen USB/Sreiell 
Wandler schenken können und USB/Seriell Wandlung macht er nebenbei auch 
noch mit.

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Solange sich immer wieder jemand findet der sagt: Es funktioniert "DOCH" 
, wird diese Diskussion nie aufhören und es wird eine menge Anfänger 
geben die darauf hinein fallen.

Autor: Christian R. (supachris)
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Nun ja, die müssen halt dann eine halbe Stunde warten. Geiz ist geil.

Autor: Henk (Gast)
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funktioniert ab und an, dauert aber eeeeewig!

Autor: Donald (Gast)
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Hi,

also mit "Geiz ist geil" hat es bei mir weniger zu tun, eher mit der
Tatsache das ich das Board ja schon hatte und es am PC (mit Standard
RS232) betreibe. Hatte ja halt gedacht das diese Adapter was taugen,
so das ich das Board weiter verwenden könnte, dem ist ja aber scheinbar
nicht so.
Denke mal mit einer ExpressCard nach RS232 wird es wohl auch nicht 
besser
ausschauen, oder hat damit schon jemand was gemacht ?

Wird wohl dann darauf hinauslaufen, einen USB-Programmer zu kaufen und 
dafür dann ein neues Test- und Programmierboard zu bauen.

Gruß Donald

Autor: Christian R. (supachris)
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Donald schrieb:
> Hi,
>
> also mit "Geiz ist geil" hat es bei mir weniger zu tun, eher mit der
> Tatsache das ich das Board ja schon hatte und es am PC (mit Standard
> RS232) betreibe. Hatte ja halt gedacht das diese Adapter was taugen,
> so das ich das Board weiter verwenden könnte, dem ist ja aber scheinbar
> nicht so.

Die Adapter taugen was, und zwar genau dafür, wofür RS232 gemacht ist: 
Byteweise Übertragung von Daten.
Das Board kannst du weiter verwenden. Siehe unten.

> Denke mal mit einer ExpressCard nach RS232 wird es wohl auch nicht
> besser
> ausschauen, oder hat damit schon jemand was gemacht ?

Ist das gleiche in grün, dort sind fast immer USB-Serial Adapter drin.

> Wird wohl dann darauf hinauslaufen, einen USB-Programmer zu kaufen und
> dafür dann ein neues Test- und Programmierboard zu bauen.

Nö, wieso? Das Pollin Board hat doch den 10-poligen ISP-Anschluss für 
externe Programmer drauf. Den kannst du mit dem AVRISP MK II benutzen. 
Brauchst kein neues Board.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Nen ExpressCard nach RS232 Wandler kaufen, statt nem gescheiten 
Programmiergerät? Da muss ich crazyhore wirklich Recht geben, manche 
Leute kann man einfach nicht verstehen.

Für Studenten ist der AVR ISP mkII für 20 Euro zu bekommen.

Autor: Donald (Gast)
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Hi,

> Nen ExpressCard nach RS232 Wandler kaufen, statt nem
> gescheiten Programmiergerät? Da muss ich crazyhore
> wirklich Recht geben, manche Leute kann man einfach
> nicht verstehen.

habe ich was von kaufen gesagt, es war lediglich eine
Frage ob es damit zum selben Ergebnis kommt wie mit
dem USB Adapter.


So habe mich mal eine wenig umgeschaut nach Programmer
USB -> ISP. Da gibt es ja auch recht viel verschiedene,
unter anderem habe ich bei eB... (weiss ja nicht ob es
hier gerne gesehen ist solche Links einzufügen) einen
recht kleinen AVR USB ISP Programmer, der sogar noch
in mein jetziges Gehäuse passen würde.

Gibt es bei den USB Programmer auch irgendwas besonderes
zu beachten oder funktionieren die alle vernünftig, frage
sicherheitshalber mal nach, nicht das ich wieder was
bestelle was dann hinterher nicht vernünftig läuft.

Sorry wegen der ganzen Fragerei, aber ich mache damit
noch nicht so lange rum, hab also noch einiges zu lernen.
Mein erstes Lehrgeld habe ich ja schon bezüglich des
USB->RS232 Adapter gezahlt.

Gruß Donald

Autor: holger (Gast)
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>Gibt es bei den USB Programmer auch irgendwas besonderes
>zu beachten oder funktionieren die alle vernünftig, frage
>sicherheitshalber mal nach, nicht das ich wieder was
>bestelle was dann hinterher nicht vernünftig läuft.

Wäre schön wenn sie alle das täten was sie sollen.
Die Frage kann dir wohl niemand beantworten, weil
niemand alle USB Programmer kennt.

Kauf dir was anständiges. Etwas was du später auch updaten kannst
falls neue Prozessoren vom Hersteller kommen. Mit Updates sieht
es manchmal übel aus bei den Billigprommern. Support eingestellt
weil der Programmierer keinen Bock mehr hat.

Kaufst du billig, kaufst du doppelt. Das war schon immer so.

Autor: Glen (Gast)
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Hallo,
bin gerade auf den Beitrag gestoßen und wollte kurz meine Erfahrung 
schildern.

Hab auch viel Ärger mit usb -> rs232 Adaptern hinter mir.

Wollte von meinem Laptop unter Vista mit hilfe des Pollin Atmel Ev. 
Board AVR´s programmieren, aber von den 2 getesteten Convertern hat 
keiner damit funktioniert (auch unter XP nicht).

Hab mich jetzt vor kurzem für den mySmartUSB MK2 von MyAVR entschieden 
und ich muss sagen, dass es endlich geht.

Anfangs hatte ich zwar noch ein kleines Porblem, da ich mit PonyProg 
programmieren wollte - was ich nicht schaffte - aber nachdem ich die 
Software von MyAVR auf der mitgelieferten CD nutzte (myAVR_ProgTool) 
läuft alles und ich bin zufrieden.

Ich hoff einfach mal, dass ich damit jemaden hier helfen kann, der wie 
ich fast am verzweifeln war/ist. ;-)

Ich denke mal, so ein USB to ISP Programmer ist wohl die beste wahl.
Da gibts ja doch auch einige.

Schöne Grüße
Glen

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Oh mann, jetzt kommt die Sache mit den Ebay Programmiergeräten.

Kauf dir besonders als Anfänger bitte was offizielles von Atmel!

Oder wenigstens auf die bekannten USB Programmiergeräte. So wie der 
mySmartUSB MK2 einer ist. Oder der von hier soll auch ganz brauchbar 
sein:
http://www.ullihome.de/index.php/Hauptseite

PS: PDI Unterstützung für die xmega hast du bisher nur mit den 
offiziellen Programmiergeräten(!).

Autor: Gast4 (Gast)
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Warum nicht den USBProg hier aus dem Shop?

Gast4

Autor: Justus Skorps (jussa)
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Simon K. schrieb:

> Oder wenigstens auf die bekannten USB Programmiergeräte. So wie der
> mySmartUSB MK2 einer ist.

mit dem hab ich auch angefangen, ist aber doch sehr langsam...jetzt 
benutze ich das USBprog aus dem Shop und da liegen doch Welten 
dazwischen...

Autor: gast (Gast)
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hol dir lieber das AVR Lab von www. ullihome.de,
kostet nur 15€ und ist wesentlich besser dokumentiert als das USBprog 
(da funktioniert ja noch nicht einmal der Support und die Hälfte der 
Firmwares gehen auch nicht)

Autor: Tina (Gast)
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Hallo !!!

Ich arbeite zur Zeit an meinem Praxisprojekt und zwar Muss ich den 
Ausbau und Test einer Funkübertragung mit 433 MHz Modulen zeigen.Kann 
mir da jemand Helfen ich soll das in C-Programmieren mit AvrStudio hab 
Mal den Anfang gemacht also den microcontroller initialisiert sehe 
dennoch kein Ergebniss. Kann mir da jemand Anfangshilfe geben? ds wäre 
sehr lieb.

P.S. Arbeite mit dem Funk avr evaluations Board noch dazu.


MFG

T.B.

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