hallo!
ich hoffe mir kann jemand helfen. Folgendes Problem habe ich: ich
erstelle gerade eine Eagle Platine.
Das ist eine ganz einfache uc Platine mit einem Atmel, nichts schnelles.
Ich denke ich komme 1 lagig hin, jedoch würde das zwei, drei 0 Ohm
Widerstände brauchen. Eine Lage ist mir vom Belichten und Ätzen her auch
lieber.
Wie gehe ich da vor? Werden 0 Ohm Widerstände auch im Schaltplan
gesetzt? Oder nur im Layou und wie wird dann die Bahn unterbrochen?
vielen Dank euch
Einfach auf dem Top-Layer "gerade" Bruecken verlegen, die sich nicht mit
Bauteilen kreuzen oder zu nah an solchen verlegt werden. Die kannst dann
spaeter einfach mit Draht realisieren. So wird das ueblicherweise auch
gemacht. 0-Ohm-Widerstaende muessen im Schaltplan natuerlich vorhanden
sein, daher eher unschoen.
Wenn du mit dem Autorouter routest.
Wähle 2 Lagig aus und stelle die kosten für die 2. Lage auf 99. Der
Autorouter verwendet dann nur so viele Drahtbrücken wie wirklich nötig
sind.
Wenn du von Hand routest, was ich dir empfehlen würde.
Verlege deine Leiterbahnen nur auf einer Seite, an Stellen wo du eine
Drahtbrücke haben willst, wechsle auf die andere Seite und dann wieder
zurück.
@Chris (Gast)
Mach doch einfach auf Bottom und Toplayer Leitungen und dann
große Vias. Das Toplayer benutzt du dann einfach nicht für
deine Platine und an den Stellen wo auf dem Toplayer eine
Leiterbahn sein müßte bestückste einfach den Null-Ohm-
Widerstand und gut. Da brauchste im Schaltplan garnichts
ändern oder dokumentieren.
Mit Drahtbrücken ist das Thema doch nicht gelöst. Wenn ich mit einem 0
Ohm SMD kreuzen möchte, dann will ich keine Drahtbrücke setzen. Ich
brauche schließlich Pads. Da hilft nur die 0 Ohm SMD auch im Schaltplan
einzubauen. Eagle fehlt da ein Feature, allerdings ist die Einsicht
dafür leider nicht allzu groß.
ich denk mal, es könnte auch um smd gehen.
da wirst du um eine luftlinie (unrouted) afaik nicht drumrumkommen.
ansonsten halt beiden pins ein netz mit gleichem namen geben. bauteile
mit verbindungen zu netzen kannst du nur im schematic setzen - rein aus
dem board heraus geht das nicht.
@ Geniesser u. Michael H*
Da habt Ihr eure Antworten mal wieder nicht richtig überlegt.
1) hat Chris überhaupt nichts von SMD geschrieben.
2) SMD bestückt man gewöhnlich auf der Bestückungsseite
wo eh keine Leitungen sein sollen (LS-Bestückungsmöglichkeit
geschenkt).
3) Bei einem SMD-Null-Ohm-Widerstand kann man gewöhnlich
nur eine Leiterbahn durch die beiden Pads führen.
4) Mit einem bedrahtetetn Null-Ohm-Widerstand kann man weite
Strecken bis zu mehreren RM überbrücken was bei SMD nicht
möglich ist.
Ergo liegen die Vorteile für Bedrahtet auf der Hand.
Verabschiedet euch mal von der Vorstellung das alles nur in SMD
gebaut werden soll, selbst wenn es aktueller Stand der Technik ist.
AC/DC wrote:
> 1) hat Chris überhaupt nichts von SMD geschrieben.
Da hast du recht. Für bedrahtet gibt auch es eine akzeptable Lösung.
> 2) SMD bestückt man gewöhnlich auf der Bestückungsseite> wo eh keine Leitungen sein sollen (LS-Bestückungsmöglichkeit> geschenkt).
Nö, SMD verlege ich so wie das meiner Schaltung zu gute kommt.
> 3) Bei einem SMD-Null-Ohm-Widerstand kann man gewöhnlich> nur eine Leiterbahn durch die beiden Pads führen.
Reicht auch für gewöhnlich, man kann aber auch mehr als eine ..
> 4) Mit einem bedrahtetetn Null-Ohm-Widerstand kann man weite> Strecken bis zu mehreren RM überbrücken was bei SMD nicht> möglich ist.
Braucht dafür auch viel mehr Platz. Den Vorteil kaufst du dir mit einem
Nachteil ein.
> Ergo liegen die Vorteile für Bedrahtet auf der Hand.
Nö. SMD hat wesentliche Vorteile gegenüber bedrahtet.
> Verabschiedet euch mal von der Vorstellung das alles nur in SMD> gebaut werden soll, selbst wenn es aktueller Stand der Technik ist.
Nö umgekehrt. Bedrahtet nur noch da wo es sinnvoll erscheint bzw.
unumgänglich ist.
SMD macht Spass! :)
AC/DC wrote:
> @ Geniesser u. Michael H*>> Da habt Ihr eure Antworten mal wieder nicht richtig überlegt.
bite me, du pfeife
> 1) hat Chris überhaupt nichts von SMD geschrieben.
und auch nichts von bedrahtet. hab daher folgerichtig geschrieben, es
KÖNNTE smd sein.
> 2) SMD bestückt man gewöhnlich auf der Bestückungsseite> wo eh keine Leitungen sein sollen (LS-Bestückungsmöglichkeit> geschenkt).
lies das mal nochmal und versuch, nicht zu lachen. er schreibt von
(höchstens) zweiseitig. bei höchster packungsdichte routet man auf
lagen, auf denen keine bauteile sind. für bastler völlig uninteressant.
> 3) Bei einem SMD-Null-Ohm-Widerstand kann man gewöhnlich> nur eine Leiterbahn durch die beiden Pads führen.
gewöhnlich? und außerdem sagst vorher was gegen meine smd-theorie. jetz
noch ein biiiiisschen nachdenken und du erkennst den trugschluss.
> 4) Mit einem bedrahtetetn Null-Ohm-Widerstand kann man weite> Strecken bis zu mehreren RM überbrücken was bei SMD nicht> möglich ist.
ACHSO! meine güte, hast du mal deine verwandschaftslinie zu albert
einstein überprüft? ist ja faszinierend, auf was du alles kommst!
> Ergo liegen die Vorteile für Bedrahtet auf der Hand.
ERGO WUUUHUUU
> Verabschiedet euch mal von der Vorstellung das alles nur in SMD> gebaut werden soll, selbst wenn es aktueller Stand der Technik ist.
LOL. aber siiicher! die tatsache, dass es einen haufen teile nicht mal
mehr bedrahtet gibt, hat nichts auszusagen. ich bau meinen
state-of-the-art hf-modulierer lieber bedrahtet als on-chip.
0-Ohm wiederstände kenne ich auch als Büroklammern sowie gedrückte
Büroklammern (SMD). Da kriegt man dann ordentlich viel Leitungen durch.
Für das Löten der ungedrückten Büroklammern, einfach einen
Abstandshalter
rein, z.B. Stück isoliertes Kabel, das man nachher rausziehen kann.
Diese Brücken sollte man als erstes Löten. Bei SMD braucht man dann
eine Pinzette, aber die braucht man sowieso bei SMD.
Hallo,
> Wie gehe ich da vor? Werden 0 Ohm Widerstände auch im Schaltplan> gesetzt? Oder nur im Layou und wie wird dann die Bahn unterbrochen?
ja, die 0-Ohm-Widerstände werden als ganz normaler Widerstand in den
Schaltplan eingetragen. Die Leiterbahnen routest Du dann einfach
darunter durch. Wenn Du mit SMD arbeitest, nimmst Du am besten
Widerstände in der Größe 1206, damit auch etwas dickere Leiterbahnen
drunter durchpassen.
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUPID=3086;ARTICLE=18219;SID=32RQ1sZKwQASAAAGyPCZIbb186eaa143fabf67917cf3a6479e13d
Ich würde in diesem Fall gekaufte 0-Ohm-Widerstände verwenden, da sie
sich in SMD einfacher einlöten lassen als Drahtbrücken.
Wenn Du 0-Ohm Widerstände mit Beinchen nimmst, kannst Du eine einfache
Drahtbrücke biegen.
Gruß,
Michael
Eagle fehlt die Möglichkeit im Schaltplan einen 0 Ohm Widerstand der
erst beim Layouten sich ergibt invisible zu schalten, damit der
Schaltplan nicht verhunzt wird. Cadsoft hat dafür aber kein offenes Ohr,
ebenso wie zu lange Zeit ein Kontextmenü Missachtung fand.
Hatte ich das nicht heute schon einmal hier geschrieben? Hat das jemand
gelöscht?
Eigentlich geht das fehlende Feature in Eagle ja noch weiter:
Eagle kennt keine Bauteile, die ein und dasselbe Signal an mehreren Pins
führen. Beispiel: Taster, die mehrere Pins intern verbunden haben, z.B.
die so beliebten "Kurzhubtaster". Diese eignen sich hervorragend,
Masseflächen, die zusammengehören, auch zusammen zu verbinden.
Da drunter kann man sogar ganz viele Bahnen verlegen...
Volker
Volker G. wrote:
> Eigentlich geht das fehlende Feature in Eagle ja noch weiter:> Eagle kennt keine Bauteile, die ein und dasselbe Signal an mehreren Pins> führen.
Volker, da hast du etwas wichtiges erwähnt, das finde ich auch sehr
unpraktisch. Auch da stößt man in den Newsgroups auf taube Ohren ..
Ich verwende eagle dennoch gerne, die Hoffnung auf neue Features bleibt
einen ja .. ;)