Löten von PQFP

Gast #1083023
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Mit etwas Übung kann man zumindest TQFP wunderbar löten. Zuerst an 2 
Seiten fixieren damit die Beinchen ordentlich auf den Pads sitzen und 
dann alle Beinchen in einem Rutsch verzinnen. Mit Entlötlitze und 
Flussmittel die Kurzschlüsse beseitigen und fertig.

Such mal bei Youtube, da gibt es einige Videos wo das gezeigt wird.

Tipp: Nicht gleich mit dem teuersten Bauteil üben ;)
Persönliche Seite #1085271
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Patrick Weinberger wrote:
> Welche Spitzenform ist eigentlich die beste zum SMD löten ?
>
> MFG Patrick

Die Hohlspitze ist sicher nicht schlecht aber das geht mit einer "ganz 
normalen" nadelfoermigen Spitze ebenfalls gut, solange sie nicht zu grob
ist. Spitze mit Spatenform halte ich jetzt nicht fuer so gut geeignet. 
Wichtig ist das Flux, das macht den Trick. Hab auf die Weise schon 
QFP144 geloetet mit nem wirklich feinen Pitch.
Gast #1086009
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> Wichtig ist das Flux, das macht den Trick.

Das trifft's genau.
Mit der Hohlspitze ("microwave") geht's allerdings einen Tick schneller 
und einfacher.
Und noch eins: Entlötlitze ist der letzte Schrott, hab ich nie 
gebraucht- und werd ich auch nie brauchen.
Gast #1086010
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>Die Hohlspitze ist sicher nicht schlecht aber das geht mit einer "ganz
>normalen" nadelfoermigen Spitze ebenfalls gut

Kann ich bestätigen. Habe mit meiner "ZD-99 Billig-Löte" mit der 08/15 
Herstellerspitze letztens noch xmegas im TQFP100 ohne Probleme gelötet.
Wenn man es wie in den Videos macht, geht das wirklich ohne Probleme 
auch mit einfachen Mitteln.

>Wichtig ist das Flux

100% Ack
Persönliche Seite #1086341
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Bensch wrote:
>> Wichtig ist das Flux, das macht den Trick.
>
> Das trifft's genau.
> Mit der Hohlspitze ("microwave") geht's allerdings einen Tick schneller
> und einfacher.
> Und noch eins: Entlötlitze ist der letzte Schrott, hab ich nie
> gebraucht- und werd ich auch nie brauchen.

Habe ich auch immer gesagt, als ich das Zeug von Pollin hatte. Habe 
letztens etwas Solderwick von Chemtronics gekauft, weil der Werbetext so 
gut war und der Preis trotzdem klar (irgendwas 1,50€ für nen paar Meter 
bei pkelektronik)

Resultat: Das Zeug von Pollin muss wohl schon jahrelang rumgelegen 
haben, denn da war schlicht und einfach kein Flussmittel mehr drin, da 
lief nix. Mit dem Solderwick geht's wunderschön. Dranhalten, kurz 
erhitzen, Lötbrücke weg.

PS: Frage zum Flussmittel: Hab mir letztens auch noch einen günstigen 
Flussmittelstift von Stannol gekauft aber noch nichts wirklich 
feinpitchiges damit gelötet. Trotzdem ist mein Eindruck bisher so naja. 
Hab bisher bis zu 0,25mm Pitch ohne Flussmittel gelötet, nur mit 
Lötzinn. Hat jemand eine Empfehlung für Flussmittel, was nicht zu teuer 
ist?
Persönliche Seite #1087591
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Volker wrote:
> Simon wrote;
>
>>Hab bisher bis zu 0,25mm Pitch ohne Flussmittel gelötet, nur mit
>>Lötzinn.
>
> Was ist das für ein IC (Bauform) gewesen? Würde mir gerne mal eine
> Maßzeichnung des Package ansehen.

TQFP64 oder TQFP100.
So sieht das dann aus:
http://klinkerstein.m-faq.de/Images/Image.php?url=LEDTris/Control_Top.jpg

Das Flussmittel im Lötzinn hat im Prinzip gereicht. Mal demnächst 
ausprobieren wie viel einfacher es mit zusätzlichem Flussmittel geht.
Achso, das ganze überflüssige Lötzinn muss man natürlich im Nachhinein 
absaugen.
Gast #1087725
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Kann man so eine Hohlkehle selber machen, wenn es für den 
Lieblingslötkolben keine passende gibt? Hat das schonmal jemand gemacht?

Als Guckmittel: Wenn es wirklich mal klein wird, hab ich ein Stemi mit 
20-facher Vergrößerung, Bresser, 180 Eur oder so. Keine Zeiss-Qualität, 
aber ausreichend. Mit etwas Übung kann man auch unter dem Stemi löten.
Gast #1087734
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mm wrote:
>@Simon: Als "Pitch" wird NICHT die größe der Lücke zwischen den Pins
>sondern der Abstand MITTE-MITTE der Pins genommen.
>Kleiner als 0.4 hab ich das noch nie gesehen, üblich sind 0.5 oder
>0.65mm.

So kenne ich das auch, etwas kleiners als 0,4mm ist mir auch noch nicht 
begegnet. Deshalb fragte ich ja nach einem Datenblatt, aber das dürfte 
nun geklärt sein.

Ansonsten, wie fast alle Vorposter schon schrieben, finde ich die 
Kombination von Hohlkehle und viel Flußmittel ideal.
Und wenn man noch günstig an ein Stereomiskroskop kommt, ists schon fast 
perfekt.
Persönliche Seite #1088471
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mmm wrote:
> @Simon: Als "Pitch" wird NICHT die größe der Lücke zwischen den Pins
> sondern der Abstand MITTE-MITTE der Pins genommen.
> Kleiner als 0.4 hab ich das noch nie gesehen, üblich sind 0.5 oder
> 0.65mm.

Ja, du hast Recht und es ist mir auch gestern Abend noch in den Sinn 
gekommen. Da hab ich mich ein wenig verhaspelt. 0,25mm Pitch wäre wohl 
wirklich ziemlich wenig ;)
0,5mm Pitch ist das gezeigte Gehäuse.
#1090922
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Hmmm...

Ich sehe da jetzt NICHT so das Problem.

ein PQFP mit 0,5er pich ist doch easy gelötet.

Ob nu mit oder ohne Lötstopp.

Eigententwicklung POE-Einspeisung:

http://www.cyrom.org/palbum/main.php?g2_itemId=3132

http://www.cyrom.org/palbum/main.php?g2_itemId=3135

In der Firma eben mal zu Demozwecken nen PIC 16f877 runter und
wieder draufgelötet:

http://www.cyrom.org/MC/entloet2.wmv

also: mit ein bisschen Übung geht das noch gut ohne Spezialwerkzeug.

Michael.

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