Hallo allerseits,
ich habe eine Schaltung die 250mA bei 5V zieht, und würde diese gerne
ohne Netzteil betreiben. Die Schaltung muss nur ca 5 Minuten am Stück
laufen, und soll sich danach selbst abschalten.
Wäre unter diesen Bedingungen ein Batteriebetrieb überhaupt
möglich/sinnvoll?
Ich dachte an einen guten alten 7805, doch damit ein Batteriebetrieb
überhaupt in Frage kommt sollte die Schaltung im ausgeschalteten Zustand
fast keinen Strom verbrauchen.
Dazu habe ich folgende Schaltung leicht modifiziert, weil mein Schalter
nur einen Schließer hat:
http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/AVRProjekt-1V-LED-Lampe
Was denkt Ihr dazu?
Bei Deiner Schaltung mußt Du mindestens 8V einspeisen, um 5V zu
bekommen. Ein LDO und ein MOSFET könnten 6V ermöglichen, dann kannst Du
auch mit 5 Mignon-Akkus arbeiten.
250mA ist schon etwas viel. 5V ist eine Kunstspannung, die fuer
Stromfresser steht. Heutzutage bevorzugt man 3.3V fuer Controller. Worum
geht es denn ?
Es soll eine Schaltung sein, bei der ein µC 12 LEDs ansteuert. Die
Schaltung wird man nur alle paar Wochen mal für ein paar Minuten
aktivieren.
Aber ich habe gerade gesehen das der Atmega8 auch mit 3V arbeiten würde.
Und wenn der ULN2803 auch mitspielt könnte ich die gesammte Schaltung
mit 3V betreiben.
Die LEDs brauchen 3,5V / 20mA, kann ich diese dann bei 3V ohne
Vorwiderstand betreiben. Ich habe gedacht bei LEDs sollte man immer
Vorwiderstände benutzen?
Die 3V kämen entweder von vier AA-Batterien
______ ______
--|_______o--|_______o--
-----| ______ ______ |------
--|_______o--|_______o--
oder von einem Spannungsregler.
Könnte ich mit der Schaltung im Anhang den Stromverbrauch unter die
Selbstentaldung der Batterien drücken?
Grüße, Florian
> kann ich diese (LEDs) dann bei 3V ohne> Vorwiderstand betreiben.
Das halte ich für keine gute Idee. Da aber bei diesem Thema Predigen
nicht hilft, wirst Du diesbezüglich wohl Deine eigenen Erfahrungen
machen müssen. ;-)
Ansonsten schau mal in die Datenblätter der üblichen linearen
Spannungsregler, da stehen oft als Anwendungsbeispiele Schaltungen für
Schaltreglerbetrieb drin. Das kostet meist nur einen Transistor, eine
Drossel, eine Schottky-Diode und einen Low-ESR-Elko extra.
~
>Und wenn der ULN2803 auch mitspielt könnte ich die gesammte Schaltung>mit 3V betreiben.
Geht nicht. Die Basen brauchen mindestens 3.5V um die Transistoren voll
auszusteuern.
>Die LEDs brauchen 3,5V / 20mA, kann ich diese dann bei 3V ohne>Vorwiderstand betreiben.
Die LEDs werden dann auch ohne Vorwiderstand bei 3V nicht leuchten.
>Die 3V kämen entweder von vier AA-Batterien
Das wären dann 4.8V - Du mußt Dich schon mal festlegen, wenn Du
geordnete Verhältnisse willst.
Nochwas. LEDs brauchen keine 20mA, da sollte man zuerst mal abklaeren,
ob der Zweck Beleuchtung oder Anzeige ist. Fuer Anzeige genuegen weniger
als 1mA. Diese kann man auch ohne Darlington treiber, zB aus einem
74HC595 ziehen.
>>Die 3V kämen entweder von vier AA-Batterien>Das wären dann 4.8V - Du mußt Dich schon mal festlegen, wenn Du>geordnete Verhältnisse willst.
Bei so einer Beschaltung erhalte ich 4.8V ?
--Batterie--Batterie--
--| |--
--Batterie--Batterie--
Wenn ich also Vorwiderstände brauche, und deshalb auf eine Spannung von
5-6Volt angewiesen bin: Kann ich dann einfach vier AA in reihe Schalten?
Wie stark würde die Spannung bei 250mA einbrechen?
>Nochwas. LEDs brauchen keine 20mA, da sollte man zuerst mal abklaeren,>ob der Zweck Beleuchtung oder Anzeige ist. Fuer Anzeige genuegen weniger>als 1mA. Diese kann man auch ohne Darlington treiber, zB aus einem>74HC595 ziehen.
Ja, die LEDs werden für die Beleuchtung benötigt. Aber ich werde mal
sehen wie weit ich mit dem Strom runter gehen kann.
>Bei so einer Beschaltung erhalte ich 4.8V ?> --Batterie--Batterie-->--| |--> --Batterie--Batterie--
Nein, hierbei erhältst Du 2,4V...2,8 bei Akkus und 3,0...3,6V bei
Batterien. Allerdings schaltet man keine Akkus parallel, wenn es nicht
wirklich sein muß.
>Wenn ich also Vorwiderstände brauche, und deshalb auf eine Spannung von>5-6Volt angewiesen bin: Kann ich dann einfach vier AA in reihe Schalten?
Ja, dann hast Du irgendwas zwischen 6V und 7V bei Batterien bzw. 4,8 bis
5,6V bei Akkus. Damit brauchst Du dann wieder einen Spannngsregler, um
auf 5V zu kommen, falls das nötig ist.
>Wie stark würde die Spannung bei 250mA einbrechen?
Das hängt vom Innenwiderstand der Batterien und deren Zuleitungen ab.
Vielleicht so 0,3...0,5V?
Hi
also ich sehe kein problem in der parallelschaltung von akkus (aus
Li-xxx Akkus)! Aber dennoch erscheint es mir hier absolut nicht
sinnvoll! Mein vorschlag:
- linearregler für den uC
- einfache Stromquellen für deine LED's (direkt an die Akkus; on/off
schaltbar vom uC)
- 7805 in die rundablage überführen --> 1V drop hat bei akku anwendungen
nic zu suchen!
gruß marcel
Hoppla, ich meinte eigentlich auch den LM2940. Irgendwann kommt man mit
den Nummern durcheinander ;)
Ich habe die Schaltung soweit fertig und werde morgen mal versuchen das
ganze in Gang zu setzen. Hoffentlich hab ich keine größeren Fehler
drinn.
Wenn die LEDs einzeln angesteuert werden sollen könnte man die LEDs
direkt vom Controller treiben, nur mit Widerstände. Dabei rund die
Hälfte gegen GND und VCC schlalten, dann reichts auch mit dem Strom der
VCC/GND anschlüsse. Dann sollte man mit etwa 3,5-4,5 V (3 Zellen)
auskommen. Den Feinabgleich wegen variabler Spannung könnte man per PWM
machen, wenn unbedingt nötig.
Wenn immer mehrere LEDs zusammen leuchten könnte es sinnvoll sein mehr
Spannung zu nehmen und LEDs in reihe zu schalten.
Ich weiß leider noch nicht welche LED Gruppen wann leuchten müssen. Im
ungünstigsten Fall würde dann genau alle leuchten die gegen GND oder VCC
geschaltet sind. Die Helligkeit wird bei allen LEDs per PWM gesteuert.