Konstantspannungsquelle 36V ?

Gast #1097323
Lesenswert?

Hallo Leute,

Ich benötige für 36V Konstantspannung mit etwa 1,5A! Ich habe vor mit 
einen entsprechenden Trafo zu wickeln und Gleichrichten.
Nun meine Frage, wie bekomme ich die Spannung stabilisiert? wenn ich nur 
Trafo und Gleichrichter einsetze bricht die Spannung zusammen.
Bin auf der Suche nach etwas ähnlichem wie einem 7805 blos die gibt es 
nicht mit 36V ; (

hat jemand ne idee?

schönen Gruß

klaus..
Gast #1097394
Lesenswert?

Hä? 30 Watt? Wie kommste denn da drauf, ich (Gast). Wenn ich an den 
LM317 mit 40 V Eingangsspannung ran gehe und den so dimensioniere, dass 
hinten 36 V raus kommen macht man am Regler grad mal 6 Watt in Wärme.

@klaus: Ich dachte du brauchst nur 1.5 A und das kann der LM317 ja, 
passt doch kopfkratz
Gast #1097411
Lesenswert?

Wie kommst du denn auf das schmale Brett? Warum sollte bei Last die 
Spannung einbrechen? (Annahme: Der Trafo/Gleichrichter kann den 
geforderten Strom auch liefern). Die Spannung würde ja Zeitweise 
lediglich "einbrechen" wenn der Kondensator keine ausreichend hohe 
Kapazität hat.
Gast #1097416
Lesenswert?

Der Trafo liefert nur dann Strom, wenn der Scheitelwert seiner Spannung 
die Summe der Spannung am Lade-C + Flußspannung der Gleichrichterbrücke 
übersteigt. Dabei muß der Lade-C und die Last mit Strom versorgt werden. 
Sinkt der Scheitelwert darunter muß der Lade-C den Laststrom allein 
aufbringen. Deshalb gilt als Faustformel benötigte Spannung * 1,5 und 
benötigter Strom * 1,5. Anders funktioniert das ganze nicht.
Gast #1097426
Lesenswert?

Also wenn ich an die Zwei-Puls-Brückengleichrichtung denke muss der 
Kondensator lediglich die "Täler" überbrücken und ob er das kann hängt 
von seiner Kapazität ab und ob der Trafo/Brückengleichrichter zum Laden 
genug Strom liefern konnte. Mit der Spannung hat das eher weniger zu 
tun.
Gast #1097433
Lesenswert?

Je kleiner die Trafospannung gewählt wird um so kürzer ist die Zeit die 
der Trafo Strom liefert. Das Ergebnist ist dann eine pulsierende, aber 
keine geregelte Gleichspannung am Ausgang. Der Lade-C kann nicht 95% der 
Zeit Strom liefern. Das funktioniert vllt. bei 10 mA Laststrom, aber 
nicht bei 1,5 A.
Gast #1097436
Lesenswert?

>Hä? 30 Watt? Wie kommste denn da drauf, ich (Gast). Wenn ich an den
>LM317 mit 40 V Eingangsspannung ran gehe und den so dimensioniere, dass
>hinten 36 V raus kommen macht man am Regler grad mal 6 Watt in Wärme.

>@klaus: Ich dachte du brauchst nur 1.5 A und das kann der LM317 ja,
>passt doch kopfkratz

Die 1,5A werden schon noch gehen, wie aber willst du sicherstellen, dass 
die 40V nicht überschritten werden - mit Trafo, Gleichrichter und 
Ladeelko.
Ich schätze da so etwas 55V im Leerlauf ab (wenn's reicht!).
Das kann der LM317 nicht mehr ...

Und die 6W maximale Wärme werden auch ein Wunschtraum bleiben.
Gast #1097472
Lesenswert?

Na vielleicht habt ihr eine andere Idee. Klar, mein Vorschlag benötigt 
schon etwas Leistung vom Trafo und Gleichrichter und ist sicherlich 
nicht optimal. Vielleicht kann man die 40 V und 1,5 A aber auch anders 
erzeugen für einen LM317. Und sicherlich gibt es noch eine andere 
Möglichkeit als mit dem LM317 36V und 1,5 A zu erzeugen.
#1098423
Lesenswert?

Hallo,

ich brauche das die Spannung um einen Synchongenerator mit 
Erregerspannung zu versorgen (induktive Last..)
Dazu habe ich mir ein von der Generatordrehzahl abhängiges PWM Signal 
generiert, welches ich über eine Mosfet Schaltung auf maximal 36V 
verstärken möchte.
Dazu brauche ich eine 36V Spannungsquelle welche ich mit dem PWM Signal 
einstellen kann.
Der Einstellbereich der Erregerspannung liegt bei etwa 5-36V und wie 
gesagt ca. 1,5 A...

und das ganze muss recht zuverlässig funktionieren, da der Generator 
sonst plötzlich ohne Erregung/ also ohne Last läuft..

----
@  marsufant du hast mail.. vielleicht ist ein Schaltnetzteil ja sowieso 
am geeignetesten? hab blos noch nirgens welche gesehen mit 36 V...
Gast #1740797
Lesenswert?

Hallo!

Ich habe folgende Schaltung Konstantspannungsquelle mit Strombegrenzung 
entwickelt, die ich nun aufbauen und testen möchte.
Die Spannung am Ausgang soll konstant 24V liefern und der Strom bei 2A 
begrenzt werden.

Nun möchte ich mir einen Trafo kaufen und bin der Meinung das 24V AC 
sekundär ausreichen und das ich nach der Glättung und Stabilisierung 
immer noch 24V DC habe.
Oder sollte ich einen Trafo kaufen der eine grössere Spannung sekundär 
liefert.

Schon mal vielen Dank
Daniel
Angehängte Dateien:
#1741036
Lesenswert?

Stefan D. schrieb:
>...
> Nun möchte ich mir einen Trafo kaufen und bin der Meinung das 24V AC
> sekundär ausreichen und das ich nach der Glättung und Stabilisierung
> immer noch 24V DC habe.
> Oder sollte ich einen Trafo kaufen der eine grössere Spannung sekundär
> liefert.
>

Nimm einen Trafo 28V AC und 3,2A (oder mehr A, je nachdem was der 
Händler Deines Vertrauens so anbietet) - und es wird vernünftig 
funktionieren.
#1741174
Lesenswert?

Lothar Miller schrieb:
> Warum, so frage ich mich, habe ich jetzt den ganzen Thread durchgelesen,
> ...


Weil Du halt wie immer sehr gründlich bist, und das ist löblich .-)

>
> Wie genau sollen die 24V eingehalten/geregelt werden?
>
> BTW: Woher bekommst du eine 25,3V Z-Diode?

Wir kaufen 200 24V Z-Dioden und selektieren sie in unserer Freizeit ....


Zipp schrieb:
>>Wie genau sollen die 24V eingehalten/geregelt werden?
>
> Da es sich um einen Praezisionsgenerator geht ... auf 5mV.

hmm, DAS Ziel werden wir mit der Schaltung sicher knapp verfehlen .-)
#1741328
Lesenswert?

Befremdlich, dass noch niemand den guten alten LM723 erwaehnt hat. Der 
macht das alles ... und noch viel mehr. :D Unter anderem eine gute 
Spannungsreferenz, fast beliebig grosser Ausgangsstrom (mit der 
entsprechenden Leistungsstufe), praezise einstellbare Ausgangsspannung, 
Foldback-Strombegrenzung ... z.B. erst letzte Woche hab ich mir einen 
300mA Li-Lader/Mini-Netzteil damit gebaut, braucht nur 4 externe 
Bauteile.
Angehängte Dateien:
Gast #1741364
Lesenswert?

36V auf 5mV sind 0.01% genau.

Ein LM317 wäre nur 4% genau, 1% temperaturstabil, regelt 
Lastschwankungen nur auf 1.5% aus, auch Eingangsbrummen nur auf 0.07%, 
Summe  ist also um's 657-fache von der geforderten Genauigkeit weg.

Das Problem beginnt also mit einer so präzisen Spannungsreferenz, die 
Auswahl wird klein und teuer: LP3964EMP.
Nicht zu vergessen daß alle Spannungsteiler aus Widerständen mit 0.01% 
Präzision aufgebaut werden müssen.
Wenn wir 24V gleichrichten haben wir keinerlei Spannung zum ausregeln. 
Nehmen wir also ein 28V~ Netzteil welches 40V liefert. Reicht nicht, 
denn bei 10% Netzunterspannung kämen nur noch 36V raus, also nichts zum 
Regeln. Nehme wird einen 33V Trafo. Bei 10% Netzunterspannung 29.7V, 
nach Gleichrichteung 40V. Fällt bei 1.5A dessen Spannung in jeder 
1/100sec Halbwelle um 1V (was sehr wenig ist und schon 10000uF Elkos 
benötigt) dann muss die Regelung des Ausgangs das um den Faktor 500 
dämpfen, und hat dazu nur 2.5V "drop out" zur Verfügung. Das reicht für 
einen LM723 nicht.

http://www.krohn-hite.com/ Model 522 kann das, aber nur mit 100mA.
#1741397
Lesenswert?

@MaWin zu den Anforderungen siehe den Post von lkmiller ...

Aber nur so zum Spass: die Referenz des 723 hat eine Stabilitaet von 
30ppm/C. Bei einem delta T von 20C kommt man bei einer Ausgangsspannung 
von 35V auf eine Abweichung von ~20mV. Das ist schon verdammt gut.

Und Praezisionswiderstaende muessen ja auch nicht sein, um die Spannung 
einzustellen, dafuer gibts Spindeltrimmer.

Bei 36V Ausgangsspannung braeuchte der 723 auf jeden Fall seine eigenen 
40V ohne Ripple um die Dropoutspannung gering zu halten. Oder man 
koennte ihn gleich als Floating Regulator aufbauen ...

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren