möchte ein studium beginnen

Gast #1098829
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Mach Sozialwesen oder Sowi an der Uni. Ist super einfach, Du hast einen 
Uni-Abschluß und bist promotionsberechtigt. Wenn Du dann keinen Job 
findest, mach auf dem niedrigen Schwierigkeitslevel den Dr. 
(Datensammeln und Auswerten). Du genießt dann ein hohes Ansehen in der 
Bevölkerung und kannst sagen, Du bekämst keine Arbeit, weil Du 
"überqualifiziert" bist für den Arbeitsmarkt. Diesed Modell haben schon 
viele beschritten. Dünnes Brett gebohrt - hohes Ansehen.
Gast #1098852
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> Kauf Dir nen Sandkasten und back Sandkuchen. Das ist einfach.

Nein, nein, nur nicht! Da ist technisches Fachwissen gefragt

- den Temperaturgradienten einhalten
- Körnigkeit u. mittlere Oberflächenrauheit abschätzen
- Dichte, Volumen u. Gewicht überwachen
- Feuchtegrad einstellen
- Formbeständigkeit und Krümelfaktor im Auge behalten

ohne Doktor Titel geht da gar nichts (ein doppel h.c. genügt)
Gast #1098863
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> ich möchte dieses jahr ein studium beginnen es sollte möglichst
> einfach sein

" /Möglichst/" einfach kann auch "sauschwer" heißen. Du meinst aber
wahrscheinlich nur "einfach".

> mein vater hat ne eigene firma und ich brauch nen Technischen
> abschluss

Einfach und technisch ... Man sieht gerade an den Themen in diesem
Forum, dass Technik oft nicht einfach ist. Und ein Ingenieursstudiengang
ist i.Allg. mit recht vielen mathematischen und physikalischen
Stolpersteinen gepflastert.

Da du — wie man sehr schön an deiner kreativen Verwendung von Groß- und
Kleinschrift erkennen kann — eine künstlerische Ader hast, wäre
wahrscheinlich Architektur genau das Richtige für dich. Dort musst du
nicht viel rechnen (das lassen Architekten die Bauingenieure für sich
machen), hast aber, wenn du die richtige Hochschule auswählst, genau den
gleichen Abschluss wie ein Maschinenbau- oder ein Elektroingenieur,
nämlich Dipl.-Ing., M.Eng oder B.Eng.

Aber Vorsicht: Viele FHs vegeben nur einen M.A. oder B.A. (das A steht
für "Arts", zu deutsch "Künste"). Damit würdest du für den Rest deines
Lebens von den Angestellten deines Vaters Firma als eines dieser
Wasserpfeife rauchenden und Absinth schluckenden Wesen belächelt werden,
fernab einer Chance, so etwas wie Autorität auch nur im Ansatz
aufzubauen.
Gast #1098866
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BWL!
Jeder kann BWL studieren, da ist keine Kunst bei.
Je geringer die Intelligenz desto höher die Erfolgsaussichten und die 
spätere Karriere, scheint bei dir ja ein wichtiger Faktor zu sein.

Getreu dem Motto, der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln.
Oder wie ein BWLer sagen würd:
"Die mentale leistungsfähigkeit des Agrarbetriebswirt im steht im 
reziproken Verhältnis zur Quantität seiner Wirtschaftsgüter."
Gast #1098905
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>Getreu dem Motto, der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln.
>Oder wie ein BWLer sagen würd:
>"Die mentale leistungsfähigkeit des Agrarbetriebswirt im steht im
>reziproken Verhältnis zur Quantität seiner Wirtschaftsgüter."

ROFL, den kannte ich noch nicht. Das ist ja geil ^^
#1098930
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Ich möchte meinem Namensvetter auch wärmstens BWL ans Herz legen. Als 
Hochschule würde ich die Privathochschule in Oestrich-Winkel 
vorschlagen. Geld kann da viel bewegen und du bewegst dich in einem für 
einen Unternehmer-Sohn angemessenen Umfeld (gut wenn man noch eine 
gesellschaftlich adäquate, präsentable Zuchtstute braucht).

Zweite Wahl wäre was aus dem Bereich der Bindestrich-Informatik. Am 
besten Wirtschafts-Informatik (alias "Scheiße bauen mit SAP").

Dritte Wahl wäre Soziologie, Germanistik oder Kunstgeschichte. Man muss 
nur damit leben können mit vielen gescheiterten Existenzen in der 
Vorlesung zu sitzen (wenn man denn in die Vorlesung geht). Billigen 
Tüten-Rotwein saufen, Kiffen und nebenbei einen Taxischein machen gehört 
dazu.

Bei entsprechend vorhandener krimineller Energie (das paart sich ja 
gerne mit Faulheit) käme natürlich ein Titelkauf von einer Hütte in 
Bolivien oder einer Prestigious non-accredited University of the First 
Holy Grail of Greed infrage.
Gast #1098936
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... wenn du wirklich studieren willst, dann pfeif' auf die Firma deines 
Vaters und überlege dir, womit du dich gerne beschäftigst (denn damit 
wirst du dich während des Studiums und auch noch danach sehr intensiv 
beschäftigen) und was du gut kannst. Falls das dann als Studienfach 
irgendwo angeboten wird - studiere es.
Nur mit einem akademischen Grad und ohne Interesse an der eigentlichen 
Arbeit die Firma vom Vater übernehmen, wird dir nicht viel einbringen - 
vielleicht ein gutes Auto und ein Haus im Tessin (das du aber ohnehin 
erben wirst) aber ansonsten jeden Tag von morgens bis abends ein 
besch... Verhältnis zu deinen Angestellten und wenn's schlecht läuft 
einen Konkurs. Der ist dann für alle Beteiligten übel.
Gast #1098945
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> wäre wahrscheinlich Architektur genau das Richtige für dich. Dort musst du
> nicht viel rechnen

Dumm nur, daß die Architelkten dasselbe Grundstudium haben wie die 
Bauingenieure. Und das Grundstudium ist härter als das Hauptstudium 
(Siebfaktor im Diplomstudiengang).
Gast #1099029
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>> wäre wahrscheinlich Architektur genau das Richtige für dich. Dort
>> musst du nicht viel rechnen
>
> Dumm nur, daß die Architelkten dasselbe Grundstudium haben wie die
> Bauingenieure. Und das Grundstudium ist härter als das Hauptstudium
> (Siebfaktor im Diplomstudiengang).

Aber hoffentlich doch nicht an jeder Hochschule, oder?

Wenn doch, dann sehe ich allerdings schwarz für Hannes: Technisch geht
nicht, weil zu schwierig. Wirtschaft geht nicht, weil nicht technisch.
Mischformen (also Wirtschaftsingenieur oder -informatiker) gehen
ebenfalls nicht, da auch sie m.W. das Problem des schwierigen
Grundstudiums haben.

@Hannes:

Bleibt also nur der Titel aus Südamerika, wie von Hannes Jaeger
vorgschlagen (ich habe gehört, im Kaufpreis ist sogar schon eine
zünftige Abschlussparty mit allem drum und dran inbegriffen :)), oder
eben die Firma deines Vaters zu verkaufen.

Oder, falls auch nur ein kleiner Funken Interesse an der Technik in dir
steckt (anders hat die Übernahme der Firma sowieso keinen Sinn): Krieg
deinen Allerwertesten hoch und zieh ein richtiges Ingenieursstudium
durch, so wie es sich dein Vater wahrscheinlich vorstellt, auch wenn es
etwas anstrengend ist. Auch die Firma zu leiten wird mitunter sehr
anstrengend sein.
Gast #1099043
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Hallo

kommt natürlich auf die Größe der Fa an .

Wenn Reputation benötigt wird, ist ein FH deplaziert , also TH / TU
natürlich Excellenzuni

Wenn defacto nur Visitenkartendenken , dann mach Lehre / Meister
und besuche ien paar HWK / IHK Wietrbildungen , das reicht total.

Grüße
Gast #1099111
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>>mein vater hat ne eigene firma und ich brauch nen Technischen abschluss

>Die Frage ist ob dein Vater nicht schon lange insolvent ist wenn du
fertig bist.

die frage ist eher, wenn der sohn die firma übernimmt, wann diese dann 
pleite geht. wenn hannes schon so fragt, wie er möglichst einfach an 
einen abschluss kommt, will er ja nichtmal eine ausbildung, die ihm 
später hilft, gute arbeit abzuliefern
Gast #1099215
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Diese verdammte Dip. Ings:) Wirtschaftskriese ist unterwegs also einfach 
abwarten Hannes, Papa is pleite kannst dann Sozi studieren. Wenn nicht 
dann genügst du sowieso nich.

PS
Brenn durch (das geht immer gut)
Gast #1099440
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>also TH / TU natürlich Excellenzuni

Wo in Dtl. gibt es denn noch TH's? Selbst Karlsruhe und Aachen haben 
TU-Status, obwohl sie das TH noch im Namen tragen. TH's sind im Westen 
seit den 70ern und im Osten seit 1992 nicht mehr exsistent.
Gast #1099458
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@Hannes' Vater:

Sehr geehrter Herr,

sollten Sie wider Erwarten die Firma doch nicht an Ihren Sohn vermachen, 
so möchte ich Sie bitten, mir Bescheid zu geben.

Den Lebenslauf sende ich Ihnen gern zu.

Mit freundlichen Grüssen
#1099646
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David wrote:
> hoffe jene die dauernd von "studier ja nichts technisches" reden kein
> ingenieurstudium gemacht haben... meine die würden sich damit nur als
> versager outen...

Ich habe eins gemacht, erfolgreich. Groß- und Kleinschreibung kann ich 
auch.

Trotzdem kann man wohl kaum jemanden, der völlig desinteressiert und 
unmotiviert ist und Ausdrucksschwierigkeiten hat, guten Gewissens zu 
einem Ingenieurstudium raten.

Ich rate sogar intelligenten, interessierten Jugendlichen von einem 
Ingenieurstudium ab. Einfach aufgrund der Beschäftigungssituation 
(Outsourcing, Globalisierung, Leiharbeit, permanente Preisdrückerei).

Meine Vorschläge waren durchaus ernst gemeint: Sich mit Papis Geld einen 
Abschluss besorgen, zum Beispiel in BWL an einer Privathochschule oder 
Elitehochschule. Die KU Eichstätt-Ingolstadt soll zum Beispiel einen 
guten Golfclub haben.

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