Lineare Wegmessung max. 15 cm

Gast #1101654
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Hallo,

ich möchte gerne die Position eines, sagen wir mal, Linearwagens von den 
beiden Seiten aus gesehen (Endpunkte der Führung) erfassen. der 
Verfahrweg wird nicht größer als 15cm werden (eher kleiner), eine 
Auflösung von 8 Bit über die komplette Strecke genügt. Die 
Messhäufigkeit ist noch unklar, wird jedoch irgendwo zwischen 200 und 
1000 Messungen pro Sekunde liegen.

Um weitestgehend verschleißfrei arbeiten zu können scheidet ein 
Schiebepotentiometer ebenso wie das Anbringen von Sensorik / Elektronik 
am Laufelement selber aus.

Es darf davon ausgegangen werden, dass auch Möglichkeiten zur 
mechanischen Bearbeitung (Fräse, Drehmschine), falls erforderlich, 
vorhanden sind.

Was bietet sich zur möglichst preiswerten Realisierung an. Optische 
Wegmessung oder vielleicht per Hallsensoren ?
Gast #1101709
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>Eine Menge Leute haben dafür diese elektronischen Messchieber benutzt
>haben. Einige geben das Messegebnis über ein serielle Schnittstelle aus.
>Da gibt es (fast) fertige Lösungen.

Ja, das kenne ich, nur wird das wohl zu langsam werden. Korrigiere mich, 
wenn ich mich irre.
Gast #1101810
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>wer oder was bringt den Schlitten in Bewegung ?

Unterschiedlich, also nichts, wo man irgendwie ansetzen könnte.

>Bosch baut billige optische Entfernungsmesser.

Hättest du zufällig gerade ein Beispiel parat, nach dem ich suchen kann 
? Ich kenne jene von Sharp, aber die sind eigentlich schon zu teuer.

Ganz ehrlich wäre mir eine Methode mit Magnet am Laufwagen fast noch am 
liebsten, habe aber in der Richtung noch nie etwas gemacht und kann 
schlecht einschätzen, inwiefern das möglich ist.

Wenn nötig, lässt sich die Mechanik so auslegen, dass keine 
ferromagnetischen Materialien zum Einsatz kommen.
Gast #1101867
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Bin gerade über den IS471F gestolpert, weiss aber noch nicht, ob der 
eventuell was wäre. Werde mir später mal das Datenblatt mal ansehen, 
wenn den jemand kennt, kann er dazu gerne was schreiben.

Danke.
Gast #1101991
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Dann hilft wohl nur selberbauen. Eine 15cm lange Spule, in die ein 15 cm 
langer Kern taucht, der in eine Position ganz drin und in der anderen 
ganz draussen ist. Messen - Auswerten - Umrechnen.

Gast2
Gast #1102006
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>Eine 15cm lange Spule, in die ein 15 cm
>langer Kern taucht, der in eine Position ganz drin und in der anderen
>ganz draussen ist. Messen - Auswerten - Umrechnen.

Oder ein Kondensator, bei dem entweder dessen Dielektrikum verschoben 
wird oder der Plattenabstand geändert wird.

Man könnte die Sache noch in eine Brückenschaltung erweitern, indem man 
der Spule einen Mittelabgriff verpasst bzw. zwei gleiche Spulen in Reihe 
schaltet.
Dann bräuchte man einen nicht ganz so langen Eisenkern.

Das gleiche Prinzip könnte man beim Aufbau mit dem Kondensator-Prinzip 
machen.

Darf der Schlitten Elektronik bekommen?
Dann könnte man das System so aufbauen, wie (ältere) Tintenstrahldrucker 
arbeiten: Mein Deskjet 550C hatte einen Streifeln Folie im Gehäuse 
gespannt, der bei genauerem Hinsehen aufgedruckte Steifen hatte. Am 
Druckkopf war eine Gabellichtschranke angebaut, die diese Streifen 
erkannte. Erst wurde eine Referenzfahrt mit dem Druckkopf gemacht und 
dann wurde die Druckkopfposition mit Hilfe dieses Streifens und der 
Lichtschranke bestimmt.
Messschieber funktionieren eigentlich genauso, nur halt induktiv.
Das Gleiche kann man auch mit gezahnte Kondensatoren machen.
Graycode wäre etwas für einen Absolutweggeber.
Gast #1102174
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Hallo,

>Denk mal über den Gray-Code nach, vielleicht kann man diesen auf den
>Schlitten pinseln und dann Optisch auswerten.

Der Schlitten ist ja kleiner als die Laufachse, kann also nicht gehen.

Ich glaube ich muss noch etwas hinzufügen: Am achsenende herrscht kein 
Platz für heraugeschobene Platten, Kerne etc. und auch nicht für einen 
Distanzsensor, der einen gewissen mindestabstand braucht.

Das blöderweise an den Schlitten selber ja keine Elektronik soll 
(Schleifkontakte, Kabelverbindungen wären dann Verschleißteile) scheidet 
ein Postionstreifen wie bei den alten Druckern, wie nun auch immer 
codiert, eben aus.

Ganz langsam glaube ich, mit den Randbedingungen sind alle naheliegenden 
Möglichkeiten ausgeschlossen.

Könnte man nun am Laufwagen einen kleinen Neodym-Magneten anbringen, 
ließe sich vielleicht mit Hall-, oder Magnetoresistiven Sensoren 
arbeiten. Ich habe jedoch noch keine Infos darüber gefunden, wie sich 
die magnetische Flussdichte (ist doch die für Hallsensoren relevante 
Größe ?) z.B. mit dem Abstand ändert.
Gast #1102176
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Hi

Wie wäre es optisch?
Entweder Laser-Pointer (schräg strahlend) und Empfänger jeweils am 
Endanschlag bzw. am Schlitten und am Empfänger messen, wo der 
Laserstrahl ankommt.
Oder Laser & Empfänger am Endanschlag und am Schlitten ein Spiegel.

Oder Leuchtmittel -> Spiegel -> LDR/Photo-Transistor, je nachdem, 
wieviel Licht zum Empfänger kommt, desto näher ist der Schlitten an der 
Schaltung.

Gegen Fremdlicht könnte man mit Modulation arbeiten.

Nur so Ideen

MfG
Gast #1102190
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Das mit dem Laser ist gar keine so schlechte Idee. Lässt sich das mit 
entsprender Optik eventuell auch mit einer LED erreichen, ohne, dass der 
Strahl zu sehr divergiert?
Andererseits wäre eine geringe Divergenz und ein großflächiger 
Lichtsensor vielleicht auch eine Möglichkeit.

Gibt es denn Lichtempfindliche Sensoren, die die Position des 
einfallenden Lichts auf einer Achse dedektieren ? Möglicherweise auch in 
einer entsprechend langen Version, um einen Laserstrahl über einen 
45°-Spiegel am Schlitten auf den Sensor zu leiten ?
Persönliche Seite #1102220
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Gerd wrote:
> Gibt es denn Lichtempfindliche Sensoren, die die Position des
> einfallenden Lichts auf einer Achse dedektieren ? Möglicherweise auch in
> einer entsprechend langen Version, um einen Laserstrahl über einen
> 45°-Spiegel am Schlitten auf den Sensor zu leiten ?

da könnte man zB einen CCD-Chip verwenden. Jemand hier im Forum hat 
damit ein Spektrometer gebaut, Digitales PC-Spektrometer

Es gibt aber bei Pollin auch irgendwo direkt Photodioden, mit denen sich 
die Position eines einfallenden Lichtflecks ermitteln lässt.
Gast #1448096
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Warum denn alles so kompliziert? Es gibt einige interessante, günstige 
Wegmesssysteme die sich problemlos ankoppeln lassen (Siehe z.B. unter: 
www.diesensormanufaktur.de). Ausgangssignal ist ein Quadratursignal 
(Encoder- Signal). Lässt sich mit zwei Digitaleingängen problemlos 
realisieren.

Gruss

Murphy

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