Sagt mal, ich bin gerade auf swoopo.tv gestoßen.
Sehe ich es richtig, dass der Betreiber der Seite an jedem verkauften
Artikel das vierfache des Verkaufspreises verdient, und dass die meisten
Bieter nichts für ihre Einsätze erhalten?
Wie kommt man auf die Idee dort sein Geld wegzuwerfen, oder habe ich
etwas am Bietprinzip nicht verstanden?
Nehmen wir eine normale Auktion her.
Bieter 1 gibt 100 Gebote ab.
Bieter 2 gibt 100 Gebote ab.
Bieter 3 gibt 50 Gebote ab.
Bieter 4 gibt 50 Gebote ab.
Insgesamt wurden 300 Gebote abgegeben. Diese 300 Gebote ergeben den
Endpreis.
300 Gebote mal 0,10 Euro = 30 Euro Endpreis
Bieter 4 gewinnt die Auktion und darf das Produkt zum Endpreis von 30
Euro kaufen (+ Versand)
Bieter 4 hat im ganzem für das Produkt ausgegeben:
30 Euro Endpreis + Versand + 25 Euro (50 Gebote x 0,50 Euro) = 55 Euro +
Versand
Bieter 1 hat 50 Euro (100 Gebote x 0,50 Euro) verloren (darf Produkt
nicht kaufen)
Bieter 2 hat 50 Euro (100 Gebote x 0,50 Euro) verloren (darf Produkt
nicht kaufen)
Bieter 3 hat 25 Euro (50 Gebote x 0,50 Euro) verloren (darf Produkt
nicht kaufen)
Swoopo hat gewonnen:
30 Euro Endpreis + 50 Euro Bieter 1 + 50 Euro Bieter 2 + 25 Euro Bieter
3 + 25 Euro Bieter 4 = 180 Euro
Woaaahhhhhh!!!! Ist das geil!
Das ist ja die geilste Verarsche der letzten Jahre! Unglaublich!
Aber es kommt noch besser, es gibt dort sogar "1-Cent-Auktionen". D.h.
der Preis erhöht sich nur um einen Cent, aber das "Gebot" kostet auch 50
Cent! Das ist der Ober-Hammer. Da bekommt Swoopo das 50fachen des
Endpreises! Das ist der Ober-ober-ober-Hammer!!! Unglaublich!!!
Da gibt's z.B. eine EOS 450D. Der Preis steht jetzt bei etwa 25,- Euro.
Für diesen Preis hat Swoopo schon 2500 * 0,5 Euro = 1250,- Euro
verdient!
Man, man, man, man...
Das ist eine Lizenz zum Geld drucken. Selbst wenn dieser Schuppen in ein
paar Monaten durch Verbraucherzentralen etc. dicht gemacht wird.
Unglaublich! Einfach unglaublich!
Ich glaub es nicht! Ich glaub es nicht!
Da wurde u.a. eine Nikon D90 für 264,92 Euro "versteigert", natürlich
als 1-Cent-Auktion.
Das ergibt für Swoopo:
26462 * 0,50 Euro = 13.246,00 Euro (Einnahmen durch "Gebote")
264,92 Euro (Verkaufspreis)
---------
13.510,92 Euro (Gesammtsumme)
Ein Produkt mit einem Straßenpreis von etwa 900,- Euro, verkaufen die
effektiv für 13.510,- Euro! Das ist das 15fache des normalen
Straßenpreis!
Unglaublich, einfach unglaublich!
Willkommen im modernen Internet. Eigentlich bin ich bloed dass ich nicht
schon laengst unter die Bauernfaenger und Abzocker gegangen bin. Mit
ehrlicher Arbeit kann man heute kein Geld mehr verdienen. Anderseits
sind auch die ganzen Rindviecher schuld, die da fleissig mitmachen. Da
wird halt Profit aus Dummheit geschlagen. Ein Geschaeftsmodell, das sich
lohnt.
Hallo,
das ganze gibt's übrigens nicht nur im Internet (ich wusste bis eben
noch gar nichts von der Internetvariante). Hier an der Uni hat neulich
Orange nach diesem oder zumindest einem sehr ähnlichen verfahren Handys
"versteigert". Ich bin nur kurz vorbei gelaufen und hab mich nur
gewundert wir es sein kann, das da Leute (Studenten!) mit machen, wo
doch so offensichtlich ist wer da gewinnt. Und ich frage mit wer so was
wohl in der Aula der Uni genehmigt...
Grüße
Flo
Die Habgier der Menschen ist doch immer wieder beschämend. Meine
Hochachtung vor dem Designer und Betreiber dieser Plattform. Von jeder
Million die er damit verdient hat er jeden Cent verdient. Das
unglaublichste daran ist, dass es Manschen gibt, die da mitmachen.
Ich habe mich gefragt, warum ich nicht auf solche eine Ideen komme?
Offenbar reicht meine Vorstellungskraft nicht aus um mir die Dummheit
und Habgier der Menschen vorzustellen.
>Wie kommt man auf die Idee dort sein Geld wegzuwerfen, oder habe ich>etwas am Bietprinzip nicht verstanden?
Warum stellen sich manche Menschen am Tag der Lohns vor so ein
Spielautomat und verspielen alles auf ein Mal?
Idioten gibt es genug ;)
Ich zitiere:
"
Sieh es mal so: ob ich 10 Euro mehr oder weniger im Monat zur Verfügung
habe ändert für mich nicht viel. Dafür bekomme ich eine (wenn auch
kleine) Chance, eine drastische Änderung herbeizuführen.
"
So wie ich das sehe, bieten die aber auch selber mit, um ein reges
Treiben vorzutäuschen. Ich finde die Namen verdächtig ähnlich in ihrer
Schreibweise.
wenn die menschen nich so doof wären, wären die ganz schnell pleite.
einfach auf keine artikel bieten, auf die jemand anders schon geboten
hat. so würde jeder alles zum spottpreis kriegen
Eigentlich ein faszinierendes Spiel. Gewinnen kann man nur, wenn alle
Teilnehmer kooperieren. Das hat nichts mit "doof" zu tun; wenn alle
unabhängig voneinander perfekt spielen würden ginge der Gewinn im Mittel
gegen 0. Das beste ist also, sich einfach rauszuhalten.
Basti B. wrote:
> Meint Ihr der TÜV Siegel ist echt?
Naja, das Siegel sagt ja nichts über den Inhalt aus ;)
Aber doch, diese Beschiss übertrifft selbst 9live ...
Was ist an der Sache denn so kompliziert ?
Viele Zahlen ein.
Einer gewinnt.
Swoopo kasiert mehr als die hälfte der Einsätze.
Da der Finanzminister auch noch sehr gut dabei verdient ist von
Staatsseite alles Paletti.
Swoopo ist also nix anderes als ein Glücksspiel wie Lotto, Rubbellose
usw. wo die Gewinnchancen eher Mau sind.
Warum es dennoch funktioniert ?
Ganz einfach !
Weil das Volk sich in den letzten 10000 Jahren nie geändert hat.
Triebgesteuert und bequem sind die meisten leicht zu ködern.
Dummheit zahlt ;-)
@Jupp,
"Willkommen in Deutschland bzw. der EU!"
Wo wäre es denn Deiner Ansicht nach anders bzw. besser? Oder doch nur
der übliche Stammtischfrust nach dem Saufen?
Ich muss sagen, dass es richtig spaß macht, zuzusehen, wie sich andere
in den Ruin treiben :D
http://www.swoopo.de/auktion/apple-macbook-13-3/139701.html
Zeigt doch sehr eindruchsvoll, dass man sich da auch selbst dermaßen
bescheissen kann (oder einfach dermaßen dumm sein muss).
1-Cent-Auktion -> 12764,50 Euro Gebotseinnahmen
Einnahmen Kaufpreis -> 255,29 Euro
Der Gewinner hat unglaubliche 2872 Gebote abgegeben -> 1.436,00 €
Und darf noch obendrein 255,29 € Kaufpreis zahlen
dazu kommen noch 14,90 Versandkosten ...
Somit hat der arme Irre 1706,19 Euro für das bei Geizhals für gut 1100,-
Euro gelistete Notebook ausgegeben.
... und Swoopo freu sich nen x-millionstes Loch in Arsch bei >12.000,-
Euro Gewinn!
Funktioniert scheinbar wunderbar das Konzept .. ein paar Artikel mögen
vllt. Verlustbehaftet für Swoopo weggehen, aber der Großteil bringt
dafür alles um ein vielfaches wieder rein.
Erik D. wrote:
> Ich muss sagen, dass es richtig spaß macht, zuzusehen, wie sich andere> in den Ruin treiben :D
Und ich dachte schon nur ich wär so pervers
> Zeigt doch sehr eindruchsvoll, dass man sich da auch selbst dermaßen> bescheissen kann (oder einfach dermaßen dumm sein muss).
Ich glaub eher da gings ihm um Verlustminimierung
An irgendeinem Punkt lautet ja die Frage:
Ich hab jetzt schon (angenommen) 800 Euro investiert, schreib ich die in
den Wind, oder kauf ich das Teil zu teuer und verklickere es dann bei
Ebay wieder um so mit weniger Verlust auszusteigen, als wie wenn ich die
800 Euro in den Wind schreibe.
> Funktioniert scheinbar wunderbar das Konzept .. ein paar Artikel mögen> vllt. Verlustbehaftet für Swoopo weggehen, aber der Großteil bringt> dafür alles um ein vielfaches wieder rein.
Yep. Vor allen Dingen weil ja die Schwelle so niedrig liegt, ab der
Swoopo bereits in der Gewinnzone liegt.
jaja, kontextbezogene werbung ist was feines ;)
gratulation an die betreiber von swoopo, echt fetten respekt für diese
geschäftsidee. ein konzept zu entwickeln, dass solch unglaublich hohe
renditen abwirft und von einer scheinbar echt hohen meute an total
verblendeten leuten angenommen wird, ist beneidenswert. ich schätze,
dass kein anderes auktionshaus mit diesem konzept auch nur annähernd
mithalten kann. gelegentlich schimpfen leute, wenn ebay an den gebühren
etwas zum nachteil des verkäufers ändert, aber hier fehlen einem echt
die worte
Klin wrote:
> aber die preistreiberrei hat ein ende
Welche Preistreiberei?
Du glaubst doch nicht im Ernst, dass sich diese 'günstigen' Preise auf
die Hersteller der Geräte durchschlagen.
Wenn Swoopo bei einer Auktion eines Notebooks 12-/tausend/ Euro
verdient, dann können sie leicht bei Apple das Notbook einkaufen und es
an den Auktionsgewinner um 255 Euro weiterverkaufen. (Wobei sie bei
Apple sicher nicht um 1100 Euro einkaufen)
Du hast das Swoopo-Prinzip immer noch nicht verstanden. Swoopo macht mit
den Geboten Gewinn und nicht mit dem erzielten Produktpreis. Selbst wenn
sie das Teil nach der Auktion 'verschenken', machen sie immer noch
Gewinn und können das Teil aus dem Erlös der Gebote locker einkaufen.
Ihr einziges Risiko besteht darin, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt
nicht genug Leute online sind, die scharf auf das Teil sind. Aber sobald
mindestens 3 bis 4 Leute das Teil haben wollen, machen sie mit fast 100%
Gewissheit einen Reibach. Und nun rechne dir mal aus, wie wahrschinlich
das ist, wenn aus der ganzen Welt mitgeboten werden kann.
So rechtlich ganz koscher sieht mir das nicht aus. Würde mich nicht
wundern wenn das als sittenwidrig oder als Glücksspiel eingestuft werden
könnte.
Die Spieltheorie dahinter ist aber echt interessant.
Sieht man als Bieter eigentlich, wieviele Gebote man schon gekauft hat?
... oder bekommt selbst der Bieter nur diese schöne Übersicht
"Listenpreis/mein Preis"? ... also ob es quasi als "versteckte Kosten"
auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist, welchen Einsatz man selbst
schon geleistet hat.
Im Endeffekt gibt es ja immer nur einen Gewinner, die anderen Verlieren
... je höher schon die eigenen Einsätze sind umso energischer werden
sich die Bieter bemühen selbst der Höchstbietende zu sein ...
Was ja auch einen indirekten Zwang darstellt: "Will ich jetzt soviel
verlieren oder biete ich weiter in der Hoffnung doch noch den Artikel zu
gewinnen?"
Erik D. wrote:
> Auch merkwürdig ...
Ist aber nur auf dieser 'Auswertungsseite' so.
Vergleich mal laufende Auktionen. Die Zahl ändert sich je nach Land
Karl heinz Buchegger wrote:
> Aber schon bei der nächsten baugleichen Kamera nähern sich die Gebote> schon wieder dem Break-Even Point
Und sind schon drüber.
Bei einem aktuellen Gebot von 13.28$
Was ja nicht viel ist, für ein ~900$ Stück
Überhaupt: Diese Penny-Auktionen sind eine wahre Goldgrube. Sie
suggerieren niedrige Preise. In je kleineren Schritten der Preis wächst,
umso besser ist es für Swoopo. 100%-off Auktionen, mit jeweils einer
Zeitverlängerung von 1 oder 2 Minuten sind dann sowas wie eine Lizenz
zum Gelddrucken. Die laufen dann so lange, bis keiner mehr Geld hat,
sondern alles bei Swoopo gelandet ist. Und durch die lange
Verlängerungszeit kommen immer wieder frische Bieter mit neuem Geld
dazu. Raffiniert.
Wie ist das eigentlich in D mit dem Fernabsatzgesetz? Würde das greifen?
Also sprich, das Zeug innerhalb von 14 Tagen zurückschicken und sich das
Geld erstatten lassen.
Meiner Meinung nach wird das ganze innerhalb kürzester Zeit gestoppt (in
D). Wer tippt mit?
>Meiner Meinung nach wird das ganze innerhalb kürzester Zeit gestoppt (in>D). Wer tippt mit?
Ich, sage das es noch 2 Jahre leben wird, da es schon 2 Jahre als
Telebid so überlebt hat.
Habe einen Juristen gefragt (ist zwar nicht sein Fachgebiet) aber es
dürfte schwierig werden, selbst in DE.
Er meinte mit dem Wettbewerbsrecht könnte was möglich sein. Sie
bezeichnen sich ja als Auktionshaus (weil Glückspiel hätten sie
wahrscheinlich Lizenzprobleme) und dort gelten gewisse Regeln. Zb. die
Ware muß eindeutig sein und nicht so das in 3 Ländern auf 3 Produkte mit
einer Aktion gemeinsam geboten wird. Das wäre ja so als wenn man auf dem
Wochenmarkt beim Gemüsehändler in einer gemeinsammen Auktion mit 2
anderen Leuten einen Apfel ersteigern möchte. Die anderen beiden Leute
steigern in der gleichen Auktion aber auf eine Zitrone und Melone. Sie
wollen garnicht meinen Apfel und schon garnicht mit Euro bezahlen
sondern mit Dollar und Pfund. Die Zusammenlegung der Produkte (die ja
eigentlich Gewinne sind und damit Glückspiel) in einer Auktion mit
unterschiedlichen Währungen ist also bedenklich. Da Swoopo in den AGB
garnicht sicherstellt das man das ersteigerte Produkt auch bekommt,
sondern sich die Möglichkeit offen läst ein vergleichbares Produkt
stattdessen zu liefern, stellen die verkauften Produkte im Grunde eher
Gewinne eines Glückspieles dar.
Desweiteren ist die Ableitung des Endpreises als Anzahl der Gebote ein
wettbewerbsrechlicher Drahtseilakt. Sie werben ja damit das man zb. ein
Laptop für 1000 Euro für 25 Euro ersteigern könnte und rechnen daraus
die Ersparnis aus. Aber diese 25 Euro sind nur ein Zähler der Gebote und
pro Gebot fallen 50 Cent statt die 1 Cent pro Zählerpunkt an. Damit
verschleiern sie eine preisliche Aussage und suggerieren
wettbewerbsrechtlich einen falschen Sachverhalt. Sie dürften also im
Grunde garnicht mit den Ersparnissen von x Pozent bei einer Rechnung von
empf. Verkaufspreis als Verhältnis zu erzielten Endpreis werben. Da eben
der erzielte Endpreis nicht das ist was der Kunde letzendlich für das
produkt real bezahlt hat.
Ebenfalls relevant für ein Auktionshaus ist die willkürliche Limitierung
der Anzahl erfolgreich ersteigerbarer Gewinne pro Zeitraum. Ist nämlich
limitiert um die "Chancengleichheit" für die Kunden zu gewährleisten und
Betrügern vorbeugen zu können (so Swoopo). Das widerspricht aber einer
Auktionsfreiheit. Letzendlich garantiert es Swoopo das sich deren
"Kunden" nicht kooperativ oder aggressiv inkooperativ verhalten und
dient damit dem Firmenkonzept (Verlustminimierung).
Denn kooperatives Verhalten würde bedeuten das nur ein Bid pro Auktion
erfolgt. Sobald also ein Gebot zu einer Auktion erfolgte bieten die
anderen "Kunden" aus Kooperation nicht mit. Aggressiv inkooperatives
Verhalten ist durch die Anwendung von entsprechenden
matheamtischen/spieltheoretischen und statistischen Verfahren möglich
(Software-Bidbots). Dabei gewinnt der aggressiv inkooperative Spieler
mit überdeutlicher Wahrscheinlichkeit viele Auktionen (idee ist es das
viel Kapital eingesetzt wird). Also auf Kosten der anderen Spieler und
Swoopo selber. Auch dieses Verhalten konnte in Swoopo beobachtet werden
und die so ersteigerten teueren Geräte tauchten dann bei eBay auf.
In beiden Fällen wird der Verlust für Swoopo erhöht und es ist damit für
die Geschäftsidee für Swoopo schädlich und nicht kausal für die
"Chancengleicheit" zwischen den Mitspielern eine Notwendigkeit.
Gruß hagen
>Er meinte mit dem Wettbewerbsrecht könnte was möglich sein. Sie>bezeichnen sich ja als Auktionshaus (weil Glückspiel hätten sie>wahrscheinlich Lizenzprobleme) und dort gelten gewisse Regeln.
Stichwort Vergleich Auktionshaus.
In meinen Augen ist alleine dort schon ein großer Unterschied.
Bei einer Auktion bieten zwar auch viele mit auf ein Objekt aber
finanziell in der Pflicht ist stets nur der Höchstbietende.
Alle anderen (unterlegenen) sind raus und zahlen keinen Pfennig.
Bei Swoopo zahlen alle egal wer am Ende das Teil bekommt.
Diese Methode liegt in meinen augen sehr nahe am Glücksspiel.
Alle machen Einsätze (direkt oder per Los), am Ende gewinnt nur einer
und alle anderen verlieren ihren einsatz.
Schön Doof wer da mitmacht.
>@Hagen Re,>wechsle bitte unbedingt deinen "Anwalt" den der hat warscheinlich sein...
ist nicht mein Anwalt und oben schrieb ich das er nicht vom Fach ist, er
betonte selber das sowas nur durch spezialisierte Juristen exakt
bewertet werden kann.
Hmmm
Ob da wirklich mal einer gewinnt ? In wirklichkeit meine ich .
Denn man liest nei swoopo das "angeblich" jemand eine Playsi3 für ~ 50,-
Euronen "gewonnen" hat.Habe mal da zugeschaut ; da steigt ja der Preis
immer.
Ja klar , viele wollen auch ein Schnäppchen machen.
ABer ob das wirklich ales so stimmt wie da angezeigt , ich glaube das
nicht wirklich.
Genau wie das alles nur ein grosser BESCHISS mit den Call-In Shows (Ohne
mal einen Sender zu nennen ;-) )
Naja , ich war auch mal so blöd und habe mir ein paar "Swoops" gekauft
und natürlich NIE was "bekommen". Auch schonmal "Tele" gemacht und auch
natürlich NIE was "bekommen" Aber zum Glück habe ich das alles durschaut
und NIEMEHR bei sowas angerufen.
Aber , man lernt eben aus Fehlern g
> Aber zum Glück habe ich das alles durschaut
Naja, nicht wirklich. Denn Du hast es ja doch zuerst ausprobiert.
> Aber , man lernt eben aus Fehlern g
Wenn Du die bei Deiner grauenerregenden Zeichensetzung auch noch
beseitigen würdest, dann könnte man das annehmen.
Du verstehst nicht, was ich meine? Dann informiere Dich mal darüber, was
"plenken" ist.
Denke schon, dass man da wirklich gewinnen kann. Hab im TV mal einen
gesehen, der da ein Auto gewonnen hat (nachdem er ein kleines Vermögen
fürs Bieten investiert hat)...
Ist reiner Beschiss, aber der geht wenigstens mit rechten dingen zu
(ansonsten würden die schon druck bekommen).
Nebelkrähe schrieb:
> ABer ob das wirklich ales so stimmt wie da angezeigt , ich glaube das> nicht wirklich.
Warum soll das nicht stimmen?
Das 'Problem' bei Swoopo ist ja nicht, dass der endgültige Verkaufspreis
zu niedrig angezeigt wird. Der wird schon stimmen. Es wird auch die
abschliessende Statistik stimmen, was denn das Teil dem endgültigen
Käufer wirklich gekostet hat.
Das 'Problem' bei Swoopo ist doch, dass man sich ausrechnen müsste,
wieviel denn das Teil tatsächlich Swoopo eingebracht hat. Auch wenn
diese Rechnung tatsächlich simpel ist, machen das die wenigsten
Neulinge. Und wenn die erst einmal ein paar Verkäufe nachgerechnet haben
und draufkommen, dass ein 1000 Euro Laptop in Wirklichkeit für 3 bis
4-tausend Euro über den Ladentisch gegangen ist (manchmal auch mehr!),
dann erkennen sie auch wo der eigentliche Beschiss liegt.
Bei Swoopo gibt es nur einen Gewinner: Swoopo selbst!
Wir alle sind an folgenden simplen Sachverhalt gewöhnt: Wenn ein Teil
für 876 Euro verkauft wird, dann kostet es dem Käufer 876 Euro und der
Verkäufer erhält dafür 876 Euro. Eigentlich so banal, dass keiner mehr
darüber nachdenkt.
Nur bei Swoopo ist das anders. Der Käufer zahlt 876 Euro. Aber Swoopo
erhält dafür 4-, 5-, 6-tausend Euro, weil eine ganze Menge Nichtkäufer
die Differenz zuzahlen. Und das Ganze so geschickt versteckt, dass man
in der offiziellen Endabrechnung nur 876 schreiben muss und dabei noch
nicht mal gelogen hat.
naja, also ich glaube das Ganze wird sich demnächst totlaufen... Die
Leute sind zwar dummm, aber so dumm auch wieder nicht. Die merken schon
noch wenn sie für Beträge >50 NIXXXX bekommen. Es wird zwar immer einen
Bruchteil geben die wie bei 9live mitmachen, aber es gibt zwei
wesendliche Schwachstellen:
1) Alte leichtgläubige Menschen werden nicht erreicht
2) Die Verluste/Einsätze sind im Schnitt deutlich höher als bei 9live
So ist das Ganze nur eine Frage der Zeit...
Ansich sollte sich der Mensch der hinter der Idee steckt bei dem Beitrag
"Wie werde ich Millionär" melden. Moralisch fragwürdig, aber das ist ja
jede Millionen.
Bleicht nur noch zu sagen
Mama hat immer gesagt: "Dumm ist der, der Dummes tut"
Moin,
mal abgesehen davon, daß nur einer gewinnen kann, halte ich es für
falsch, daß die Leute aufhören werden da mitzumachen, sobald sie den
angeblichen Schwindel entdecken.
Wäre wahrscheinlich so ziemlich jedem egal, wenn er selbst einen Laptop
oder was auch immer für 40,-, 50,-, oder mehr Euro bekommt. Schließlich
hat derjenige gewonnen und kann sich über den Superschnapp freuen. Die
anderen zahlen für nichts außer der Teilnahme. Aber das ist ja beim
Poker (ja ich weiß, das ist Glücksspiel und bedarf gesonderter Lizenzen)
auch nicht anders. Trotzdem spielt die Masse mit. Mit der Aussicht auf
den Pott oder aber 1 Million, wie manche Anbieter suggerieren.
Also warum immer in allem das Schlechte sehen? Klar ist es ärgerlich,
wenn man mitbietet und nicht gewinnt, aber es zwingt einen ja
schließlich niemand, da mitzumachen.
Am Rande sei mal erwähnt, ich finde es ziemlich belustigend, daß hier
ein Thread startet, der sich über Swoopo aufregt und neben dem Textfeld
hier Werbung der Firma eingeblendet wird. Ja ist klar, Google Adsense
usw. Aber trotzdem... ;o)
Wäre der Laden 100% clean hätten sie durch einen geringen
Bekanntheitsgrad schon in der ersten Woche Millionenverlust gemacht.
Wer da mitbietet geht sonst auch abends in die Kneipe um die ecke und
steckt sein ganzes Gehalt in den Spielautomaten rein.
Leute, die swoopo nicht kennen, gibt es sicher nur in diesem Forum.
Willkommen in der Internetwelt der Abzocke ihr ewig gestrigen. Es gibt
hier immer wieder Leute, die mich aufs neue verblüffen. Einige kennen
weder swoopo, smava, noch halbwegs nützliche Dinge wie quoka und kijiji.
Andere kapieren nicht, dass sich das JPG-Format eher nicht für
Schaltpläne eignet und dass GIF ziemlich unpassend für Fotos ist. Der
Anteil an Internet- und Computerlegastheniker die wohl nur ebay kennen
ist hier erschreckend groß.
Ich muss swoopo auch nicht kennen (mal abgesehen von der TV Werbung) -
mich interessieren keine Betrügerseiten. Und da in diesem forum viele
halbwegs intelligente Menschen unterwegs sind, ists auch kein Wunder das
die solche Seiten alle nicht kennen ;)
quoka und kijiji kenne ich allerdings, brauchs aber selbst nicht ;)
> Ich muss swoopo auch nicht kennen (mal abgesehen von der TV Werbung) -> mich interessieren keine Betrügerseiten.
Müssen musst du gar nichts, außer sterben.
Es ist schon nicht falsch zu wissen, wie dreist mache Abzocke ist. Durch
diese Kenntnisse fällt man dann nicht auf ähnliche Angebote rein, wie
mancher Forenleser hier. Siehe:
Beitrag "Vorsicht opendownload.de" (Blöder geht nimmer, aber in
diesem Forum anscheinend immer)
Wieso du aber glaubst, TV-Werbung kennen zu müssen, erschließt sich mir
nicht.
Stimmt die Aussage, daß man das Produkt zu einem guten Preis erwerben
kann? Wer hat schon einmal etwas ersteigert/gekauft?
Zitat:"Erleben Sie die Spannung beim Mitbieten und gehen dabei nie leer
aus. Das Produkt ist Ihnen immer noch sicher, selbst wenn Sie die
Auktion nicht gewinnen sollten. Sie können jederzeit Ihre Gebotskosten
als Rabatt für einen Direktkauf anrechnen lassen. Somit zahlen Sie nie
mehr als unseren Vergleichspreis, der einem günstigen Preis im Internet
entspricht. Die Auktion läuft für die anderen Bieter ganz normal
weiter."
> weder swoopo, smava, noch halbwegs nützliche Dinge wie quoka und kijiji.
Wer denkt sich eigentlich solche Webseitennamen aus?
Ich reservier mir gleich mal:
kakaa, kotzoo, rülpü, muuckeefuuu, f*ckijiji, hauiaui
> noch halbwegs nützliche Dinge wie
Ich kann mir nicht vorstellen, dass hinter solchen Adressen was
nützliches lauert.
Der Name kijiji ist wirklich ziemlich bescheuert. Es ist trotzdem laut
Wikipedia der reichweitenstärkste Online-Kleinanzeigenmarkt in
Deutschland.
> Ich kann mir nicht vorstellen, dass hinter solchen Adressen was> nützliches lauert.
Du bist zu unflexibel und senil für diese Welt.
> Ich kann mir nicht vorstellen, dass hinter solchen Adressen was> nützliches lauert.
Dann troll dich und verzieh dich wieder in deine steinzeitliche Welt,
abgeschottet vom wahren Leben mit all seinen Facetten.
Es gibt ja auch Leute, die spielen Lotto (und andere Glückspiele). Da
sagt auch keiner, die wären deshalb dumm. Ich mache beides nicht, spiele
kein Lotto und auch kein swoopo.
> Wieso du aber glaubst, TV-Werbung kennen zu müssen,> erschließt sich mir nicht.
Weil deren Werbung während einer guten Serie läuft die ich regelmäßig
schauen tue.
(sonst schau ich selten TV aber der bescheuerte Name swoopo ist mir halt
im gedächtnis geblieben)
Danke Hans für deinen tollen Sarkasmusfreien Beitrag.
VIELLEICHT hätte es ja jemandem geholfen, der wegen dem bescheuerten
Namen garnicht erst reinschaut, zu erkennen dass es doch "nur" die "gute
alte Sperrmüllzeitung" ist.
Aber allwissende wie du müssen an sowas natürlich nicht denken.
Mensch Wodim, immer noch das Brillenproblem?
Schaust du keine Werbung?
Bei Apollo-Optik werben die dafür das DU den Kaufpreis festsetzt.
Also hin und neue Brille und dann wollen wir hier mal sehen was du
dann damit bewegst.
>> Wieso du aber glaubst, TV-Werbung kennen zu müssen,>> erschließt sich mir nicht.>>Weil deren Werbung während einer guten Serie läuft die ich regelmäßig>schauen tue.
Trotzdem kein Grund, irgend eine dämlich Werbung kennen zu müssen. Bei
Werbung schalte ich um oder geh aufs Klo. Werbung, die ich trotzdem
sehe, muss ich nicht kennen.
> Danke Hans für deinen tollen Sarkasmusfreien Beitrag.>>VIELLEICHT hätte es ja jemandem geholfen, der wegen dem bescheuerten>Namen garnicht erst reinschaut, zu erkennen dass es doch "nur" die "gute>alte Sperrmüllzeitung" ist.>>Aber allwissende wie du müssen an sowas natürlich nicht denken.
VIELLEICHT trifft das auf einige Hinterwäldler hier tatsächlich zu.
Aufgeschlossene Menschen lassen sich hingegen von einem ihnen
unbekannten Namen nicht abschrecken. Quoka ist dabei nun wirklich kein
bescheuerter Name, die Seite gibt es ja auch schon etliche Jahre und mit
www.sperrmuell.de landet man auch dort. Allwissend muss man nicht sein,
um die bekanntesten deutschen Websites zu kennen.
t'schuldige habe jetzt erst gemerkt warum euch mein Satz oben übel
aufstößt - schlecht fomuliert.
Das in den Klammern hätte davon getrennt sein müssen ;)
Kennen müssen muss die natürlich keiner genausowenig wie den Jamba
Frosch ;)
TV läuft bei mir wenn nur nebenbei und hab nicht immer lust umzustellen
wenn grad mal wieder werbung kommt.
> DEPP.
Beleidigungen verdecken nicht die eigene Blödheit, sondern verstärken
sie.
Wer eigene Fehler oder eigene Unwissenheit leugnet und somit lernunfähig
ist, der ist der Depp.