Hallo Leute,
habe hier eine Schaltung mit 43LEDs, die mit 12V arbeitet (470R für die
LEDs jeweils). Wie kann ich es - vor allen Dingen einfach - hinbekommen,
dass alle Spannungen über 12V nicht "durchkommen"?
Geht da was mit Zener-Dioden? Einfach ne 12V-Zenerdiode kurzschließen
(vielleicht über ne LED namens "Überspannung!" ?! Aber schützt das die
Schaltung? Die hat eine Stromaufnahme von 750mA bei 12V, also 9W, und
solche Z-Dioden hab ich noch nicht gesehen...
Danke für eure Antworten,
Jens
PS: Ich hab schon hier im Forum gesucht, aber leider keine
zufriedenstellende Antwort gefunden.
12V ist auch de SPannung welche im KFZ für manche Geräte verwendet wird.
EInfach mal bei KFZ-Elektronik Bausteinen nachsehen, dei sind auch für
höhere Leistungen ausgelegt.
Was soll das werden?
Ein dauerhafter Schutz vor Überspannung?
Oder eher ein Transienten-/ESD-Schutz?
Im letzteren Fall würde ich zu Suppressordioden raten.
Und da die parallel zu Deiner Schaltung liegen, haben die
mit der Nennleistung Deiner Schaltung nix zu tun!
Im ersten Fall vielleicht mal nach der "Brechstange" gurgeln...
... Stichwort "crowbar"
Übrigens, als Antwort auf Stefan: Es soll verhindern, dass nicht direkt
alle LEDs kaputt gehen, wenn irgendein Honk mehr als 12V anschließt...
Also keine kurzzeitige Überspannung, sondern dauerhaft, was die
Suppressordioden wohl eher nicht so geeignet erscheinen lässt.
Naja:
Man nimmt natürlich nicht NUR so 'ne Suppressordiode, sondern kombiniert
die mit einer Sicherung (ggf. selbstrückstellend - Stichwort
"Polyfuse").
Weiß jemand, welche Diode aus dem Datenblatt oben (gepostet von meinem
Namensvetter Jens) für meinen Zweck geeignet wäre? Ich steige da nicht
so ganz durch. Wie verschalte ich die dann?
Danke,
Jens
Keine!
Du hast doch selbst gesagt, dass Suppressordioden wohl nicht die
richtige Wahl sind!
Ich habe Dir aber noch zwei weitere Alternativen genannt...
ist die Kombination Supressor-Diode mit Polyswitch eigentlich wirklich
unbedenklich? Könnte mir denken, dass die Suppressor-Diode längst
abgeraucht ist, bis die Polyswitch abschaltet...
Oh ja, das stimmt, habe ich gar nicht dran gedacht. Aber läuft der auch
bei "glatten" 12V? Der braucht ja auch ne mimimale Differenz (minimal
0.2V mein ich mich erinnern zu können)...
Jens
>Spannungsueberwachung: steigt die Spannung ueber einen Schwellwert, dann>schaltest du ab...Errorled
Lege kurz 35 Volt an und die Schaltung mitsamt Error-LED quittiert den
Dienst, bevor die Spannungsüberwachung dies gemerkt hätte. Neee...
die Überspannungsschutzdiode wird einfach parallel zu den Leds
angeschlossen sie stellt dann unterhalb von 12V keine Belastung dar und
die Led Schaltung wird durch den Widerstand auf einen bestimmten Strom
begrenzt, wenn jetzt die Spannung steigt, dann wird die
Überspannungsschutzdiode leitend und stellt einen weiteren Verbraucher
dar. Da der Widerstand aber z.B. nur für 20mA berechnet wurde und ein
weiterer Verbraucher hinzukommt und Strom ziehen will, fällt am
Widerstand die Spannung ab. Eine Überspannungsschutzdiode wird halt beim
Überschreiten schlagartig niederohmig, eine Z-Diode hat da eine flachere
Kennlinie.
Wenn man einem 12V Spannungsregler mit der unsauberer Spannung im KFZ
Netz versorgt wird der es nicht lange überleben, hier mus vor den
Spannungsregler ein LC-Filter rein um die ganzen Spikes erstmal vom
Spannungsregler fern zu halten. Ich verbaue dann immer noch zusätzlich
eine Supressordiode und den Widerstand stellt die Spule dar. Ohne
Widerstand wird der Strom nicht begrenzt und die Supressordiode raucht
einfach ab und danach gelangt wieder mehr als 12V an die LED-Reihe.
1. würde ich jeweils 3 Leds in Reihe schalten und dann nur noch ein
Widerstand für 3 Leds. So verbraucht die Schaltung nur noch 250mA.
2. Ein LM317 auf 10V eingesteltt sollte den ganzen Spannungsbereich von
11,5 bis 24V abdecken.
der Verbrauch bleibt gleich. z.B. 9V x 20mA = 18 mW oder 3V x 60mA = 18
mW was man aber spart sind die Widerstände statt 3 bei parallelschaltung
braucht man in Reihe nur noch einen.
Lege kurz 35 Volt an und die Schaltung mitsamt Error-LED quittiert den
Dienst, bevor die Spannungsüberwachung dies gemerkt hätte. Neee...
Travel_rec ich hatte dich eigentlich anders eingeschaetzt.....
die Spannung wird geprueft bevor sie per Fet oder Tr auf die
LEDSchaltung durchgereicht wird. Bei 35 Volt kommt NIX durch Richtung
Leds...
die gehen oder bleiben aus und die Kontrollschaltung (Teil des
Netzteiles)schaltet die Kontrollled ein. Jaaa...
Is schon okay. Aber es geht halt auch kompliziert. Es gibt hunderte
Low-Drop-Spannungsregler, die man dafür hernehmen kann und die auch hohe
Spannungsfestigkeiten und sogar Verpolschutz mitbringen. Warum also
selber herumfleischern?
Hallo Leute,
nochmals vielen Dank für die kompetente Hilfe. Ich denke, ich werde
jetzt einen 12V-Low-Drop Spannungsregler verwenden, da diese ja auch
11.8V bei 12V Eingangsspannung durchlassen.
Die Ideen mit der veränderten LED-Beschaltungen sind für mich nicht mehr
möglich, da das Teil schon aufgebaut ist:
http://www.jb-electronics.de/html/elektronik/digital/d_leuchtschild.htm
(Der Regler auf den Bildern ist ein 7805 für die Logik, der LD ist noch
nicht drauf, verständlicherweise).
Was haltet ihr von der Schaltung? Ist die so OK? Bin eben
Hobbyelektroniker, man weiß ja nie.
Jens
zu deiner Schaltung hab ich keine Meinung, aber mehr allgemein:
warum wird eigentlich nicht "KFZ-Zeugs" verwendet, wenn es eine
KFZ-Anwendung ist?
in diesem Thread
Beitrag "[suche] L4938 Spannungsregulator Automotive"
wurde ja schon ein passender Baustein benannt, welcher aus unsauberer
Bordspannung saubere Spannung machen kann. Wäre der den nicht
geeignet(er) ?