Geld in GmbH parken

Gast #1106998
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Da diese Rechtsform noch recht neu ist dürfte es nur wenige
noch nicht verlässliche Regeln geben die man vorsichtig anwenden
sollte.
Die beste Quelle für Informationen sollten in der IHK,Notare und 
Steuerberater zu finden sein und ein Forum hauptsächlich für den 
Erfahrungsaustausch herangezogen werden. Wenn alles was die
Regierung da so geplant hat, stimmt, müßte es möglich sein, Gelder
als Kapitaleinlage in die GmbH einzuzahlen, Kontrolle als Geschäfts-
führer darüber auszuüben und Mittel müßten dort verwaltet werden
können. Ob hier Steuern und in welcher Höhe fällig werden müßte
man einen Steuerberater fragen. Ausgaben/Investitionen müßten sich
dann steuermindernd bezahlt machen.
Die Zukunft wird es zeigen ob es was Sinnvolles ist.
Gast #1107412
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Eine GmbH kann schon sinnvoll sein, wenn man jetzt Geld parken will, 
indem man z.B. Industriegüter anschafft oder Kapital einbringt. Später 
kann man das wieder entnehmen und weniger Steuern zahlen, wenn man keine 
anderen Einnahmen hat. Aber die Verwaltung einer GmbH kostet auch Zeit 
und erfordert einen Steuerberater, der auch wieder kostet.
#1107669
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Schmeiss dein Geld in eine Steuer Oase. Dort gründest du einfach eine 
Briefkastenfirma zahlst dafür 1500 Euro und schon kannst du steuerfrei 
deine Gelder vermehren, parken usw...


Das macht heutzutage so gut wie jedes Grossunternehmen 
(150.000.000.000.000 (= 150 Billionen !) Euro liegen dort herum).

Im übrigen ist der Bananenexporteur für Europa auf den Kanal Inseln 
Jeresey zu hause  um so keine Steuern blechen zu müssen.

Steuern zahlen heute nur mehr die kleinen dummen feigen Lohnsklaven. Das 
Grosskapital schon lange nicht mehr.

"
€CO SPECIAL
DIE GROSSE FLUCHT - WER STEUERN ZAHLT, IST SELBER SCHULD


Liechtenstein, Jersey, die Bermudas, die Cayman Islands – sie sind über 
den ganzen Globus verteilt, und ihre Zahl wächst: Jene Orte und Länder 
der Welt, die gemeinhin als Steueroasen bezeichnet werden. Auf 
abenteuerliche 150.000.000.000.000 (= 150 Billiarden !) Euro wird die 
Summe an steuerschonend generiertem Geld geschätzt – eine unglaubliche 
Menge an Geld, die in atemberaubendem Tempo von Jahr zu Jahr noch weiter 
anwächst. In einem „€CO-Spezial“ zeigt das Wirtschaftsmagazin des ORF 
dazu eine spannende Dokumentation: „ Die große Flucht – wer Steuern 
zahlt ist selber schuld“. Sie spielt an eben jenen Ort, die weltweit als 
Steueroasen locken, zeigt anschaulich, wie leicht und billig es ist, 
dort Firmen zu gründen, und verdeutlicht, was das Verschieben derart 
riesiger Kapitalbeträge für die „ehrlichen“ Volkswirtschaften bedeutet. 
Und es zeigt die Ohnmacht der Politiker, auch die der Europäischen Union 
– wer in Österreich etwa „steuerschonend“ vorgehen will, der braucht gar 
nicht bis auf die Bermudas zu jetten; er steigt ganz einfach ins Auto 
und gründet in Liechtenstein eine Stiftung; oder er fliegt in knapp zwei 
Stunden nach Jersey, wo er mehr Banken vorfinden wird, als Pubs."

http://tv.orf.at/program/orf2/20090108/447247401/258157/
http://de.wikipedia.org/wiki/Steueroase
#1107853
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ups.... wrote:
> Da diese Rechtsform noch recht neu ist dürfte es nur wenige
> noch nicht verlässliche Regeln geben die man vorsichtig anwenden
> sollte.

Die UG (haftungsbeschränkt) ist nichts anderes als eine GmbH mit weniger 
Stammkapital (Gründung darf zudem nur mit Bareinlagen erfolgen), die 
solange Rücklagen (25 % des Jahresgewinns) bilden muss bis sie die 25 k€ 
zusammen hat. Ist dies erreicht wird die UG automatisch zur GmbH. Was 
noch abweichend geregelt ist, ist das im Falle einer drohenden 
Zahlungsunfähigkeit die Gesellschafterversammlung unverzüglich 
einberufen werden muss. (GmbHG §5a)
Mehr Unterschiede/Regeln gibt's da nicht.

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