Linearmotor - probleme mit rotor

#1116617
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hallo,
ich baue zurzeit für meine facharbeit einen linarmotor.
ich habe den ungefähren aufbau der uni ulm gewählt
http://vorsam.uni-ulm.de/Versuche/EM/html/EM113V00.htm

meine spule hab ich selber gewickelt.
der motor funktioniert top, wenn ich als stativstange eine stahlstange 
benutze. wenn ich jedoch alu benutze funktioniert gar nichts mehr, die 
spule wackelt nur etwas

diese problem konnten mir 5 physik lehrer nicht erklären .. 
normalerweise basiert doch die schubkraft aufgrund der abstoßung des 
wanderfeld mit dem gegenfeld der stativstange, welches durch 
wirbelströme nach der lenzschen regel erzeugt wird und nicht aufgrund 
der ferromagnetischen wirkung oder hab ich hier irgendwo meinen 
denkfehler..

mfg basti
#1116686
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Interessantes Facharbeitsthema!

Habe mir gerade mal die Theorie überlegt und ich denke folgendes:

Hast du die Enden der Alustange vielleicht kurzgeschlossen? z.B durch 
eine gemeinsame Metallhalterung? Dann kann es nicht funktionieren, weil 
die Wirbelstromringe einfach durch die Stange hindurchgleiten..
Das selbe gilt für eine Vollprofil Alustange. Ich denke das nur 
(dickwandige) Alurohre anständig funktionieren können, da sonst der 
Strom im inneren des Matierals zurückfließen könnte.


Ansonsten evtl mal den Aufbau durchrechnen.
z.B. Werden bei dem Wicklungsverhältnis/Spannung/magnetischer Kopplung 
überhaupt nennenswerte Ströme induziert?

Evtl funktioniert der Stahlstangenaufbau nur, weil bereiche der Stange 
magnetisiert werden?
#1117679
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danke für die bisherigen ratschläge,
also kurzgeschlossen hab ich die stange nicht .. liegt auf beiden seiten 
auf holz auf.. die alustange ist eine massive alustange.. ich versteh 
jetzt nur nicht ganz wie die ströme ins innere des materials 
zurückfließen sollen. die leitfähigkeit des materials ist da, ich hab 
nur leider mein strommessgerät selber aus teilen meines alten 
physikbaukastens gebaut und kann das nun nicht genauer messen ich weiß 
nur das ein strom fließt..
aber alu ist ja leitfähiger als stahl ..

spannugn hab ich an jedem stang (sternschaltung)ca  39 V und 4,2 A. 
wicklungszahl würd ich vll auf 200 schätzn .. wie kann ich da dann den 
wirbelstrom überschlagen?
Gast #3765320
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ich habe für eine Carrera Autorennbahn einen Asynchron-Linearmotor in 
ein Auto eingebaut und festgestellt, daß der Abstand der Spulen (im 
Auto) zur Schiene nicht mehr als 1 mm betragen darf, sonst hat der 
Linearmotor keinen akzeptablen Wirkungsgrad und keine Kraft.

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