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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LTSpice-Daten zu MatLab exportieren


Autor: Carsten (Gast)
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Hallo,

ich benutze LTSpice zur Schaltungsanalyse. Nun möchte ich die Daten 
gerne nach MatLab exportieren um sie dort weiter zu bearbeiten 
(Augen-Diagramm,FFT,IFFT,usw.).
Wie kann ich die DataPoints (oder allgemein die Daten) exportieren? Ich 
habe da bei LtSpice keine Option für gefunden. Wäre nett wenn mir jmd 
helfen könnte.
MFG, Carsten

Autor: Markus (Gast)
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Ich hol mal die Leiche ausm Keller, in der Hoffnung, dass inzwischen 
vielleicht jemand eine Möglichkeit kennt? Ist es möglich, 
Simulationsergebnisse aus LTSpice zu exportieren?

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Autor: Helmut S. (helmuts)
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Im Waveform Viewer gibts dann auch noch die Möglichkeit Daten als 
Textfile zu exportieren.

File -> Export

Autor: Markus (Gast)
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Danke, werd ich mir gleich mal anschauen.

Autor: Markus (Gast)
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Vielen Dank, genau das hab ich gesucht. Bin leider mit Blindheit 
geschlagen und hab die Exportfunktion übersehen.

Autor: branadic (Gast)
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Helmut S. schrieb:
> Im Waveform Viewer gibts dann auch noch die Möglichkeit Daten als
> Textfile zu exportieren.

Genau, einziges Manko, man muss anschließend die Daten gegebenenfalls 
wieder zurück in die entsprechenden linearen Werte rechnen, weil der 
Ausdruck der expoertierten Daten entweder in [dB, deg] oder als [re, im] 
angegeben wird.

Am Besten exportiert man im Format [dB, deg] und rechnet das dB 
anschließend wieder zurück:

branadic

Autor: Markus (Gast)
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Ich glaub, ich bin echt blind, wo kann ich denn auswählen ob ich als 
[dB, deg] oder [re, im] exportieren möchte?

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Markus schrieb:
> Ich glaub, ich bin echt blind, wo kann ich denn auswählen ob ich als
> [dB, deg] oder [re, im] exportieren möchte?

Das gibt es nur bei der .AC Analyse.

Autor: Markus (Gast)
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Ah, ok. Nutze momentan noch nur die Transienten-Analyse. Allerdings 
scheint er meine Timesteps nicht so wirklich einzuhalten. Ich habe in 
der Simulation als max. timestep 1e-5 eingestellt, der Export zeigt 
folgendes:

time  V(v1)  V(v1)-V(v2)  V(v2)
  0.000000e+000  0.000000e+000  0.000000e+000  0.000000e+000
  2.823107e-003  2.838093e-003  2.834091e-003  4.002381e-006
  5.823107e-003  5.853992e-003  5.836981e-003  1.701125e-005
        ...
        ...

Aber solange das das größte Problem ist...

Autor: smatlok (Gast)
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Die daten sind komprimiert, daher die option "winplotsize = 0 " setzen, 
dann hast du alle punkte zu jedem step..

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Die Option zum Abschalten der Kompression heißt

.options plotwinsize=0

Diese Option macht immer Sinn, wenn man auf Genauigkeit der 
gespeicherten Daten Wert legt. Merke, angezeigt wird nur das was 
gespeichert wurde.

Trotz Angabe von max. time step und Abschalten der Kompression wirst du 
keine Daten bekommen die z.B. exakt 1us Abstand haben. In .TRAN gibt man 
nur einen maximalen Zeitschritt an. Wenn es eng wird, dann reduziert 
SPICE den Zeitschritt immer mehr. Irgendwann endet das dann mit der 
Fehlermeldung "time step to small".

Ich empfehle dir die lineare Interpolation, wenn du konstante 
Zeitschritte für die FFT brauchst. Habe selber damit Erfahrung gesammelt 
und festgestellt, dass bei Rechteckimpulsen die Interpolationen höherer 
Ordnung(quadratisch, Splines) kläglich versagen.

Autor: Markus (Gast)
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Vielen Dank für die vielen Erklärungen! Wieder einiges dazugelernt.

Autor: Simulator (Gast)
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Autor: Nibesh (Gast)
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Experiment1

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