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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ansteuerung einer 230V Pumpe mit einem 0-10V Signal


Autor: Gerhard (Gast)
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Hallo Leute,
Ich muss mit einem 0-10V Signal eine Pumpe regeln. Diese Pumpe hat eine 
geringe Leistung von 10W. Soweit ich informiert bin kann man mit einer 
Phasenanschnittssteuerung wenig ausrichten, denn die LEistung ist zu 
klein. Wüsstet ihr weitere Möglichkeiten dies in den Griff zu bekommen.

Danke im Voraus

Gruß Gerhard

Autor: Gast (Gast)
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Was für ein Motor ist in der Pumpe verbaut?
Ist dieser dafür ausgelegt?

Autor: Ben (Gast)
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Ein einfaches Relais?
z.B. conrad.de Artikel-Nr.: 190363-62

Autor: Gast (Gast)
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Damit geht aber nur an/aus.
So wie ich das verstanden habe, möchte er den Fluss der Pumpe anpassen?

Autor: ms (Gast)
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Das seh ich auch so.

Mich würde nur mal interessiern wieso Phasenanschnitt bei geringen 
Leistungen nicht funktionieren soll?

Autor: oszi40 (Gast)
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Richtig Regeln oder nur mit Relais einschalten ?

-Nur mit Relais einschalten, wenn Schwellwert erreicht ist, wäre die 
einfache Variante

http://www.mikrocontroller.net/articles/Relais_mit...

-Regeln wird aufwändiger

Autor: Gerhard S. (gerhard90)
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Hallo ich habe das Thema geöffnet... Bin mitlerweile angemeldet. Die 
Pumpe ist eine Aquariumspumpe von Eheim (siehe Anhang) und zwar die 
universal 1048. Sie soll Teil einer Pumpenanlage werden. Diese Anlage 
werde ich im Rahmen meiner Abschlussprüfung aufbauen. Die gesamte Anlage 
soll eine "reale" Pumenanlage simulieren. Die Steuerung und Regelung der 
Pumpen soll eine SPS mit nachgeschalteten FU´s übernehmen. Dieses 
Automatisierungsgerät steuert normalerweise 15kW Drehstrompumpen. Der FU 
hat prop. zur Ausgangsfrequenz einen 0-10 V Ausgang und kann ohne Last 
betrieben werden. Diese 0-10V soll ich in ein für meine Zwecke 
brauchbares Signal umwandeln. Also x-230V. Der Betriebsdruck der Anlage 
soll mit den 3 Pumpen konstant gehalten werden (halt so weit wie 
möglich), d.h. sie sollten wirklich geregelt werden. so weit erst einmal 
und schon mal danke für die prompten Antworten.

Gruß Gerhard

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, ist der Läufer ein Dauermagnet. 
-> Synchronmotor.
Ohne eine Frequenzänderung wird man das ganze daher nicht langsamer 
bekommen.

Autor: Gerhard S. (gerhard90)
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Wieso Dauermagnet?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ich habe aber eben mal eine ähnliche Pumpe zerlegt, da ist definitiv ein 
Dauermagnet drin.
Keine Ahnung wieso. Ich vermutlich, dass damit eine bessere 
Kraftübertragung möglich ist, als mit einem Eisenkern wie in einem 
Asynchronmotor, da hier der Abstand aufgrund der wasserdicht vergossenen 
Spule zwischen Spule und Rotor größer ist.

Autor: Gerhard S. (gerhard90)
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Frequenzänderung... aber wie, gibt es FU´s mit 0-10 V Ansteuerung

Autor: Sebastian (Gast)
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Vielleicht soll DAS ja genau der Punkt deiner Abschlussprüfung sein? 
Also nicht was fertiges zu nehmen??

Autor: Gerhard S. (gerhard90)
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Nein soll es nicht, denn ich muss die Anlage mechanisch erarbeiten und 
Aufbauen. Elektrische Arbeiten sind lediglich das Anschließen der 
Sensoren und Parametrieren derselben. An dem Automatisierungsgerät sind 
noch viele andere Arbeiten wie diese zu machen, aber das würde den Ramen 
der Zeitvorgabe erheblich sprengen. Schlecht ist halt, dass ich mich 
trotzdem drum kümmern soll. Also fertige Geräte oä wären nicht schlecht.

Autor: Gast (Gast)
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Es gibt fertige Wechselrichter, die genau das machen was du willst. 
Allerdings sind die für das was sie machen nicht billig

Autor: einanderergast (Gast)
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Er hat doch schon einen Frequenzumrichter eingebaut...

Müssen die 3 Pumpen in deiner Anlage eigentlich getrennt geregelt 
werden?
Wenn nicht, die 3 Pumpen im Stern verschalten und an den vorhandenen 
Frequenzumrichter als Last anschließen.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Ich habe aber eben mal eine ähnliche Pumpe zerlegt, da ist definitiv ein
> Dauermagnet drin.
Dann funktionieren die Dinger wie die Laugenpumpe in der Waschmaschine. 
Entweder als Spaltpolmotor oder als Magnetmotor ausgeführt. Die Drehzahl 
ist aber nur über eine Frequenzänderung einstellbar.
Siehe dazu auch http://www.waschmaschinendoktor.de/gelb1.html#g1_31

> die 3 Pumpen im Stern verschalten
Dann gibt es da nur 1 Spule, und keinerlei Stern- Dreieck- oder sonstige 
Schaltungen. Also alles Parallel. Vermutlich wird aber der verwendbare 
Drehzahlbereich arg eingeschränkt sein, gefühlsmäßig dürfte bei der 
halben Drehzahl Schluss sein (unruhiger Lauf).

Autor: Michael H* (Gast)
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Autor: mmh (Gast)
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Ich habe noch keinen Frequenzumrichter gesehen der proportional zur 
Ausgangsfrequenz ein "Ausgangssignal" von 0-10V ausgibt.
Eher umgekehrt: also ein Steuereingang am FU von 0-10V.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Ich habe noch keinen Frequenzumrichter gesehen der proportional zur
>Ausgangsfrequenz ein "Ausgangssignal" von 0-10V ausgibt.

Ich schon.

Autor: Gerhard S. (gerhard90)
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Also die Pumpen sollten getrennt geschaltet werden. Also es sind drei 
FU´s vorhanden die wie schon gesagt einen 0-10V Ausgang haben. Das die 
Pumpen nicht so sehr weit runtergeregelt werden können ist nicht 
Schlimm, denn irgendwann fördert die Pumpe absolut nichts mehr. Wichtig 
sind... sagen wir mal die oberen 2/3.

Autor: Gerhard S. (gerhard90)
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Hättes du den ganzen Thread durchgelesen, so wäre dir aufgefallen, dass 
nicht der FU selbst die Pumpen ansteuert.
Gerhard S. wrote:
Der FU
> hat prop. zur Ausgangsfrequenz einen 0-10 V Ausgang und kann ohne Last
> betrieben werden. Diese 0-10V soll ich in ein für meine Zwecke
> brauchbares Signal umwandeln. Also x-230V.

Der FU soll nur mitbrummen

Autor: Klaus (Gast)
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Eine Art "Notlösung" wäre, einen "Stufentrafo" zu verwenden, mit 
geeigneten Sekundär-Abzapfungen, die man über Auswahlrelais zuschaltet.
Solche Teile gibt es in der Landwirtschaft, eingesetzt für 
Lüftungsanlagen bei Ställen.
Hier ein Datenblatt (jaja, der ist völlig überdimensioniert, es geht 
aber um die Ausführungsart und die Sekundärspannungen, die sich wohl aus 
praktischer Erfahrung mit den Lüftern ergeben):
http://www.maico.de/index.php?id=13954&L=7

Eine weitere Verbesserung wäre natürlich ein Stelltrafo, den man mit 
Motorantrieb versieht, oder fertig kauft
http://www.schuntermann.de/produkte/details_rst_24.htm

Nachteile:
Leider bestimmt "richtig" teuer.

Vorteile beider Varianten:
= Garantiert funktionsfähig
= Praktisch unkaputtbar

Autor: Klaus (Gast)
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Nachtrag zweier Links zu vorherigem Mail:

http://www.schuntermann.de/kataloge/rst.pdf

http://www.schuntermann.de/kataloge/prn34.pdf
Hier direkt Eingang für 0..10V vorhanden !

Kaufen, anschliessen, fertig.

Autor: gast (Gast)
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> Eine Art "Notlösung" wäre, einen "Stufentrafo" zu verwenden, mit
> geeigneten Sekundär-Abzapfungen, die man über Auswahlrelais zuschaltet.

Spannungsänderung bei Sychronmotoren ändert nicht die Drehzahl des 
Motors.

> Der FU soll nur mitbrummen

Warum? Er könnte doch auch nach diesem Vorschlag die Pumpen ansteuern:

> die 3 Pumpen im Stern verschalten und an den vorhandenen
> Frequenzumrichter als Last anschließen.

Damit hast du von Außenleiter zu Außenleiter jeweils 2 Pumpen in Reihe 
(Spannungsfestigkeit) und kannst über die Frequenz die Drehzahl steuern.

Autor: Gast (Gast)
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Schau Dich mal im Bereich der PC-Wasserkühlungen um. Da werden diese 
Pumpen auch gerne eingesetzt, teilweise auch  auf 12V DC gemoddet und 
regelbar, evtl findet sich da was Passendes.

Autor: Gerhard S. (gerhard90)
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Wie schon gesagt die Pumpen müssen getrennt geregelt werden. Es sind 
3FU´s da und jeder hat das 0-10V Ausgangssignal. Aber danke für den Tip 
mit der PC-Wasserkühlung, da könnte was sein... ich bin an googeln.

Autor: Gerhard S. (gerhard90)
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...Sieht schlecht aus. Die haben alle keinen 0-10V Eingang. Auch intern 
denke ich wäre es schwierig, denn die sind mit Prozessoren... 
ausgestattet.

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