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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Suche gute Referenzspannungsquelle


Autor: Alex Chili (habanero)
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Moin,

ich möchte mit einem ATmega8 ein analoges Signal auswerten, dass sich 
zwischen 1.5 und 3.5 Volt bewegt. Da die interne Referenz nur 2.56 V 
beträgt, muss ich mir irgendwas anderes ausdenken.

Da ich es für unsinnig halte, das Eingangssignal zu verändern würde ich 
gerne eine externe Referenzspannung "bauen". Nun gibt es ja 
verschiedenste Möglichkeiten. Mit Zenerdioden, Zenerdioden und OPVs und 
so weiter und so fort...
Allerdings sollte das Ganze unabhängig von der Eingangsspannung sein, da 
diese schwankt und ca. 4.5 V beträgt.

Könnt ihr mir da weiterhelfen?

Dank & Gruß,
Alex

Autor: A. K. (prx)
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TL431 beispielsweise.

Autor: sebba (Gast)
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Reicht dir das hier?
http://www.sprut.de/electronic/referenz/index.htm

Aber mal abgesehen davon dass die interne Referenz nicht wirklich gut 
ist musst du mir mal erklären warum es "unsinnig" ist das Eingangssignal 
anzupassen...


gruß
Sven

Autor: Alex Chili (habanero)
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Naja gut...mein Gedanke war, dass man eine Spannungsreferenz mit weniger 
Bauteilen und leichter mit 4.5 V realisieren kann.

Irgendwelche exakteren Geräte, die die Eingangsspannung verändern 
brauchen wieder Opamps mit Millionen von Bauteilen. Oder gibts da auch 
was von Ratiopharm?! :)

Autor: ... ... (docean) Benutzerseite
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schau dir mal die REF19x Serie von Analog Devices an...

Teuer und gut!

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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LM336 2.5V. Ist bezahlbar und mit geringem TK, der auch 10Bit Wandler 
noch einigermaßen glücklich macht ,-)



Andrew

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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Anbei ne Version mit TL431, die ich mir mal gestrickt habe.
musst du halt noch mit den Widerständen variieren, damit der 
Einstellbereich und die Queströme zu dir passen.

ansonsten ist die LT1019 von Linear auch in gewissen Grenzen variabel.

Gruss

p.s.:
Die wenigsten Bauteile benötigste du aber, wenn du dein 3,5V Signal
mit nem Widerstandsteiler auf 2,5 runterteilst.

Autor: A. K. (prx)
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@Klaus: Wenn die Versorgungsspannung unter 4,5V sinkt, wird es dabei 
allerdings für eine Referenzspannung von 3,5V etwas knapp.

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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A. K. wrote:
> @Klaus: Wenn die Versorgungsspannung unter 4,5V sinkt, wird es dabei
> allerdings für eine Referenzspannung von 3,5V etwas knapp.
...und zwar unabhängig davon, ob man die interne nimmt oder eine 
externe, die von der selben schwankenden Versorgungsspannung versorgt 
wird!

Der Spannungsteiler beeinflusst nur die zu messende Spannung und hat 
nichts mit der Versorgungsspannung der Schaltung zu tun.

Autor: A. K. (prx)
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Johannes M. wrote:

> ...und zwar unabhängig davon, ob man die interne nimmt oder eine
> externe, die von der selben schwankenden Versorgungsspannung versorgt
> wird!

Wobei ich mich dabei nicht auf die Schwankung selbst bezog, sondern auf 
die mindestens ca. 0,8V, die in der Konstantstromquelle draufgehen.

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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@Autor:  A. K. (prx) und @Autor:  Johannes M. (johnny-m)

Oh ja, da habt ihr natürlich recht. Für 5V in ist das nix. das hätte ich 
wohl erwähnen sollen. Bei mir kommen ndie V für den CPU ja meist auch 
irgendwo her. Dadurch speise ich meine REF natürlich vor dem 5V regler.

gruss

Autor: Иван S. (ivan)
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Vielleicht könnten die ADR36x von Analog etwas für dich sein. Mit einem 
Temperaturkoeffizienten von 25ppm/K und einem Fehler von höchstens 0,25% 
(Grade A bei Analog) lässt sich meistens gut arbeiten. Für höhere 
Ansprüche gibt es dann auch noch den B-Grade. Hier beträgt der Fehler 
nur mehr rund 0,1%. Auch der Temperaturkoeffizient ist mit 9ppm/K noch 
um einiges besser.
Verfügbare Spannungen: 2.048, 2.5, 3.0, 3.3, 4.096 und 5.0 Volt.
Das Gehäuse ist TSOT-23-5, für Grobmotoriker also nicht zu empfehlen.

Gruß, Iwan

Autor: Josef (Gast)
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Oder auch die REF50xx Familie von TI. Hat ne Grundgenauigkeit von 0.05% 
und gibt's auch in verschiedenen Spannungsversionen.
http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/ref5040.html

Autor: Alex Chili (habanero)
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Jau...danke Leute! Da sind gute Sachen dabei.

Die meisten ICs ähneln sich ja sehr...daher werd' ich mir wohl mal den 
günstigsten kaufen...

Autor: Rene Schir (gigastulle)
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Wenn der sensor der das signal liefert die gleiche 5V 
spannungsversorgung hat wie deine schaltung dann benötigst du doch 
garkeine zusätzlichen bauteile !!! Einfach die versorgungsspannung des 
sensor auch and den Aref pin des AVR anlegen dann ändern sich die 
digitalen werte nicht auch wenn die Ref spannung schwankt !!! Kleines 
Rechenbeispiel:

Signalspannung bei Aref=5V (z.b 3V) ADwert=0x296
Jetzt Lassen wir die Aref mal auf 4,5V abfallen also
Signalspannung bei Aref=4,5V bei einer Ohmschen last fält die 
signalspannung ja nun auf 2,7V ab jetzt rechenen wir mal den AD wert für 
diesen fall aus

Aref=4,5V Signal 2,7V ADwert=0x296

Also ich mach das schon seit jahren so. das funktioniert natürlich nur 
wenn die spannungsversorgung für den geber der das signal liefert auch 
immer am aref pin des AVRs anliegt und die last ohmsch ist zb 
potentiometer

Autor: Alex Chili (habanero)
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Der Eingang ist nen Beschleunigungssensor. Dessen Ausgangsspannung 
verändert auch bei schwankender Eingangsspannung, aber nicht linear...

Autor: Rene Schir (gigastulle)
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Ja dann geht das natürlich nicht beschleunigungssensoren sind ja meist 
auch kapazitive sensoren. dann brauchst du natürlich eine stabile 
versorgungsspannung aber meist reicht da doch nen passender kondensator

Autor: Gasst (Gast)
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>LM336 2.5V. Ist bezahlbar und mit geringem TK, ...

Das wäre auch mein Vorschlag. Das Eingangssignal könnte dann mit einem 
Spannungsteiler angepaßt werden.
Beachten muß man, daß die nominelle Spannung der Diode 2,490V beträgt.
http://www.national.com/ds/LM/LM136-2.5.pdf

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