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Forum: Offtopic Gravitations-Kommunikation (ernst, verschwörungsfrei)


Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Hallo,

jetzt möchte ich ein mal ein paar Gedanken zur Nutzung der Gravitation 
zur Kommunikation äußern, ohne mit Verschwörungstheorien in Berührung zu 
kommen.
Ich habe mir Gedanken zur Erzeugung der Gravitationswellen gemacht:
Man muss ja Masse bewegen, so kann man Sie am besten longitudinal 
polarisiert abstrahlen. Vor einer schnell bewegten Masse staucht sich ja 
das ausgesandte Feld, dahinter streckt es sich. Also davor müsste eine 
etwas stärkere Gravitation messbar sein als dahinter. Da sich 
Gravitationsfelder aber mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, muss die 
Masse ziemlich schnell sein, um da einen messbaren Effekt zu erzielen.
Meine Idee ist nun folgende: Photonen besitzen eine Masse (ihre 
Bewegungsenergie) und bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit. Hinter 
ihnen dürfte von ihnen keine Gravitation messbar sein, da sie sich so 
schnell wegbewegen, wie das Gravi-Feld hinten rauskommt?
Vorne kann es nie weg, soll heißen, die Gravitation eines Photons kommt 
erst an, wenn es selbst da ist (wenn man genau davor steht). Trifft das 
Photon eine Wand und wird absorbiert, ist es weg, aber die 
Gravitationswelle fliegt weiter? Trifft es auf einen Spiegel hat mal den 
gleichen Effekt, nur dass das Photon wieder verwendbar ist und nun in 
die andere Richtung fliegt und das Feld in diese Richtung vor sich her 
schiebt.
Man könnte nun folgenden Aufbau machen: Zwei gegenüber liegende Spiegel 
hoher Güte und ein Impuls-Laser, der einen sehr kurzen und extrem 
starken Lichtblitz erzeugt, immer synchron, wenn der andere zurück 
kommt. Um Information zu übermitteln, kann man ja den Spiegelabstand 
modulieren (FM) oder die Laser-Leistung (AM). Nun hat man eine sehr 
schnell (Lichtgeschwindigkeit) bewegte Masse (Licht). Problematisch sehe 
ich nur, dass es schwierig wird "ordentlich" Masse (mg oder g) als Licht 
darzustellen und das effizient "am Leben" zu erhalten.
Auch der Empfänger dürfte nicht ohne sein (große Masse mit 
Piezo-Elementen? oder auch Licht?).

Was denkt ihr dazu?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> Was denkt ihr dazu?

... das es Wissenschaftler mit einem Milliardenaufwand und raffinierter 
Entkopplung ihrer Messeinrichtungen von der Umgebung nicht schaffen die 
Gravitationswellen zu detektieren die von explodierenden Massen, die in 
der Größenordnung einer ganzen Galaxie liegen, erzeugt werden.

Und da kommt dann wer mit ein paar Spiegeln und einem Laser :-)

Autor: Unbekannter (Gast)
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Sozusagen ein Gravitationswellen-Perpetuum-Mobile.

Autor: mr.chip (Gast)
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> Was denkt ihr dazu?

Dass du den ursprünglichen Thread mit dem Gravitationstelefon weder 
gelesen noch verstanden hast. Siehe Karl Heinz Bucheggers Beitrag :-)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Versteh mich bitte nicht falsch.
Natürlich ist das Prinzip der Kommunikation über Gravitation 
faszinierend. Nur sind wir davon noch so weit weg, dass es völlig müssig 
ist darüber zu spekulieren, wie es gehen könnte.

Ist wie bei Beamen. Einzelne Photonen mag Zeilinger gebeamt haben 
(obwohl man auch da darüber streiten kann, ob er das Teilchen wirklich 
gebeamt hat), aber die Probleme die sich auftun um ein komplettes Atom 
zu beamen sind so gross, das man heute noch nicht mal einen Ansatz dafür 
hat, wie es gehen könnte. Bei Gravitationswellen sind wir noch 
meilenweit davon entfernt, was im Vergleich dazu beim beamen 'machbar' 
ist.

Autor: unterStrom (Gast)
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Hallo Stefan,
mit m=E/c^2, E=h*f und c=l*f ergibt sich: m=h/c/l
h: Wirkungsquantum (E-34 Js)
c: Lichtgeschwindigkeit (E+8 m/s)
l: Wellenlänge (E-6 m)
Es ergibt sich damit eine (rechnerische) Masse von (-34-8+6): E-36.

Wie willst Du sowas messen?

Eines der schlankesten Teilchen mit denen man noch messen kann ist das 
Elektron mit einer  Ruhemasse von E-31; das ist noch 5 Größenordnungen 
weg. Wenn Du nun sagst, Du nimmst einen "starken" Laser, nimmst also 
viel Teichen, wie suchst Du die dann die Wellenfront heraus?
Heisenberg lässt grüßen...

Jürgen

Autor: DIL@Bert (Gast)
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Harald Lesch fragen.

Modulieren via Sat & Laser ???
wie bei der Tesla HVolt Orgel oder sooo ..
Edison spezi Krempel ???? Handy 1980 öhhh
-------------------------------------------

*Stars-Net-T-Deversiti@Ring@Modulator

http://www.statistik-bw.de/Veroeffentl/Monatshefte...
http://de.wikipedia.org/wiki/Antenna_Diversity
2005 Physik Theodor W. Hänsch (1941)
Heidelberg Entwicklung eines Verfahrens
für extrem genaue Messungen mit Hilfe
von Lasern
Kohlekumpels hatten Würmer.
Heute ham die PC#s Würmer.

.(Tobials das Grubenpferd)


Prof. Dr. Heller .(FH Köln)
----------------------------------
1 Semester
Mit den Molekülen von 1l Benzin
geht es schon in Richtung Mond.

@Energiesatz

In der Prüfung lasse ich alles zu,
bis auf Kommunikation. ca. 1980.
----------------------------------

Eine Konstr. muss halten,
dauernd, beliebig, oft!

Planet-wissen.de
Meine Kohlenmine.

Autor: DIL@Bert (Gast)
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SÜD Das Southern Cross Y-----q-------Y Via Grosser Wagen NORD
------------------------------ERDE

ein LOW-Cost Base-Satelit-Netware. ohne AKKU mmmh



Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator)
Und da kommt dann wer mit ein paar Spiegeln und einem Laser :-)
Die Kopplung ist mit Licht-drübermoduliert, wie eine Violinen-String.
(Nix mit Funk via R-L-C @Rausssch .@Dröösel ne Licht = Materie
 that´s the Main -Key).  (DSL-FIBER)(300Baud-TTY) mehr geht nich....
TV-RADIO(ANALOG-Raschschsch nix differenzierbar)
Prof. Harald Lesch: Kann man im All Parken ????
-----------------------------------------------------------------------
Ändere das Problem auf LichtLaser-Absandsmodulationsmessung,
wenn du mit Funk nicht weiter kommst.
Frage:
1) Auch 4fach Tunnel-Lichtspeed is son Fall..ist da was d...

2) Hat einer das Krypto Laser Teil aus Wien gesehen.
3) Kennt einer die tesla High-Volt Orgel.

Sollen wir mehr Bilder reinpacken, das ist so schriftlastig hier.

Autor: Timo (Gast)
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Ach Stefan, du bist echt ein Träumer!

Autor: Smoker (Gast)
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@DIL@Bert (Gast)

wo gibt es das Zeugs zu kaufen das du rauchst? Ich will auch was davon 
haben ....

Autor: Klaus (Gast)
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@DIL@Bert:

Is dir bewusst, dass du nur wirres Zeug von dir gibts, dass keine Sau 
versteht?

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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DIL@Bert wrote:
> Sollen wir mehr Bilder reinpacken, das ist so schriftlastig hier.

Reparier doch bitte erstmal deine Internetverbindung und deine Tastatur, 
irgendwie rutschen andauernd @ und andres unnützes Zeugs rein, das 
Fragezeichen scheint auch nicht zu gehen.

Autor: locolatino77@gmx.de (Gast)
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Mich würden keine technischen Details darüber hören ob es funktioniert 
oder nicht. Da gehen die beiden Meinungen sowieso auseinander.

Wenn einer es nachgebaut hat, oder kann es nachbauen, oder weiß wo einer 
es gebaut hat den man auch kontaktieren kann, oder weiß wo wir das 
herkriegen können. Dann immer her mit den Infos.

Alles andere führt zu nichts.
Falls einer Infos hat womit wir wirklich arbeiten können dann 
kontaktiert uns bitte unter locolatino77@gmx.de

Autor: Mr. Lei Wang Fu (Gast)
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Dear Sir,

I like contact you to order gravity communication device for 
evaluations.
Please send mail with quotation: leiwangfu@hotmail.com.cn

Regards,
Lei Wang

Autor: Schweinegrippe (Gast)
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Es is ja noch nich ma richtig klar, was Gravitation eigentlich wirklich 
ist und warum sie so außerordentlich schwach gegenüber den anderen 
fundamentalen Kräften des Standardmodells ist. Und damit wollt ihr en 
Telefon bauen!

Autor: Rik (Gast)
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Auf ein Gravitationstelefon mit 500km langer Antenne kann ich verzichten 
;-)

Autor: Rik (Gast)
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Btw: Ein Tachyonen-Telefon faende ich ohnehin interessanter: Dann trifft 
der Notruf bei der Feuerwehr ein, noch bevor das Haus Feuer gefangen 
hat.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Rik schrieb:
> Btw: Ein Tachyonen-Telefon faende ich ohnehin interessanter: Dann trifft
> der Notruf bei der Feuerwehr ein, noch bevor das Haus Feuer gefangen
> hat.

Oder bei der Polizei -- http://www.rottentomatoes.com/m/minority_report/

Autor: Blumi (Gast)
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ein Neutrinotelefon wäre sicher auch interessant, da es praktisch durch 
alles durchfunken kann (sogar einfach mal eben durch den ganzen 
Erdball). Leider funkt das Ding auch einfach durch den Empfänger durch 
:(

Autor: Blumi (Gast)
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Weiß man eigentlich ob Gravitation gequantelt ist? Oder hat selbst ein 
einzelnes Atom eine real vorhandene Gravitation?

Autor: Physiker (Gast)
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Higgs...

Autor: Atomino (Gast)
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nichts genaues weiß man nicht

Autor: Alex W. (Firma: FH) (olek)
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War ja klar das sich einer/mehrere über die Idee der kommunikation über 
Gravitation gemacht hat/haben.

Was mich grade wundert ist nur, das verstärkt die Meinung vertreten wird 
was unfasbarkleines messen zu müssen.

Das EM um einen ordentlichen Faktor größer ist als GK(GravitationsKraft) 
ist ja oft nachzulesen, also müsste man doch eine große Masse erzeugen 
und diese dann wieder zersetzen und das bis nur noch Energie bleibt, 
falls nicht auch noch die gebündelt(auf große Entfernung erscheint auch 
ne Gaswolke als dicht) eine Gravitation emittiert. Was unter der Annahme 
das Gravitation zeitlos ist, nur dann funktionieren würde, wenn am Ort 
des Senders, bei abnahme der Masse, eine gleichzeitige zunahme des 
Gewichts(was dann nicht messbar ist) beim Empfänger erfolgt. Diese 
Überlegung lässt mich zu dem Schluss kommen, dass wenn wir aus etwas 
nichts machen können und aus nichts wieder etwas machen können, können 
wir kommunizieren, sofern der Sender dem Empfänger vorher bescheid sagt 
das er nun sendet, da er sonst nichts mitbekommt...joa dumme Relativität 
sag ich da nur :D
Hätten wir einen Punkt, welcher sich unabhängig aller einflüsse, nie 
verändert(also in Zeit,Raum, Masse!?, Dichte!?? und Temperatur!??? was 
in diesem komischen Punkt eh alles das selbe wäre), wäre ja alles ganz 
einfach.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft werden Photonen als 
Teilchen ohne Ruhemasse gehandelt.

Dessenunageachtet haben sie einen Impuls! p = hf/c , wobei f die 
Frequenz des Lichtes ist.

Und die experimentelle Überprüfung des Masselosigkeit bestätigt diese 
Annahme in hohem Maße.

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Stefan Helmert schrieb:
>
> Man muss ja Masse bewegen, so kann man Sie am besten longitudinal
> polarisiert abstrahlen. Vor einer schnell bewegten Masse staucht sich ja
> das ausgesandte Feld, dahinter streckt es sich. Also davor müsste eine
> etwas stärkere Gravitation messbar sein als dahinter. Da sich
> Gravitationsfelder aber mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten, muss die
> Masse ziemlich schnell sein, um da einen messbaren Effekt zu erzielen.
> [...]
> Was denkt ihr dazu?

Nö, eine gleichförmig bewegte Masse reicht nicht aus. Die Masse muss 
beschleunigt werden.

Zudem ist in der Multipolentwicklung das Monopolmoment konstant 
(Erhaltungssatz) und das Dipolmoment verschwindet (weil es keine 
negatives Massen gibt). Der erste Therm in der Multipolentwicklung ist 
also das Quadrupolmoment.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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na Mahlzeit

da lehne ich mich mal aus dem window und behaupte, nur um am 
althergebrachten festzuhalten, die Masse steckt im Wirkungsquantum und 
zwar als (Natur)konstantes "Element" des Photons, das wir jedoch 
experimentell  n o c h  nicht zu isolieren vermögen.

Meine These: Noch hat sich jede "Natur"-Konstante als Spezialfall eines 
übergeordneten Naturgesetzes erwiesen. Lediglich unsere Beschränktheit 
in der Wahrnehmung lässt diese als "alternativlos" konstant erscheinen.

Sind eigentlich alle anderen "Wissenschaftler" wirklich so phantasielos 
nicht vom Niederen auf das Höhere schauen zu können?

Mathematiker und Philosophen könne das doch auch?

Namaste

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Winfried J. schrieb:
> na Mahlzeit
>
> da lehne ich mich mal aus dem window und behaupte, nur um am
> althergebrachten festzuhalten, die Masse steckt im Wirkungsquantum und
> zwar als (Natur)konstantes "Element" des Photons, das wir jedoch
> experimentell  n o c h  nicht zu isolieren vermögen.
>
> Meine These: Noch hat sich jede "Natur"-Konstante als Spezialfall eines
> übergeordneten Naturgesetzes erwiesen. Lediglich unsere Beschränktheit
> in der Wahrnehmung lässt diese als "alternativlos" konstant erscheinen.
>
> Sind eigentlich alle anderen "Wissenschaftler" wirklich so phantasielos
> nicht vom Niederen auf das Höhere schauen zu können?
>
> Mathematiker und Philosophen könne das doch auch?
>
> Namaste

Ich bin mir sicher, dass die Wissenschaftler sich auch um solche Dinge 
Gedanken machen.
Hätte das Photon eine Ruhemasse, könnte es sich nicht mit 
Lichtgeschwindigkeit bewegen - das dürfte klar sein.

Oder die Lichtgeschwindigkeit wäre halt nicht das schnellste "wo gibt". 
Dann wäre aber die Lichtgeschwindigkeit (30-er Zone sozusagen, halt mal 
10^7) nicht die höchste Geschwindigkeit und c würde auch im Vakuum je 
nach Wellenlänge variieren - was man aber nicht festgestellt hat.

Gäbe es eine Geschwindigkeit jenseits von c, wie würde wir davon 
erfahren und wie könnten wir sie nachweisen oder messen?

Im ürigen arbeiten die Theoretiker ja an eine GUT (Grand unified 
Theory), wo sich alle Naturkonsten quasi von selbst ergeben. Was 
natürlich nicht ganz einfach ist, da wir mit diesem package ja alle 4 
Kräfte abdecken müssen.

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Johann L. schrieb:

> Der erste Therm in der Multipolentwicklung ist also das Quadrupolmoment.

Sollte heissen:

Der erste nutzbare Therm in der Multipolentwicklung wäre also das 
Quadrupolmoment.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Michael K-punkt schrieb:
> Ich bin mir sicher, dass die Wissenschaftler sich auch um solche Dinge
> Gedanken machen.
ich auch

> Hätte das Photon eine Ruhemasse, könnte es sich nicht mit
> Lichtgeschwindigkeit bewegen - das dürfte klar sein.

Soweit die gängige These, welche davon ausgeht das die Masse des 
Teilchens mit seiner Geschwindigkeit wächst.

Was aber wenn das der einzige für uns wahrnehmbare Spezialfall einer 
Reihe von Möglichkeiten, welche wir warum auch immer nicht wahrzunehemen 
vermögen, ist?

dann ist es unsere beschränktheit, welche uns hindert hinter den Vorhang 
zu schauen welchen wir dann zu der welten Ende erklären.


> Oder die Lichtgeschwindigkeit wäre halt nicht das schnellste "wo gibt".
> Dann wäre aber die Lichtgeschwindigkeit (30-er Zone sozusagen, halt mal
> 10^7) nicht die höchste Geschwindigkeit und c würde auch im Vakuum je
> nach Wellenlänge variieren - was man aber nicht festgestellt hat.
>

Bisher nicht festtstellen konnten weil wir kein Medium und keine Methode 
kennen dies zu tun, und darasu schluss folgern dies sei unmöglich.
ob dies logisch oder naiv zu nennen sei ....

> Gäbe es eine Geschwindigkeit jenseits von c, wie würde wir davon
> erfahren und wie könnten wir sie nachweisen oder messen?
>

Das wird die Zzukunft zeigen und jene welche bereit und in der Lage sein 
werden auch diese "Grenze" zu überwinden.

> Im ürigen arbeiten die Theoretiker ja an eine GUT (Grand unified
> Theory), wo sich alle Naturkonsten quasi von selbst ergeben.

Das ist gut so

> Was
> natürlich nicht ganz einfach ist, da wir mit diesem package ja alle 4
> Kräfte abdecken müssen.

Und hier wird schon wieder ein Status Quo statuiert welcher nur in 
unserer bisherigen Realität besteht.

Wer sagt, das es nur 4 Urkräfte gibt?
Das sind wir, weil wir für anderes keine Anzeichen finden können und 
alles in eine Formel pressen wollen. Zur Not missbrauchen wir eine 
Konstante.

Erst die Untersuchung und zerteilung der "Atom/Natur"_Konstanten wird 
die anderen Kräfte ans Licht bringen und die Zusammenhänge offenbaren 
welche uns heute unmöglich erscheinen müssen.

Konstanten waren in der Wissenschaft noch immer vehikel ein Modell 
lauffähig zu machen. Unerklärbares zu definieren.

der zusatz "Natur"dient nur dem psychologischem Ziel, dass niemand daran 
rüttele.
Nur wer die "Konstanten" aufdröselt findet das nächste Level.

Namaste

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Winfried J. schrieb:
> Soweit die gängige These, welche davon ausgeht das die Masse des
> Teilchens mit seiner Geschwindigkeit wächst.

Das ist halt das, was man auch experimentell feststellt. Insofern ist es 
schwierig, dies als "gängig These" abzutun.

> Was aber wenn das der einzige für uns wahrnehmbare Spezialfall einer
> Reihe von Möglichkeiten, welche wir warum auch immer nicht wahrzunehemen
> vermögen, ist?

Ja, eine bereichtige Frage! Doch die Physik entwickelt sich weiter, weil 
sie das Prinzip der Falsifizierbarkeit nutzt: Sobald sich etwas als 
falsch herausstellt, ist es hinfällig oder nur in speziellen Grenzen 
nutzbar (Newton etc.)

Andererseits beschränkt sich die Physik auf die Dinge, die auch 
überprüfbar sind. Wenigstens prinzipiell.
An Spekulationen über Dinge, die wir nicht nachprüfen können, beteiligt 
sich die Physik nicht.

> dann ist es unsere beschränktheit, welche uns hindert hinter den Vorhang
> zu schauen welchen wir dann zu der welten Ende erklären.

Es wäre eine gesunde Einschätzung, dass Physik vieles, aber eben nicht 
alles erklären kann.

> Bisher nicht festtstellen konnten weil wir kein Medium und keine Methode
> kennen dies zu tun, und darasu schluss folgern dies sei unmöglich.
> ob dies logisch oder naiv zu nennen sei ....

Das ist wie die Reise des Columbus: Man muss sich ein Experiment 
ausdenken, welches die Vermutung überprüft (oder wiederlegt).
Es wird keinen Physiker geben, der sagt "c ist ein Dogma - basta", 
sondern die Physiker werden sagen, dass es bisher noch nichts 
gegenteiliges gab, welches c = const in Frage stellt.

>> Gäbe es eine Geschwindigkeit jenseits von c, wie würde wir davon
>> erfahren und wie könnten wir sie nachweisen oder messen?
>>
>
> Das wird die Zzukunft zeigen und jene welche bereit und in der Lage sein
> werden auch diese "Grenze" zu überwinden.

Das setzt natürlich nun wieder von der "Gegenseite" die Behauptung in 
die Welt, es gäbe v > c und man müsse nur noch dahinterkommen ( son ne 
Art Verschwörungstheorie). Dies wäre ebenso dogmatisch und aus 
physikalischer Sicht fragwürdig.

Wer etwas behauptet muss sich in der Physik ein Experiment einfallen 
lassen, an dem die Behauptung bestätigt wird. Dies steht jedem frei!
Und jeden, der eine These aufstellt, möchte ich dazu ermuntern, sich ein 
dementsprechendes Experiment auszudenken.

Andere Behauptung, die nicht nachprüfbar sind, gehören allerdings nicht 
ins Reich der Physik.

> Und hier wird schon wieder ein Status Quo statuiert welcher nur in
> unserer bisherigen Realität besteht.
>
> Wer sagt, das es nur 4 Urkräfte gibt?

Wenn es noch mehr sind: noch mehr zu vereinen!
Und wenn es noch mehr sind: Wie weise ich sie nach?

> Das sind wir, weil wir für anderes keine Anzeichen finden können und
> alles in eine Formel pressen wollen. Zur Not missbrauchen wir eine
> Konstante.
>
> Erst die Untersuchung und zerteilung der "Atom/Natur"_Konstanten wird
> die anderen Kräfte ans Licht bringen und die Zusammenhänge offenbaren
> welche uns heute unmöglich erscheinen müssen.
>
> Konstanten waren in der Wissenschaft noch immer vehikel ein Modell
> lauffähig zu machen. Unerklärbares zu definieren.

Ja genau, so ist zum Beispiel die Graviatationskonstante G ziemlich 
umbefriedigend erklärt.

Während sich andere Konstanten (s. Quanten-Hall-Effekt) quasi aus sich 
selbst ergeben.

> der zusatz "Natur"dient nur dem psychologischem Ziel, dass niemand daran
> rüttele.
> Nur wer die "Konstanten" aufdröselt findet das nächste Level.

Gerne! Wenn einer mit einer vernünftigen Theorie zur G rüberkommt: Bingo 
und Nobelpreis!

Die Physik ist ja prinzipbedingt eine Wissenschaft, die stets im Umbruch 
ist und offen für neues.

Und jeder ist eingeladen, auf das nächste Level zu kommen.
So wie Newton glaubte, seine Formel seien "wahr" sind wir derzeit der 
Meinung, dass die Einsteinschen Formeln "wahr" sind.

Dabei sind sich halt so gut, dass wir bisher alle Phänomene erklären 
konnten.

Das ist ja gerade der Hammer, dass Einstein nicht durch seine skurile 
Theorie ins Rampenlicht rückte, sondern durch die Tatsache, dass seine 
Theorien den experimentellen Überprüfungen bestens standhielten.

Die galt bei Newton aber auch. Warum sollte es keine Konstruktion geben, 
in der Einsteins Formeln wieder als Spezialfall einer übergeordneten 
Gesamtstruktur auftauchen? Darum machen sie beim CERN ja die Versuche.

Einstein ein Schnippchen zu schlagen - das wäre schon was. Ich glaube, 
dass viele Forscher genau das im Sinn haben.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Stefan Helmert schrieb:
> ohne mit Verschwörungstheorien in Berührung zu kommen.

Was hiermit schon geschehen ist ;-)

Autor: Peter Z. (Gast)
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Stefan Helmert schrieb:
> Man könnte nun folgenden Aufbau machen: Zwei gegenüber liegende Spiegel
> hoher Güte und ein Impuls-Laser, der einen sehr kurzen und extrem
> starken Lichtblitz erzeugt, immer synchron, wenn der andere zurück
> kommt.

Der Aufbau den du hier beschreibst, ist ein Frequenzkamm.
Wenn so ein Frequenzkamm Gravitationswellen aussendet und ein zweiter 
Frequenzkamm als Empfänger funktioniert, müsste es zwischen zwei 
Frequenzkämmen eine Beeinflussung geben.
Wenn wir hier soetwas feststellen würden, würden wir sofort nach 
Stockholm fahren  ;-)

Autor: werner schneider (werner100)
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Hallo -

Gravitationswellen will man mit viel zu grossen also auch zu trägen
Empfangskörpern detektieren.
Das hat bisher noch nirgens funktioniert - auch nicht bei Weber.

Da bringen auch Lasermessmethoden kleinster Längenänderungen nichts
brauchbares.
Schwache Wirkungen am Messempfänger können nur mit sehr kleinen,d.h.
mikroskopischen Teilchen und den passenden Verstärker nachgewiesen 
werden.

Der Wirkungsquerschnitt sehr kleiner Teilchen z.B. von Protonen, geht 
wegen
der kosmischen Ausdehnung ihrer Schwerefelder mit maximaler Kapazität in
die Empfangsempfindlichkeit ein und wird kaum träge beeinträchtigt.

Darum hat es wenig Sinn, über die Genauigkeit der Messlaser zu grübeln, 
solange nicht der grundsätzlich falsche Ansatz:

Viel Empfangsmasse bringt auch viel Reaktionskraft aufgegeben wird.

Der Grund ist auch leicht einsehbar.
Schache Wechselwirkungen werden mit ihrer wiederun sehr schwachen 
Dynamik
von der Trägheit und thermischen Zerrüttung des Signals in der 
Empfängermasse statistisch gleichgerichtet
und wirken sich daher nicht ausreichend auf Formänderung und 
Schwerpunktverlagerung der Empfangsmasse aus.

Gruss
Werner

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