einfaches IR Signal erzeugen und empfangen

OP #1147609
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Hallihallo

Ich poste einfach mal folgende Problemstellung:

- Es soll ein IR Signal erzeugt werden.
- Dieses IR signal sollte nicht im Bereich der Fernbedienungen etc. 
liegen (also ich glaube 38-38kHz sind tabu?)
- Das Signal, welches gesendet wird, soll entweder an oder aus sein, 
also es sollen keine langen Daten übertragen werden.
- Der Empfängermöge doch bitte auch nur auf den Sender reagieren (was 
denke ich mal klar ist :D )
- Es muss so einfach wie möglich gehalten werden
- Bekomme ich eine Reichweite von 3 Metern hin?

Orientier habe ich mich zunächst an dieser Seite:

http://www.dieelektronikerseite.de/Lections/Infrarot%20-%20Magisches%20Licht.htm

Aber unbedingt schlau bin ich nicht daraus geworden.

Wie könnte ich sowas am besten umsetzten?

gruss oyla
Gast #1147639
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@holli
>> So ein simpler TSOP1836 unterdrückt ganz viele Störquellen.
>
>> - Dieses IR signal sollte nicht im Bereich der Fernbedienungen etc.
>> liegen


Ja, ich weiss. So einen Empfänger wie einen
TSOP1836 auf einer anderen Frequenz selber zu konstruieren
ist ne Menge Arbeit.
Gast #1147757
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ioa, den gibts:
mit einem TBA2800 dein moduliertes signal empfangen.

danach gehts weiter wie hier:
Beitrag "Re: Schaltung mit IR-Empfänger (LED) gesucht"
die beiden fixen signale mit 1kHz ("nutz"daten - blaue kurve am oszi)
und 38kHz (träger) werden ver-und-et. ich weiß, dass das nicht sauber
ist, aber hier tuts das leicht.
das ergebnis am ausgang des und-gatters ist dein moduliertes signal, wie
du es von der fernbedienung nach empfang mit der ir-diode und
aufbereitung durch den TDA2800 zur verfügung hast - rote kurve am oszi.
dann kommt der besagt tiefpass, hier aus 180Ohm und 82nF. mit den werten
kann man sicher noch ein bisschen spielen (oder vielleicht sogar
rechnen??? ^^).
zum schluss der komparator, der den DC-teil hinter dem tiefpass mit
einer schwelle abgleicht. am komparatorausgang hast du dann dein
nutzsignal (gelbe kurve) leicht verschoben und verzerrt wieder.
mit einem LC- oder noch höher geordneten oder bandpass-filter ist da
sicher mehr drin. ich denke, dass die tsop da auch einen höheren aufwand
betreiben.

alternativ, wenn das ganze richtig was taugen soll, auf einem AVR als 
digitalter filter mit schnick schnack für maximales SNR implementieren.
OP #1147879
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Ok du hast mich jetzt davon übereugt das soetwas für mich noch zu 
schwierig ist :D

Setz ich halt auf die 36kHz, muss dann aber einen gewissen Datenfluss 
rübersenden damit er die Fernbedienungen von meinem Modul auseinander 
halten kann.

Der Emfänger wäre ja einfach den TSOP Signalausgang an nen Attiny zu 
klemmen und mit diesem Tiny die daten auszulesen.Aber wie bekomme ich 
jetzt ein Signal auf ca 36kHz?


gruss oyla
Gast #1147946
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Philipp M. wrote:
> Ok du hast mich jetzt davon übereugt das soetwas für mich noch zu
> schwierig ist :D
nana, wer wird denn gleich die flinte ins korn werfen.

> Setz ich halt auf die 36kHz, muss dann aber einen gewissen Datenfluss
> rübersenden damit er die Fernbedienungen von meinem Modul auseinander
> halten kann.
http://www.sbprojects.com/knowledge/ir/ir.htm
da kannst du nachlesen, die die FBs kommunizieren.
übrigens gibts die tsop in varianten bis 56k träger. musst dich also 
nicht auf die FB frequenzen setzen und kannst sogar noch schneller 
übertragen.

> Der Emfänger wäre ja einfach den TSOP Signalausgang an nen Attiny zu
> klemmen und mit diesem Tiny die daten auszulesen.Aber wie bekomme ich
vorsicht, iirc invertiert der tsop.

> jetzt ein Signal auf ca 36kHz?
dafür haben ein paar schlaue kollegen mal den (7)555 erfunden.
http://www.mikrocontroller.net/attachment/31900/1.png
das ist ne schaltung von mir für den 7555, die meinen 38kHz träger 
erzeugt. allerdings hab ich als werte mittlerweile nimmer 100k, 
120k||150k und 220pF, sondern anstattdessen R6=R7=1,9k=2,2k||15k und 
10nF.
vorsicht: der reset vom 555 ist invertierend!
was du für widerstands- und kondensatorwerte für 56k brauchst, kannst du 
dir mit den formel in guten datenblättern zum 555 ausrechnen.

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