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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Selbstgebautes ARM9 Board


Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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Hallo Leute
was muss ich denn generell beachten bei einem ARM9 Board?

Hab einen 2GB NAND Flash, 256MB SDRAM und einen AT91SAM9260.
Ich hab mal wo gelesen das ich beim routen von den Verbindungen zum 
SDRAM aufpassen muss.Wobei genau?

Könnt ihr mir ein paar Tipps geben?
Möchte das Board günstig herstellen, zwei Layer waren geplant.
Wens ned anders geht mach ich ein board mit 4 layer.
Danke für die Tipps im Voraus

Autor: Wichtel (Gast)
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Die Anschlussleitungen für den SDRAM sollten z.B. alle dieselbe Länge 
besitzen (Signallaufzeit, Widerstand, Kapazität, Induktivität), und zur 
Vermeidung von übermäßiger Kapazität auch nicht unnötig nahe aneinander 
verlaufen.

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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Übrigens mein Controller ist im PQFP gefertigt,also kein BGA
>nicht unnötig nahe aneinander verlaufen.
Welchen Abstand sollten die Leitungen haben?

Muss ich bei der Leitung vom uC zum SDRAM etwas beachten?

Muss ich bei den Leitungen vom Flash aufpassen oder ist das egal?

Autor: Klotz (Gast)
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abo

Autor: Lupin (Gast)
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kann mir kaum vorstellen, dass diese diversen leistungsstarken 
mini-module (PC-s im Check-karten-format) irgendwelchen besonderen 
design richtlinien folgen - die dinger sind doch viel zu klein um dem 
Designer noch Platz dafür zu lassen. Ich denke mal die Signalqualität 
wird dort einfach durch eine mehrlagige Platine erreicht.

Autor: Oliver Döring (odbs)
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Da hat Lupin völlig recht. Da wird weder auf Abstand, noch auf 
Leitungslänge geachtet. Von Impedanzkontrolle ganz zu schweigen. Wie 
willst du außerdem für Abstand sorgen, wenn die Daten- und 
Adressleitungen schon am Chip nur 0,5mm auseinander sind, und sie auch 
an den SDRAM-Bausteinen wieder nebeneinander liegen. Das ist Quatsch.

Beachten würde ich an deiner Stelle nur folgendes:

Die SDCK-Leitung hat die höchste Frequenz, diese mit einem kleinen 
Serienwiderstand versehen (22 Ohm vielleicht, ausprobieren). Die 
Leitungen für das Timing tendentiell eher länger als die Leitungen für 
Daten- und Adressbus. Und natürlich im Rahmen des Möglichen keine arg 
unterschiedlichen Längen jeweils für alle Daten- und alle 
Adressbusleitungen. Im Rahmen des Möglichen heißt, nicht D1 auf 5mm von 
Pin zu Pin und D2 einmal um die Platine herum. Meistens gibt es eine 
bevorzugte Anordnung von SDRAM-Chips und Prozessor, wo es schon von 
alleine recht gut passt. Einfach mal andere Boards mit dem '9260 
anschauen.

Du kannst auch auf zwei Lagen routen. Allerdings nur dann, wenn du es 
schaffst, die Betriebsspannungen ordentlich an die Bausteine 
heranzuführen. Daß das eben nicht gut geht, ist meist der einzige Grund 
für vier Lagen.

Meintest du 256 MBit oder 256 MByte? Letzteres wird aufwendig!

Ich bin gerade selbst an einem ARM9-Board zugange. Bei Bedarf kann ich 
meine Anbindung der SDRAM-Chips mal posten.

P.S.: Errata sorgfältig durchgelesen?! -)

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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@Oliver Döring
danke für die Tipps
kannst du mir mal deine Schaltung posten?
wäre sehr nett

>P.S.: Errata sorgfältig durchgelesen?! -)
Ja habe ich durchgelesen.
 Hab extra den neueren Chip bestellt.

@Oliver Döring
Ja schon richtig ich hab nen 256MByte SDRAM
Die Anbindung ist beim Schaltplan nicht so schwierig gewesen.
Mit dem Board hab ich noch nicht angefangen weil ich nicht ne Arbeit 
umsonst
machen möchte.Hab noch nie eine Platine mit uC,SDRAM.. geroutet.

Autor: Oliver Döring (odbs)
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> kannst du mir mal deine Schaltung posten?

Reiche ich nach

> Ja schon richtig ich hab nen 256MByte SDRAM

Wie heißt der Chip?

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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@Oliver Döring
entschuldige die Verspätung war gerade beim Erste Hilfe Kurs :-(

Mir ist leider ein Fehler unterlaufen ihr hattet Recht
 ist ein 64MByte SDRAM

Autor: Oliver Döring (odbs)
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> Mir ist leider ein Fehler unterlaufen ihr hattet Recht
> ist ein 64MByte SDRAM

Wenn du ohne BGA auskommen willst, bist du m.W. auf 16 bit Datenbus 
festgelegt. Also besser 2 x 32 MByte.

Das Bild im Anhang zeigt, wie das auf zwei Lagen aussehen könnte.

Feinste Struktur 0,15mm
Kleinste Bohrung 0,3mm

Das könnten sogar die Grobschmiede bei PCBPool herstellen.

Autor: Gerhard. (Gast)
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Hallo Newby,

Habe in der Firma im letzten Jahr einige kleine LPC2468 und LPC2478 
Systeme auf 6-Lagigen Platinen mit 32MB SDRAM-60ns, 64MB SST-70ns FLASH 
und 128MB NAND FLASH entwickelt und gebaut. Es wurden 208-TQFP und 
48-TSOP1 Gehaeuse verwendet. Es wurde ein 16-bit Busbandbreite 
verwendet. Es werden wegen der Geschwindigkeit der Peripherien 
natuerlich einige Wait States gebraucht. In Bezug auf Layout habe ich 
nur darauf geschaut dass die Laenge der Daten/Address Leitungen nach 
Moeglichkeit die gleiche Laenge haben und nach Moeglichkeit im Innern 
der Platine zwischen Masse und VCC Layers verlaufen. Die Breite der 
Leitungen ist 6 mil und keine der Leitungzuege zu den Memories sind 
laenger wie 5cm. Die Platine hat auf Anhieb funktioniert und es sind 
keinerlei Anzeichen von irgendwelchen Problemen festzustaellen. Eine 
Oszillographische Ueberpruefung der Steuersignale ergab eine gute 
Qualitaet ohne nennenswertes Ueberschwingen. Temperaturtests zwischen 
-45 bis + 85Grad ergaben keinerlei Stoerungen.

Dein ARM9 Syetm ist warscheinlich schneller in vieler Hinsicht nehme ich 
an. Da kann es allerdings schon Ueberraschungen geben. Warscheinlich 
musst Du schon das Risko auf Dich nehmen und die Schaltung ausprobieren. 
Mit Multilayer Platinen ist es meist nicht so schlimm wenn man aufpasst.

Unsere Schaltungen sind ja schliesslich keine PCs mit 1000Mhz 
Taktfrequenzen;-)

Auch EMC Vertraeglichkeit war sehr gut. Die Messwerte im fertigen Geraet 
waren im schlimmsten Fall unter 20 dB zwischen 30MHz-1GHz um den 
(EN55022, IEC/ CISPR22) Richtlinien zu genuegen.

Ich hoffe meine Erfahrungen helfen Dir ein wenig um Dir dafuer ein 
gewissen Einblick im praktischen Sinn zu geben.

mfg,
Gerhard

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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Danke für die Tipps

@Oliver Döring
Hast du das mit Eagle gemacht?

Autor: Mr Smith (Gast)
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Ginge es einfacher wenn ich eine BGA Chip verwenden würde?
Hab keine Ahnung wie ich einen BGA an die Platine löte

Autor: Oliver Döring (odbs)
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> Hast du das mit Eagle gemacht?

Ja.

> Ginge es einfacher wenn ich eine BGA Chip verwenden würde?

Nein. Die Anforderungen an die Platine steigen (Micro-Vias), und um die 
Signale unter dem BGA nach außen führen zu können, brauchst du mehr 
Lagen. Man braucht auch etwas Erfahrung, um die Versorgungsleitungen 
vernünftig zum BGA zu bringen. Das ist kein Projekt für jemand, der die 
erste Platine entflechtet.

> Hab keine Ahnung wie ich einen BGA an die Platine löte

Am besten gar nicht. Ein Lohnbestücker nimmt ab 50 Euro aufwärts, um 
einen einzelnen BGA auf eine Platine zu setzen. Ohne Funktionsgarantie.

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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@Oliver Döring
Hi könntest du mir deine Schaltung posten?

Brauche ich für die 1,8V beim SAM9260 eine Regulator(so ein LMXXX)?

Autor: Oliver Döring (odbs)
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Die zum Bild gehörige Schaltung findest du hier, sie basiert aber auf 
dem AT91RM9200:

Beitrag ""Pingu920" - ARM9 Linux Embedded zum selbst Löten"

> Brauche ich für die 1,8V beim SAM9260
> eine Regulator(so ein LMXXX)?

Du brauchst 1,8V. Wo die herkommen, ist dem SAM9260 egal, so lange sie 
sauber sind und mit ca. 100mA belastbar sind.

Autor: Frank B. (frankman)
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Newbie V0.2 wrote:
> Hallo Leute
> was muss ich denn generell beachten bei einem ARM9 Board?
>
> Hab einen 2GB NAND Flash, 256MB SDRAM und einen AT91SAM9260.
> Ich hab mal wo gelesen das ich beim routen von den Verbindungen zum
> SDRAM aufpassen muss.Wobei genau?
>
> Könnt ihr mir ein paar Tipps geben?
> Möchte das Board günstig herstellen, zwei Layer waren geplant.
> Wens ned anders geht mach ich ein board mit 4 layer.
> Danke für die Tipps im Voraus

Das ist ja wohl nicht dein Ernst, oder? Am besten noch mit Eagle 
entflechten, oder?

Also, für die Leiterplatte würde ich jetzt schon mal von mindestens 6 
-10 Layern ausgehen.
Die Leiterplatte muss impedanzkontrolliert aufgebaut werden.
Besonders die Daten und Adressleitungen zum Flash sind kritisch. Alle 
müssen gleich lang sein, alle müssen die richtige Breite und den 
richtigen Abstand zueinander haben. Und auch der Abstand zum GND-Layer 
sowie das Epsilon Er des Leiterplattenmaterials muss stimmen...
Viel Spass

Autor: Oliver Döring (odbs)
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> Also, für die Leiterplatte würde ich jetzt schon mal von mindestens 6
> -10 Layern ausgehen.
> Die Leiterplatte muss impedanzkontrolliert aufgebaut werden.
> Besonders die Daten und Adressleitungen zum Flash sind kritisch. Alle
> müssen gleich lang sein, alle müssen die richtige Breite und den
> richtigen Abstand zueinander haben. Und auch der Abstand zum GND-Layer
> sowie das Epsilon Er des Leiterplattenmaterials muss stimmen...

Erde an Frank: Wir reden hier über 100 MHz Grundfrequenz der 
SDCK-Leitung. Laß mal die Kirche im Dorf.

Autor: Rooney Bob (rooney)
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Ich habe vor zwei Jahren ebenfalls ein ARM9 Board mit AT91SAM9260 
entworfen.
Prinzipiell stimme ich den vorangegangenen Antworten zu, doch ganz außer 
acht, darf man Design Rules nicht lassen. Das System soll ja nicht durch 
schlechtes Layout zu einer lahmen Ente werden.

Mindestanforderungen an das Layout:
# Die Länge der Clockleitung soll zu sämtlichen SDRAM Bausteinen gleich 
sein. Gute Layout Programme haben eigene Algorithmen integriert, die 
dies sicherstellen.
# Clockleitung soll (wie bereits erwähnt) einen Serienwiderstand zur 
Anpassung besitzen. Dieser muss bei der Quelle platziert werden, also 
dem µC.
# Selbiges gilt auch für Daten- und Adressleitungen, sofern es sich 
platzmäßig ausgeht. Bei den Datenleitungen sind Serienwiderstände auf 
beiden Seiten, also µC und SDRAM zu empfehlen.
# Leitungslängen prinzipiell kurz halten. 0.2mm Leitungsbreite und 
Abstand ist ausreichend.
# Adressleitung SA10 sollte mehr Aufmerksam gewidmet werden!!
# Clockleitung eventuell in Masse einbetten um Impedanz auf etwa 50 Ohm 
zu bekommen  --> mit Hyperlynx kann dies aus den Layoutdaten berechnet 
werden.
# Sind die Leitungen schlecht verlegt, dann kann man den SDRAM nicht mit 
seiner maximalen "Frequenz" betreiben --> lahme Ente.
# Das Versorgungskonzept des AT91 unbedingt beachten. Wie das Layout 
aussehen sollte, kann man in Application Notes nachlesen. Eventuell 
Versorgungsinseln über Ferrite + C anbinden.
# Für BGA muss man nicht unbedingt Micro Vias verwenden. Bestückbar ist 
BGA jedoch nur für erfahrene Leute ratsam.
# AT91SAM9260 zieht schon recht viel Strom --> unbedingt großen Tantal 
Elko vorsehen.
# Keinen Linearregler zur Versorgung nehmen!!! Der produziert nur Wärme. 
Besser wäre ein Schaltregler mit hohem Wirkungsgrad.
# Achtung bei der Reset-Beschaltung. Reset muss so lange low sein, bis 
sich der 32kHz Quarz stabilisiert hat.
# Wenn du Peripherie hast, die nach einem Reset das NWAIT des µCs auf 
low ziehen (weil sie nicht konfiguriert sind), dann wird dein Controller 
niemals hochfahren.

Autor: Jürgen H. (nobody)
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ABO

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Hi,
gibts keinen Designguide für den Chip? Naja, egal.
Ich hab mal einen ixp270 entwickelt mit 2*128Mbyte
Kurze Zusammenfassung:
# Lagenaufbau   Kupferfolie-> Prepreg 100µ->Kupferfolie->Prepreg 100µ 
->Kupferfolie->Kern ~1,5mm ->Kupferfolie-> Prepreg 
100µ->Kupferfolie->Prepreg 100µ ->Kupferfolie. 1 Signal-2 Masse-3 
Signal-4 Signal-5 Power-6 Signal

(4 Lagen gehen auch, dann Signal-Masse-Power-Signal. Keine Signale in 
die Planes legen!)

# Längenabgleich: Alle Signale auf 20mil abgeglichen, Clocks auf 
Innenlage, Daten/Adressen/Steuerleitungen oben.
# Speicher: SSOP ist zum fädeln besser als BGA
# Terminierung: Immer am Sender, in dem Fall am ARM

Autor: gast (Gast)
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also sd-ram ist wirklcih nicht so kritisch aber DDR müsste schon 
matching length etc. eingehalten werden .... aber sonst stimme cih 
Rooney Bob vollkommend zu

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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@Rooney Bob
Hallo kannst du mir deine Schaltung posten?

># Clockleitung soll (wie bereits erwähnt) einen Serienwiderstand zur
Anpassung besitzen.
Wie groß sollte dieser sein?

># Die Länge der Clockleitung soll zu sämtlichen SDRAM Bausteinen gleich
sein.
Wenn ich nur ein SDRAM habe ist dieser Punkt egal, oder muss die 
Clockleitung
zum Flash auch gleich lang sein?

Kann ich 8 100nF Kondensatoren durch einen 800nF Kondensator ersetzen?
Denn bei der Parallelschaltung von C addiert man die Kapazität.
(Bild im Anhang)

Autor: Rooney Bob (rooney)
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Sorry, aber das ist ein kommerzielles Produkt.

Wie groß der sein muss hängt von der Leitung selbst ab. Mit 33R bist du 
aber gut bedient. Eine "kleine" Fehlanpassung ist nicht so 
problematisch.

Nein, bei mehreren SDRAMs wird ja auch gleichzeitig von 
unterschiedlichen ICs gelesen. SDRAM und Flash werden jedoch nie 
gleichzeitig gelesen, deswegen ist das egal, abgesehen davon braucht man 
für Flash keine Clockleitung...

Du kannst nicht einfach 1 größeren C statt mehreren kleinen nehmen. 
Warum das nicht geht wäre ein anderes Thema.
Pro VCC Pin benötigst du einen 100nF C. Bei "hochfrequenten" Schaltungen 
wäre es auch ratsam 1nF zusätzlich vorzusehen. Diese Stützkondensatoren 
sollten so nah wie möglich zum dazugehörigen Pin platziert werden. 
Stichleitungen unbedingt vermeiden!!! Also Strom fließt durch C in den 
Pin.
Der große Tantal-C, davon brauchst du nur einen für den µC, kann ruhig 
etwas weiter weg platziert werden.

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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>Keinen Linearregler zur Versorgung nehmen!!! Der produziert nur Wärme.
Besser wäre ein Schaltregler mit hohem Wirkungsgrad.
Hat jemand ein Schaltungsbeispiel dazu?
Welchen Schaltregler kann ich nehmen?

Autor: Rooney (Gast)
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Kommt drauf an, was du genau machen willst.
Wieviel Strom brauchst denn maximal??

Autor: akurtj (Gast)
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@ Rooney Bob:
Könntest Du wohl diese Anmerkung etwas erläutern?
# Adressleitung SA10 sollte mehr Aufmerksam gewidmet werden!!

Danke,
   Kurt

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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Laut Datenblatt
Peripheral Consumption Unit μA/MHz
PIO Controller 10
USART 30
UHP 14
UDP 20
ADC 17
TWI 21
SPI 10
MCI 30
SSC 20
Timer Counter Blocks 6
ISI 8
EMAC 88

ist 49320uA bei 180MHz
und beim Aktiven Modus noch 130mA dazu
müssten 180mA sein.
muss ich da Output Current dazuzählen (sind max 16mA)?
möchte noch lcd controller,ethernet phy und das lcd aufm board.
werde ich mit 1A auskommen?

gibt es software zum dimensionieren der schaltung?

Autor: Oliver Döring (odbs)
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Nimm es mir nicht übel, aber anhand der Fragen, die du stellst, erkennt 
man, daß deine Erfahrung noch nicht ausreicht, ein solches Projekt 
anzugehen.

Dir fehlen die Grundlagen zu verstehen, was du da machst, und ohne 
dieses Verständnis kannst du die während des Schaltungsdesigns und 
Platinenlayouts anstehenden Entscheidungen nicht richtig treffen. Es 
gibt keine Software, um eine solche Schaltung zu dimensionieren. Alles, 
was der Designer wissen muß, ergibt sich aus seinem Grundlagenwissen und 
den Hinweisen in den jeweiligen Datenblättern. Du kommst weder ohne das 
eine noch ohne das andere aus.

Wenn du einen LCD-Controller brauchst, eröffnet das schon wieder viele 
neue Möglichkeiten für Probleme.

Überlege dir dringend, ob du nicht mit einem 
AT91SAM9261-Development-Board zeitlich, finanziell und auch 
"erfolgstechnisch" besser beraten bist!

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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Gibt es dazu Bücher um sich ein solches Wissen anzueignen?

Autor: Oliver Döring (odbs)
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Nein, nicht ein Buch für alles. Du brauchst vor allem nicht nur Wissen, 
sondern auch Erfahrung. Backe erstmal kleinere Brötchen.

Wieviel Erfahrung hast du mit AVR, ARM7? Was hast du daraus gelernt? 
Wieviele Platinen hast du schon gelayoutet?

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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Hab null Erfahrung nur ne kleine Spur vom ATMEGA

Autor: Oliver Döring (odbs)
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Autor: Rooney Bob (rooney)
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Ich verwende in meiner Schaltung einen MAX1536 für 3.3V und einen 
MAX8560 für 1.8V
Bei mir hängt so einiges noch zusätzlich an 3.3V, du wirst also nicht 
unbedingt so hohe Leistungen benötigen wie ich.

SDA10 --> 
http://www.freescale.com/files/32bit/doc/app_note/... 
--> Seite 3

ODER

http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...




Kann Oliver nur beipflichten, es wird sicherlich nicht gerade einfach 
für einen Anfänger werden.
Nichts desto trotz kann man nur etwas lernen, wenn man auch etwas dafür 
tut. Wenn du wirklich gleich mit ARM beginnen magst, dann wäre ein ARM7 
sicher die bessere Wahl. Ein Layout für beispielsweise den AT91SAM7S256 
wäre relativ einfach zu implementieren. Es kommt eben auf deine 
Anwendung drauf an. Wenn du die Taktfrequenz von >180MHz brauchst, dann 
kommst um einen ARM9 ohnehin nicht herum. Oder wenn Linux relevant ist, 
und und und...
Egal wofür du dich entscheidest, setzt dich mit dem Thema auseinander. 
Befrage Google um dir nicht nur Grundkenntnisse zu verschaffen sondern 
auch Expertenwissen. Lies dir unbedingt EMC, Layout and PCB Guidelines 
durch, damit du ein Gefühl bekommst, auf was man bei einem Layout achten 
muss. Damit bei der Schaltung (Reset, SDRAM, NAND, Boot-Flash, Power 
Supply etc.) nichts schief rennt, ist es empfehlenswert sich 
Referenz-Schaltungen anzusehen und die Applicationnotes von ATMEL zu 
lesen.

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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Wo kann ich den Platinen günstig ätzen lassen in Österreich?

Autor: Rooney (Gast)
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In Österreich nirgends...

http://www.eurocircuits.com/

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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Danke für den Link!
Hatte gedacht ich lass bei Conrad fertigen aber da kostet eine 160x100 
Platine 4lagig 164Euro, aber ohne Stoplack bei Eurocircuits kostet sie 
130Euro mit Stoplack und dazu noch 15 Euro Versand

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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Wie bootet eigentlich dein 9260?
Vom NAND booten geht nicht (siehe Errata).
Hast Du da noch einen Atmel Dataflash oder ein NOR mit dran?

Noch ein paar Tipps zum AT91SAM92xx / RM9200 :

- Übernimm die PLL Beschaltung 1:1 aus dem Atmel STKs!
- Mach einen Bogen um Mobile SDRAM
- Wenn Du dein Filesystem im NAND hast nimm SLC NANDs
- Achte auf das Powesequencing wie im Datenblatt (Vbu ist auch wichtig)
- An jeden VCC Pin Stützkondensatoren (Datenblatt)
- Saubere Groundplane
- PLL VCC mit Filter
- Und falls Ethernet drauf soll , nimm einen "Allerwelts" PHY und hänge 
ihn mit MII an den MAC ( Beitrag "bootbarer Linuxkernel ohne Bootloader für ARM9" )

Das meiste davon habe ich Schmerzhaft selbst erfahren müssen :-)

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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Hast du auf deinem AT91SAM9260 noch zusätzlich ein "B"?

Denn wenn es so wäre müsste das booten vom Flash problemlos gehen.

Autor: Mario (Gast)
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@Claude

Ich entwickle derzeit auch ein Board mit dem 9260.
Hier habe ich den PHY per RMII angeschlossen, da ich sonst nicht genug 
Pins am Controller habe. Gibt es ein Problem mit dem RMII Interface?

Gruß Mario

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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@Mario
Wie weit bist du den?
Kannst du mir deine Schaltung posten?

Autor: Mario (Gast)
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@Newbie

Schaltung ist fertig, jetzt gehts ans Layouten. Da es sich um ein 
geschäfftliches Projekt handelt kann ich die Schaltung leider nicht 
Posten.

Gruß Mario

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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@Mario
Nein , kein Hardware Problem. Blos würde ich vorher sicherstellen ob der 
dazugehörige Linux Treiber / Uboot mit dem RMII und deinem PHY umgehen 
kann.
Aber bei "Allerwelts" PHYs und dem aktuellen macb Treiber sollte das 
auch kein Problem sein. War nur ein Hinweis, keine Panik :-)

@Newbie
Ah bekommt man die schon! Gut zu wissen
Wir haben nur die erste Revision des 9260(Engineering Samples auf dem 
STK und Rev.A auf den Produktionsboards) , da geht der NAND-Boot nicht.

Autor: Mario (Gast)
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@Claude

Wie ich deinem Post entnehme schlägst du ein Filter am VDDPLL vor.
Also ein Ferrit + 100nF oder an was denkst du da?

Gruß Mario

Autor: Mario (Gast)
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@Claude,

den Step B gibt es sogar schon bei Digikey zu kaufen.

Gruß Mario

Autor: Rooney Bob (rooney)
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Bei Eurocircuit musst du dir auch ein Angebot für 4 oder 5 Platinen 
einholen. Dann wirst du sehen, dass du eventuell günstiger weg kommst. 
Nur eine Platine fertigen zu lassen ist ohnehin Verschwendung.

Ich habe mal bei Eurociruit ein Angebot eingeholt:
4 Platinen, 160x100mm, inkl. Versand = 201,68€

Je mehr du also bestellst, desto günstiger wird der Stückkostenpreis.
Eventuell findest du in diesem Forum Interessenten.

Autor: MaPa (Gast)
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Hallo,

habe ein paar Fragen zu einem selbstgebauten SAM9260 Board, dass wie das 
Atmel EK ist, allerdings nur mit 32MB RAM.

Nun habe ich das Problem mit der Speicherverwaltung mit U-Boot und 
Kernel.

Ich verwende die U-Boot Version 1.3.4 und den Kernel 2.6.28

Allerdings kann ich kein Ramdisk-Image laden. Ich bekomme immer die 
Meldung: Kernel panic - not syncing: VFS: Unable to mount root fs on 
unknown-block(1,0)

ich rufe den Kernel mit folgenden bootargs auf:
mem=32M initrd=20800000,2450122 root=/dev/ram rw ramdisk_size=10280 
console=ttyS0,115200

UBoot:
cp.b 0xd0252000 0x20800000 0x2562CA
bootm 0xd0042000 0x20800000

Kernel wird geladen, Ramdisk aber nicht!

hat jemand von euch eine idee

DANKE

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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> @Newbie
> Ah bekommt man die schon! Gut zu wissen
> Wir haben nur die erste Revision des 9260(Engineering Samples auf dem
> STK und Rev.A auf den Produktionsboards) , da geht der NAND-Boot nicht.

Ich habe einen parallelen NOR-Flash an NSC0. Dabei habe ich an ebenfalls 
Probleme. In den Erratas habe ich nur Probleme an NSC3 gelesen. Oder 
meint ihr noch ein anderes Problem?

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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MaPa (Gast)

Hast du im Kernel EABI aktiviert?
Und dazu den Unterhaken kompatibel zum alten System?

Die elf-File Struktur wurde geändert. EABI ist die neuere und wenn dein 
Kernel EABI nicht unterstützt, kennt er nicht die Dateistruktur.

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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MaPa wrote:
> Hallo,
>
>
> Allerdings kann ich kein Ramdisk-Image laden. Ich bekomme immer die
> Meldung: Kernel panic - not syncing: VFS: Unable to mount root fs on
> unknown-block(1,0)
>
> ich rufe den Kernel mit folgenden bootargs auf:
> mem=32M initrd=20800000,2450122 root=/dev/ram rw ramdisk_size=10280
> console=ttyS0,115200
>

Die Fehlermeldung sieht doch eher aus, als fehlt dir doch etwas anderes.

Hast du Blockdevice und ext Filesystem im Kernel aktiviert.

Bei dem zu vor gepostetem Vorschlag EABI müsste das Filesystem noch 
mounten und als Fhelermeldung kann init nicht finden kommen.

Versuche doch den Filesystem über NFS zu mounten. So habe ich es 
gemacht. Setzt natürlichen LAN an deinem Board voraus.

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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Hat du ein Image vorher erzeugt?

Deine Ramdisk musst du noch mit dem untenstehenden Befehl Informationen 
anfügen.


mkimage -n 'RAM disk' -A arm  -O linux  -T ramdisk -d ramdisk.img.gz 
initrd.boot

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
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Hi,
soll ich für mein Board einen DC/DC Wandler nehmen, den könnte man über 
den Shutdown Pin ausschalten, oder einen Abwärtswandler(LM3XX)?

Autor: Newbie V0.2 (Gast)
Datum:

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Gibts einen Emulator für den SAM9260 um Programme ohne Board zu testen?

Autor: gast90210 (Gast)
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qemu kann arm emulieren.

Ich hab mein komplettes ubuntu-arm rootfs mit qemu gebaut und 
anschliessend ueber NFS auf meinem olimex sam9-l9260 board gemounted.

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