Pt-100 auswertung

Gast #1160393
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Hallo,

habe die beiliegende Schaltung entwickelt, die einen PT 100 auswerten 
soll von 0 bis 50 Grad --> 0 bis 5V

Habe jetzt noch 2 Probleme:

1. Die schaltung ist zu abhängig von den Leitungswiderständen. Wie kann 
man das ändern?

2. Wie kann man die Ausgangsspannung auf 5 V begrenzen? Evtl eine 5,1V 
Z-Diode verwenden? Wo sollte man die anschliessen?

Danke schonmal
Gast #1160404
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Ich sehe keine Schaltung im Anhang.

> 1. Die schaltung ist zu abhängig von den Leitungswiderständen. Wie kann
> man das ändern?

Vierleiterschaltung.

> 2. Wie kann man die Ausgangsspannung auf 5 V begrenzen? Evtl eine 5,1V
> Z-Diode verwenden? Wo sollte man die anschliessen?

Die Ausgangsspannung begrenzt sich schon dadurch, daß deine Stromquelle 
irgendwann in Sättigung geht.
Gast #1160662
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> Hmm, DAS hat was : Keine Schaltung sichtbar, aber man sieht die
> Stromquelle.

Meine Kristallkugel hat mir gesagt, dass eine Schaltung zur 
Pt100-Auswertung im wesentlichen eine Stromquelle und eine 
Spannungsmessung beinhalten wird.
Gast #1161258
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>habe die beiliegende Schaltung entwickelt, die einen PT 100 auswerten
>soll von 0 bis 50 Grad --> 0 bis 5V

Du willst bei 0-50C° einen Spannungsunterschied von 0-5V am PT100 haben?
Wie machst du das denn?

@der mechatroniker
Und meine Kristallkugel sagt er hat keine Konstanstromquelle benutzt. ;)
Gast #1176615
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>1. Die schaltung ist zu abhängig von den Leitungswiderständen. Wie kann
>man das ändern

Ist der PT100 extern an nem Kabel?

>2. Wie kann man die Ausgangsspannung auf 5 V begrenzen? Evtl eine 5,1V
>Z-Diode verwenden? Wo sollte man die anschliessen?

Ja das geht die kommt paralell zu deiner Last bzw. deinem Messgerät an 
den Ausgang deiner Schaltung. Cathode an den Ausgang und Anode an Masse.
Gast #1176651
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Je nach PT100, resp dessen Groesse, gibt es Vorgaben ueber die 
zulaessige Verlustleistung. Man kann durchaus etwas Falsches messen, 
wenn die Eigenerwaermung genuegend hoch ist. Ich hatt mal einen der 
sollte nicht mehr als 300mV haben, oder waren's 30mV ?
Gast #1176668
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Joo, 62,5 mW sind kein Problem. Durchbrennen dürfte er dabei nicht :-/

Im Ernst: Solche Ströme sind absolut unüblich, in der Regel bleibt man 
bei etwa 1mA. Die Eigenerwärmung wird sonst viel zu groß, außer du 
willst in stark bewegten Flüssiggkeiten messen...
Gast #1177029
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>Bist du sicher das deine Stromquelle mit LM317 bei 1mA Last sauber
>funktioniert ?
Ich gebe zu sicher bin ich mir da nicht. Müsste man probieren. Auf der 
sicheren Seite wäre man auf jedenfall mit 3.5mA. Eventuell könnte man 
auch ne CR160 verwenden. Fest steht man sollte den PT100 mit nem 
Konstantstrom versorgen, da sind wir uns glaub ich alle einig.
Gast #1177146
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Michael wrote:
>>Bist du sicher das deine Stromquelle mit LM317 bei 1mA Last sauber
>>funktioniert ?
> Ich gebe zu sicher bin ich mir da nicht. Müsste man probieren. Auf der
> sicheren Seite wäre man auf jedenfall mit 3.5mA. Eventuell könnte man
> auch ne CR160 verwenden. Fest steht man sollte den PT100 mit nem
> Konstantstrom versorgen, da sind wir uns glaub ich alle einig.

Das Problem mit der Konstantstromquelle beim LM317 besteht in dem Strom, 
der durch den ADJ-Anschluß fließt. Dieser Strom macht die 
Konstantstromquelle bei niedrigen eingeprägten Strömen ungenau.
Ein Workaround besteht darin, den Rückkopplungsanschluß ADJ über einen 
Spannungsfolger (OPV mit geringer Offsetspannung) zu speisen.

Das habe ich im Artikel
Beitrag "Konstantstromquelle mit Op-Amp - Dimensionierung"
im Detail beschrieben.

(Suche nach "Linearregler2.pdf"; das Wort steht direkt am Anfang meines 
Artikels.)


Gruß,
  Michael
#1177623
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Michael wrote:
>>Bist du sicher das deine Stromquelle mit LM317 bei 1mA Last sauber
>>funktioniert ?
> Ich gebe zu sicher bin ich mir da nicht. Müsste man probieren. Auf der
> sicheren Seite wäre man auf jedenfall mit 3.5mA. Eventuell könnte man
> auch ne CR160 verwenden. Fest steht man sollte den PT100 mit nem
> Konstantstrom versorgen, da sind wir uns glaub ich alle einig.

Der LM317 hat einige Hersteller bzw. deren Chargen, wo Du mit 1 mA NICHT 
hinkommst in der Konstantstromquellenschaltung.

Wenn Du nicht lange probieren willst, nimm da also gleich eine andere 
Schaltung.

Andrew
Gast #1177970
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> Der LM317 hat einige Hersteller bzw. deren Chargen, wo Du mit 1 mA NICHT
> hinkommst in der Konstantstromquellenschaltung.
>
> Wenn Du nicht lange probieren willst, nimm da also gleich eine andere
> Schaltung.
Da stimme ich zu. Es gibt genügend Möglichkeiten, präzisere Quellen zu 
bauen.
Gast #1178397
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Wie sähe es aus, eine KSQ mit einem OpAmp aufzubauen?
Würde der ab 1mA funktionieren - bzw. wie weit könnte man den 
runterbringen?
Wenn auch hier ein Mindeststrom gebraucht wird, wie sähe es aus über 
einen zweiten OpAmp eine Stromsenke zu konstruieren, die den 'zuviel' 
Strom des ersten OpAmp 'aufsaugt'?
Die Differenz müsste sich doch recht niedrig einstellen lassen, oder?

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