Hallo,
habe die beiliegende Schaltung entwickelt, die einen PT 100 auswerten
soll von 0 bis 50 Grad --> 0 bis 5V
Habe jetzt noch 2 Probleme:
1. Die schaltung ist zu abhängig von den Leitungswiderständen. Wie kann
man das ändern?
2. Wie kann man die Ausgangsspannung auf 5 V begrenzen? Evtl eine 5,1V
Z-Diode verwenden? Wo sollte man die anschliessen?
Danke schonmal
Ich sehe keine Schaltung im Anhang.
> 1. Die schaltung ist zu abhängig von den Leitungswiderständen. Wie kann> man das ändern?
Vierleiterschaltung.
> 2. Wie kann man die Ausgangsspannung auf 5 V begrenzen? Evtl eine 5,1V> Z-Diode verwenden? Wo sollte man die anschliessen?
Die Ausgangsspannung begrenzt sich schon dadurch, daß deine Stromquelle
irgendwann in Sättigung geht.
> Hmm, DAS hat was : Keine Schaltung sichtbar, aber man sieht die> Stromquelle.
Meine Kristallkugel hat mir gesagt, dass eine Schaltung zur
Pt100-Auswertung im wesentlichen eine Stromquelle und eine
Spannungsmessung beinhalten wird.
>habe die beiliegende Schaltung entwickelt, die einen PT 100 auswerten>soll von 0 bis 50 Grad --> 0 bis 5V
Du willst bei 0-50C° einen Spannungsunterschied von 0-5V am PT100 haben?
Wie machst du das denn?
@der mechatroniker
Und meine Kristallkugel sagt er hat keine Konstanstromquelle benutzt. ;)
Hallo Ette,
warum verwendest du zwei der Referenzdioden? Würde nicht eine reichen?
Dann hättest du das Problem des "Davonlaufens" nicht. Und wie muss man
die beiden Potis einjustieren?
Servus,
Helmut.
Sag mal hast du eine OP Fabrik ausgeraubt ?
Der eine OP hat eine Mitkopplung vom Ausgang zum (+) Eingang.
Sieh mal hier da sind einige Schaltungen drin.
Beitrag "Temperaturmessschaltung möglichst genau?"
Gruss Helmi
Hui. Bist du selbst auf die Schaltung gekommen?
Wo ist denn da der PT100? Hab ihn irgendwie nicht gefunden.
Ich hab mal was aufgemalt was mir so spontan eingefallen ist.
>1. Die schaltung ist zu abhängig von den Leitungswiderständen. Wie kann>man das ändern
Ist der PT100 extern an nem Kabel?
>2. Wie kann man die Ausgangsspannung auf 5 V begrenzen? Evtl eine 5,1V>Z-Diode verwenden? Wo sollte man die anschliessen?
Ja das geht die kommt paralell zu deiner Last bzw. deinem Messgerät an
den Ausgang deiner Schaltung. Cathode an den Ausgang und Anode an Masse.
Je nach PT100, resp dessen Groesse, gibt es Vorgaben ueber die
zulaessige Verlustleistung. Man kann durchaus etwas Falsches messen,
wenn die Eigenerwaermung genuegend hoch ist. Ich hatt mal einen der
sollte nicht mehr als 300mV haben, oder waren's 30mV ?
Das ist mir schon klar. Aber ich weiß nicht was für ein PT100 verwendet
wird. Also kann ich nur meine Kristallkugel entscheiden lassen. Ich gehe
davon aus das eine Verlsutleistung von 62.5mW kein problem ist.
Joo, 62,5 mW sind kein Problem. Durchbrennen dürfte er dabei nicht :-/
Im Ernst: Solche Ströme sind absolut unüblich, in der Regel bleibt man
bei etwa 1mA. Die Eigenerwärmung wird sonst viel zu groß, außer du
willst in stark bewegten Flüssiggkeiten messen...
@Michael (Gast)
Bist du sicher das deine Stromquelle mit LM317 bei 1mA Last sauber
funktioniert ?
Laut Datenblatt ist beim LM317 ein minimum Laststrom von ca. 3.5mA
angegeben. Zwar ist diese Angabe bei einem Vi-VO = 40V gemacht aber auch
bei kleineren Spannung wird der eine minimum Last benoetigen.
Gruss Helmi
Wird gehen, der Minimum Load Current ist für 40 V, es gibt dazu auch
eine Kennlinie namens "Minimum Operating Current"
PS: Ich bin nur ein Namenvetter des vor mir postenden Michaels ;)
>Bist du sicher das deine Stromquelle mit LM317 bei 1mA Last sauber>funktioniert ?
Ich gebe zu sicher bin ich mir da nicht. Müsste man probieren. Auf der
sicheren Seite wäre man auf jedenfall mit 3.5mA. Eventuell könnte man
auch ne CR160 verwenden. Fest steht man sollte den PT100 mit nem
Konstantstrom versorgen, da sind wir uns glaub ich alle einig.
Michael wrote:
>>Bist du sicher das deine Stromquelle mit LM317 bei 1mA Last sauber>>funktioniert ?> Ich gebe zu sicher bin ich mir da nicht. Müsste man probieren. Auf der> sicheren Seite wäre man auf jedenfall mit 3.5mA. Eventuell könnte man> auch ne CR160 verwenden. Fest steht man sollte den PT100 mit nem> Konstantstrom versorgen, da sind wir uns glaub ich alle einig.
Das Problem mit der Konstantstromquelle beim LM317 besteht in dem Strom,
der durch den ADJ-Anschluß fließt. Dieser Strom macht die
Konstantstromquelle bei niedrigen eingeprägten Strömen ungenau.
Ein Workaround besteht darin, den Rückkopplungsanschluß ADJ über einen
Spannungsfolger (OPV mit geringer Offsetspannung) zu speisen.
Das habe ich im Artikel
Beitrag "Konstantstromquelle mit Op-Amp - Dimensionierung"
im Detail beschrieben.
(Suche nach "Linearregler2.pdf"; das Wort steht direkt am Anfang meines
Artikels.)
Gruß,
Michael
Michael wrote:
>>Bist du sicher das deine Stromquelle mit LM317 bei 1mA Last sauber>>funktioniert ?> Ich gebe zu sicher bin ich mir da nicht. Müsste man probieren. Auf der> sicheren Seite wäre man auf jedenfall mit 3.5mA. Eventuell könnte man> auch ne CR160 verwenden. Fest steht man sollte den PT100 mit nem> Konstantstrom versorgen, da sind wir uns glaub ich alle einig.
Der LM317 hat einige Hersteller bzw. deren Chargen, wo Du mit 1 mA NICHT
hinkommst in der Konstantstromquellenschaltung.
Wenn Du nicht lange probieren willst, nimm da also gleich eine andere
Schaltung.
Andrew
> Der LM317 hat einige Hersteller bzw. deren Chargen, wo Du mit 1 mA NICHT> hinkommst in der Konstantstromquellenschaltung.>> Wenn Du nicht lange probieren willst, nimm da also gleich eine andere> Schaltung.
Da stimme ich zu. Es gibt genügend Möglichkeiten, präzisere Quellen zu
bauen.
Wie sähe es aus, eine KSQ mit einem OpAmp aufzubauen?
Würde der ab 1mA funktionieren - bzw. wie weit könnte man den
runterbringen?
Wenn auch hier ein Mindeststrom gebraucht wird, wie sähe es aus über
einen zweiten OpAmp eine Stromsenke zu konstruieren, die den 'zuviel'
Strom des ersten OpAmp 'aufsaugt'?
Die Differenz müsste sich doch recht niedrig einstellen lassen, oder?
Da hattu - OPV-Beispiele mit Berechnungsgrundlagen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantstromquelle
kannste auch bei weit weniger als 1mA nehmen. Das beste ist sicherlich
die rechte Schaltung von den dreien, weil alles massebezogen.