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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik atmega8 auslesen ?


Autor: Klaus (Gast)
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Hallo zusammen.
Ich habe hier einen Atmega8 den ich gern Clonen würden.

Ist das überhaupt Möglich wenn ich die Lock Bits nicht kenne ?
Wie kann ich herraus finden ob der atmega8 gesichert ist ?

Leider kenne ich mich damit rein garnicht aus.
Ich versuche eine Schaltung nach zu Baun, dazu ist ein Clone des Atmega8 
Nötig.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Klaus wrote:
> Hallo zusammen.
> Ich habe hier einen Atmega8 den ich gern Clonen würden.
>
> Ist das überhaupt Möglich wenn ich die Lock Bits nicht kenne ?
> Wie kann ich herraus finden ob der atmega8 gesichert ist ?

Lies ihn einfach aus und sieh nach was rauskommt :-)

Wenn du ihn auslesen kannst, dann kriegst du eine Menge 
unterschiedlicher Hex-Werte. Wenn nicht, dann wird dir das entweder dein 
Brennprogramm sagen, oder aber alle ausgelesenen Werte sind gleich 
(meistens FF)

Autor: pacer (Gast)
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wie wäre es mal die Suchfunktion zu bemühen, du bist nicht der erste der 
eine Frage zu dem Thema hat.
Falls du sie noch nicht gefunden hast, hab ich dir mal einen passenden 
Thread rausgekramt:
Beitrag "Lock-Bits AVR's"

Autor: Klaus (Gast)
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ein anderer Klaus,

>Lock Bits nicht kenne

versuch den doch auszulesen, dann weißt Du wie
die Lock Bits stehen. :)

Autor: Klaus (Gast)
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Dazu habe ich mir jetzt schnell einen SP12 gebaut.
Also auslesen kann ich ihn und bekomme dann auch eine Menge
unterschiedlicher Hex-Werte in einem ca. 23kb großen Hex Datein bei 
raus.

Schreibe ich diese Hex-Datein auf einen Leeren Atmega8 läuft dieser aber 
nicht.

Autor: holger (Gast)
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Wenn der ATMega8 in einem Parallel Programmer
programmiert wird kann man die ISP Fuse abschalten.
Dann ist nichts mehr mit auslesen über SPI.
Da kommen dann im besten Fall Zufallswerte raus.
Auch bei den Fuses.

Autor: Sergey (Gast)
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www.semiresearch.com

Autor: Klaus (Gast)
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wie der ATMega8 genau programmiert wurde ist mir leider unbekannt.
Ich weiß nur das ich ein Clone davon brauchen.

Autor: Hannes Lux (Gast)
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> wie der ATMega8 genau programmiert wurde ist mir leider unbekannt.
> Ich weiß nur das ich ein Clone davon brauchen.

Oder:
Wie das mit dem Tresor in der Bank genau funktioniert ist mir eigentlich 
egal, ich weiß nur, dass ich dessen Inhalt brauche...

Ist Dir eigentlich bewusst, dass der Autor des Programms im Mega8 bzw. 
der Verkäufer des Gerätes etwas dagegen haben könnte, dass Du sein 
Eigentum stehlen möchtest bzw. sein Gerät vervielfältigen möchtest? Wenn 
Dir das Gerät gefällt, dann kauf das Original. Wenn Du das nicht 
möchtest, dann analysiere die Funktion, lerne programmieren und schreib 
Dir Deine Software selbst.

Und ja, ich mag keine Diebe und Plagiatoren.

...

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Zitat Otto:
Liebe Diebe,
nachdem ich Ihnen nun erfolgreich die Zeit gestohlen habe,
lassen Sie mich abschließend zu einem Mundraub in's nächste
Delikatessen-Geschäft einladen. ;-)

schnell fort
Paul

Autor: Al Bundee (Gast)
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> Also auslesen kann ich ihn und bekomme dann auch eine Menge
> unterschiedlicher Hex-Werte in einem ca. 23kb großen Hex Datein bei
> raus.

Könnte das Programm sein, könnte aber auch Müll sein, siehe unten.

> Schreibe ich diese Hex-Datein auf einen Leeren Atmega8 läuft dieser aber
> nicht.

Solange Du die Fuse-Bits nicht kennst und ebenfalls anpasst wird das 
nix. Wie die Vorposter schon sagten:

- Fusebits auslesen
- Wenn Lockbit gesetzt, was anderes, sinnvolles machen und denKram 
vergessen
- Wenn Lockbit nicht gesetzt, Fuses notieren und im Ziel-MC genau so 
programmieren

Dabei gilt (wie immer): Hirn einschalten

Die Aussage

> Ich weiß nur das ich ein Clone davon brauchen.

zeugt eher nicht davon

Autor: Klaus (Gast)
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Habe jetzt versucht die fusebits aus zulesen

Command-Line
avrdude -p m8 -c sp12 -P lpt1 -U lfuse:r:fusebits.txt:i


dabei karm das raus

:01000000E41B
:00000001FF


Sind das brauchbare Werte ?
Wie gesagt AVRs sind für mich noch Neuland.

Wie muß die Command-Line zum schreiben/Stzen der Lock Bits aussehen ?
Muß ich erst die Lock Bits schreiben und dann die Hex Datei oder anderes 
rum?

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Hat dein neuer Mega8 auch die selbe Beschaltung (Hardware) und die 
gleichen Fuseeinstellungen?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Klaus wrote:

> Muß ich erst die Lock Bits schreiben und dann die Hex Datei oder anderes
> rum?

Du denkst nicht nach.
Wenn du deinen Hamster (Programm) in den Käfig (µC) einschliessen 
willst: Musst du erst den Hamster in den Käfig setzen (programmieren) 
und erst dann die Tür (Lockbits) zumachen, oder umgekehrt?

Wenn man schon klaut, sollte man das besser clever machen.

Autor: Hannes Lux (Gast)
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Tipp:

Lockbits lassen sich zurücksetzen (Chip-Erase-Befehl). Das hat aber 
Nebenwirkungen...

...

Autor: Klaus (Gast)
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Quell Chip ist ein Atmega8L-8AU
Fuse
:01000000E41B
:00000001FF


Ziel Chips hätte ich 2 stück da
1. Atemega8L-8PU 076I
Fuse
:01000000E11E
:00000001FF

2. Atemega8L-8PU 073I
diese hat wie der Quell Chip auch
Fuse
:01000000E41B
:00000001FF

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Die Umgebung wie Quarz und dergleichen ist auch die selbe wie beim 
Original.

Autor: Klaus (Gast)
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ja

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Lies die Fuses doch mal mit PonyProg aus, da siehst du gleich ob ein 
Haken bei den Lock-Bits ist. Wenn ja, dann hast du Pech gehabt.
Mit dem avrdude kenne ich mich nicht aus. Das 1FF in deiner zweiten 
Zeile deutet jedoch auf kein Lockbit gesetzt hin, bin mir aber nicht 
sicher.
Wenn kein Lockbit gesetzt ist und dein Programm auf dem µC mit den 
gleichen Fuseeinstellungen nicht funktioniert, dann wirst du wohl einen 
Hardwarefehler in deiner Schaltung haben. Eine Ferndiagnose ist da aber 
kaum möglich.

Autor: holger (Gast)
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>Das 1FF in deiner zweiten Zeile deutet jedoch auf
>ein Lockbit gesetzt hin, bin mir aber nicht sicher.
>:00000001FF

Die Zeile bedeutet schlicht und ergreifend
Ende des HEX Files ;)

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