Hallo Leute,
als kleiner "Hobbykoch" ärgert es mich immer wieder, wenn ich daheim
koche und kein vernünftiges Messer habe. Mein "WMF" Kochmesser ist mehr
stumpf als scharf, obwohl ich es regelmäßig über den Wetzstahl
ziehe...Hauptsächlich brauche ich es für die alltäglichen Arbeiten das
Schneider von Fleisch, Salat, Gemüse... Auf jeden Fall keine
Metzgerarbeiten wie Knochenauslösen usw.
Darum bin ich jetzt auf der Suche nach einem bezahlbarem Messer, das
auch ordentlich scharf ist und auch selber wieder mit einem Wetzstahl
nachgeschliffen werden kann. Preisklasse bis 50 Euro.
Kann mir da einer eines empfehlen, bzw. Tipps geben. Im Internet gibt es
soviele Shops mit den unterschiedlichsten Varianten(Japanische Messer
usw.) Habe da irgendwie den Überblick verloren...
Gruß
Lars
Die wohl günstigsten und schlichtesten Messer, obwohl sehr scharf,
sind die Metzgermesser. Zu erkennen am gelben Plastikgriff.
Ich habe abgewetztes Messer "geerbt" und bin sehr zufrieden damit. Man
müßte mal seinen Metzger fragen, ob dieser nicht so ein Messer aus dem
Fachhandel besorgen könnte.
Da kann ich dir den ultimativen Tipp geben, schau mal bei Aldi rein. Die
hatten die Woche tatsächlich Damaststahlmesser für den lächerlichen
Preis von 29 Euro. Auf den ersten Blick sahen die Dinger nicht schlecht
aus und ich vermute mal, dass sie das Geld durchaus wert sind.
Wirst dich aber beeilen müssen wenn du noch eines erhaschen willst.
Kauf lieber gleich einen Messerblock mit Messersortiment
inkl. einem Schärfer. Messer ist nicht gleich Messer. Es
kommt eben auf die Verwendung an.
-Ein geripptes oder gezahntes Messer ist gut geeignet zum
Brot schneiden.
-Ein Segelmesser ist gut geeignet zum Fleisch und Gemüse-
schneiden.Es läßt durch seine Form eine zügige dynamische
Schnittfolge zu wenn man an den Fingernägeln lang schneidet.
-Ein Schälmesser ist wie der Name schon sagt gut geeignet
um z.B.Katoffeln oder Äpfel zu schälen. Ich bevorzuge da
lieber einen Sparschäler (kein Hobel,aber so ähnlich).
-Zum Auslösen von Knochen nimmt man ein Transchiermesser.
(ca.15cm lange spitz gebogene Klinge)
Wenn man sich das nachschärfen sparen will kauft man einfach
Keramikmesser und wenn man zu viel Geld hat echte japanische
Messer die sauscharf sind. Aber auch der Umgang will gelernt
sein den man sich von jemanden zeigenlassen sollte. In der
Glotze gibts doch Haufenweise Kochshows wo man den Gebrauch
abschauen kann.
"Damaststahl ==> Messer scharf" gilt nicht immer!
Wenn mindere Stahlqualität gefaltet wird, siehts zwar
aus wie Damast, aber scharf muß es dennoch nicht sein!
Hallo,
schau mal dort rein, ich habe mein Universal-Kochmesser dort gekauft
und bin voll zufrieden damit.
http://www.bestbambus.de/
Nur sollte man diese Messer nicht mit dem Wetzstahl misshandeln,
das nehmen sie übel.
Bei täglichem gebrauch muss ich nur alle 3 Monate mit einem
Wasserstein nachschärfen.
es grüsst
Arno
http://www.felix-solingen.de/index.php
bin auch gerade auf der Suche nach einem Messer für meinen Vater ...
wird jetzt aber wohl eher ein ganzer Messerblock ;)
Tja, ich kauf für 4€ ein Messer beim Kaufland, das ist eigentlich auch
scharf genug für alles, was ich schneide...und wenn es nach 2 Jahren
nicht mehr scharf ist, kauf ich wieder eins.
Man kann sich auch immer wieder bei Pollin Lötstationen für 9,95 EUR
kaufen.
Wenn man aber einmal mit einer Richtigen gearbeitet hat, weiß man, dass
alles vorher Mist war.
Die Tomate schneiden, ohne sie zu zerquetschen.
Schneide einmal mit einem richtigen Messer und du weißt, was das heißt.
Je weniger Zellen einer Frucht du verletzt, desto schöner ist der
Schnitt.
Ein teurer Lötkolben kann auch nicht löten ohne zu berühren und ein
billiger wird auch heiß.
Ok, dann brauche ich kein teureres Messer. :)
Meine Tomaten werden nie zerquetscht, und heulen tu ich auch nicht beim
Zwiebelschneiden. Danke für die Auskunft.
das problem ist selten die qualität des messers selbst. ich habe billige
2€ ikea messer mit nem 1000/3000 japan stein bearbeitet, und man kann
sich damit jetzt problemlos rasieren. natürlich hält es die schärfe
nicht so lange wie ein teureres messer mit einem besseren stahl, aber ..
die meisten messer werden aber nicht richtig scharf verkauft, manche
sind regelrecht stumpf, weil nur grob geschliffen und nicht fein
abgezogen. wenn man die dann mal kurz abzieht sind sie auch scharf.
und dann wird ein messer auch stumpf und muss regelmäßig wieder
geschärft werden.
schleifen oder schärfen tut man mit einem wetzstahl übrigens nicht, man
richtet damit nur den grat wieder auf, der entsteht, und stellt somit
die schärfe des messers zwischen dem schneiden wieder her, die
grundsätzlich noch da ist.
bei einem wirklich stumpfen messer hilft auch kein wetzstahl.
auch keramikmesser werden stumpf und müssen nachgeschliffen werden.
mein tip ist daher : günstige messer kaufen, kein schrott, aber auch nix
wahnsinnig teures, und schärfen lernen.
so "schärftools" meistens mit hartmetalleinsatz zum drüberziehen sind
nicht so das wahre, die machen gute messer kaputt und richtig scharf
kriegt man damit auch nichts, da die eher abschaben als sauber
abzuziehen wie ein feiner stein.
es gibt aber auch welche mit 2 schleifsteinen drin die nicht allzu
schlecht sind, und die für unbedarfte leicht zu bedienen sind. da findet
sich in messerforen viel zu.
> so "schärftools" meistens mit hartmetalleinsatz zum drüberziehen sind> nicht so das wahre, die machen gute messer kaputt und richtig scharf> kriegt man damit auch nichts, da die eher abschaben als sauber> abzuziehen wie ein feiner stein.
Ich habe ein solches Schärftool mit HM-Einsatz. Damit bekomme ich jedes
Messer scharf und zwar so scharf wie ich es möchte. Damit macht man auch
keine Messer kaputt, es sei denn, man ist gewohnt seine Messer nach dem
Schärfvorgang unter dem Mikroskop zu begutachten. Küchenmesser würde ich
auch nicht Rasierklingen scharf schärfen, das wäre mir schon beim
Abwasch zu gefährlich, also nur so scharf wie nötig schärfen und nicht
wie möglich. Mein Schärftool würde ich mir jeder Zeit wieder kaufen (ist
übrigens von einem Shopping-Sender). Da Ding hält ewig.
ein schärftool mit HM kann niemals die selbe güte erzeugen, wie man es
mit wassersteinen hinbekommt.
du schabst mit einem hartmetall über gehärteten stahl und schabst diesen
ab. das ist eine relativ rauhe und "brutale" methode.
mit den wassersteinen hast du dagegene fast schon ein läppen, weil du
nur feinste partikel abnimmst, und so eine sehr feine oberfläche, und
somit auch eine sehr feine spitze erzeugst.
die HM tools sind gut für äxte usw, für richtig gute messer würde ich
sowas aber nie nehmen.
wenn du meinst das dein messer mit dem HM tool "richtig scharf" ist,
dann vergleich das dochmal mit einem richtig geschärften messer.
ich bin übrigens metaller, und kenne mich "ein bisschen" mit sowas aus
;)
Hallo,
einen Nachteil hat mein Shun Santoku Messer allerdings,
wenn man sich damit schneidet merkt man es nicht und das
gibt ne schöne Sauerei bis man es merkt, dann ist nämlich
alles rot.
Ist mir allerdings bisher nur einmal passiert und der
Fingernagel war dabei auch kein Hindernis.
Ein Vorteil war allerdings wiederum, das durch den sauberen
Schnitt die Heilung sehr schnell war. :-)
Es grüsst,
Arno
Ein wichtiges Auswahlkriterium ist auch die Spülmaschinenfestigkeit:
Un- oder niedriglegierte Stähle lassen sich stärker härten, so dass die
damit ausgestatteten Messer länger scharf bleiben, dafür aber nicht
rostfrei sind. Solche Stähle werden vor allem in japanischen Messern
eingesetzt. Diese Messer werden nur mit dem Stein geschliffen und nicht
mit dem Wetzstahl bearbeitet, da der beim Schneiden entstehende Grat
durch den Wetzstahl eher brechen als aufgerichtet würde. Des Weiteren
sind die Schneiden dieser Messer oft ähnlich hart oder sogar härter als
Wetzstähle, so dass eher der Wetzstahl als das Messer bearbeitet würde.
Die europäischen Messer sind meist aus hochlegiertem Stahl und rostfrei
(Edelstahl). Meist ist der Griff aus Kunststoff oder Edelstahl, so dass
man sie problemlos in die Spülmaschine geben kann. Da der Stahl nicht so
hart ist, werden sie schneller stumpf, können aber etliche Male mit dem
Wetzstahl "aufgefrischt" werden, bevor man sie mit dem Stein schleifen
muss. Gute Messer aus Deutschland — so auch die WMF-Messer — sind meist
aus X50CrMoV15, was dann auch auf der Klinge geschrieben steht. Steht
nichts darauf, ist die Qualität meist geringer.
Du wirst also kaum ein spülmaschinenfestes Messer bekommen, das in
seiner Schnitthaltigkeit sehr viel besser als dein WMF-Messer ist.
Deswegen würde ich die 50€ eher in einen ordentlichen Schleifstein
investieren und mit dem Rest einmal im Restaurant essen gehen, was die
Schärfe des Messers ebenfalls erhält :)
Messer, Steine und sonstiges gibt es in guter Auswahl u.a. hier:
http://feine-werkzeuge.de/http://www.messerdepot.de/http://feines-werkzeug.de/http://www.kochmesser.com/http://www.messerkontor.eu/
www.google.de/search?q=messer+shop
Einen günstigen Schleifstein hatte ich auch schon im Baumarkt gekauft,
allerdings war der relativ grob. Ich benutzte ihn für Billigmesser, die
mit einer intensiven Nachbehandlung mit einem geriffelten Wetzstahl (der
hat bei weichem Stahl polierende Wirkung) trotzdem aureichend scharf
wurden (nicht ganz zum Rasieren, aber fast).
Weitere Informationen findest du auch hier:
www.messerforum.net/
(Zwei der Links konnte ich wegen des Spam-Schutzes nur ohne http
schreiben, sie müssen deswegen gecopypastet werden)
> ein schärftool mit HM kann niemals die selbe güte erzeugen, wie man es> mit wassersteinen hinbekommt.
Das ist auch nicht notwendig.
> du schabst mit einem hartmetall über gehärteten stahl und schabst diesen> ab. das ist eine relativ rauhe und "brutale" methode.
Für mich zählt, dass meine Messer, Scheren und alles was irgendwie
schneidet binnen kürzester Zeit scharf sind. Bevor irgendwelche
Schleifmaschinen in Gang gesetzt sind ist mein Küchenmesser oder sind
meine Scheren schon lange scharf.
> mit den wassersteinen hast du dagegene fast schon ein läppen, weil du> nur feinste partikel abnimmst, und so eine sehr feine oberfläche, und> somit auch eine sehr feine spitze erzeugst.
Viel zu viel Aufwand.
> die HM tools sind gut für äxte usw, für richtig gute messer würde ich> sowas aber nie nehmen.
Das ist Quatsch. Ich verwende meinen Schärfhai schon Jahre lang. Da
macht man nichts mit kaputt. Für mich sind Messer und Scheren
Gebrauchsgegenstände und nicht Anschauungsobjekte aus der Vitrine zum
Vorzeigen.
> wenn du meinst das dein messer mit dem HM tool "richtig scharf" ist,> dann vergleich das dochmal mit einem richtig geschärften messer.
Brauche ich gar nicht. Ich kann meine Messer extrem scharf mit meinem
Schärfhai bekommen, aber das möchte ich gar nicht. Für mich genügt eine
gute, angemessene Schärfe. Mit Rasierklingen bearbeite ich meine Speisen
nicht. Für mich zählt die schnelle Verfügbarkeit des Schärfvorgangs
mehr, als das mikroskopisch-optisch perfekte Ergebnis. Funktioniert seit
Jahren und geht sau schnell. Die Härte der Hartmetall-Einsetze (die kann
man rausnehmen, umdrehen, tauschen etc.) ist enorm. Das Ding macht
einfach Spass.
...also, du hast doch ein WMF Messer. Das ist also kein Billigmesser.
Einfach mal zum Schärfen weggeben (z.B. WMF Laden). Dann wird es in der
Messermanufactur professionell neu geschärt und ist wie neu ... billiger
als ein neues. Jeder Messer muss man nach ein paar Jahren neu schärfen
lassen.... der Wetzstahl ist nur was für zwischendurch um die Schneide
wieder aufzurichten.
Rainer
Schau dir mal die Messer von Solicut an.
Für 50€ könntest du so gerade in der "First-Class"-Serie fündig werden
(weicher, dafür widerstandsfähiger Stahl), die vor einiger Zeit
Testsieger bei Stiftung Warentest war.
Ich besitze Messer aus der "Absolut ML"-Serie (harter, sehr scharfer
dafür empfindlicher Stahl) und bin sehr zufrieden damit.
Doch bei allen Messern über 20€ gilt: Ungeeignet für die Spülmaschine!
Einem billigen Messer verzeiht man es, wenn es nach einem Monat dank
Maschine stumpf ist, einem teuren Messer nicht!
Die Spülmaschine ist (bei mir) nie notwendig. Das benutzte Messer direkt
nach dem Kochen mit Wasser abspülen, mit einem sauberen Tuch abtrocknen
und fertig. Von Messerblöcken halte ich auch nichts. Nicht hygienisch
(vorallem die aus Holz)und das Messer liegt auf der Schneide auf.
Am besten ist eine Magnetleiste. Gibts schon für 20€ im
Küchenfachgeschäft und spart Platz.
Stichwort Messerblock und Hygiene:
Wenn man einigermassen diszipliniert ist und nur saubere Messer in den
Block zurückstellt, sollte das Thema Sauberkeit doch keines mehr sein.
In jedem Falle besser wie das Brett, auf dem man schneidet.
Übrigens gibt es Messerblöcke die senkrecht stehen, womit das Messer
dann wirklich hängt.
@ Geniesser (Gast)
du schreibst schlicht blödsinn, darüber brauch ich mit dir garnicht
diskutieren.
das was hier über stähle geschrieben wurde ist größtenteils stark
verallgemeinert und teilweise falsch.
richtig ist das ein fast reiner stahl (unlegiert) der nur kohlenstoff
enthält, sehr gut härtbar ist und eine hohe härte erreicht, allerdings
auch relativ spröde ist, leicht rostet, dafür aber hervorragend
schärfbar ist, die schneide wird sehr scharf.
bei legierten stählen (meist viel chrom zum rostschutz) hat man das
problem das die legierungsbestandteile das stahlgefüge verändern, und
der stahl dadurch keine so schöne scharfe schneide mehr bekommt,
jedenfalls theoretisch. das is aber eher so die schärfe die zum rasieren
taugt.
dann macht so viel chrom im stahl den stahl auch ungewollt weicher.
es gibt aber hunderte stahlsorten für messer, bei denen viele
kompromisse zwischen einem hochlegierten und einem unlegierten stahl
bilden, sodass einfache allgemeine aussagen nicht wirklich zutreffen.
> du schreibst schlicht blödsinn, darüber brauch ich mit dir garnicht> diskutieren.
Dann lass es doch gefälligst sein und halte mir keine Vorträge über
Stahl. Damit beeindruckst du Niemanden. Die Informationen über Stahl
sind alle frei verfügbar, nachlesbar und nicht geheim. Eine
Metallausbildung habe ich übrigens selber. Das was du hier von dir lässt
interessiert beim Kauf von Küchenmessern für den täglichen Bedarf keinen
Menschen. Ich habe schlicht darüber berichtet, welche Möglichkeit ICH
nutze meine Messer, Scheren und sonstig schneidenden
Haushaltsgegenstände wieder scharf zu bekommen. Das funktioniert bestens
und hat sich (für mich) bewährt. Es gibt nichts, was schneidet, was ich
nicht schärfen konnte. Einschließlich meines Küchenbestecks, das vom
Prinzip her schon so angelegt war bzw. ist, nie richtig zu schneiden
(weil die Schneide dieser Messer generell viel zu dick ausgelegt ist).
Die Information, wie hoch legiert dein Stahl ist oder nicht, bekommst du
sowieso im Normalfall beim Kauf der meisten Messer nicht. Also was soll
das ganze Drumherum? Willst du aus dem schlichten Vorgang 'Vati kauft
mal wieder ein Messer für die Küche' eine Wissenschaft machen? Wozu?
Brauchst du sowas? Bist du 5 Sterne Spitzenkoch? Wo kaufst du deine
Schere(n)? Im Industrie-Metallfachhandel aus dem Katalog, da wo die
Preise bei 50 EUR + MwSt anfangen? Mir genügt eine aus dem Supermarkt,
Baumarkt, Büro-Shop oder auch mal vom Discounter wie Aldi. Letztere hat
sich zwar nicht ganz bewährt, hat aber auch lange gehalten (ich hab 2
davon beim Schneiden dicker Pappe und CDs im Laufe der Zeit
zerschlissen. Dafür kamen sie gerade mal 2 Euro irgendwas. Also was
soll's?!
Im übrigen, Blödsinn hast du in deinem Posting an mich selber verfasst.
Die Behauptung Schärfgeräte mit HM-Einsätzen wären nur für Äxte usw.
tauglich ist kalter Kaffee. Du redest aus der Theorie heraus, ich aber
verwende so ein Teil. Ich weiß nicht, ob HSE24 den Schärfhai noch
verkauft. Wahrscheinlich gibt es Nachfolgemodelle, die mittlerweile
anders heißen. Jedenfalls die Vorführung dieses kleinen Tools (hat immer
Spass gemacht das anzuschauen) entsprach bzw. entspricht alles in allem
der Wahrheit. Alles was dort gezeigt wurde einschl. dem potentiellen
Abraspeln (inkl. Funkenflug) einer gehärteten Feile (was man im
Normalfall nicht macht) funktioniert, ohne dass die HM-Einsätze dabei
drauf gehen. Im normalen Leben ist so ein Teil nicht aufzubrauchen
(falls die Qualität der Nachfolgemodelle nicht inzwischen nachgelassen
hat, was ich nicht weiß).
Für mich zählt in solchen Fällen Praktikabilität und möglichst niedrige
Kosten. Abziehstahlstab, Wetzstein und dergleichen haben für mich
jedenfalls ausgedient und rotierende Maschinen zu bemühen ist einfach
nicht Alltags tauglich (das macht man einmal, aber nicht immer wieder).
Irgendetwas 'zum schleifen weggeben' ist ebenfalls nicht mein Ding.
Selbst ist der Mann. Geht schnell, spart Geld und macht sogar Spass.
(quasi ein Erfolgserlebnis auf die Schnelle. Was will man mehr?)
Aber für dein kostbares Museumsstück zum ankucken solltest du vielleicht
dann doch eine andere Methode wählen. Aber nicht damit schneiden, das
nutzt sich nur ab und ist dann womöglich bald ohne Anschauungswert. :)
Hallo Leute,
hier hat sich ja eine lebhafte Diskussion entwickelt....Habe
mittlerweile ein Messer gefunden was mir in Preis und Leistung zugesagt
hat. Es ist ein "Wüsthof 4174 Santoku-Kochmesser Grand Prix II"
geworden.
Habe es im I-NET bei Ama... für 34,97 Euro gekauft. Mittlerweile habe
ich schon öfters damit geschnitten und muss sagen, das Ding ist
höllenscharf im Vergleich zu den Messern die ich bisher hatte. Für mich
als Hobbykoch ist das absolut ausreichend. Das Messer gleitet wie Butter
durch Tomaten, Zwiebel usw. Außerdem habe ich mir gleich noch einen
Schleifstein mit Körnung 1000 und 3000 mitbestellt. Damit habe ich auch
mittlerweile meine alten Messer einigermaßen wieder scharf bekommen.
Natürlich nicht so scharf wie das neue Wüsthof, aber zum gelegentlichen
schnippeln reicht es auch.
Gruß an alle
Freut mich daß Du mit dem Messer zufrieden bist; ich habe auch von
Wüsthof die Messer und würde sie jederzeit wieder kaufen.
Wenn man mal mit so einem Messer geschnitten hat, will man keine
Billigware mehr :-)
Zoe
> Das Messer gleitet wie Butter durch Tomaten, Zwiebel usw.
Das versuche ich mir jetzt mal bildlich vorzustellen.
Also: Ein Pfund Butter lege ich auf eine Zwiebel (natürlich habe ich die
Butter vorher ausgewickelt).
Hmm. Irgendwie will die Butter nicht gleiten; was mache ich falsch? Und
warum bleibt die Zwiebel dabei heil?
Besorg Dir ein Messer aus 1.2842.
Alternativ 1.2510 oder 1.2379.
Jeweils gehärtet auf ca. 60 HRC.
Es gibt - entgegen allen anderslautenden Gerüchten - auf der ganzen Welt
keine Stähle, die Du so "giftig" scharf schleifen kannst, wie diese.
Sämtliche "Edelstähle" kannst du vergleichsweise dagegen schlicht und
einfach "vergessen". :D