In der Artikelsammlung sind ja allgemeine Temperaursensoren
aufgezählt und in dem Forumlink oben zum K-8067 sind auch jede Menge
genannt, die sogar in der Praxis eingesetzt werden.
Das K8055 braucht selbst lt. Manual ca. 70 mA von USB, d.h. "legal" hast
du noch 30 mA, die du einer externen Schaltung zuführen. Das sollte für
einen Temperatursensor reichen.
Bei den analogen Temperatursensor wäre es so:
Du hast zwei analoge Spannungseingänge für 0-5V und die werden mit 8-Bit
digitalisiert (256 Stufen). Ein Temperatursensor mit 0-5V Ausgabe und 5V
Versorgungsspannung (irgendwo auf dem Board abgegriffen) würde direkt
passen.
Einen Sensor mit geringerem Ausgabebereich (LMx35, s. K-8067 von
Vellemann) könnte man anpassen, indem man von der boardeigenen 5V
Referenzspannung auf eine geringere, eigene Referenzsannung wechselt. So
könnte man auch die Auflösung erhöhen, allerdings unter Verkleinerung
des Messbereichs.
Die von Gast genannte KTY-Familie stellt temperaturabhängige Widerstände
dar. Die könnte man auch einsetzen.
http://www.nxp.com/acrobat_download/literature/9397/75016148.pdf
Bei den digitalen Temperatursensor könnte einer mit I2C Bus oder eine
der SHT1x/SHT7x interessant sein, denn deren Protokolle kann man langsam
abwickeln, weil man selbst den Takt (SCK) vorgibt. Ist die Frage, ob
dann für die Anwendung noch genug Daten kommen.
Tsic mit dem ZAGWire Protokoll halte ich bei den Bitzeiten für zu
schnell (100 µs Bereich)
http://www.ist-ag.com/eh/ist-ag/resource.nsf/imgref/Download_TSic_Zacwire_EN.pdf/$FILE/TSic_Zacwire_EN.pdf
Die Schaltung für die Datenleitung wäre IMHO nicht ohne, denn man hat
keinen umschaltbaren IO-Pin sondern müsste einen Digitalausgang und
einen Digitaleingang benutzen und miteinander verschalten. Die
Abwicklung selbst wäre komplett selbst zu programmieren, denn eine
entsprechende Hardware Schnittstelle ist nicht auf dem Board!