Hallo zusammen, ich möchte gerne an einem Interface auf Basis eines ATmega16 die Eingänge so tolerant gestalten, dass alles von 3,3V oder 5V bis 24V (schöner wäre sogar bis 48V) als High erkannt wird, ohne dass die Elektronik Schaden nimmt. Ist soetwas möglich? Wie stellt man es an? Weiterhin würde ich die Pins auch noch gerne als Ausgänge nutzen können (je nach Einstellung in der Software) es müsste also was sein, was ich z.B. einfach mit einer Diode brücken kann für die Ausgangs-Richtung. Meine erster Gedanke war, die Eingänge mit Spannungsreglner zu versehen, aber ich bezweifel, dass ich da insb. bei fallender Flanke ein sauberes Signal habe. Hoffe ich habe verständlich genug ausgedrückt, worum es mir geht. Danke und Gruß Dominique Görsch
Vorwiderstand und eine Zenerdiode (3,3V oder 5,1V je nach Betriebsspannung) - fertig ist der Eingang. Gleichzeitig Ausgang wird schwieriger - Du kannst eine Diode über den Vorwiderstand legen, allerdings hast Du dann nur noch einen High Ausgang, bei Low passiert gar nichts (Tri State). Gruß, Marcus
> dass alles von 3,3V oder 5V bis 24V > (schöner wäre sogar bis 48V) als High erkannt wird... Dann solltest du aber zusehen, dass die 48V auch tatsächlich unter 1,5V fallen, wenn LOW am Eingang anliegt. D.h. deine Störfestigkeit wird ziemlich niedrig. > Vorwiderstand und eine Zenerdiode (3,3V oder 5,1V je nach > Betriebsspannung) - fertig ist der Eingang. Auf die Verlustleistung des Widerstands achten, z.B. 45V*45V/0,125W = 16kOhm Mindest-Eingangswiderstand für einen bedrahten 1/8 W Widerstand.
Gast
#1184625
Eine gute Lösung ist ein BSS138. Gate an VCC, Source über 560Ohm zum ATmega Drain ist der 48V tolerante I/O.
jens wrote: > Eine gute Lösung ist ein BSS138. Gate an VCC, Source über 560Ohm zum > ATmega Drain ist der 48V tolerante I/O. Aus dem DB:
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Das geht mit 48V gerade noch mal gut ;-)
Gast
#1184722
>Das geht mit 48V gerade noch mal gut ;-)
Zum Glueck hat ein 48V Netz keine Ueberschwinger, und auch keine
Transienten.. Naja. Einen 10uF an jeden Eingang und gut ist.
Und bei welcher Spannung wird mit dieser Stufe eine Null erkannt ?
Lothar Miller wrote: >> dass alles von 3,3V oder 5V bis 24V >> (schöner wäre sogar bis 48V) als High erkannt wird... > Dann solltest du aber zusehen, dass die 48V auch tatsächlich unter 1,5V > fallen, wenn LOW am Eingang anliegt. D.h. deine Störfestigkeit wird > ziemlich niedrig. > >> Vorwiderstand und eine Zenerdiode (3,3V oder 5,1V je nach >> Betriebsspannung) - fertig ist der Eingang. > Auf die Verlustleistung des Widerstands achten, > z.B. 45V*45V/0,125W = 16kOhm Mindest-Eingangswiderstand für einen > bedrahten 1/8 W Widerstand. Widerstand und Diode in Reihe und für Ausgang dann einfach eine Diode zu beidem antiprallel? Und dann werden auch kleinere Spannungen (3,3V) auch noch sicher erkannt? Die Störfestigkeit nach unten ist relativ unkritisch. Es geht um ein Interface für die Fader- und Hotstartausgänge eines Mischpultes. Mir ist da nun schon einiges begegnet (von einfachen (potentialfreien) Schaltkontakten bis zu 48V Impulse) und ich würde das Interface gerne so universell wie möglich gestalten. Soweit ich mich erinnere war Low aber immer tatsächlich 0V. Ist beim Widerstand eine höhere oder geringere (Verlust-)Leitung besser? Irgendwie kann ich mir das grad nicht so wirklich vorstellen. Gibts freie Software um sowas zu simulieren?
Gast
#1184735
>Ist beim Widerstand eine höhere oder geringere (Verlust-)Leitung besser?
Irgendwie kann ich mir das grad nicht so wirklich vorstellen. Gibts
freie Software um sowas zu simulieren?
Eine Multiplikation ?
ahem wrote: >>Ist beim Widerstand eine höhere oder geringere (Verlust-)Leitung besser? > Irgendwie kann ich mir das grad nicht so wirklich vorstellen. Gibts > freie Software um sowas zu simulieren? > > Eine Multiplikation ? Nein ich dachte schon daran die ganze Schaltung zu simulieren, nicht nur an diese Sektion.
Gast
#1184766
@Lothar Miller Ich sehe gerade das es da wohl verschiedene BSS138 gibt. In meinem Datenblatt hatte er noch 60V. http://www.infineon.com/dgdl/BSS138N_Rev2.82.pdf?folderId=db3a304412b407950112b408e8c90004&fileId=db3a304412b407950112b42f0f324aeb 50V währen mir da auch zu knapp. ;-) ahem wrote: > Und bei welcher Spannung wird mit dieser Stufe eine Null erkannt? Genau bei der Schaltschwelle des ATmega.
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> Ist beim Widerstand eine höhere oder geringere (Verlust-)Leitung besser?
Nimm besser eine größere Bauform (=Leistung), wenn der Platz ausreicht
;-)
Nunja, ich leide zwar nicht unter Platznot, aber da ich das ganze für jeden I/O-Pin außer RX/TX an einem mega16 brauche, fällt es also gleich 30 mal an.
@Lothar: Was ist denn das? R2 gehört da raus und die Z-Diode auf 5,1V. Ansonsten bleiben von den 5V am Eingang keine 3V übrig.
Gast
#1184870
4.7V + Toleranz ist durchaus besser als eine 5.1V - aber 22k + 47k => 3,45V ....passt doch ;)
Gast
#1184873
ups, 3,405Volt und bei Ue 3.3V wären es noch 2,27V für den Atmega
Gast
#1184890
und wenn du per software die Eingänge LOWaktiv wählst und mittels 4x ULN2805 oder sowas ähnlichem mit jeweils einem 47k am Eingang die Signale invertierst? ich hab jetzt nicht nachgerechnet, aber auch bei 5V Einganssignal müßten die Darlingtons genug durchschalten um die internen Pullups des Mega16 runterzuziehen
Gast
#1184930
Oder den BSP135: 600V Den kann man auch schön als Vorwiderstand z.B. für Optokoppler an 10-230V verwenden.
Gast
#1184972
Wie wäre es hiermit? http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle Z.b. mit JFET 1mA an 3k3 = 3V3 an µP-Pin
Gast
#1184989
> Nunja, ich leide zwar nicht unter Platznot, aber da ich das ganze für > jeden I/O-Pin außer RX/TX an einem mega16 brauche, fällt es also gleich > 30 mal an. das mit den FETs oder gar den Konstantstromquellen ist zwar nett, aber hat da auch mal jemand an das Layout gedacht? Gibts die FETs auch irgendwie als 8-fach array mit nem gemeinsamen Gateanschluß? Das wäre wirklich ideal :-)
Gast
#1184998
Wenn 40V reichen gibt es hier eine 8-fach Version. http://www.analog.com/en/switchesmultiplexers/analog-switches/ADG467/products/product.html
Lothar Miller wrote:
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> > >> Ist beim Widerstand eine höhere oder geringere (Verlust-)Leitung besser? > Nimm besser eine größere Bauform (=Leistung), wenn der Platz ausreicht > ;-) Hab den Vorschlag mal mit LTSpice simuliert (siehe Anhang), sieht gut aus. Selbst bis 100V (soviel werden es später NIE sein!) steigt die Spannung am Ausgang nicht über 4,6V. 2,2V bei 3,3V am Eingang ist zwar etwas knapp, aber bei 5V sinds knapp über 3V was hoffentlich ausreichend ist. (min 0.6Vcc laut Datenblatt, 0.6x5V=3V) Was für eine Diode nehme ich nun antiparallel über alles, um den Pin auch weitehrin als Ausgang verwenden zu können? Die darf ja quasi sogut wie keinen Spannungsabfall haben. Nochmal zu den Widerständen: Kann ich bis max. 48V noch zu SMD-Widerständen (0805) greifen, oder muss es was bedrahtetes sein? Danke und Gruß Dominique Görsch
> Kann ich bis max. 48V noch zu SMD-Widerständen (0805) greifen
Der R2 bekommt ja höchstens 5V ab --> kein Problem.
Der R1 ist hier kritischer, müsste aber gerade noch gehen:
0805 können idR >100mW ab, die Spannungsfestigkeit liegt bei 100V.
Ich würde hier trotzdem für R1 einen 1206 nehmen.
>Nochmal zu den Widerständen: Kann ich bis max. 48V noch zu >SMD-Widerständen (0805) greifen, oder muss es was bedrahtetes sein? P = U^2 / R = 48V*48V/22K = 104mW Ein 0805 Widerstand hat 0.125W Verlustleistung maximal. Ich wuerde ein bisschen knapp. Gruss Helmi
OK, dann nehme ich für R1 1206, kein Beinbruch. Was für eine Diode nehme ich am Besten für D1 und was für eine für D2 (die noch nicht eingezeichnete antiparallele für "Ausgang") wenn insb. die Baugröße entscheident ist? EDIT: Mir kommen allerdings ein bissl Zweifel, ob die knapp über 3V am Ausgang bei 5V am Eingang wirklich genug sind. Gerade unter realen Bedingungen mit evtl. Spannungsabfall im Kabel, etc...
>Gerade unter realen >Bedingungen mit evtl. Spannungsabfall im Kabel, etc... Der Widerstand deines Kabels ist bestimmt kleiner als die 22 KOhm Eingangswiderstand.
Lass R2 weg, dann hast du bei 5V etwa 4-4,5V am Ausgang.
Benedikt K. wrote:
> Lass R2 weg, dann hast du bei 5V etwa 4-4,5V am Ausgang.
Laut LSpice sinds dann nur knapp über 3,4V, in jedem Fall dann aber
ausreichend. Danke.
Die Spannung hängt stark von der Z-Diode und derem Kurvenverlauf ab. In der Praxis wirst du vermutlich mit jeder Z-Diode leicht andere Spannungen haben. Daher sollte man nicht unbedingt eine 1,3W Z-Diode einbauen, sondern eher eine schwächere, denn die angegebene Spannung gilt immer nur bei einem bestimmten Strom (bei einer 0,5W und etwa 5V Z-Diode liegt der Teststrom meist bei 20-50mA). Der Strom ist hier aber mit max 2mA sehr gering. Daher könnte man auch eine 5,1V Z-Diode verwenden.
Danke für die Erklärung, Benedikt. Was für Dioden empiehlst du denn, wenn die zwei maßgeblichen Bedingungen möglichst kleine Bauform und Verfügbarkeit bei Reichelt sind?
Gast
#1185393
Wäre es, in bezug auf die Eingangsspannung am Controller nicht sinnvoll, den Pulldown (R2=47k), vor R1 und damit direkt an die Eingangsspannung zu legen ?
Ich gehe mal davon aus, dass du SMD haben möchtest. Dann gibts 2 Möglichkeiten: MiniMELF oder SOT23 Das wären bei Reichelt SMD ZF 5,1 bzw. SMD ZD 5,1 Das einzige Problem bei denen sind die Toleranzen: 4,8-5,3V bei 1mA
Gast
#1185398
@SoLaLA Ob es die benötigen Fet's als Array gibt weiß ich nicht. Macht das Sinn wg. der routen von den Eingängen da zu den Fet's? Das ganze reduziert sich auf 3 Bauteile (Fet Fet-Vorwiderstand und Lastwiderstand). 30 Channels = 90 Teile. Evt. kann der Fet Rv noch entfallen, dann sind es 60. Die Widerstände sind klein (1/8 Watt reicht). Bedrahtet bei "hochkant" Bestückung auf dem Board trägt es wenig auf und die benötigte Fläche ist acuh relativ klein. Bei SMD ähnlich da keine Leistung "abfällt". Trickschaltung wäre ein R-Last für mehrere Eingänge und über A/D Wandler abfragen (wenn du die Möglichkeit hast die Channels anders zu identifizieren).
> Lass R2 weg... Was stellt sich für eine Spannung ein, wenn tatsächlich ein Öffnerkontakt am Eingang aufgeschaltet ist? Also: inaktiv = offen. > Wäre es, ... nicht sinnvoll, den Pulldown (R2=47k), vor R1 > und damit direkt an die Eingangsspannung zu legen ? Der muß dann auch (wie R1) die vollen 50V incl. Verlustleistung mitmachen. Aber ein offener Eingang wäre dann garantiert 0V.
Gast
#1185582
>> Wäre es, ... nicht sinnvoll, den Pulldown (R2=47k), vor R1 >> und damit direkt an die Eingangsspannung zu legen ? >Der muß dann auch (wie R1) die vollen 50V incl. Verlustleistung >mitmachen. >Aber ein offener Eingang wäre dann garantiert 0V. Scheint mir aber ein guter Kompromiss zu sein; besonders, da 47k ja auch schon ein ganz ordentlicher Wert ist und damit nur die Hälfte der Leistung des 22k zum Tragen kommt. Dafür erhält man einen einwandfreien Pegel bei unbeschaltetem Eingang und auch sattere Pegel bei kleinen Eingangsspannungen. Was spricht bei dieser Beschaltung dagegen, mit dem Prozesor diese Strecke auch wieder als Ausgang zu nutzen - immerhin bleiben so auch die Pegel des µCs in rückwärtiger Richtung nahezu vollständig erhalten ?!
Andreas wrote: > Was spricht bei > dieser Beschaltung dagegen, mit dem Prozesor diese Strecke auch wieder > als Ausgang zu nutzen Der hohe Innenwiderstand (durch den 22k Widerstand) und der eventuell "hohe" Strom der durch eine 4,7V Z-Diode fließt. Aufgrund des Innenwiderstands der Z-Diode dürfte der Strom nicht allzu hoch sein, aber im Vergleich zu dem durch den Ausgang fließenden Strom ist das Energieverschwindung.
Ich hab' grad nochmal 'ne runde simuliert...
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Das scheint so ganz gut zu funktionieren, aber was für eine Diode nehme ich für D2? Die selbe wie für D1?
Das ist eine schlechte Lösung, weil der Ausgang dann hauptsächlich die Z-Diode treibt. Die Frage ist eben auch, ob du 5V sicher als High-Pegel verarbeiten willst. Dann brauchst du für D2 eine Zener mit 5,1V.
Wird der Port als Eingang verwendet, müssen 5V ganz sicher als High erkannt werden, allein deshalb, weil VCC=5V ist und somit bei der Verwendung von einfachen Schaltkontakten damit gearbeitet wird.
Hab das ganze nun nochmals simuliert mit einer 1n4148 für D2. Laut Simulation wird die Schaltung als Eingang verwendet durch die D2 garnicht beeinflusst, als Ausgang verwendet fallen an ihr unter 1V ab, damit kann ich gut leben. Spricht irgendetwas was ich übersehen habe, gegen die Verwendung so wie in dem Schaltbild weiter oben mit einer SMD ZF 5,1 als D1 und einer SMD 1n4148 als D2? Die restlichen Werte wie gehabt, 22k und 47k.
> Das ist eine schlechte Lösung, weil der Ausgang dann hauptsächlich die > Z-Diode treibt. Also noch einen 1k zwischen Z-Diode und µC-Pin.
Alexander Schmidt wrote: > Also noch einen 1k zwischen Z-Diode und µC-Pin. Das wäre aber kontraproduktiv für einen Ausgang. > Spricht irgendetwas was ich übersehen habe, gegen die Verwendung > so wie in dem Schaltbild weiter oben... Nur der fehlende Verpolungsschutz. :-o Leg mal einfach -5V an den Eingangspin an... --> Kurzschluss durch D1 und D2, und daraus resultierend ein kurzes Leben für eine der Beiden.
Lothar Miller wrote:
> Nur der fehlende Verpolungsschutz. :-o
Ein bisschen aktive Masse zwischen den Ohren erhoffe ich dann doch beim
Anwender ;)
Mal im ernst, daraüber habe ich auch schon nachgedacht, aber mir fällt
keine Lösung ein, bei der ich nicht wieder einen Spannungsabfall habe
(Diode).
Lothar Miller wrote: >> Also noch einen 1k zwischen Z-Diode und µC-Pin. > Das wäre aber kontraproduktiv für einen Ausgang. Bild wie im Anhang. Ich habs mal simuliert und ein Atmel schafft es nicht die 5.1V Zener zu treiben, daher der 1k.
Alexander Schmidt wrote: > Bild wie im Anhang. Diese Schaltung mit der Schottky-Diode würde ich niemals jemandem (extern) in die Hand geben. Wenn es eine Klemme gibt, die laut Datenblatt 50V aushält, dann schließt der erste (oder allerspätestens der zweite) schließt aus Versehen -50 Volt an die Klemme an. Nach Murphy muß das so sein. Und dann kommt die Schaltung zur Garantiereparatur, garantiert. > Ich habs mal simuliert und ein Atmel schafft es nicht die 5.1V Zener zu > treiben, daher der 1k. Macht doch nichts, 4,5V kommen trotzdem raus. Also:
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Bei negativer Eingangsspannung raucht hier nur der 100Ohm-Widerstand ab, das ist allemal billiger und einfacher zu tauschen als der Controller.
Lothar Miller wrote: >> Ich habs mal simuliert und ein Atmel schafft es nicht die 5.1V Zener zu >> treiben, daher der 1k. > Macht doch nichts, 4,5V kommen trotzdem raus. Also: Ich dachte die Z-Diode wird niederohmig, wenn man eine höhere Spannung in Sperrrichtung anlegt. Damit würde man ja den Ausgang vom AVR killen.
Genau das ist das Problem. Und deswegen geht eine ZD4.7 nicht und eine ZD5.1 hat bei 5V auch schon 50mA. Soviel schafft der Ausgang aber nicht.
> Ich dachte die Z-Diode wird niederohmig, wenn man eine höhere Spannung > in Sperrrichtung anlegt. Damit würde man ja den Ausgang vom AVR killen. Diese Suppe wird halb so heiß gegessen wie gekocht. Du wirst einen AVR-Ausgang nicht mal killen, wenn du den direkt auf GND legst und eine '1' ausgibst. Da wird nur den uC über den Kanalwiderstand des Fets ein wenig warm. Aber der Kurzschlussstrom bewegt sich da gerade mal im 50mA Bereich. Und wenn du jetzt am AVR diese Z-Diode anschließt, und dazu das Datenblatt liest:
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dann siehst du beruhigt, dass der uC nicht kaputtgehen wird. Und wenn einem das Thema gar keine Ruhe lässt, dann kommt eben eine 5,1V Z-Diode rein ;-) EDIT: Aus dem Vishay Datenblatt:
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Lothar Miller wrote: > Und wenn einem das Thema gar keine Ruhe lässt, dann kommt eben eine 5,1V > Z-Diode rein ;-) Wobei die 5,1V Z-Diode worst case erst oberhalb der Spannung bei der die Schutzdioden des AVRs leitend werden, anfängt zu begrenzen. Falls die 5V Betriebsspannung eine ausreichende Mindestlast hat, wären Schottky Dioden gegen 5V besser als Z-Dioden. Die leiten garantiert vor den Schutzdioden des AVRs, haben geringere Toleranzen und stören den Ausgangspegel des AVR nicht. Wo hast du denn die Werte her, die du gepostet hast? Die anderen Z-Dioden die ich kenne haben alle sehr viel größere Toleranzen. Die von Reichelt sind z.B. mit 4.4 to 5.0V bei 5mA für die 4,7V Variante spezifiziert. Edit: Habs gerade gefunden: Deine Werte scheinen die selektierte 2% Variante zu sein.
Wobei die 2%igen ja nicht wirklich ein Problem sind. Die gibt's auch von OnSemi bei Mouser ab Lager für fast kein Geld...
Lothar Miller wrote:
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Das ist quasi das selbe wie von mir, nur mit nem 100r als "Bauernopfer". Seh' ich das richtig? D2 könnte hier auch wie von mir schon simuliert eine SMD 1n4148 sein?
> D2 könnte hier auch wie von mir schon simuliert eine SMD 1n4148 sein?
Ja. Deine externe Schaltung muß dann eben mit unter 4V als HIGH
klarkommen.
Jau klar, alles was einen höheren Energiebedarf hat bekommt dann halt ne Transe davor. Danke für eure Hilfe, dann mach ich mich mal ans Layouten...
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