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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltregler entwerfen 150A, von 12V auf 6V


Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

ich plane einen Schaltregler, der 12V auf 6V herunterregeln soll, um
einen PKW starten zu können, ohne daß ich dafür eine 6V-Batterie
beschaffen muß. Die wäre für einmal Starten einmal im Jahr unnütz und
würde nicht lange überleben.

erstes Problem:
Die Spule muß für 150A ausgelegt sein und die Schaltfrequenz vertragen.
Ließe sich da mit Kernen aus ausgeschlachteten Netzteilen oder
Zeilentrafos etwas sinnvolles selbst wickeln?

zweites Problem:
Bin ich mit der Idee, mehrere Mosfets parallel zu schalten, mit kleinem
Reihenwiderstand für gleichmäßige Stromaufteilung, auf dem richtigen
Weg? Die Dimensionierung stelle ich mir so vor, daß die Mosfets
gemeinsam 300A Dauerlast aushalten können sollen. Ich könnte dann
solche Typen verwenden, die 2 Euro kosten und 50A aushalten. So  wäre
bei den ersten Tests der finanzielle Verlust (6 Stück) noch
vertretbar.

drittes Problem:
welchen Draht verwendet man am besten, um die Kerne selbst zu
bewickeln? Dicken Volldraht oder besser mehrere dünnere Drähte mit
gleichem Gesamtquerschnitt parallel schalten? Allzu viele Windungen
werden es wohl nicht sein.

viertens:
Die Schaltfrequenz würde ich auf etwa 10 kHz legen, um die Verluste in
den Mosfets gering zu halten. Ist da meine Schätzung richtig?

Gruß

: Gesperrt durch Moderator
Autor: Fritz Ganter (Gast)
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Kennst du den Link schon?

http://henry.fbe.fh-darmstadt.de/smps_e/smps_e.asp#Abw

Da kannst dir auch Spulenkörperempfehlungen ausgeben lassen.

Autor: crazy horse (Gast)
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Hm, weiss nicht, ob das so richtig gute Ideen sind. Ist ja nicht nur die
 Speicherdrossel (und bei nur 10kHz ist das ein richtige grosses Teil),
gehört ja auch noch die Diode dazu.
Allein für die Verdrahtung brauchst du ja schon Flachkupferstreifen.
Du würde ich lieber versuchen, die Sache mit PWM zu erledigen. Dem
Anlasser sollte es egal sein, ob er 6V DC oder 12V Rechteck mit 50:50
bekommt. Kritischer könnte darauf der Rest der Fahrzeugelektrik
reagieren - allerdings: bei 6V-Netz dürfte nicht allzuviel Elektronik
verbaut sein:-)
Noch ne Idee: Gibts eigentlich noch Autoakkus, bei denen man ohne
grössere Gewalt an die Verbindungen der einzelnen Zellen rankommt? Da
könnte man sich die 6V abzapfen.

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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Aber funktioniert ein 6V-PKW überhaupt ohne Batterie? Braucht die
Lichtmaschine nicht eine Last?
Und wäre anschieben nicht viel einfacher?

Autor: Sebastian (Gast)
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Einmal starten einmal im Jahr?! Und dafür so einen Heidenaufwand? Nimm
einem Spannungsteiler, der kostet 5 Cent.

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hiho,

Spannungsteiler ;-)
150 Ampere - da muss der auch aus Flachkupferstreifen sein...

Autor: edi.edi (Gast)
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etwas widerstandsdraht von nachbars gartenzaun ? o.o4 ohm...

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

wegen dem Heidenaufwand: Der PKW steht abgemeldet in einer Scheune. Die
Betonung liegt auf STEHT. Wie soll ich ihn da alleine anschieben? Und
immer mit 12V geht zwar auch, ist aber schlecht, falls mal
versehentlich das Licht an ist. Da brennen die teuren Birnen durch. Wie
oft das der Anlasser mitmacht, ist auch unklar. Der völlig intakte
Motor soll halt vom Stehen keine Schäden erleiden.
Elektronik ist da überhaupt keine drin außer dem Radio. :-) Nur Auto,
nicht Computer.
Der PKW fährt auch völlig ohne Batterie nach dem Starten, sogar mit
vollem Licht. Bei Gleichstomlichtmaschinen ist das anders als bei
Drehstromlichtmaschinen. Last ist außerdem aufgrund der Zündung immer
da.

Wegen den 6V von der Batterie direkt abzapfen: Hab ich schon überlegt.
Nach meiner Erfahrung müßte man bei einer normalen Batterie schon ein
Stück aus dem Gehäuse heraussägen, bei aller Gefahr für Funkenschlag
mit der metallenen Säge, sowie für Verschmutzung der Zellen mit Spänen.
Lange macht's diese Batterie danach nicht mehr. Ganz zu schweigen
davon, daß sie praktisch nicht mehr transportabel ist. Das ganze muß
auf jeden Fall ohne Netzanschluß auskommen.

Die Verdrahtung ist natürlich so eine Sache, ist aber erst mal
sekundär. Wenn keine Aussicht auf Erfolg besteht, fange ich auch nicht
an, Spulen zu wickeln, superniederohmige Widerstände und Halbleiter zu
kaufen. Vielleicht reicht für die Widerstände ein Stück Alublech als
0,01 Ohm-Widerstand. Müßte man mal messen.

Spannungsteiler für 150A am Ausgang? Lasse ich ohne Kommentar.

GRuß

Autor: crazy horse (Gast)
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bleibt noch die Einfachst-Lösung: Vorwiderstand, realisiert als
entsprechend langes Starterkabel und Betrieb an 12V.

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

den Link kenne ich schon von einem anderen Thread, Danke. Nur ist dabei
das Problem, ob ich genau den Typ dann auch beschaffen kann und ob da
genügend Wickelraum für den dicken Draht drauf ist. Die Kerne gibt's
ja nicht an jeder Ecke.

Kann man für die Diode mehrere "schnelle" Dioden mit Vorwiderstand
parallel schalten?

Es soll Leute geben, die für's Hobby 1KW-Wechselrichter 12V auf 230V
bauen, hieß es im Artikel über den Elektor-Wechselrichter. Die
Leistungen sind ähnlich.

Gruß

Autor: Chris (Gast)
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Die Einfachst-Methode mit dem langen Kabel paßt natürlich für den
Anlasser gut. Nur wenn das Licht versehentlich an ist oder Das
6V-Radio, bedeutet das schon wieder Schäden, denn ohne dicke Last sind
es wieder 12V.

Autor: Ingo (Gast)
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Wenn ich mir überlege, welchen Aufwand man treiben muss um einen
Schaltregler für 150A zu bauen und die Kosten die das versachen würde.
Da würde ich persönlich eine andere Variante vorziehen.
6V Motorad Batterie beschaffen und fest in den PKW einbauen, so weit
ich weis werden die immer noch verwendet.
Oder elektromechanisch lösen, sprich einen E-Motor der einen Generator
antreibt.

GRUSS
INGO

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

Schafft das so eine Motorrad-Batterie, ein Auto-Anlasser von 0,6 bis
0,8 PS anzutreiben? Die sind doch viel kleiner als eine
6V-Auto-Batterie von 70Ah.
0,6PS...0,8PS sind 816Watt...1088 Watt sind bei 6V immerhin 180A bringt
die das als Kurzschlußsstrom? Könnte ich natürlich auch im Laden
nachschauen.

Anderes Problem: Die Batterie ist dann nach 4...6 Jahren wieder zu
ersetzen, da überaltert und zwischenzeitlich unbenutzt. In welchem
Verhältnis das zu den Kosten des Schaltreglers ist, ist noch nicht
bekannt. Wenn ich nur 8 FETs und schnelle Dioden und Widerstände kaufen
muß...

Gruß

Autor: ulrich strobel (Gast)
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das mit dem PWM finde ich eine Gute idee, du kannst ja direkt vor den
Starter eine PWM Quelle Setzen die die 150A (6V) liefert.
wenn du die mit 10kHz betreibst müsste die Induktivität des Starters
ausrreichen um einen ununterbrochenen Stromfluss zu gewähren ---> kaum
Bürstenfeuer. Ein BUZ 72 hat glaub ich einen Ipeak von 300A
konstantstrom von 100A der sollte kommplet aussreichen, den einen
Mittelstromwert hast du ja nur von 75A.

MFG

PS das problem am Radio sind nach praktikermeinung eh nur die
Kondensatoren; die sind jedoch für 16V ausgelegt also auch kein problem
und zudem muss autoelektronik eh jede menge an störspannungen aushalten
können.

WICHTIG: HÄNGE DOCH AN DAS PWM NOCH AUSREICHEND EMV MASSNAHMEN HIN!

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

IRFP054 wäre mein Favorit als MOSFET, max 60A Dauerstrom. Ich würde
mehrere parallel schalten.
Dann könnte ich mir, wenn ich nur den Anlasser betrachte und restliche
Verbraucher außer Acht lasse, auf die Drossel verzichten?
Freilaufdioden müssen aber sein oder?

Der Beleuchtung wäre es wohl auch wurscht, 50% der Zeit 12 Volt zu
bekommen und 50% der Zeit 0 Volt.

Müßte ich dann letztendlich gar nichts regeln, sondern nur per
Rechtecksignal mit 50% Tastverhältnis auf die Autoelektrik gehen?

Gruß

Autor: edi.edi (Gast)
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hi,

wenn das auto so alt ist (..6V batt..)
dann pruefe doch wo du eine handkurbel anbringen kannst(RTFM)

ed &-)

Autor: Chris (Gast)
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Handkurbel ist bei diesem Typ nicht vorgesehen. Selbst ein 2CV ist mit
der Kurbel nur schwer zu starten, besonders nach langer Standzeit, wenn
der Sprit aus dem Vergaser verdunstet ist.

GRuß

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

einen Schaltregler für 150A zu entwerfen ist kein Pappenstiel was man
mal so nebenher macht. Ich persönlich würde den Weg über ein paar sehr
kräftige Dioden (parallelgeschaltet mit Stromverteilungswiderständen)
und einem 12V Akku gehen.

Matthias

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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Der Anlasser macht die 12 V locker mit.

Es war gängiges Rezept in der DDR, alte Trabbis von 6 V auf 12 V
umzurüsten, ohne dabei den Anlasser zu tauschen.  Alle Glühlampen
wechseln, das Blinkrelais und den Scheibenwischerkram, Zündspule wohl
auch noch (aber da bin ich mir schon nicht mehr ganz sicher).

Ganz harte Typen haben auch noch die Lima drin gelassen :), das geht
prima mit den damals üblichen Gleichstrom-Limas, sofern man den
maximalen Lima-Strom begrenzt (der geht über den Kommutator und den
Anker und ist damit bei diesen Limas der limitierende Faktor -- die
Feldwicklung war im Stator und vertrug einiges mehr als die
Nennbelastung).  Also habe ich mir einen elektronischen Regler als
Ersatz für den mechanischen gebaut und dergestalt den Trabbi (nach der
,,Wende'' für 5 DM gekauft :) auf 12 V umgerüstet.  Der ist damit
locker noch zwei Jahre gefahren, bis er dann irgendwann den
Trabbi-typischen Tod kaputter Zylinderkopf-Zuganker erlitten hat
(Zylinderkopfdichtungen hat man dort öfter mal wechseln müssen).

Wenn Du von der 12 V Batterie noch ein langes Kabel hast, ist das
Vorwiderstand genug.  Klar, Licht sollte dann beim Anlassen nicht an
sein. ;-)

Autor: Chris (Gast)
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Blinkrelais und Warnblinkrelais sind zwei verschiedene Teile und beide
für 6V ausgelegt und einen Umbau schließe ich zwecks Erhalt der
Originalität aus. Tankanzeige ist auch für 6V. Thermometer geht immer
und ohne Strom.

Gruß

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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Blinken und Warnblinken mußt Du ja nicht gerade beim Fremdstart. ;-)

Tankanzeigen sind doch meist entweder Bimetall (dem müßte das egal
sein) oder eine Brückenschaltung, auch der ist die Spannung egal.
Mein Trabbi hatte auch eine Tankanzeige (nein, nicht den berühmten
Meßstab :-), die habe ich nicht geändert.

Autor: HansHans (Gast)
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Hi,
in einem anderen Forum habe ich, in einem anderem
Zusammenhang  folgendes Gelesen :


Besorgt Euch eine Preiswerte 12V Autobatterien (ungefüllt).
Sägt die auseinander.(mitten durch die vierte Zelle )
Früher hatten die noch so Bleibügel von Zelle zu Zelle obendrauf...
Aber egal: aus 1er mit 12V mach eine mit 6V und eine mit 4 V der Rest
fliegt halt in die Tonne. Dann habt ihr 3 Zellen a 2V , die baut ihr in
eine Holzkiste (quasi wieder zusammen) und dann geht ihr mit einem
fetten Kabel (Starthilfeklemmen) an die Abgriff.

Wie schon geschrieben die Idee ist nicht von mir aber sollte
mit etwas Geschick schon machbar sein .....

Gruss HansHans

Autor: Axel Rühl (Gast)
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Auch ich würde, entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten, lieber zur
"Z-Dioden" methode greifen..
sonst:
UC2843 -> treiber -> 10xPMOS -> 4-6µHenry = 5Windungen 10x0.6CuL auf
dicken Eisenpulver-Ringkern(wegen dem hohen Sättigungsstrom).
Freilaufdiode mit 150A: ?? 10x DoppelSchottky ausm Computer-Netzteil
parallel mit jeweils 10cm 1.5qmm Cu als Widerstand in Reihe.
Willst Du Dir das wirklich antun??

Bei solch hohen Leistungen und Strömen kommt eher ein Gegentaktwandler
z.B.mit einem TL494 in Frage.
So etwas habe ich schon mal gebaut, allerdinges für 80V/10A.
Sind ca. 800Watt, die Sekundärwiklung wäre umzuwickeln, würde aber bei
dem vomn mir verwendeten Kern wegen des Hohen Stroms nicht raufpassen.
Zeilentrafokern kannst Du probieren, der macht aber nur max 20Khz, was
Dir ja reicht.300 Watt könnte er gerade so bringen.
Wichtig beim Kernmaterial ist der Sättigungsstrom, wenn bei einem
Stromfluß von 20Amps schon alle Magnetpartikelchen ausgerichtet sind,
ist deine Spule nur noch ein Haufen Draht ohne Kern und der Strom
steigt nicht mehr linear, sondern schlagartig. Wenn man den
Sättigngsstrom nicht kennt, kann man die Induktivität messen und auf
einer Hilfswicklung _Gleich_Strom beaufschlagen. Strom und Induktivität
beobachten, bricht die Induktivität zusammen, naja, dann ist der
Sättigungsstrom erreicht. Wenn man also keine genormten, bekannten
Industrietypen bekommt, muss man erstmal ganz schön rumwuseln, um zu
einem Ergebniss zu kommen. Hol dir doch bei Ebay eine alte, kaputte
Autoendstufe mit 4x200Watt. Dann hast du schon mal einen Kern und
anderes Zeuchs, was Du nehmen kannst.
Als Wickeldraht eignet sich OEHLBACH BLUE-WIRE ausgezeichnet. Gibt es
in jeder gut sortierten HIFI-Abteilung. 10qmm Silikonummantelter
Kupferlackdraht mit 1000den einzeladern, die mit Lack voneinander
isoliert sind. mit einer "speziallösung", die es gleich dazu gibt,
lässt sich der auch problemlos abisolieren. Aceton geht auch.

Ich schreibe ja wie ein Wasserfall, sorry

Gruß
Axel
Potsdam

Gruß
Axel

Autor: Sebastian W. (Gast)
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Hallo

Würde den Weg über einen OP-Amp wählen. Stabilisiette Spannung am einen
Eingang(Zenerdiode, 7806,...) und die Spannung nach der
Transistorendstufe direkt zurückgekoppelt. Müsste funktionieren. Habe
gerade über eine solche Schaltung nachgedacht da ich die Idee hatte
meinen mp3 Player(1,5V) aus Goldcaps zu speisen. Denke er geht mit 1,2V
noch, aber max. verträgt er sicher nur 1,8V oder so. Aber dann nutze
ich ja nicht die volle Kapazität der Kondensatoren. Wenn ich eine Spule
mit drin habe habe ich natürlich mehr Verluste als direkt über einen
Mosfet.

Sebastian

Autor: crazy horse (Gast)
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bist du dir sicher, dass du im richtigen thread gelandet bist? Wir
sprechen hier nicht über 50mA, sondern 150A. Und über eine
Verlustleistung von knapp 1kW bei Linearregelung.

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

mit Axels Tipps nimmt die Sache fast schon Formen an. Ich habe da noch
ein Kiste voll Schalenkernen N41 OL herumliegen, Wickelraum
Innendurchmesser 12,5mm, Wickelraum Außendurchmesser 25mm,
wickelraumhöhe 17mm. Die haben logischerweise einen Luftspalt. Ich kann
mich dunkel entsinnen, daß die magnetische Energie im Luftspalt
gespeichert ist, was wichtig für Drosseln ist. Die Kerne sind zwar
nicht riesig, aber in genügender Menge vorhanden.
Wenn es gelingt, mit ein oder zwei dieser Kerne z.B. einen
15A-Schaltregler aufzubauen, könnte zehnfache Parallelschaltung zum
Ziel führen. Ich werde die Kerne mal testen auch in Bezug auf die Sache
mit dem Sättigungsstrom. Erst mal sind die Datenblätter zu den beiden
genannten ICs dran.

Gruß

Autor: stift (Gast)
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Für die Versorgung des Kontrollsystems des Autos reicht ein 12 V nach 6
V Spannungswandler mit weniger Ausgangsleistung. Somit kann der
Startwunsch über die herkömmliche Starterelektrik detektiert werden.

Wenn der Motor gestarten werden soll, dann nur den Anlasser über PWM an
die 12 V Batterie hängen. Dazu reichen mehrere parallelgeschaltete
MosFets.

Prüfen, ob man vor oder nach den Anlasserrelais die PWM einkoppelt.
Prüfen, ob Anlasser und Anlasserrelais die PWM auch abkönnen. Es
fliessen kurzzeitig höhere Sträme bei der PWM. Kritische Teile sind
Kontaktübergänge, Kohlen.
Darauf achten, daß bei Versagen/Durchbrennen der MosFet-PWM-Endstufe
das Fahrzeug kurzfristig als "Elektroauto" fährt.

Wenn man die vollen 150 A über einen Step-Down-Regler fahren will,
kommt man um einen entsprechend großen Kern für die Spule nicht umhin.

Autor: Axel Rühl (Gast)
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Naja, ich rede hier von unterarm-dicken Ringkernen, die die 6Vx150A =
900Watt auch liefern können!!
am besten eine alte USV ausschlachten, oder, wie gesagt, eine/zwei alte
große Autoendstufe(n).
Ich habe noch einige größere EE-Kerne liegen, wie lange brauchst du die
Leistung, doch höchstens 10 Sekunden? Vergiss nicht, die 12 Volt zu
puffern, 1(0)Farad/16Volt gibts im Car-Hifi-Shop.


Du kannst auch aus alten großen Computernetzteile die trafos
ausschlachten, kopfüber 2 Tage ins Aceton stellen (Den Trafo natürlich,
nicht die Füße), dann bekommt man sie auch auseinander. Die windungen
der 12 Seite merken... Davon 2x auf der einen Seite für die
Gegentaktendstufe und halbe Windungszahl auf der anderen Seite. Davon
wirst Du zweie bauen müssen, da Du den Draht für die geforderte
Leistung nicht unterbringen wirst. Ich habe mal ein Excel-Sheet zu
diesem Thema angefertigt. Ich hatte das bei Knolles
Elektronikbastelseiten hochgeladen, ist aber nicht mehr zu finden.
Wenn ichs noch auf meinem alten rechner finde, gibts das im Anhang -
später -.
Gruß
Axel

Autor: stift (Gast)
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Ich habs mal mit RM12 Kernen überschlagen. Einer kann bei 20 kHz 7
Ampere ab. Also mal 25+ parallel. Positiv ist aber zu sehen, daß
Step-Down-Regler wirklich gerne Luftspalte im Kernmaterial sehen. ;-)

Unterarmdicke Ringkerne kommen aber auch hin. ;-)

Autor: Axel Rühl (Gast)
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gerade bei stepdown-wandlern brauchst du den luftspalt, da hier der kern
ständig von gleichstrom durchflossen wird. etweder durch den fet, oder
durch die last der strom fließt. bei gegentaktwandlern siehts anders
aus, hier findett eine ständige ummagnetisierung statt. Wichtig ist das
kernmaterial! bei stepdown pulvereisen, weil da der luftspalt im
material gleichmäßig verteilt ist, leider der al-wert geringer. bei
gegentakt hochgleistungsferritte ohne luftspalt mit hohem al-wert.
axel

Autor: Walter Braun (Gast)
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Nimm eine Schaltrate von min. 100kHz und baue einen Tiefsetzsteller. Das
Sperrwandlerprinzip ist für diesen Fall ungeeignet da eine viel zu
große Speicherdrossel nötig wäre. Der Tiefsetzsteller wird einfach aus
10 parallelen Schottkydioden und 10 parallelen FETs gebaut. Für die
FEts gibt es Steuer-ICs mit mehrfachen Ausgängen. z.B. 5 Treiber ICs
mit je 2 Ausgängen steuern die 10 FETs. Beim Tiefsetzsteller sterben
beim Versagen der Ansteuerung keine FETs und keine Dioden (anders als
beim Sperrwandler wo alles abbrennt). Im schlimmsten Fall kommen die
12V bis zum Ausgang durch. Die Ausgangskapazitäten müssen so groß sein,
daß in keinem Fall eine Resonanz auftritt.

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

die Leistung brauche ich länger. Bis der Sprit sich wieder in korrekter
Höhe im Vergaser versammelt hat, er duch den Unterdruck angesaugt durch
das Mischrohr in den Lufttrichter hochgestiegen ist und dort zerstäubt
und dann erst der Motor zum ersten Mal wieder Gemisch ansaugen kann,
dauert es bis in die Größenordnung von einer Minute. Elektrische
Benzinpumpen gibt's bei Vergaserwagen in der Regel nicht. Die
höchstens 10 Sekunden gelten, wenn man gestern gerade noch gefahren
ist.

"Naja, ich rede hier von unterarm-dicken Ringkernen, die die 6Vx150A
=
900Watt auch liefern können!!"
Gilt das für den Fall, daß per Push-Pull ein primär geregeltes
"Netzteil" aufgebaut wird mit 6V-Wicklung am Ausgang? Ich habe als
Spule eigentlich nur an eine Drossel gedacht, die von Strom mit einem
variablen Tastverhältnis durchflossen wird, und die Lücken ausfüllen
soll. Ich muß mich da erst mal mit der Materialbeschaffung befassen.

Beim Ausmessen des Schalen-Kerns bin ich auf einen Wert von 42,2µH pro
Windung gekommen. Bißchen viel oder?

Gruß

Autor: Werner (Gast)
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Hi,

ich frage mich hierbei ob der Aufwand wirklich lohnt.. . Warum nicht
einen zeitgenössischen 6V Akku (in einschlägigen Oldtimerzeitungen
finden sich im Anzeigenteil neue Replikate klassischer Akkus) kaufen,
dazu eine "intelligente" Ladeerhaltungs / Akkupflegescchaltung bauen,
und den Akku nur bei Bedarf ins Auto setzen. Ansonsten im heimischen
Keller oder einer frostsicheren Garage an einer zyklischen
Lade/Entladeschaltung belassen.

Hilfreich sind hierzu Schnellanschlüsse für die Polklemmen (gibts
für'n paar EUR im Kfz-Zubehör).

Unter diesen Bedingungen hält ein Akku nahezu unbegrenzt. Sich hingegen
der Energieanlagen-Elektronik zuzuwenden und einen 150A Schaltregler zu
basteln wäre imho etwas zu viel Aufwand. Da steckt dann nachher so viel
Kupfer drin wie drei neue 6V Akkus zusammen wiegen.. ;-)

Gruß,
Werner

Autor: Axel Rühl (Gast)
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@Walter Braun
Will er ja bauen.
Ich kann mich garnicht daran errinnern, was von einem Sperrwandler
geschrieben zu haben, bitte mal aufklären, danke.

http://www.ipes.ethz.ch/ipes/dcdc/Buck_1.html
http://www.zeeen.polsl.gliwice.pl/ipec/dcdc/Buck.html

ich sagte ja, dass das Prinzip des "Tiefsetzstellers" bei den hohen
Strömen NICHT in frage kommt. Kommt er nun doch in Frage?
Gruß
Axel

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

ich sehe in dem Vorhaben eben auch eine gewisse Herausforderung, da ich
mich etwas mit Leistungselektronik befassen wollte. Lohnen muß sich das
nicht. Interessant ist dabei der Lerneffekt. Immerhin ist es kein
Frequenzumrichter für 400V Drehstrom. Das wäre zu gefährlich gewesen.
Daß der Akku dann unbegrenzt halten kann, ist mir neu. Aber inzwischen
hat sich ja viel getan bei den Ladeschaltungen.

Die RM12-Kerne kenne ich leider nicht. Bei Reichelt gibt's zwei
Kategorien, Amidon (Eisenpulver) z.B. T184-2, T225-2 na ja, nicht
billig; dann die anderen für Leistungsanwendungen 50/60 Hz bis 500kHz
z.B. T 106-26, sind aber etwas kleiner.

Gruß

Autor: Werner (Gast)
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Hi Chris,

ich schrieb ja "nahezu unbegrenzt", aber in meinem persönlichen
Langzeitversuch mit einem 16 Ah Motorradakku kommen nunmehr 9 Jahre dem
bereits recht nahe.. .

Gruß,
Werner

Autor: stift (Gast)
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Hallo Chris,

die RM 12 - Kerne habe ich nur mal als Ersatzwert für die bei dir
vorhandenen kleinen Kerne abgeschätzt. Also nicht neue Kaufen. Bei
Neukauf sollte man einen entsprechend großen Kern verwenden.

Die 42 uH für eine Windung bei deinen Kernen erscheint mir für einen
Kern mit Luftspalt ziemlich hoch. Ich bin dort eher AL-Werte von X00 nH
gewohnt, d.h 0,x uH bei einer Wicklung. Auch würde deine Angabe
bedeuten, daß dein Kern ein AL = 42000 nH hätte. Auch recht
ungewöhnlich. Also nochmal die Datenblätter wälzen.

Gegentakt-Wandler sind bezüglich der Minimierung der Kerngrößen am
Effizientesten. Aber auch die gesamte elektrische Energie muß durch den
Kern, d.h. bei Sättigung des Kerns ist Schluß mit der
Energieübertragung. Kritisch kann es da werden, wenn der Motor einen
hohen Anlaufstrom benötigt. Der Wagen steht schliesslich auch mehrere
Monate. Also erstmal das mit den benötigten Anlaufstrom klären, bevor
man das Reglerkonzept festlegt.

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

wenn der Wert zu groß ist, muß ich noch mal nachmessen:
Mit dem gleichen Schalenkern und den gleichen zehn Windungen habe ich
einen Schwingkreis aufgebaut, um auf einem anderen Weg zum
Induktivitätswert zu gelangen.
4,7nF parallel ergibt eine Resonanzfrequenz von 95 kHz.

f = 1 / (2PI Wurzel LC)

L = C * (2  PI  f)² = 600 µH

für eine Windung ergibt sich 60µH
Scheint doch ein ungewöhnlicher Kern zu sein :-))

Gruß

Autor: Chris (Gast)
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ÄÄhem , es muß heißen:

L = 1 / C * ( 2  PI  f )²

Autor: Gast (Gast)
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Nur mal eine Frage?
Ist es nicht so, dass der Anlasser über ein Relais (Magnetschalter) das
unmittelbar am Anlasser sitzt geschaltet wird und dass dieser
Magnetschaltet den zu schaltenden Anlasserstrom direkt über ein dickes
Kabel von der Batterie bekommt, der Magnetschalter selbst aber über den
Zündschlüssel aktiviert wird?
Wenn dem so ist, könnte man doch eine normale 12V Batterie verwenden
und dieser ein Schaltnetzteil für z.B. 6V 20A nachschalten und damit
alle 6V Komponenten ausser dem Analsser betreiben. Die dicke Zuleitung
zum Magnetschalter ersetzt man durch eine 0,04 Ohm Leitung und der
Anlasser bekommt seine 6 V. Ob dies notwendig ist, bezweifle ich sogar,
denn auch eine 12V Autobatterie bricht bei 150A ordentlich ein. Also
sind es wohl eher nur 8 oder 10 V und das steckt der Analsser weg. Der
Rest der Elektrik bekommt geregelte 6V und du must dich nicht mit
Stömen herumschlagen die jenseits von gut und böse sind.

War nur so eine Idee.

Autor: Axel Rühl (Gast)
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@Gast
solche Betrachtungen habe ich letzte Nacht auch angestellt,
6V mit 20-30Amps sind eher machbar! Dem Anlasser einfach über ein
längeres, dünneres Kabel anschließen, sollte eigentlich reichen, oder?
Ist echt eine Überlegung wert...
Axel

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

genau so ist ein Auto klassisch verdrahtet, wenn man von mechanischen
Betätigungen absieht. Der Anlasser dreht bei 12V merklich eifriger als
mit 6V. Die getrennte Versorgung der anderen Komponenten wäre natürlich
auch eine Idee. Ich müßte erst nachschauen, wo genau die restliche
Versorgung vom dicken Plus abgeht und ob sie leicht trennbar ist. Dann
müßte ich die Zündung aus dem 6V Schaltregler versorgen. Da hängt aber
auch die Lima dran und die ist im Stande 33A zu liefern. Man müßte den
Regler so auslegen, daß er abschaltet, sobald am Eingang eine höhere
Spannung als 6V anliegt oder ihm das wurscht ist. Das könnte aber eine
zusätzliche dicke Diode erfordern.
Wenn man die Elektrik auftrennt, ist das immer so eine Sache. Die
Isolierung muß perfekt sein, es darf nichts beeinträchtigt werden, wie
z.B. der Lima-Regler. Bei den hohen Strömen fackelt da schnell mal in
der Experimentierphase was ab.
Eine andere Idee wäre, daß eine Schaltung nur die Aufgabe hat, zwischen
Schaltreglerbetrieb 6V/20A für die kleinen Verbraucher und Betrieb an
der 0,04-Ohm-Leitung umzuschalten. Frage ist, ob ein Schütz da schnell
genug (0,2s ??) schaltet, das Schaltsignal könnte man vom Zündschloß
ableiten. Dann gibt es aber noch die Verzögerungszeit, bis das Ritzel
eingegriffen hat und den Magnetschalter betätigt. So lange wäre die
Spannung zu hoch. Auch nicht ideal.

Gruß

Autor: Axel Rühl (Gast)
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<Zitat>
Die
Isolierung muß perfekt sein, es darf nichts beeinträchtigt werden, wie
z.B. der Lima-Regler. Bei den hohen Strömen fackelt da schnell mal in
der Experimentierphase was ab.
</Zitat>

Was glaubst Du denn, was beim 150Ampere "Tiefsetzsteller" abgeht,
wenn da nicht alles perfekt ist?! Dann trenn' lieber die Leitung im
Auto auf.
Gruß
Axel

Ich habe nachgesehen, ich habe noch einige EE-Kerne zu liegen. Ich
brauch aber deine Adresse.

Autor: stift (Gast)
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Habe ich weiter oben bereits einmal geschrieben.

Die Elektrik über einen "kleineren" 6 V Regler versorgen.

Den Anlasser über eine PWM extra an die 12 V hängen. Der Magnetschalter
macht, wenn ich eine meiner vielen Ausbildungen rückwärtig betrachte,
sowie so nette Dinge, die man sich mal näher Anschauen sollte. Ich habe
noch in Erinnerung, daß er eventuell den Anlasser ausschließlich an die
Batterie hängt und Verbraucher abschaltet. Aber dazu muß maa mal genau
den Stromlaufplan studieren.

Und wenn man Angst hat, kann man nach der PWM noch eine Leitung als
VOrwiderstand einschleifen.

Und wie schon Axel gesagt hat. Bei den Strömen kommt man um sauberes
Arbeiten nicht umhin!

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

hat jemand die Schaltzeiten zu einer Diode MBR3045PT parat? Die stehen
selbst im Datenblatt (Fairchild) nicht drin.

Hier gibt's einige Infos sowie Bezugsquellen für Kerne zu diesem
Thema:
http://www.sprut.de/electronic/switch/index.htm

Gruß

Autor: Axel Rühl (Gast)
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Habe keine SWchaltzeit von besagter Diode. Ich würde, aber nur so am
Rand vielleicht mal dem MAX1655 eine Chance geben. kommt mit billigen
N-kanal MOSFET's aus und verwendet den unteren als "Freilaufdiode",
als synchrongleichrichter.
Der Link ist ist auf alle Fälle sehr interessant.
Gruß
Axel

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

das Max1655 gibt's leider nicht bei Reichelt. Aber Samples könnte man
bestellen, wenn man sich registriert. Neben dem unteren FET für die
Synchrongleichrichtung wird auch noch eine Diode eingesetzt. Die Rede
war davon, daß der Wirkungsgrad noch um 1%..2% besser wird. Ich schätze
mal, daß ich auf diese schnelle Diode in dieser Anwendung dann
verzichten kann.

Die Schaltfrequenz scheint wahlweise fest vorgegeben zu sein:
" - Dual, N-Channel, Synchronous-Rectified Control
  - Fixed 150kHz/300kHz PWM Switching, or Synchronized from 190kHz
    to 340kHz "

Ob das die großen Kerne in den Drosseln mitmachen?

Gruß

Autor: Axel Rühl (Gast)
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kommt auf's Kernmaterial an, nicht auf die Größe!!
MAX 1655 habe ich im Moment auch nicht über, ich habe max1744/1745, die
steuern aber einen P-Kanal und du brauchst eine Diode, max1744 kann ich
dir einen abgeben.

AxelR.

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

danke für's Angebot. Ich muß Ersatz beschaffen können, falls beim
Experimentieren etwas schief geht. Eine Schaltung mit N-Kanal-FET ist
mir lieber.

Was ist das eigentlich für ein Schaltzeichen im Datenblatt
(max1652-max1655.pdf Seite 19). Siehe angehängtes Bild rechts unten.

Gruß

Autor: Axel Rühl (Gast)
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eng verdillter draht, der keine störungen einfangen soll, also weit weg
von hochstrom führenden Pfaden verlegen Steht in den
Layout-Vorschriften auch nochmal.
AxelR.

Autor: sachverstand2@web.de (Gast)
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hi ich bin zwar nur maschinenbauer aber wie isses hiermit:

 - zwei 6v batterien kaufen
 - IN REIHE in 12-v-auto einbaun
 - zum 6-v-auto fahren und zwei batterien leernudeln bis er anspringt?

 - mopped-standard-batterie (20 Ah) kost' von 20 bis 50 euro

 - sexy lösung find ich, weil komplett ohne moos,fetts

und wenns klappt, freu ich mich über geschenkten stator suzuki gs 400
bj 1977, hole deutschlandweit selbst ab und sauge dabei 2 kaffee an

Autor: harry (Gast)
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hi,

noch 'ne geile nummer: 10 panzerdioden in serie, da fallen dann 6v
dranne ab, den ganzen schmus mit 12v befeuert, fertig ist die laube.

und wenne für mich 'n anlasser yamaha750se, bj 79 drinne wäre,
natürlich auch mit kaffee, wär das nich unfein.

grüssens, harry

Autor: JS (Gast)
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Warum nicht einfach einen Verbraucher (Autolampe etc.) in Reihe 
vorschalten?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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JS schrieb:
> Warum nicht einfach einen Verbraucher (Autolampe etc.) in Reihe
> vorschalten?

Weils im Jahr 2004 stattfand? Weil ein 6V/150A Lämpchen nicht wirklich 
handelsüblich ist? Schau doch bitte mal aufs Erstellungsdatum....

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael (Gast)
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Hallo,

wenn ich den DCDC Wandler bauen sollte würde ich das so wie auf einem 
Mainboard machen. Habe gerade auch kurz darüber nachgedacht ob man ein 
altes Mainboard umbauen könnte.

Oder einfach ein diskret aufgebauter Linearregler. 10 dicke Transistoren 
auf einen Dicken Kühlkörper.

Michael

Autor: Jonas Biensack (jibi)
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Profis bauen das Auto auf 12Volt um :D, das ist viel praktischer...

Gruß J

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Falls das Auto nach jetzt immerhin 12 Jahren Ruhe noch existiert, wird 
sich inzwischen wohl eine brauchbare Lösung gefunden haben.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Kam mir ja schon irgentwie bekannt vor, der thread :))
Un dich lese das alles tatsächlich nochmal durch, ich Hirnie.
VOLL in die Leichenfalle getappt, bis ich "2004" gelesen hatte.

Axelr.
DG1RTO

Autor: Der Andere (Gast)
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Axel R. schrieb:
> VOLL in die Leichenfalle getappt

Ich auch, JS gehört online an den Pranger gestellt :-P

Autor: Max D. (max_d)
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Axel R. schrieb:
> VOLL in die Leichenfalle getappt, bis ich "2004" gelesen hatte.

Ich hatte auch schon angefangen einen Vorschlag zur Verwendung von 
Supercaps zu tippen. schäm

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Max D. schrieb:

> Ich hatte auch schon angefangen einen Vorschlag zur Verwendung von
> Supercaps zu tippen. *schäm*

Gabs die eigentlich 2004 schon?

Autor: M. Köhler (sylaina)
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12 Jahre alten Thread ausgegraben…ist das jetzt ein neuer Rekord? :D

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