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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Controller für Eingenbau-USB-Spielsteuerung mit Force Feedback


Autor: Mojo (Gast)
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Hi Leute,
ein Freund von mir hat die fixe Idee sich ein Lenkrad (für 
Rennsimulationen am PC) selbst zu bauen. Also hat er mich gefragt, ob 
ich ihm vielleicht helfen bzw. bei mit der USB-Anbindung unterstützen 
würde. Soweit so gut:
ich bin eigentlich Anwendungsentwickler und habe somit praktisch nie 
direkt mit Microcontrollern zu tun. Nun habe ich hier und da im Netz ein 
paar Stunden gelesen: Argh, ich glaube ich war etwas voreilig mit der 
Aussage: Da gibt es bestimmt fertige Controller mit fertigen Treibern 
die man verwenden könnte - alles ganz einfach. Zu allem Übel spielt er 
mit dem Gedanken wenn alles super ist sowas in Kleinserie zu bauen und 
zu verkaufen, daher fällt die Möglichkeit, einfach ein Lenkrad zu kaufen 
und zu zerlegen, flach. Also damit sich hier keiner totliest:

Anforderungen, so wie ich das im Mom sehe:
 - zwei analoge Achsen
 - vier Tasten
 - die Möglichkeit Force Feedback Signale zu übertragen
 - vorhandene Treiber, die ich mit passendem Tutorial sicher anpassen 
könnte
 - möglichst günstig

Ich habe auch schon was gefunden, joywarrior:
http://www.codemercs.com/index.php?id=80&L=0

Allerdings wird Force Feedback, (ich glaube aus patentrechtlichen 
Gründen?) nicht untertützt - knock out.

Also meine Fragen: Habt Ihr ne möglichst einfache Lösung oder zumindest 
ein Tipp? Bin für jede Antwort, auch für Links wo ich mich weiter in die 
Materie einlesen kann, dankbar.

Bye Mojo

Autor: Tim (Gast)
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Autor: Mojo (Gast)
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danke für den Tipp, aber einfach einen bestehenden Controller zu kaufen 
geht nicht, da er sowas in Kleinserie zu bauen möchte. Da müsste schon 
was eigenes her...

Autor: Andreas Gölzer (exilant)
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Kannst dich mal bei http://obdev.at/products/avrusb/prjhid.html umsehen, 
da sind einige Eigenbaujoysticks/Joystickdapter dabei.
Force-feedback ist mir allerdings kein Bastelprojekt bekannt.

edit: ach ja, richtiger wäre es einen at90usb162 oder so zu verwenden. 
Und Elektronik in Kleinserien verkaufen ist rechtlich auch nicht 
unbedenklich(gibt hier einige Threads dazu).

Autor: Tim (Gast)
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.. ich versteh nicht ganz was dagegen sprechen soll ein 
ForceFeedBack-GamePad zu kaufen, dieses zu zerlegen und in der 
Kleinserie zu verbauen. Ein kabelgebundenes GamePad kostet im 
Großeinkauf max. 10 Euro ... selbst bei 1000 Stück ist das noch billiger 
als die Hardware und vor allem die Entwicklungskosten (wir sprechen hier 
von < 2 Ing-Monatsgehältern .. und in 2 Monaten wird dieser es inkl. 
Software nie entwickeln können). Und Probleme mit Lizenzgebühren bekommt 
dann wohl auch nicht, da die Technik ja schon lizenziert wurde.
Ggf. kann man ja auch in China gleich einen GamePad-Hersteller 
beauftragen nur eine geänderte Platine auszuliefern. Die Software kann 
ja so bleiben, da Standart und so mit den erhältlichen Spielen 
kompatible.
Ein Gamepad hat i.d. Regel 4 analoge EingangsKanäle, 14 unabhängige 
EingangsBits (also nicht nur 1 aus 14) und 2 analoge ForceFeed-Back 
Ausgänge ... also viel mehr Möglichkeiten also ein normales PC-Lenkrad. 
Sowas selbst zu entwicklen lohnt sich erst wenn man mehr als 100k davon 
produzieren will ... aber für die muss man erstmal einen Abnehmer inkl. 
Marketing und Vertrieb finden ... muss also schon ein sehr 
ausgefallendes Lenkrad sein.

Autor: Guido Körber (Gast)
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Man nehme einen IO-Warrior für die Ausgaberichtung:
http://www.codemercs.com/index.php?id=127&L=0

Dann kann man den JoyWarrior für den Input verwenden. Allerdings bleibt 
zu warnen, dass Imersion und Microsoft das Thema Force Feedback sehr 
dicht mit Patenten vermint haben.

Autor: Mojo (Gast)
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Danke für die zahlreichen Antworten. Es ist wohl nicht ganz wie ich es 
mir gedacht habe. Nunja. Momentan erscheint es mir aus Preissicht 
tatsächlich am schlausten z.B. ein Saitek P580 Color Rumble Gamepad, USB 
für netto ~ 7,10 EUR zu zerlegen. Die Alternative JoyWarrior + IOWarrior 
erscheint mit viel komplizierter und insbesondere teurer.

@Tim: was mich wundert ist dass Du sagst, dass man gerade mit dieser 
Lösung die lizenzrechtlichen Probleme umgeht. Bist Du dir da sicher? 
Kann uns dann der Hersteller der Rumblepads oder der Platine nichts?

Das führt direkt zur nächsten Frage. Kann man irgendwie verhindern, dass 
eine geklaute Platine sich mit dem Firmennamen des Herstellers bzw. des 
Typ des Joypads in Windows anmeldet? Habe zufällig gerade ein Saitek 
Joypad hier (ohne FFB) das wird als "P880" erkannt. Wäre etwas unschön.

Danke für die Geduld mit einem Ahnungslosen.
Bye, Mojo

Autor: Marcel (Gast)
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nur mal sone frage für was will er das lenkrad verkaufen? ich bin mir 
recht sicher das es technisch schlechter als ein z.b. von logitech, sein 
wird. preislich dürfte es auch wesentlich teurer sein(selbst wenn ich 
nur das material rechne). also rein wirtschaftlich gesehen eine 
totgebuhrt!

soll jetzt nicht heißen das, wenn man basteln will, nicht machen kann.


mfg marcel

Autor: Mojo (Gast)
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In Deutschland gefertigte Produkte kann man nicht über den Preis 
verkaufen ;-). Soll also extrem hochwertig werden. Naja mal sehen.

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