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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Abschalten des Firmwareupdates in AVR-Studio


Autor: Timo Beil (Gast)
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Hallo,
ich habe den USB-Prog von Benedikt Sauter.

AVR-Studio will jedes mal ein Firmware-Update darauf durchführen.

Lässt sich das irgendwo abschalten? Denn das Update wird darauf sicher 
nicht funktionieren... oder?

Autor: Hannes Lux (Gast)
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Frag' den Hersteller Deiner Hardware, ob die Hardware das Update 
verträgt. Willst Du das Update nicht, dann könntest Du es ja mal mit 
einer älteren Version von AVR-Studio versuchen. Modernstes AVR-Studio 
setzt moderne Brenner-Firmware voraus.

...

Autor: Sandra Schäfer (Gast)
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> Frag' den Hersteller Deiner Hardware, ob die Hardware das Update
> verträgt. Willst Du das Update nicht, dann könntest Du es ja mal mit
> einer älteren Version von AVR-Studio versuchen. Modernstes AVR-Studio
> setzt moderne Brenner-Firmware voraus.

bla bla

Sehr hilfreich...

Habe übrigens die selbe Frage :)

Autor: Andreas K. (ergoproxy)
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Was soll den diese unverschämte Antwort? Er hat doch Recht. Das 
AVR-Studio braucht um zu funktionieren bestimmte Hardwarefirmware. Je 
neuer das Studio, desto neuer auch die benötigte Firmware, die auch 
nicht abwärtskompatibel zu sein scheint.

Also entweder Fragt man dann bei dem an, der die Hardware erstellt hat, 
ob das mit dem FW-UD geht oder man muss bei einer älteren Version des 
Studios bleiben, die die alte FW unterstützt. Hat halt den Nachteil, das 
man neuere Funktionen nicht nutzen kann, die durch die neue FW 
bereitgestellt werden.

Gruß ErgoProxy und bitte nicht so unfreundlich zu jemanden der nur eine 
konstruktive Antwort gegeben hat.

Autor: [Frank] (Gast)
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In der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Atmel\AVRTools
gibt es je nach Tool die Einträge Version, VersionMinor und 
VersionMajor.
Bei der aktuellen Studio Version steht z.B beim STK500
VersionMajor = 0x02
VersionMinor = 0x0A

Das ist die Firmwareversion, die das Studio "erwartet". Die Werte muss 
man anpassen an die Werte, die das USB-Prog zurückliefert.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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[Frank] wrote:
> In der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Atmel\AVRTools
> gibt es je nach Tool die Einträge Version, VersionMinor und
> VersionMajor.
> Bei der aktuellen Studio Version steht z.B beim STK500
> VersionMajor = 0x02
> VersionMinor = 0x0A
>
> Das ist die Firmwareversion, die das Studio "erwartet". Die Werte muss
> man anpassen an die Werte, die das USB-Prog zurückliefert.

Autsch.
Da versucht jemand den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben.
Schon mal dran gedacht, dass AVR-Studio einen Grund haben könnte, warum 
es diese Version erwartet? Und was passiert, wenn AVR-Studio die 
angeschlossene Hardware anhand der Versionsnummer zwar für gut befindet, 
die Hardware aber einige Funktionen nicht implementiert hat?

Seine Programme anlügen war noch nie eine gute Idee, egal ob Compiler 
oder Brennsoftware.

Autor: Pit (Gast)
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Na ja Herr Buchegger, ganz so ist es ja dann auch nicht... Ich finde, 
dass Timo Beils Frage und Franks Tipp durchaus ihre Berechtigung haben! 
Mein wohl nicht ganz 100%ig JTAG ICE kompatibler Debugger hat nach 
diesen lästigen Updates oft Probleme gemacht und ich bin ganz froh, dass 
ich es vor einiger Zeit endlich zufriedenstellend funktionierend 
hinbekommen habe. Gerne hätte ich zwar das neueste AVR-Studio- aber ich 
werde jetzt den Teufel tun, inklusive dieser 
Zwangsfirmwareaktualisierung wieder zu updaten! Man will sich 
schließlich auf seine Arbeit und nicht auf die Mittel dazu 
konzentrieren!
Natürlich- neue Controller und neue Funktionalitäten verlangen nach 
neuer Firmware. Es ist aber in meinen Augen überhaupt nicht einzusehen, 
diesejenige zwangsläufig verordnet zu bekommen, wenn ich eigentlich nur 
weiter und ohne jede Änderung meine alte (Mega128) Hardware 
programmieren und debuggen möchte und dieses die alte Firmware über 
deren Interface nachgewiesenermaßen genauso zuverlässig erledigen kann. 
Ich denke, hier haben wir einen wirklich besonders schönen Fall der 
Unterordnung des Anwenders unter die Befindlichkeiten der Herrn 
Programmierer- wo es doch eigentlich umgekehrt sein sollte.

Gruss Pit

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

> Gerne hätte ich zwar das neueste AVR-Studio- aber ich
>werde jetzt den Teufel tun, inklusive dieser
>Zwangsfirmwareaktualisierung wieder zu updaten!

Warum sollte das AVR-Studio irgendwelche Second Hand Programmer/Debugger 
unterstützen? Dafür sind die Entwickler der Teile da. Das Update kommt 
zu Recht.

MfG Spess

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Geiz ist eben nicht geil! Was soll das Gejammer?

Autor: Pit (Gast)
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Bewusste Behinderung von Alternativen waere in der Tat eine Erklaerung- 
es funktionieren aber offensichtlich genug davon problemlos, als dass 
man Atmel hier was unterstellen koennte.
Voellig egal was fuer ein Wald- und Wiesen Programmer es sein mag. Wenn 
einer mit einer aelteren Studio-Version zusammenarbeitet dann darf man 
doch erwarten genau diese verwendeten Funktionen auch ohne Zwangsupdate 
weiter nutzen zu koennen. Alles andere ist meiner Meinung nach schlicht 
unsauberes Atmel Software-Design. Gerade ein nicht ganz 
standardkonformer Programmer ist dafuer ein besonders empfindlicher 
Indikator :-).
Nun gut, wenn das hier schon als Gejammer rueberkommt will ichs mal 
damit bewenden lassen und mich mit meiner 4.11 Build 406 SP2 abfinden. 
Meine Programmentwicklung ist zum Glueck auch damit ueberlebensfaehig. 
Dank an Frank nochmal fuer den Tipp!

Pit

Autor: Klaus3 (Gast)
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Die Sache ist doch eigentlich ganz klar, und ich frage mich warum sich 
viele über das Verhalten von Atmel aufrgen.

Der Hersteller (also Atmel) bietet mehrer Programmiergeräte für seine 
Controller an. Ebenso werden die notwendigen Befehle/Anschlüsse für 
verschiedene Programierungen (ISP/JATAG...) ausführlich beschrieben.

Des weiteren bietet Atmel einen herforagenden Support wenn es um die 
beseitigung von Problemen mit den Programmiergeräten geht. Zwangsweise 
muss für diese Geräte auch gelegentlich ein Softwareupdate durchgeführt 
werden.

Wer nun diese Geräte in eigener Verantwortung "billiger" nachbaut, der 
muss damit rechenen dass sein spezieller Nachbau nicht mit allen Ideeen 
des Herstellers zusammenarbeitet. Des weiteren sind meines wissens nach 
alle nachbauten so implementiert dass sie ein Originalgerät anmelden. 
Sie täuschen also der Software etwas vor was nicht stimmt, ein 
grundlegender Fehler meiner Meinung nach!

Viele Firmen bieten ihre eigenen Programiergerätefür AVR's an, und 
arbeiten imt Atmel zusammen. ie bekommen den nötigen Support, was zur 
Folge hat, dass diese Produkte auch kein Problem mit Spoftwareupdates 
haben.

Also alle die ein Problem damit haben dass ein Hersteller seine Software 
aktualisiert, sollten lieber überlegen warum ihr Nachbau nicht damit 
klarkommt.

Autor: Dimitri M. (dimitri)
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Klaus3 wrote:
> Die Sache ist doch eigentlich ganz klar, und ich frage mich warum sich
> viele über das Verhalten von Atmel aufrgen.
>

Neben Atmel gibt es noch Microchip, der solche Probleme nicht macht. 
Ohne Murren wird ein neues Betriebsystem draufgeladen. Das Ersparnis bei 
einem nachgebauten Geraet macht schnell einige hundert Euronen aus, vor 
allem dann, wenn man mehrere davon braucht.

Gruss
Dimitri

P.S. Ja, mich nervt diese Updateaufforderung auch. Und noch mehr, dass 
das Updaten fehlschlaegt.

Autor: Klaus3 (Gast)
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Wir haben in der Entwicklung mehr als 10 solcher Programmiergeräte, und 
durch einen Updatevorgang gab's noch nie Probleme. Das einzige war dass 
einige kein Update zugelassen hatten, was dann zu Schwierigeiten führt.

Die Fragestellung war auch nicht das Problem der Updates, sondern das 
Problem mit Updates bei selbstgebauten Geräten, und da sind diejenigen 
doch eher "selber schuld".

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