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Forum: Platinen Aldilaminierer oder Conradlaminierer


Autor: Benedikt Friedl (bingo)
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Hallo miteinander,
ich bin neu hier und heiße Benedikt. Ich bin durch die Seite von Thomas 
Pfeifer hier gelandet und möchte euch gerne fragen, wie es bei der 
Direkttonermethode mit Laminierer ausschaut. Ich hab mir jetzt schon 
einige Threads hier durchgelesen, aber das sind mittlerweile schon alte, 
wo keiner mehr aktiv ist. Ich habe hier einen Aldi-Laminiergerät 
rumliegen, welches ich gerne umlöten würde, sodass ich damit meine 
Platinen bedrucken kann. Ich hab schon einige Platinendrucke mit 
verschiedenen Temperaturen und Papiersorten probiert, aber mit dem 
Bügeleisen nichts sinnvolles daraus bekommen. Daher möchte ich dieses 
Gerät bauen. Sollte halt nicht zu teuer sein und nur seinen Zweck 
erfüllen. Also daher brauche ich keine Anzeige oder PC-Anschluss. Könnt 
ihr mir da bitte helfen, indem ihr mir sagt, welche Bauteile ich an dem 
Teil umlöten muss? Ist Oktober 06 herstellt worden. Vielleicht hilft 
euch das etwas.
Danke im Vorraus.

Gruß Bingo

Autor: El Jefe (bastihh)
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Hochauflösenden Photos der Elektronik (Vorder und Rückseite) sowie 
allgemein Photos wären nicht schlecht.

Ebenfalls eine Liste der auf der Platine verbauten IC's samt 
Bezeichnung.
Grüße

Autor: AC/DC (Gast)
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Statt bauen mit ungewissen Ausgang lieber einen Lidllaminator
nehmen wenn dieser wieder angeboten wird. Brauch nicht umgebaut
werden und ist für ca 16 Euro zu haben. Man sollte das Gerät
aber auch bedienen können. Man muß die Platine mehrmals durch-
schicken und sollte natürlich auch das richtig Material zum
bedrucken nehmen. Das Basismaterial sollte gut gereinigt und
deoxidiert werden. Dann dürfte nichts schief gehen.

Autor: Benedikt Friedl (bingo)
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Fotos werd ich morgen bei Tageslicht nachreichen ok?

Und wo ist der Unterschied zum Lidllaminierer? Hat der ne andere 
Elektronik? Ich hab vorhin mal schnell eine gemacht und mit dem 
Multimeter an der Walze bei Einstellung "125" 150-170°C erreicht. Muss 
ich mal morgen das Papier runter rubblen und dann schauen, ob das 
reicht. Wäre ja auch schon mal klasse ^^. Welches Material nimmst du zum 
bedrucken? Und ja ich hab so ca. 15x durchgelassen. Gereinigt wurde 
davor mit Aceton.

Autor: Benedikt Friedl (bingo)
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So, hier nacheinander die Bilder der Elektronik vom Laminierer. Man kann 
ja nur pro Antwort 1 Datei anhängen. Daher 3 Antworten....Bin gerade 
dabei eine Platine mit dem Standartlaminierer zu erstellen und werde 
dann gleich noch berichten.

Gruß Bingo

Autor: Benedikt Friedl (bingo)
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Bild 2

Autor: Benedikt Friedl (bingo)
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Und noch Bild 3

Autor: Benedikt Friedl (bingo)
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So, hab vorhin mal das Papier in warmen Spüliwasser weggerubbelt und bin 
doch erstaunt, wie gut das Ergebnis ist. Lediglich 1 Leiterbahn fehlt... 
Der Rest ist komplett sauber drauf. Werde das nochmal probieren.

Gruß Bingo

Autor: Benedikt Friedl (bingo)
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Will mir keiner mehr helfen oder wie?

Gruß Bingo

Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
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Benedikt,

du müsstest schon das extremr Grück haben, dass jemand genau den 
gleichen Laminierer besitzt und den selben Umbau schon vorgenommen hat.

Oder glaubst du wirklich, jemand wird sich seine Glaskugel schnappen und 
aus deinen Fotos den Schaltplan ablesen wollen? Wenn du dir die Mühe 
machst, die Elektron auszubauen und den Schaltplan abzuzeichnen, steigen 
die Chancen schon beträchtlich.

Alex

Autor: Udo (Gast)
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Hi,

das scheint genau mein Aldi-Laminator zu sein.

Minimaler Umbau siehe Beitrag "Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Dort wird er gerne Aldi-Laminator genannt.
Dies war der Post mit der Anleitung, die ich benutzt habe:

---------->> Schnipp ------------>>

Meine Erfahrungen zum Aldi-Laminierer KL380 09/2006

- Thermosicherung schmilzt bei 190°C (Toner schmilzt bei ca. 180°C ->
also kein wirkliches Problem)
- Laminator fängt bei ca. 200°C an zu gasen (stinken + rauchen :-))

- NTC1 steuert die Solltemperatur der Walzen
- NTC2 steuert die max. Temperatur der Heizung

Modifikationen:
- NTC1 abziehen -> R=oo
- zu NTC2 einen 650Ohm Widerstand in Reihe geschaltet

Resultat:
- Temperatur an Walzen stellt sich bei ca. 175°C ein (Schalterstellung
125)
- Temperatur bei Schalterstellung 80: ca. 150°C
- Temperatur bei Schalterstellung kalt: ca. 35°C

Ergebnisse mit Direkttonermethode:
- gedruckt mit HP LJ4 auf Reicheltpapier
- Platine mit Azeton gereinigt und 20Sekunden angeätzt (angerauht)
- Platine mit Layout 4-5x durch den Laminierer geschoben (als Anheizzeit
dem Laminierer ca. 5 Minuten gelassen)
- Platine mit warmen Spüliwasser und leichtem Rubbeln vom Reicheltpapier
befreit
- geätzt
- Druckerschwärze mit Azeton entfernt
- Platine mit Spühlack (für Platinen) überzogen

-> Resultat: 1a Ergebnis (keine Löcher, keine Unterätzungen)

Gestestet mit dem AVR910-Projekt von
http://www.mikrocontroller-projekte.de
 (um einen Eindruck vom Layout zu bekommen) ... sogar die Schrift der
Platine hats geschafft  :-)

Resumé: für mich ein sehr schneller Weg um zu Prototyp-Platinen zu
kommen

<<-------- Schnapp  <<--------------

ciao
  Udo

P.S. Statt Reichelt oder sonstiges Papier nehme ich übrigens
     Overheadfolien für Laserdrucker. Da muss man nix rubbeln
     und das Ergebnis ist sehr gut.

Autor: Benedikt Friedl (bingo)
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@9:
Hi, also ich bin nich so der Elektroniker. Mach so halt aus Hobbyspass 
verschiedene Schaltpläne aus dem Internet...

@10: Das is doch ganz cool. Dann werd ich das gleich mal ausprobieren. 
Mal dazu noch ne Frage. Was genau ist denn NTC1 und NTC2 ? Weil einen 
Widerstand parallel dazulöten ist ja kein Problem, aber den 
anderen...Einfach dann rausschneiden oder wie?

Und was für eine Overheadfolie ist das? Irgendeine, oder ne spezielle 
für Laserdrucker?

Gruß Bingo

Autor: Udo (Gast)
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Hi,

NTC1 und NTC2 sind 2 Steckverbinder. Die Platine
sollte entsprechend beschriftet sein. Bei NTC1
einfach den Stecker ziehen. Bei NTC2 habe ich
einen der Drähte durchgeschnitten und den
Widerstand eingelötet. Sinnvollerweise sollte
man den Widerstand und die Lötststellen
mit Schrumpfschlauch überziehen, damit bei der
Luftverdrathung kein Kurzschluss entstehen kann.

Die Overheadfolie muss natürlich Hitzebeständig
sein, damit sie nicht im Laserdrucker schmilzt.
Vermutlich geht jede für Laserdrucker geeignete
Folie, ich benutze normalerweise von Zweckform Nr. 3566.

ciao
   Udo

Autor: Benedikt Friedl (bingo)
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Hi, erstmal danke für deine Antwort. Hab mir heute Widerstände besorgt. 
Ist ein 670 Ohm-Widerstand. Ich denke, dass wird sich nicht so tragisch 
auswirken...
Werd das jetzt mal dann einlöten und ausprobieren...
Danke einstweilen. Ich meld mich dann gleich morgen nochmal, obs 
hingehauen hat oder nicht.

Gruß Bingo

Autor: Benedikt Friedl (bingo)
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So, umgebaut ist er nu. Ich werd gleich mal ne Temperaturmessung 
vornehmen.
Noch ne Frage wegen den Folien. Ich hab jetzt mal bei Ebay geschaut und 
diese hier gefunden:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...

Was meintst du, kann man die verwenden?

Gruß Bingo

Autor: Udo (Gast)
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Hi,

die Folie muss für Fotokopierer/Laserdrucker
geeignet sein, mehr nicht. Aus dem ebay-Link
geht das nicht klar hervor.
Benutzt habe ich bisher nur die Zweckform 3566
und eine Folie unbekannter Herkunft, die früher
bei uns in der Firma im Fotokopierer benutzt
wurde.

ciao
  Udo

Autor: Benedikt Friedl (bingo)
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Alles klar, dann danke ich dir vielmals.
Lami is umgebaut und bringt astrein seine 180°C bei einem 670 Ohm 
Widerstand(hatte den 650er nich da ;)) Wenn ich dann ne Folie hab, werd 
ich´s gleich mal ausprobieren und mich wieder melden...

Gruß Bingo

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