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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik pollin boad mit avr isp mkii


Autor: pille1990 (Gast)
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hallo

ich will mir als entwicklungsboard (einsteiger) das ATMEL 
Evaluations-Board Version 2.0.1 - Bausatz von pollin zulegen. dazu habe 
ich noch ein paar fragen:
1. kann ich zum programmieren auch den AVRISP mkII In-System Programmer 
von atmel verwenden? hat dieser einen 10 poligen isp stecker? wenn nicht 
wie bekomme ich den 6 poligen auf nen 10 poligen, der dann in das pollin 
board rein passt?
2. zum pollin controllerboard will ich mir das ATMEL Addon-Board V1.0 
kaufen. wie verbinde ich die beiden module?
3. sind die boards von pollin empfehlenswert? oder doch lieber ein 
anderes kaufen?
4. ist das pollin board überhaupt dafür geeignet mit dem AVRISP mkII 
In-System Programmer programmiert zu werden? weil da steht in der 
bedienungsanleitung dass bestimmte widerstände und kondensatoren nur 
bestimmte werte haben drüfen.

ich bedanke mich für antworten..

mfg pille

Autor: Sascha G. (sascha-g)
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1. ja der hat einen 10 poligen sonst gibt es auch Adapter

2. mit nem Flachbandkabel

3. also ich bin zufrieden damit

4. kannst du benutzen



Gruß

Sascha

Autor: pille1990 (Gast)
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@sascha g:
benutzt du das pollin board in verbindung mit dem avr isp mkII?
programmierst du die avr´s mit avr studio?

Autor: Sascha G. (sascha-g)
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ich hab den Klon hier aus dem Shop und benutze Win AVR im AVR Studio


Gruß

Sascha

Autor: Hannes Lux (Gast)
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Da sich die Fragen nach der Brauchbarkeit irgendwelcher 
AVR-Experimentierboards häufen, nehme ich dazu auch mal Stellung.

- Ein spezielles Board braucht man eigentlich nur, wenn man zwei linke
  Hände mit je 5 Daumen hat oder wenn es unbedingt SMD sein muss.

- Ein AVR braucht zum Betrieb (nur) halbwegs saubere 5V, die direkt am
  AVR mit Keramik-C 100nF abgeblockt sind. Dazu noch ein Reset-PullUp-R
  und das war es auch schon.

- Am Programmer sollte man nicht geizen, die Blütezeit der Bitbanging-
  Programmer ist definitiv vorbei. Der auf dem Pollin-Board realisierte
  Programmer funktioniert an moderneren Rechnern meist nicht.

- Ein Text-LCD lässt sich mit 6 I/O-Leitungen plus Stromversorgung ohne
  großartiges AddOn-Board an jeden AVR anschließen (und damit 
ansteuern),
  wenn der AVR genügend Portpins hat oder ein Portpin-Expander (wie
  z.B. Schieberegister) benutzt wird.

- Die für alle Eventualitäten optimale Super-Duper-Universal-Lösung gibt
  es nicht, auch nicht für etwas mehr Geld, da ist man mit etwas
  Lochrastermaterial bedeutend flexibler.

- Auch etwas Experimentier-Peripherie (Taster, DIP-Schalter, LEDs mit
  Vorwiderständen, MAX232, Drehgeber, Potis, Piepser, usw.) lässt sich
  auf Lochraster-Stücken vorbereiten und per Abbrech-Steckbuchsen
  (z.B. SPL32 oder zersägte Präzisionsfassungen) lötfrei anschließbar
  machen.

- Auch ein Steckbrett kann gute Dienste leisten.

Ich empfehle daher die Anschaffung von:

- einem guten zeitgemäßen ISP-Programmer wie AVRISP MK II
- einem stabilisierten Netzgerät für 5V, möglichst mit Strombegrenzung
- einem kleinen Steckbrett
- ein paar Lochrasterplatinen mit Lötpunkten
- IC-Fassungen für die AVRs (und natürlich auch AVRs)
- eine größere Menge bedrahtete und SMD-Keramik-Kondensatoren 100nF
  (die braucht man immer)
- Steckbuchsen wie Reichelt "SPL32", in die man bedrahtete Widerstände
  und Klingeldraht einstecken kann
- Peripherie-Bauteile (LEDs, Widerstände, Trimmpotis, Taster, Drehgeber,
  MAX232, Baudratenquarze, Siebensegmentanzeigen, billige LCDs (Pollin),
  das muss nicht alles auf einmal sein, da kann man gelegentlich
  nachholen...

Und dann empfehle ich, nicht nur auf den Besitz dieser Dinge zu 
vertrauen, sondern auch (und besonders) auf das Wissen, wie man mit dem 
Zeugs umzugehen hat. Also das Durcharbeiten der verfügbaren Tutorials, 
das Lesen (und verstehen) der Datenblätter und Hilfedateien. Wenn man 
dazu nicht bereit ist, dann sollte man die Mikrocontroller 
Mikrocontroller sein lassen und sich für das gesparte Geld lieber ein 
paar supergeile Klingeltöne kaufen.

...

Autor: pille1990 (Gast)
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@hannes lux:
deine bemerkunf mit dem tutorials lesen find ich richtig gut!!!
weil viele leute bestitzen viel zeug von dem sie keine ahnung haben...

ich bin egsler im 2. lehrjahr und will mir ein bisschen einen vorsprung 
zur berufsschule durch das programmieren von microcontrollern 
verschaffen.

Autor: pille1990 (Gast)
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@sascha g:
welchen programmer aus dem shop meinst du?

den den ich gefunden habe kostet 39 euro....der original von atmel auch 
39...
welche vorteile hat der klon?

Autor: Hannes Lux (Gast)
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> deine bemerkunf mit dem tutorials lesen find ich richtig gut!!!

Naja, das sollte eigentlich normal sein, wird aber immer weniger 
gemacht, was vielleicht auch mit den reudig gemachten 
Bedienungsanleitungen moderner Consumer-Elektronik zu tun hat. Der 
Umgang mit einem Mikrocontroller unterscheidet sich aber etwas vom 
Umgang mit einem MP3-Player oder eines Consumer-PCs.

> weil viele leute bestitzen viel zeug von dem sie keine ahnung haben...

Ja, und das wird durch durch die Verfügbarkeit billiger MC-Boards noch 
gefördert. Man kauft es sich ohne großes Nachdenken (ist ja billig) und 
stellt dann hinterher fest, dass das Klingeltonherunterlade-KnowHow 
dafür eben nicht ausreicht, besonders, wenn man was Individuelles haben 
will.
Besonders laut ist das Geschrei oft zu Beginn der Spielerei mit diesen 
Dingern, da ist noch null Fachwissen angehäuft, es besteht aber auch 
noch keine Vorstellung davon, was man alles noch zu lernen hat, wenn man 
mit dem Zeugs souverän umgehen will. Es ist eben NICHT wie beim 
Consumer-PC, wo eigentlich nur der Besitz von Multimedia-Dateien 
zählt... ;-)

Ich sehe auch den Trend, dass zum Anfang gleich mit dem größten 
verfügbaren AVR begonnen wird (wie beim PC: "das Beste ist gerade gut 
genug"), dessen vielen Features den Anfänger erschlagen, anstatt sich 
erstmal mit einem kleineren überschaubaren AVR zu beschäftigen und daran 
die Grundlagen zu lernen (Architektur, Adressbereiche bzw. Nutzung der 
verschiedenen Speicherarten, Funktionalität der internen I/O-Features, 
effizientes, speichersparendes Programmieren, usw.). Für viele 
Anwendungen kann nämlich ein kleiner AVR besser geeignet sein als ein 
großer ATMega. Und das auf den Kleinen erworbene Wissen schadet auf den 
Großen auch nicht.

...

Autor: Hannes Lux (Gast)
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Achja:
> welchen programmer aus dem shop meinst du?

Achte darauf:

- dass der Programmer einen eigenen Controller hat, der das Timing beim 
Programmieren erledigt und mit dem PC (und dessen ISP-Programm) über USB 
oder Standard-RS232 kommuniziert.

- dass der Programmer zukunftsicher ist, also vom AVR-Studio unterstützt 
wird, Firmware-Updates über das AVR-Studio erlaubt und somit zu den 
Originalen (STK500, AVR-ISP-MK II) kompatibel ist.

- dass der Programmer keine Bitbanging-Software wie Ponyprog braucht 
oder sogar eine eigene spezielle Software.

Gute Plagiate sind wohl der AVR-Doper von Obdev, das Projekt von 
Ullihome (mal hier im Forum nach "ullihome" suchen) und einige ähnliche 
Projekte, die ich aber alle nur vom Hörensagen kenne, da ich (nach 
einiger Zeit mit Eigenbau-Bitbanging-ISP) nur noch Original-Equipment 
von Atmel (STK500 und Dragon) nutze.

...

Autor: Felix Nachname (time2ride)
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Ich habe mir auch gerade Gedanken über Möglichkeiten des AVR 
Programmierens gemacht, weil mir mein STK500 verreckt ist.
Ich habe mich genau für die Variante mit gescheitem Programmer (AVR 
Dragon) und Steckbrett (eh schon da) entschieden. Da ist man einfach am 
flexibelsten.
Wenn du in der Ausbildung bist, schau mal auf 
http://www.eproo-student.de/, da gibts die Atmel Boards günstiger.

Autor: pille1990 (Gast)
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was ist der unterschied zwischen dem atmel avrisp mkII und dem klon im 
mikrocontroller shop?
für was brauche ich jtag?
kann ich als azubi bei dem studentenshop auch bestellen?
weil da muss man ja alle daten von der hochschule eingeben....

Autor: Hannes Lux (Gast)
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> für was brauche ich jtag?

Wenn Du das nicht weißt, dann brauchst_ Du das auch _nicht. Ich 
brauche es auch nicht, ich debugge meist mit einfacheren Mitteln.

Aber:
Ist Dir schon mal aufgefallen, dass das Wort "jtag" in Deinem Beitrag 
eine andere Textfarbe hat und als Link funktioniert?? Dann klicke 
gefälligst mal mit der Maus drauf und lies den Artikel, der sich hinter 
dem Link verbirgt.

Zu den anderen Fragen werde ich mangels Insiderwissen nichts sagen...

...

Autor: CHH (Gast)
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> eine andere Textfarbe hat und als Link funktioniert?? Dann klicke
> gefälligst mal mit der Maus drauf und lies den Artikel, der sich hinter
> dem Link verbirgt.

ich will nichts gegen die Artikel sagen (weil die meißten wirklich gut 
und hilfreich sind) - aber der Artikel über JTAG ist für einen Anfänger 
alles andere als brauchbar, das ist mehr eine Linksammlung für Leute die 
eh schon wissen was JTAG ist ... Wenn ein Anfänger diesen Artikel liest, 
wird das "Fragezeichen" wohl eher größer als kleiner ...

Ein für Anfänger besser geeigneter Artikel findet sich in Wikipedia: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Joint_Test_Action_Group
Da bekommt man aber wenigstens einen guten Überblick ...

sorry.
CHH

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