Hallo Leute, lange her seit ich mal ne Frage stellen musste aber nu' ist es wieder soweit. Wenn ich mich hier mal öfters so umschau taucht manchmal der sogenannte hfe-Wert auf. Gerade beim Transistortester in der Codesammlung wollt ich dann doch mal wissen was das eigentlich ist. Irgendwie scheinen alle mit dem Wissen darüber geboren zu sein alle wissen was es ist nur ich nicht :) Und ihr könnts ja gerne mal ausprobieren google sagt nichts darüber. Es gibt nichtmal nen Wikipedia Eintrag darüber. Gruß Robin T.
Gast
#1234940
Suche mal nach Stromverstärkung.
Gast
#1234950
Transistor in Emitterschaltung (gemeinsame Elektrode für Ein- und Ausgang ist der Emitter). hfe ist das Verhältnis Kollektorstrom / Basisstrom (bezogen auf einen bestimmten Arbeitspunkt, die sog. "Kleinsignal - Stromverstärkung").
>Und ihr könnts ja gerne mal ausprobieren google sagt nichts darüber. Es >gibt nichtmal nen Wikipedia Eintrag darüber. Also ich weis ja nicht wie Du sucht, aber bei mir gibt gleich der erste Treffer einen Link nach Wiki-Land (ins englische zumindest)
>Und ihr könnts ja gerne mal ausprobieren google sagt nichts darüber. Es >gibt nichtmal nen Wikipedia Eintrag darüber. Also ich weis ja nicht wie Du sucht, aber bei mir gibt gleich der erste Treffer einen Link nach Wiki-Land (ins englische zumindest - vielleicht liegts auch an meinen englischen Browsereinstellungen ...)
Ich wrote:
> Suche mal nach Stromverstärkung.
Danke das hat schon geholfen ;)
Gast
#1235222
Hfe ist uebrigens nicht eine Zahl, sondern eine Funktion des Stromes.
Gast
#1235973
Zorc wrote: > Hfe ist uebrigens nicht eine Zahl, Doch. Kollektorstrom / Basisstrom - keine Einheit (in der Viepoltheorie also ein sog. "Hybridparameter", daher das "h"). > sondern eine Funktion des Stromes. Ganz so einfach ist es nicht. Als Anhang mal das Ausgangskennlinienfeld eines "Wald - und Wiesen" - Transistors (BC 547B). Kollektorstrom als Funktion der Kollektor - Emitter - Spannung (Basisstrom als Parameter)
Gast
#1236016
Die Vierpolparameter kannste in die Tonne druecken, die gehen von einem linearen System aus, was nur fuer einen Betriebspunkt bei hinreichend kleinem Signal der Fall ist. Je nach Transistor ist Hfe(f) erhaeltlich oder auch nicht. Siehe Anhang. Sonst muss mann es berechnen aus ib/ic. Eine Frequenzabhaengigkeit besteht uebrigens auch noch.
Gast
#1236021
Sorry, sollte Hfe(ib) heissen.
Gast
#1236038
Zock wrote: > Die Vierpolparameter [...] gehen von einem > linearen System aus, was nur fuer einen Betriebspunkt bei hinreichend > kleinem Signal der Fall ist. Stimmt. Wenn du "linear" durch "differentiell" ersetzt. > Je nach Transistor ist Hfe(f) erhaeltlich oder auch nicht. Siehe Anhang. > Sonst muss mann es berechnen aus ib/ic. Aber für jeden "Betriebspunkt" (Arbeitspunkt). Ist also alles andere als eine Konstante - s. a. dein Anhang (gilt nur für eine Kollektor - Emitter - Spannung von 1V). Das komplette Kennlinienfeld hat ja auch 4 Quadranten. > Eine Frequenzabhaengigkeit > besteht uebrigens auch noch. Wird aber erst bei "höheren" Frequenzen relevant - kommt auch ganz drauf an... Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist die sog. "Transitfrequenz" die, bei der hfe auf 1 abgesunken ist?
Naja, aber ich denke, so genau wollte es der Frager nicht wissen (denke ich jedenfalls). Das sind doch eigentlich nur unterscheidliche Betrachtungsweisen. Für die meisten ist doch hfe daselbe wie β oder enfach Stromverstärkung. Und allen kannste eine gewisse Ic-Abhängigkeit unterstellen.
Gast
#1236067
Jo - die üblichen Transistortester sind ja wohl auch solche Schätzeisen. <:-) Als ich mir in meinem Oszi mal die Eingangskaskode durchgehauen hatte (mit 230V über einen falsch geschalteten Teiler <:-), bin ich zur Selektion zweier möglichst "gleicher" FETs aus 10 gelieferten auch etwas anders vorgegangen. <:-)
Gast
#1236071
Die ft ist auch keine Konstante. Siehe Anhang. Wichtig ist sich auch im einfachsten Fall zu merken, dass Hfe mehr als eine konstante Zahl ist. Also nicht bei Far**, oder Con** nach dem Hfe sortieren und das Groesste kaufen, sondern das Datenblatt anschauen.
wenn man es genau braucht, dann haste natürlich Recht ...
Gast
#1236086
Es geht weniger um genau als um brauchbar. Es gibt Leute (ist mir auch mal passiert), die suchen sich einen 2N3055 aus und schauen nach Hfe = XX, planen das als Basisstrom umd vergessen, dass das Hfe beim kleinsten Basisstrom am Groessten ist, somit wenn man richtig was runterlassen moechte bei Weitem nicht hinkommt. Der Ansteuertransistor muesste auch noch auf das Kuehlblech, Pech gehabt.
Zock wrote: > Es geht weniger um genau als um brauchbar. Es gibt Leute (ist mir auch > mal passiert), die suchen sich einen 2N3055 aus und schauen nach Hfe = > XX, planen das als Basisstrom umd vergessen, dass das Hfe beim kleinsten > Basisstrom am Groessten ist, Ist eigentlich eher so, das Hfe am Anfang klein ist, bei steigendem Ic ein Maximum durhcläuft und bei Ic (max) wieder kleiner ist. Am 2N3055 Beispiel sieht man das schön das bei Ic ca. 2...4 A ein Hfe von 30 machbar ist, der dann bei Ic (max) 15A wieder auf Werte deutlich unter 20 sinkt. > somit wenn man richtig was runterlassen > moechte bei Weitem nicht hinkommt. Der Ansteuertransistor muesste auch > noch auf das Kuehlblech, Pech gehabt. Tja, die Diagramme und Datenblätter lesen viele Entwickler erst wenn es NICHT so funktioniert wie gedacht mit der Schaltung ;-) hth, Andrew
Gast
#1236138
Zock wrote: > Je nach Transistor ist Hfe(f) erhaeltlich oder auch nicht. Siehe Anhang. > Sorry, sollte Hfe(ib) heissen. Na, also wenn, denn: Hfe(Ic) mit Temperatur als Parameter. <:-) Zock wrote: > Es geht weniger um genau als um brauchbar. Es gibt Leute (ist mir auch > mal passiert), die suchen sich einen 2N3055 aus und schauen nach Hfe = > XX, planen das als Basisstrom umd vergessen, dass das Hfe beim kleinsten > Basisstrom am Groessten ist, somit wenn man richtig was runterlassen > moechte bei Weitem nicht hinkommt. Der Ansteuertransistor muesste auch > noch auf das Kuehlblech, Pech gehabt. Erst recht, wenn man einen Parameter des 2N3055 etwa ausfahren will (115W Verlustleistung) - da wird ein Stückchen Blech nicht ganz reichen. <:-) Andrew Taylor wrote: > Tja, die Diagramme und Datenblätter lesen viele Entwickler erst wenn es > NICHT so funktioniert wie gedacht mit der Schaltung ;-) Das möchte ich mir als Entwickler verbitten. <:-) "Jetzt funktioniert es - aber wieso?"
Gast
#1236168
Andrew Taylor wrote: > Tja, die Diagramme und Datenblätter lesen viele Entwickler erst wenn es > NICHT so funktioniert wie gedacht mit der Schaltung ;-) Ok, noch ein bisschen OT - guck' dir mal meinen Oszi an: http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/100000-124999/120632-sp-01-en-10_MHz_Oszilloskop_610-2.pdf Und dann das Datenblatt für V2 / V3 (2N5485). Da kam ich erst mal in's Grübeln - hab' 100mal geguckt, wie die Dinger eingelötet waren (invers - also Drain an Minus, Source an Plus). Dass das so funktioniert, hab' ich erst geglaubt, als ich den oberen Teil der Kaskode auf einem Steckbrett "nachgebaut" hatte (so hab' ich die FETs dann "ausgemessen" <:-)
Hartmut Kraus wrote: > > Erst recht, wenn man einen Parameter des 2N3055 etwa ausfahren will > (115W Verlustleistung) - da wird ein Stückchen Blech nicht ganz reichen. > <:-) Tja, da liest man die Fußnote im Diagramm: infinite heatsink required. Da sieht man dann schenll die (finiten) Grenzen .-) > > Andrew Taylor wrote: > >> Tja, die Diagramme und Datenblätter lesen viele Entwickler erst wenn es >> NICHT so funktioniert wie gedacht mit der Schaltung ;-) > > Das möchte ich mir als Entwickler verbitten. <:-) Ic hschrieb ja: Viele. Nicht alle .-) > > "Jetzt funktioniert es - aber wieso?" "works as designed" ;-)) hth, Andrew
Gast
#4314180
Das stimmt nicht. Hfe ist in der angesprochenen Funktion das Maximum und das ist EINE Zahl. Der best möcglich erreichbere Verstärkungsfaktor Ic / Ib
Gast
#4314599
Was soll's Meist peilt man doch über den Daumen und es funktioniert. Erst wenn nicht, guckt man genau nach. Mit Gegenkopplung ist der genaue Wert nicht so wichtig.
Gast
#4314949
Die Leiche stinkt schon!
Gast
#4314987
Die ist doch schon ein Fossil! Das ist so alt, die hat vor langer Zeit mal gestunken und längst wieder aufgehört...
Gast
#4314993
michael_ schrieb: > Die Leiche stinkt schon! Seit 2009 hat sich an der Definition von hfe nichts geändert. Also beruhige dich.
Gast
#4315020
http://lmgtf y.com/?q=hfe+transistor 3ter Treffer: "beim NPN-Transistor liegt der Emitter auf negativerem, der Kollektor auf positi- .... Die Stromverstärkungskennlinie gibt die Kurzschluß-Stromverstärkung hFE in ..."
Gast
#5563860
zusammenfassend kann man es sehr gut in der englischen Wikipedia nachlesen, für Schnell-Leser hab ich das Wichtigste aus dem Artikel "Biplar Junction Transistor" rauskopiert
Gast
#5563888
Nö. Auch wenn du eine tote Leiche augegraben hast, ist diese Darstellung altmodisch. Richtig sind h/H Parameter. "altmodisch", die h-Parameter wurden mir vor 45 Jahren gelehrt, und zwar voll auf Deutsch!
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