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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik FND-400 Umbauen


Autor: Oliver S. (Gast)
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Hallöchen.. hatte diesen Post vor einiger Zeit direkt im Freecomboard 
geschrieben, allerdings antwortet dort keiner ^^

Hallo liebe Community.
Ich habe mir mal vor einiger Zeit (3-Jahre) eine FND-400GB zugelegt um 
diese als Zentrale Speichermöglichkeit einzusetzen.

Allerdings kam es immer wieder zu problemen mit der Festplatte, mal 
startete sie nicht aus dem Standby oder blieb einfach während eines 
Backups hängen.

Auch das einspielen eines Firmwareupdates brachte mir keine Lösung.
Vorallem: Warum gibt es auf der Box kein Telnet oder SSH Zugriff ?

So begab ich mich auf die Suche um mal herauszufinden was eigentlich so 
in dieser Netzwerkfestplatte werkelt.

Durch einen Kollegen kam ich an ein Gehäuse ohne Platte und schon fielen 
mir mehrere Bauteile auf.

Insgesamt werkeln auf der Doppelseitigen Platine folgende grob 
zusammengefasste Bauteile:



JM20335 USB->PATA Chip
JM20330 Serial ATA Bridge Chip
2x 25Mhz Quarze
12Mhz Quarz
EN29LV040A 4-Megabit,ead/write non-volatile flash memory
IP101A Ethernet Chip
GLT5160L16-7TC 16M (2-Bank x 524288-Word x 16-Bit) Synchronous DRAM
R2882-G Main-Processor



Insgesamt ist also das Innenleben mit dem bischen Hühnerfutter nebenbei 
ziemlich solide und insgesamt eigentlich doch hochwertig.

Warum dann diese schlechte Performance ?

Persönlich muss ich sagen ist für ein NAS das Dateisystem FAT32
ziemlich schlecht. Die Datei darf nicht mehr als 4GB groß sein wenn sie 
übertragen werden soll.

Warum setzt man nicht auf ext2/3 ??

Möglich wäre dies sicherlich, allerdings müsste dazu das Linux 
umgeändert werden !!

Der R2882-G wird von der RDC Semiconductor Co., Ltd gefertigt.
So scheint es, denn RDC wird auf dem Chip angegeben, allerdings zu 
finden ist dort nur der R2880.

Allerdings glaube ich dass diese Chips ähnlich, wenn nicht sogar gleich 
sind.

Er soll laut Beschreibung bis zu 100Mhz schnell sein und steuert 
wahrscheinlich durch die PCI oder ähnliche Anschlüsse die anderen IC´s 
an.

Schön ist auch das dort ein JTAG Interface sowie eine RS232 (3,3V) 
vorhanden ist. Diese könnte man nutzen um gegebenenfalls eine andere 
Firmware oder ähnliches zu flashen.

Eigentlich müsste ja zum Flashen (Firmware-Update) das ganze per 
TFTP-Übertragung geschehen, allerdings ist mir dort nichts bekannt !!


Im großen und ganzen nun zu meinem eigentlichen Hauptthema:

Vielleicht gibt es hier noch ein paar andere User und vielleicht auch 
Freecom-Moderatoren die sich mit dem Thema beschäftigen wollen und 
helfen könnten.


Vielen Dank.

Mfg.

Oliver S.

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