Na hat denn keiner so ein Teil auf seinem Schreibtisch stehen?
Alternativ könnte man natürlich auch ein gebrauchtes Philips, Goodwill
oder Statron kaufen, die liegen zum Teil in der gleichen Größenornung,
sind aber zum einen deutlich größer/schwerer/unhandlicher und zum
anderen bleibt bei Gebrauchtgeräten immer der Unsicherheitsfaktor, wie
der Vorgänger damit umgegangen ist...
Naja vielleicht findet sich ja doch noch jemand, der schon mal mit dem
Gerät spielen durfte...
Viele Grüße,
Tom
Kauf lieber Philips o. ä. Da hast Du was Gescheites.
Dies hier ist Fern(st)-Ost-Technik, vermutlich qualitativ nichts
besonderes. Ausserdem hat es keine Schraub-Klemm-Bananenbuchsen, was mir
lästig wäre.
Das Gewicht würde mich nicht stören. Ausser man braucht es für den
Aussendienst und muss es ständig rumschleppen.
-(Wie Hannes) Anschlussbuchsen sind lt. Foto nicht toll.
-Mit China-Drahtpotentiometer dauerhaft genau einstellen ?
Das würde ich höchstens 14 Tage zur Probe bestellen.
Naja, Außendienst nicht direkt, aber in der WAF (woman acceptance
factor) für Basteleien im Wohnzimmer ist bei mir eher niedrig, weshalb
ich meist nach getaner Arbeit meinen Kram wieder in den Keller räume
(incl. Lötstation etc.). Da ich deshalb den meisten Kram in Koffern
aufbewahre wärs natürlich toll, wenn das Netzgerät auch mit reinginge...
Alternativ wäre wie gesagt ein Philips drin das PM1541/00 (aber ob das
gebraucht 150 Tacken wert ist?)) oder ein Goodwill AFX9660SB (ein bissle
billiger) oder eben Statron (Typ 2224.9). Hab mit gebrauchten
Netzgeräten keinerlei Erfahrung... selbst reparieren okay, aber von nem
20 Jahre alten Teil den Schaltplan zu bekommen kann schon sportlich
werden... ;)
Mich wundert, dass es sonst fast nix (bezahlbares) in
Schaltnetzteiltechnik gibt...
Schon mal vielen Dank für die Hilfe!
Grüße, Tom
Ach ja: bzgl. Schraubklemmen finde ich nicht sooo entscheidend, da ich
ne Menge Wago-Cage-Clamp-4mm-Stecker hier rumfliegen hab...
>Mich wundert, dass es sonst fast nix (bezahlbares) in>Schaltnetzteiltechnik gibt...
Ob hinter jedem billigen Schaltnetzteil die Spannung sooo sauber ist,
daß man jedes Audiogerät benkenlos anstecken kann ? Da hab ich noch
kleine Zweifel.
Das Gerät kannst Du Dir unbesorgt kaufen.
Es funktioniert es gut und klaglos hier seit 6 Wochen, und für einen
Hunderter noch im Hobbybudget verankerbar ;-)
Hallo Andrew,
na, wenn du das sagst, ist das für das Gerät echt ne Auszeichnung :)
Vielen Dank für die Info!
Wichtig wär' für mich halt ein wenig die Verarbeitung, denn durch das
viele Ein- und Auspacken ist das Ding einfach ein bischen mehr belastet,
als wenn es nur auf dem Schreibtisch 'rumsteht...
Viele Grüße,
Tom
Tom schrieb:
> Wichtig wär' für mich halt ein wenig die Verarbeitung, denn durch das> viele Ein- und Auspacken ist das Ding einfach ein bischen mehr belastet,> als wenn es nur auf dem Schreibtisch 'rumsteht...> ...> weshalb> ich meist nach getaner Arbeit meinen Kram wieder in den Keller räume> (incl. Lötstation etc.). Da ich deshalb den meisten Kram in Koffern> aufbewahre wärs natürlich toll, wenn das Netzgerät auch mit reinginge...>
Tja, ich weiß zwar nicht wie Du in Deinen Keller gehst.
Aber wenn Du Dich nicht allzu deppert anstellst und das Zeugs nicht
extrem grobmotorisch runterbringst,
dann sollte es auch das ohne nennneswerte Einbußen an der Nutzungsdauer
diese Behandlung überstehen.
hth,
Andrew
g alles klar, meinte nur das ständige Ein-Ausstecken, die Knöpfe etc.
dass da nichts auf der Strecke bleibt... Aber ich mach mir einfach zu
viele Gedanken ;) auf jeden Fall vielen Dank schon mal für die Infos :)
Dann werd' ich mir wohl so ein Gerätchen zulegen...
Viele Grüße,
Tom
Also ich habe 2 dieser Netzteile (die 3 A und die 5 A Version).
Beide waren bisher einmal defekt und wurden gegen neue getauscht. Ich
würde sie niemandem empfehlen.
Ich habe mir das Gerät gerade angeschafft. Schön klein und leicht, aber
für mein Empfinden tödlichst unpraktisch.
Denn erstens ist die Teilung der Drehimpulsgeber, die in der
Artikelbeschreibung und Bedienungsanleitung verschwiegen wird, für die
Spannung 100mV und für den Strom 10mA. Es fehlt also dringend entweder
eine Grobeinstellung oder ein Presetspeicher, ansonsten dreht man sich
EINEN WOLF. Zumal auch der Sollwert der Strombegrenzung nicht angezeigt
wird, man hat keine Ahnung wo man ist und muß experimentieren.
Zweitens ist die Anzeige träge, was natürlich toll zu der feinen Teilung
paßt. Sie flackert nach jeder Veränderung (wie soll ich sagen. man kann
zuschauen, wie die einzelnen Segmente ein- und ausgeschalten werden),
und das nervt.
Lutz Klein schrieb:> Denn erstens ist die Teilung der Drehimpulsgeber, die in der> Artikelbeschreibung und Bedienungsanleitung verschwiegen wird, für die> Spannung 100mV und für den Strom 10mA. Es fehlt also dringend entweder> eine Grobeinstellung oder ein Presetspeicher, ansonsten dreht man sich> EINEN WOLF.
Ich habe gerade bei Reichelt gesehen, dass eine neue Version des Manson
NSP 3630 am Markt ist. Angeblich mit verbessertem Display und (wie man
auf dem Bild sehen kann) mit Grob/Feineinstellung.
http://www.reichelt.de/bilder/web/xxl_ws/D400/NSP2050_01.png
Eine Alternative wäre vielleicht auch das folgende Netzteil von ELV:
http://www.elv.de/velleman-programmierbares-labornetzgeraet-ps3005d-0-30-v-5-a-led-doppelanzeige.html
Etwas teurer und schwerer , aber:
- Grob/feinregler
- 5 Speicherplätze
- Restwelligkeit nur 2 mV statt 5 mV
- Laborklemmen, statt einfache 4 mm Buchsen
Offroad-Fan schrieb:> Lutz Klein schrieb:>> Denn erstens ist die Teilung der Drehimpulsgeber, die in der>> Artikelbeschreibung und Bedienungsanleitung verschwiegen wird, für die>> Spannung 100mV und für den Strom 10mA. Es fehlt also dringend entweder>> eine Grobeinstellung oder ein Presetspeicher, ansonsten dreht man sich>> EINEN WOLF.>> Ich habe gerade bei Reichelt gesehen, dass eine neue Version des Manson> NSP 3630 am Markt ist. Angeblich mit verbessertem Display und (wie man> auf dem Bild sehen kann) mit Grob/Feineinstellung.
Habe ich hier neben mir stehen. Die Einstellung ist tasächlich etwas
fummelig (aber weit weniger schlimm als von Lutz Klein beschrieben).
Wenn man aber sowieso nur immer 5V Digitalversorgung braucht und
gelegentlich mal 12V, reicht das Gerät völlig.
Und es ist schön klein und leicht.
Max
Wer hat eigentlich den Quatsch
Labornetzteil mit Sicherheitsbuchsen
erfunden ?
Chirurgen verwenden ihr Skalpell doch auch nicht, wenn es noch
in einer Blechkassette liegt !
Hier ist ein Review eines anscheinend baugleichen Geräts:
http://www.youtube.com/watch?v=6LEN_HNFK40
Für die Encoder ist ein ATMega48 zuständig, also auf jeden Fall hackbar.
Ich will ja nix sagen, aber ein echter Hobby-Elektroniker baut sich sein
Labornetzteil selbst, dann weis er wenigstens was er hat.
Es gibt auch bessere Pläne als die Universelle Netzteilplatine von ELV
Zudem, gute Profigeräte kosten den Faktor 5 aufwärts, warum wohl?
Grüße Löti