Hallo
ich hab nur eine kurze Frage an alle die Ihre Diplomarbeit bei EADS
gemacht haben (besonders im Bereich DS):
Was habt ihr als Vergütung erhalten?
Frage nur da ich sehr schwankende Werte erlebt habe.
Grüße David
Nur das keine Missverständnisse auftreten: Ich will auf jedenfall zu der
EADS und habe auch schon unterschrieben. Es geht mir nur darum, dass ich
deutich weniger bekomme als die Diplomanden bekamen als ich dort im
Praxissemester war.
Und da hätte mich ein Überblick interessiert. Den Vertrag hätte ich auch
für 0 Euro unterschrieben - Tolles Thema , tolle Kollegen, Spitzen Firma
Nach meinem wissen läuft der Laden aber zur Zeit richtig gut, speziell
im Defence bereich. Insofern ist die Erklärung wohl etwas schwammig.
habe aber auch keine bessere auf Lager
350 000? Das kostet bei denen doch schon manches Messgerät:-P
Es ist normal, dass man im Praxissemester aka Praktikum mehr bekommt als
während der Diplomarbeit.
Streng genommen darf die Diplomarbeit garnicht bezahlt werden, da das
eine Prüfungsleistung ist. Im Allgemeinen wird nur eine
Aufwandsentschädigung für höhere Fahrtkosten und/oder Wohnung in
Firmennähe von der Uni akzeptiert. Dies beläuft sich meist auf einen
festen Betrag am Ende der Diplomarbeit.
Im Defence-bereich ?!?
ha , das steht natürlich so in der zB FTD,
aber in realiter scheinen dort die letzten Dumpfbacken - insbesondere
bzgl A400 zu sitzen
Dort existieren 6 gravierende Baustellen - eine davon ist die Tatsache,
daß die Flughüllkurven nicht mal ansatzweise einhaltbar sind.
Im Sinne von operative Hektik ersetzt geistige Windstille ... oder so...
Diese Windstille herrscht dort schon seit Jahren in der Perso ... oder
wie erklärt sich ,das Bewerbungen ( von unterschiedlichen Dipl.-Ing.)
noch net mal beantwortet werden...
Wirklich gute Leute wirste kaum finden dort ... Partypublikum eher
Geh mal auf Messen ( zu den richtigen Leuten ) das ist ein
Augiasstall....
kleiner Nachtrag ,
der Defensebereich ging ggüb Vorjahr um über 30 % zurück , der einzige
Sektor der sich halten/bessern konnte ist Eurocopter.
Der "Rest" geht noch massiver in den Keller ....... Gut Nacht-
... Nach meinem wissen läuft der Laden aber zur Zeit richtig gut,
speziell
im Defence bereich. Insofern ist die Erklärung wohl etwas schwammig.
habe aber auch keine bessere auf Lager ....
Im Kriegsgüter produzierenden Bereich wird es immer ausreichend Geld
geben.
Mit bezahlter Diplomarbeit meint man landlaeufig auch nicht das fertige
Textdokument, sondern das zweite Praxissemester, dass der Diplomarbeit
vorrangeht und die Ausarbeitung des Diplomprojektes beinhaltet. Und
dieses darf man sich sehr wohl bezahlen lassen. An fuer sich sollte man
sich das sogar bezahlen lassen. Wer Praktikanten fuer Lau arbeiten
laesst, ist m.M.n. ein Ausbeuter und moralisch "over the boarder"
>Im Kriegsgüter produzierenden Bereich wird es immer ausreichend Geld>geben.
Problem ist nur, dass der ganze Krempel auch irgendwann mal eingesetzt
werden muss. Und da stockts gerade. Es gibt zwar täglich unzähliche
Scharmützel auf der Welt aber die werden größtenteils ohne schweres
Gerät und ohne Hochtechnologien ausgetragen. Und die allgemeine
Luftfahrt lässt gerade auch Luft ab. Geld haben die garantiert nicht zu
verschenken.
Aber lieber im Bereich Luftfahrt tätig sein als im Automobil oder gar
Schiffsfahrtbereich. Da geht der Sensemann umher.
Geisterfahrer schrieb:
>>Im Kriegsgüter produzierenden Bereich wird es immer ausreichend Geld>>geben.> Problem ist nur, dass der ganze Krempel auch irgendwann mal eingesetzt> werden muss. Und da stockts gerade. Es gibt zwar täglich unzähliche> Scharmützel auf der Welt aber die werden größtenteils ohne schweres> Gerät und ohne Hochtechnologien ausgetragen. Und die allgemeine> Luftfahrt lässt gerade auch Luft ab. Geld haben die garantiert nicht zu> verschenken.> Aber lieber im Bereich Luftfahrt tätig sein als im Automobil oder gar> Schiffsfahrtbereich. Da geht der Sensemann umher.
In Fringe wird das aber anders dargestellt :> SCNR
also ich will mitnichten ein Kassandrarufer sein bzw im na sagen wir mal
Managersinne bei unter 25 % Rendite gleich die Katastrophe an die Wand
malen.... oder gar "Firmenschelte" zu betreiben ( wenn ich das wollte
ginge das in die hunderte )
Es wird nach aussen geschönt ,daß sich die Balken biegen . Im gewissen
Sinne muß man sich schon mal durch den kopf gehen lassen warum so ne
Company einerseits wir brauchen 1000 Ing skandiert , gleichzeiteg
Dolores
fährt und effektiv keine Naht sitzt bzw sich eher mit politischen
Ränkespielchen sich - so scheint es zu 99,9 % auslastet , statt mal zu
arbeiten , sprich wenigstens die personaler mal zu feuern und durch
Leutz zu ersetzen ,die ansatzweise in der Lage sind zu wissen ,daß man
einen zb L+R Absolventen wenigstens mal einladen sollte...
Solche technischen Sachverständigen täten der Firma sicherlich ganz gut
...
Alleine der A400 verbrät derart viel Kohle - soll rund 2,5 Mrd schon
sein,
daß dies nicht zu negieren ist .
Was nutzen btw xxxx Flieger im Auftragsbestand,wenn die Kunden sich drum
drücken den effektiv abzunehmen bzw garnet bezahlen können
Was Kriegsmaterial betrifft - eher gehe ich 1 € Gärtnern als daß ich den
Tod bzw Todbringer mir ausdenke oder mitproduziere ...
Es wird Zeit dass dieser Kriegskonzern terminal Pleite geht. Ja ich
scheiss auf solche Arbeitsplätze. Immer mehr Steuergelder werden da
reingesteckt, in der Hoffnung einen Weltkrieg zu gewinnen. Was da
rauskommt Airbus400 kommt gleich wieder runter und das ist auch gut so,
ansonsten haben wir hier wirklich bald brasilianische Verhältnisse mit
einer mordseffektiven HumanTötungstechnologie.
Ich würde meine Diplomarbeit in einer zivilen Firma machen.
> Was Kriegsmaterial betrifft - eher gehe ich 1 € Gärtnern als daß ich den>Tod bzw Todbringer mir ausdenke oder mitproduziere ...
Solche Statments find ich immer lustig! Dabei setzen diese Leute doch
die Segnungen, die durch die Militärtechnik entstanden, wie Satelliten,
PC, Internet, GPS(Navi), Wettervorhersage usw., schamlos im privaten
Bereich ein.
Hauptsache man hat sich sein 'reines' Gewissen gebastelt.
Bastler schrieb:>> Was Kriegsmaterial betrifft - eher gehe ich 1 € Gärtnern als daß ich den>>Tod bzw Todbringer mir ausdenke oder mitproduziere ...>> Solche Statments find ich immer lustig! Dabei setzen diese Leute doch> die Segnungen, die durch die Militärtechnik entstanden, wie Satelliten,> PC, Internet, GPS(Navi), Wettervorhersage usw., schamlos im privaten> Bereich ein.> Hauptsache man hat sich sein 'reines' Gewissen gebastelt.
Es ist doch allgemein bekannt, dass ein kleiner Krieg die Konjunktur
belebt und in der Forschung nötige Investitionen zu Tage fördert.
Dummerweise ist in unserer Welt nunmal kein Geld mit experimentellen
Satellitensystemen oder Rechenmaschinen zu machen, denn das nützt nur
langfristig der Allgemeinheit und nicht kurzfristig den oberen
Zehntausend.
Dennoch kann ich jeden verstehen, der sich nicht aktiv an der
Entwicklung und Produktion von Militärtechnologie beteiligen möchte. Das
ist eine Gewissensentscheidung, die man niemandem vorwerfen darf.
Dass ausgewählte Militärtechnologie nach mehreren Jahrzehnten dann auch
der Zivilbevölkerung zur Verfügung steht, mag sein, aber man sollte
schon zwischen Bombenleitsystemen und der Wettervorhersage
differenzieren.
Bastler schrieb:> Solche Statments find ich immer lustig! Dabei setzen diese Leute doch> die Segnungen, die durch die Militärtechnik entstanden, wie Satelliten,> PC, Internet, GPS(Navi), Wettervorhersage usw., schamlos im privaten> Bereich ein.> Hauptsache man hat sich sein 'reines' Gewissen gebastelt.
Du bist intellektuell gesehen auch keinen Millimeter weiter (eher genau
andersrum), wenn du daraus eine Existenzberechtigung der Kriegsindustrie
ableitest. Mit der Kohle die dort versenkt wird damit wir uns möglichst
effektiv gegenseitig für nix und wieder nix um die Ecke bringen können,
hätte man genannte Systeme vielfach entwickeln und bauen lassen können,
einfach nur für das Allgemeinwohl.
Aber wie schon gesagt wurde, wenn's den oberen 10.000 nix bringt, wirds
auch nicht gemacht...Und Leute wie du würden das dann vermutlich sogar
noch total cool und so finden...*argh*
MakeLoveNotWar schrieb:> Du bist intellektuell gesehen auch keinen Millimeter weiter (eher genau> andersrum), wenn du daraus eine Existenzberechtigung der Kriegsindustrie> ableitest. Mit der Kohle die dort versenkt wird damit wir uns möglichst> effektiv gegenseitig für nix und wieder nix um die Ecke bringen können,> hätte man genannte Systeme vielfach entwickeln und bauen lassen können,> einfach nur für das Allgemeinwohl.
Man darf nicht vergessen, dass unser System auf globaler Ausbeutung
beruht. Wir müssen unsere wirtschaftlichen Interessen größtenteils
militärisch durchsetzen und verteidigen, damit wir auch was vom Kuchen
abbekommen, bevor er verteilt und verfrühstückt ist. Also ohne
Militärindustrie auch keine Zivilindustrie, da der Wareneingang leer
bliebe. Köhler hat dies kürzlich treffend auf den Punkt gebracht.
Weiterhin sorgen Kriege dafür, dass die Bevölkerungszahl nicht
vollkommen explodiert - wir haben immer noch globales
Bevölkerungswachstum!
Entweder wir stoppen das direkt oder die Natur geht halt irgendwann
ihren Weg.
Warmweiß schrieb:>Also ohne Militärindustrie auch keine Zivilindustrie,>da der Wareneingang leer bliebe.
Das ist wohl wahr. Wie hieß das mal früher bei High-Tech-Produkten: Ein
Abfallprodukt der Weltraumforschung.
Eine der wesentlichen Errungenschaften aus dem Militär, die uns heute
erfreuen, ist ja das Internet. Richtig forciert wurde es dann erst durch
die P*rnoindustrie. Sonst wäre es nicht auf dem heutigen Stand. Klingt
komisch, ist aber so.
>Weiterhin sorgen Kriege dafür, dass die Bevölkerungszahl>nicht vollkommen explodiert - wir haben immer noch globales>Bevölkerungswachstum!
Solange da nicht mal einer auf die Idee kommt, willkürlich zu
selektieren, wie vor etwa 70 Jahren: Hartz-IV-er, ab an die Front! Wir
brauchen noch nichtsnütziges wertloses Kanonenfutter!
Ich hatte vor Jahren mal einen Dozenten, der vorher Entwickler bei einem
bekannten Nutzfahrzeug-Konzern war. Der Mann war zu allem Überfluß auch
noch Araber. Er hatte es aber drauf, war inzwischen Mathe-Prof. an ner
deutschen Uni. Ja, und der erzählte uns mal was vom Entwurf eines
intelligenten Pflugschars, wodurch er, nachdem er die Lunte roch, aus
moralischen Gründen die Firma verließ. Der Pflugschar wurde später wohl
die Lageregelung für den Gefechtskopf im Leopard. Die Projekte sind
intern auch noch irre getarnt bzw. verfremdet, die Entwickler wissen
nicht immer, was sie wirklich tun...
Zu meiner Zeit als Student, gab es noch die Meinung, daß in der
Rüstungsindustrie besonders gutes Geld verdient wird. Gekaufte Moral?
Das scheint allerdings heute wie überall ein Sparbrötchen zu sein.
Warmweiß schrieb:> Man darf nicht vergessen, dass unser System auf globaler Ausbeutung> beruht. Wir müssen unsere wirtschaftlichen Interessen größtenteils> militärisch durchsetzen und verteidigen, damit wir auch was vom Kuchen> abbekommen, bevor er verteilt und verfrühstückt ist. Also ohne> Militärindustrie auch keine Zivilindustrie, da der Wareneingang leer> bliebe. Köhler hat dies kürzlich treffend auf den Punkt gebracht.> Weiterhin sorgen Kriege dafür, dass die Bevölkerungszahl nicht> vollkommen explodiert - wir haben immer noch globales> Bevölkerungswachstum!
Das ist wohl war, ich leugne keinesfalls diese Mechanismen. Der Irrtum
beim von mir zitierten Poster liegt auch nicht in der Erwähnung dieser
Mechanismen, sondern darin dass er sie mehr oder weniger als
alternativlos betrachtet (dazu auch schön:
http://de.wikipedia.org/wiki/TINA) - es lebt sich ja auch ganz gut damit
solange man der Gruppe angehört die gerade tritt und nicht derjenigen
die getreten wird...:-/
> Entweder wir stoppen das direkt oder die Natur geht halt irgendwann> ihren Weg.
So siehts vermutlich aus...nicht nur was Überbevölkerung angeht, sondern
auch was das zukünftige irdische Zusammenleben angeht. Wenn man den
Anstieg der Intensität gewalttätiger Konflikte der letzten 200 Jahre
betrachtet, werden wir uns spätestens in 100 Jahren beim nächsten
größeren Krieg komplett selbst auslöschen...meiner Meinung nach wird
entweder genau das eintreten, oder die Menschheit irgendwann doch noch
auf den Trichter kommen dass militärische Lösung von Konflikten weltweit
und ausnahmslos geächtet werden muss.