mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LEDs die von allein leuchten


Autor: Christian J. (elektroniker1968)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

auf der embedded systems habe ich letzes Jahr einen Stand gesehen, der 
LEDs auf einem Tisch hatte, die von allein schwach leuchten. Die Füsse 
waren seitlich weggebogen und fingen sich den Wellenmüll ein als 
Energiequelle. Den Namen der Firma habe ich mir leider nicht gemerkt.

Weiss jemand wo man solche LEDs bekommt?

Christian

Autor: Hewlett (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn man unter dem Tisch eine 2m/70 cm 5W Handfunke in Betrieb hat, dann 
geht es. Falls nicht, wäre es eine tolle Erfindung, die Millionen Solar 
Gartenleuchten wären dann überflüssig. Eine LED benötigt zumindest 
einige Milliwatt, die bekommt man nicht so ohne weiteres aus dem 
"Wellenmüll".

Autor: Markus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wer war denn der Standinhaber?

Eine LED benötigt ca. 2 V und 1 mA. In der Nähe von vielen Handyträgern 
(Messe) könnte es funktionieren.

Autor: Hewlett (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vielleicht war es eine der neuen OLEDs(Organische LEDs)
die benötigen weniger Leistung

Autor: Markus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Edit: Bei 1,6 V und 150 µA kann man die LED noch gut "glimmen" sehen.

Autor: Alex22 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vielleicht waren in der LED auch kleine Mengen Tritium eingeschlossen. 
Tritium erzeugt beim Zerfall und Kontakt zu Acryl (Dem Gehäuse der LEDs) 
auch ein schwaches Leuchten.
Zu sehen z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Tritiumgaslichtquelle


(Nicht ganz ernst gemeint)

Schöne Grüße,
Alex

Autor: Alex22 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sorry, ich sehe gerade, dass es nur mit Bor-Silikat-Glas funktioniert, 
also nicht mit Acryl...

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das funktioniert wahrscheinlich genauso, wie das, wo man mit 
Handystrahlung Popcorn machen kann.
Galileo hat doch da mal eine außerordentlich wissenschaftliche Analyse 
zu gemacht...

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Genauso wo sich geknüllte Alu-Folie, die mit ein paar Tropfen Benzin 
getränkt war, durch "Handy-Strahlung" entzündete... (ebenfalls bei 
Galileo gesehen)

Autor: Der Er (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja, diese Galileo-"Versuche" sind ja nicht sonderlich... 
wissenschaftlich.
Bzw. alles andere als neu.

Was testen die? Ob man ein Auto mit Wasser aus Feuerwehrschläuchen heben 
kann. Was war vor 20 Jahren bei Wetten dass live im TV? Genau das.

Autor: Markus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Versuch (siehe unten) nicht gelungen!


                 LED (low current)

                     --|>|--
                    |       |
                    |  ||   |
--------------------.--||---.------------------
                       ||

Draht 80 mm           100 nF       Draht 80 mm

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mach den 100nF raus und schalte ein gleiche LED antiparallel.


Gruß -
Abdul

Autor: Markus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gesagt - getan. Funktioniert nicht.

Autor: Pronto (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
versuchs mal mit einer low current power lED

viel Glück

Autor: Ulrich (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei weissen LEDs kann es passieren, das die ähnlich wie weissmacher auf 
blaues oder UV licht aus der Umgebung reagieren. Gerade auf einer Messe 
kann da schon mal irgendwo eine Schwarzlichlampe hängen. Mit Absicht, 
oder auch nur vom Nachbarstand.

Der Kondensator parallel zur LED sollte ein Leuchten auf grund von 
eingefangenen Funksignalen reduzieren, vor allem bei der Größe.

Autor: Mitbastler (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vielleicht war es etwas in der Art:

http://www.dietmar-schroeder.de/wlankabel.html

Autor: Jankey (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
najo das ist es nicht, du kannst zb eine LED nehmen, auf einen BERG rauf 
gehen und die Kathode mit einem Draht in die Erde stecken, dann nimmst 
du die Anode und hängst 20cm Luftleitung dran, im endeffekt zapfst du 
die Energie aus der Abstahlungsenergie von Mittel und Langwellensendern 
ab. In wien gab es einige Schrebergartenbesitzer die das mit ihren 
leuchtstofflampen gemacht haben weil direkt daneben ein 
Mittelwellensender war ( die Heizleistung die der Mensch verbratet is 
übrigens auch nicht gerade gering ). Es ging in einem Rechtstreit 
zugunsten des ORF aus, die Schrebergärtenbesitzer haben damit 
argumentiert das sie Rundfunkgebühren bezahlen, der ORF jedoch erkannte 
das die Leuchtstoffröhen quasi wie ein Kurzschluss sehr viel 
Sendeenergie verschluckten,

du kannst übrigens mit einer relativ einfachen schwingkreisschaltung + 
Oszi ja genau ermitteln wieviel Elektromagnetischer Strahlung in einem 
Raum vorhanden ist, durch Sendeleistung von WLAN, Mobiltelefonstationen, 
Mittelwellen und Langwellensendern und den Oberkillern alias 
Schnurlostelefonen, bei der Leistungsaufnahme deines Körpers wird dir 
dann ganz schlecht. Meines wissens nach ist es noch immer nicht 100%ig 
geklärt ob und wenn ja wie stark elektromagnetische Felder und 
Sendequellen sich auf des Psychische & Emotionale Gleichgewicht 
auswirken. Esotheriker werden jetzt sicher mich diffamieren bis zum geht 
nicht mehr. Tatsache ist aber das der menschliche körper sehr wohl jede 
menge energie aufnimmt. Weil er wie eine Antenne fungiert, und bei der 
LED is es eigentlich genau das gleiche.

Es gibt zb ganz schöne Mauspads die Schnurlos mit dem Wireless Charging 
prinzip arbeiten, im endeffekt ein Lufttrafo, da müsste die LED 
eigentlich am besten funktionieren.

lg Jan

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jankey schrieb:
> Es ging in einem Rechtstreit zugunsten des ORF aus, die Schrebergärten-
>besitzer haben damit argumentiert das sie Rundfunkgebühren bezahlen, der
> ORF jedoch erkannte das die Leuchtstoffröhen quasi wie ein Kurzschluss
> sehr viel Sendeenergie verschluckten,

Diese Geschichte habe ich schon öfters gehört, aber nie etwas 
stichhaltiges dazu gesehen. Hast du dazu einen Link oder den genauen 
Wortlaut des Urteils, bzw. ein Aktenzeichen.

Autor: Andreas K. (derandi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist nicht nur in Österreich so, das sieht man auch heute noch an 
Schrebergärten in der nähe von Deutschen Sendemasten, nur wird 
heutzutage wesentlich gekonnter abgezapft: Ein Zaun, isoliert aufgebaut, 
sieht nicht aus wie eine Antenne, funktioniert aber prima.

Autor: juppi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Beitrag "LED-Gluehbirne Leuchtet "ohne Strom""

Bei mir leuchten auch alle ganz leicht,kann als Orientierungshilfe 
genutzt werden.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.