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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LED-Gluehbirne Leuchtet "ohne Strom"


Autor: Memet Akim (bernbacher)
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Servus,

ich habe mir heute LED-Gluehbirnen mit einem gewinde für konventionelle 
fassungen da ich gehört dass LED lampen sehr stromsparend sind. doch 
beim eindrehen in die fassung viel mir gleich ein schwachen leuchten der 
led lampe auf obwol der lichtschalter auf AUS steht. wenn ich ihn dann 
anschalte leuchtet die led gluehbirne ganz normal.

jetzt frage ich mich wo kommt das schwache leuchten der led gluehbirne 
wenn der lichtschalter auf aus steht und wieviel strom mich das kostet 
denn ich will ja sparen.

danke für eure hilfe

: Gesperrt durch Moderator
Autor: Matthias (Gast)
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Hast Du einen beleuchteten Schalter?

Autor: HildeK (Gast)
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Das könnte z.B. eine kapazitive Kopplung sein, z.B. in der Leitung 
zwischen Abzweigdose und Lichtschalter.
Mach dir über den Stromverbrauch keine Gedanken: der ist auch schon 
geflossen, als noch die Glühlampe drin war - nur jetzt hast du Licht 
;-).

Autor: Memet Akim (bernbacher)
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danke für eure antworten


nein der lichtschlater ist nicht beleuchtet (is ganz normal)

Autor: crazy horse (Gast)
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doch. Das Dauerleuchten wird dich ca. 200€ im Jahr koste. Extrem 
oberwellenreicher Strom, der vom Zähler entsprechend mehrfach gezählt 
wird. Besonders übel ist die 13.Oberwelle, da die in der Nähe der 
Resonanzfrequenz des Zählers liegt. Da laufen schon Prozesse gegen die 
EVUs, bis jetzt aber noch keine verbraucherfreundliche Lösung gefunden.

Autor: i2c (Gast)
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Hatte ich an meiner LED-Klemmlampe auch - einfach Stecker rumdrehen, 
dann wars weg. - Bei fester Installation ist's was mehr Aufwand.

Autor: Memet Akim (bernbacher)
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ja da musst ich jeds ma die gluebirne rein und raus schrauben da kann 
ich mir gleich ne kernze mit streichhoelzern aufstelln :(

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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macht meine Energiesparlampe auch - bink, blink.

Wird das Snubberglied im Tastrelais sein (0.1u,100r in Reihe parallel 
zum Kontakt?).

Axelr.

Autor: leon (Gast)
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Ich muss unter meine LED-Spot's auch immer einen Spannungsabfalleimer 
stellen. Ist eine Riesensauerei. Was diese EVU's sich rausnehmen, ist 
eine Frechheit.

leon

Autor: Krys Der hardcoder (cumber_s)
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Bevor der Thread ncoh ins komödiantische abweicht,
würde ich zuerst einmal sagen , das Imho der Lichschalter 
wahrscheinlich defekt ist, und bei einem Handelsüblichen Lichtschalter 
die kapazitäre koppung eher gering ist.

Selbst wenn dein Lichschalter Kaputt sein sollte, der strom dürfte bei 
schwachem leuchten eher gering sein.
Eine Störung deines Stromzählers kann ich auschliessen...

Überwellen , wenn du sie denn hättest haben mit deinem Problem nichts zu 
tun.
   Yust my 2 cents

Autor: Thomas Müller (thomas1123) Benutzerseite
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das habe ich auch schon bei leuchstoffröhren beobachtet das diese 
leuchten obwohl der strom aus ist. das war aber so schwach das man das 
nur bei absoluter dunkelheit gesehen hat.

Autor: Memet Akim (bernbacher)
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aber ihr würded sagen dass das nicht normal ist oder?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Kommt drauf an, es kann schon normal sein. Es hängt von deinem Schalter 
ab, ob da Kriechströme fließen.

Autor: Bernhard M. (boregard)
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Ich habe dises leichte Leuchten auch beobachtet, als ich eine solche LED 
Leuchte an ein Solid-State Relais gehängt habe - wenn das Relais "aus" 
war kam immer noch das leichte Leuchten der LEDs...

Autor: asrael (Gast)
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kann auch gut sein, das dein schalter schon falsch verdrahtet ist.
oft passiert es, das der N geschaltet wird anstatt die Phase (wenn mal 
wieder ein laie dran war).
das merkt man ganz schnell, wenn man den schalter aus macht und an die 
lampenkabel fasst. wenns dann trotz ausgeschaltetem schalter vor den 
augen flimmert, ist wohl der N geschaltet ;-)
das begünstigt dann kriechströme und könnte die ursache des leuchten 
sein.
großer stromverbrauch ist da nicht wirklich, vielleicht ein paar cent im 
jahr.
aber ich kann dich beruhigen, diese ströme sind auch da, wenn die lampe 
nicht drin ist.
ursachen dafür gibt es viele (art der kabel, installationstechnik 
...usw)

so, bis dann

gruß asrael

Autor: Andreas K. (a-k)
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Angesichts des immer wieder in den Medien kritisierten 
Standby-Stromverbrauchs elektronischer Geräte: Hat jemand schon mal 
ausgerechnet, wieviel Kraftwerke all die Snubber kosten?

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Hallo,

welcher der Drähte ist eigendlich N? - Ist es der gelb-grüne oder der 
grün-gelbe? ;)

Autor: asrael (Gast)
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da geb ich dir recht, man könnte viele kraftwerke abschalten.
aber die "normalen" stand bys sind nicht mal das große problem.
soll heißen, wenn ein dvd recorder eine lampe hat die mir stand by 
signlalisiert, dann ist mir das bewusst ( und ich denke mal auch jedem 
otto normalverbraucher ) und man schaltet das gerät ganz aus.
schlimmer sind die geräte die das verheimlichen.
hier mal ein paar beispiele:
da gibt es z.b. so schöne kaffe maschinen mit pads, ein renner aus 
holland. eigentlich ein ganz unscheinbares gerät, wenn es da so in der 
küche steht. keine lampe, kein display. aber sage und schreibe 11 watt 
stromverbrauch, nur weil der stecker drin ist.
viele schlaue leute denke auch, mensch meine gartenlampe soll ja strom 
sparen, also setze ich mal eine 7 watt sparbirne rein und damit das 
alles auch nur leuchtet wenn man es braucht, macht man noch nen schönen 
bewegungsmelder ausm billigladen dran.
nur ist den wenigsten bewusst, das so ein bewegungsmelder nicht nur mit 
luft und liebe laufen. billige modelle verbrauchen mal locker auch 7 
watt. das heißt, man würde billiger weg kommen, läßt man die sparbirne 
einfach tag und nacht brennen.
aber so ist das halt im bewusstsein der leute, erst wenn was leuchtet, 
fällt es einem auf.

bis dann,
asrael

Autor: asrael (Gast)
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[Auch, wenn es in der Diskussion natürlich ein paarmal danach erwähnt
wird: dieses Posting ist auf keinen Fall für bare Münze zu nehmen.
Es ist eine eher lebensgefährliche "Anleitung". — Mod.]

@ Stefan Helmert
ist eigenltich ganz leicht raus zu finden.
1. du stehst isoliert zum boden ( ist ganz wichtig für das experiment)
2. du nimmst die phase in die eine hand
3. du nimmst einen anderen draht in die andere hand
4. kribbelt es die ganze zeit, haste den N
4a. kribbelt es nur kurz und der FI löst aus haste die erde erwischt 
(PE)

gruß, asrael

Autor: juppi (Gast)
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Hallo

habe auch leds an einen 12V Trafo.
Einweggleichrichtung und 1 Offener Leiter zu den Dioden.
In Dunkelheit leuchten Sie ganz schwach.

Erstaunlich

MfG

Autor: Gast (Gast)
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@ Thomas

> das habe ich auch schon bei leuchstoffröhren beobachtet das diese
> leuchten obwohl der strom aus ist. das war aber so schwach das man das
> nur bei absoluter dunkelheit gesehen hat.

Mach mal ein Experiment. Nimm eine Leuchtstoffröhre (nichts 
angeschlossen) und halte sie für ein paar Sekunden ins Licht (Sonne oder 
andere starke Lampe). Dann gehe mit dieser Leuchtstoffröhre in einen 
dunklen Raum.

Autor: asrael (Gast)
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@ Gast

reicht auch in einem dunkel raum einen baumwollpulover an der röhre zu 
reiben.

gruß,
arsael

Autor: David (Gast)
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strom kann fliessen, wenn ein geschlossener stromkreis vorhanden ist...
wenn der schalter den kontakt trennt, fliesst kein strom. würde durch 
kapazitive kopplung oder was auch immer eine restspannung vorhanden 
sein, müsste die eine gewisse grösse haben, damit überhaupt ein strom 
fliessen könnte... dass der strom dan grösser wäre als einige nano 
ampere ist extrem unwahrscheinlich (isolationswiderstand...) sprich auch 
dann würds nicht reichen, dass man sieht das die LED's leuchten...

uri geller läst grüssen...

Autor: David (Gast)
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p.s. falls ich mich irre, bitte kontakt aufnehmen, so ein patent tönt 
mehr als interessant...

Autor: Hagen Re (hagen)
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>das habe ich auch schon bei leuchstoffröhren beobachtet das diese
>leuchten obwohl der strom aus ist. das war aber so schwach das man das
>nur bei absoluter dunkelheit gesehen hat.

Na da solltest du dir mal einen Geigerzähler holen ;)

Autor: John-eric K. (mockup)
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Also ich kann das bestätigen,
hab bei ebay ein paar ca 11 Led scheinwerfer gekauft.
ca die hälfte davon leuchten im dunkeln.
ich hab sie auch schon mal aus der fassung gedreht(10min draußen),
glimmen aber trotzdem weiter????

Zimmer war komplett dunkel, also auch nichts mit angestrahlt.
das mit kaputten schalter kann ich auch ausschließen, da meine ja auch 
im ausgeschraupten zustand glimmt.

hm würde mich aber auch einmal interressieren woher das kommt.

mfg

Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
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@ Memet Akim

> nein der lichtschlater ist nicht beleuchtet (is ganz normal)

Ich denke mal das Problem ist, dass deine Lampe Kontakt mit Last/Phase 
hat.

Du kennst doch diese "Spannungsprüfer", die besitzen eine Glimlampe.
Wenn du die Metallspitze (ist meistens eine Schraubenzieher-Spitze) 
gegen Last hältst und du deinen Daumen an den Metallknopf oder das 
Metallplättchen legst fließt ein Wechsel(!!)-Stom von der Last, über 
einen Widerstand, dann über das Lämpchen und durch deinen Körper.

Dein Körper stellt dabei einen Kondensator das, der mit Erde/Masse 
verbunden ist.

Und so fließt der Strom zwischen:
Lastleiter -> Widerstand->Glimmlampe -> du -> Erde
und da es Wechselstrom ist auch wieder zurück, hin und her.

Bei den Leuchtstoffröhren ist das doch auch so.
Meine hat auch ganz schwach geleuchtet bis ich mal den Stecker gedreht 
habe.


Was du machen könntest:
Schalte der Strom ab (Sicherheit) und tausche die Kabel, da wo der 
Lampenschirm über eine Lüsterklemme an das Stromnetz angeschlossen 
wurde.

Sag wenn es funktioniert hat!



@ Stefan Helmert

> Hallo,
>
> welcher der Drähte ist eigendlich N? - Ist es der gelb-grüne oder der
> grün-gelbe? ;)

Da würde ich mich nicht auf die Farben verlassen!

Rein theoretisch:
gelb-grün = Schutzleiter
Schwarz oder Braun = Phase (Dort wo die Spannung anliegt)
Blau = NeutralLeiter (Dort wo der Strom wieder Zurückfließen Kann)

Praktisch ist das oft nicht so, frag mich jetzt nicht warum.

Autor: Hagen Re (hagen)
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Lumineszenz angeregt durch Strahlung, Röntgen-, Gamma-, UV Strahlung, 
Radioaktive Strahlung. Hole dir nen Geigerzähler und schau wo in deiner 
Wohnung das Plutonium versteckt wurde ;)

Autor: beru (Gast)
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Den Effekt mit den ausgeschalteten leuchtenden LED-Lamplen gibt es. Ich 
habe ihn in der Wohnung eines Bekannten auch schon beobachtet.

Meiner Meinung nach gibt es 2 mögliche Ursachen:

1. Kapazitives Übersprechen einer nahe dem Kabel verlegten Phase
Test==> Lampe rausdrehen, mit Mulitmeter in der leeren Fassung Spannung 
messen
2. Antennnewirkung
Das verlegt Kabel könnte ja auch als Antenne wirken falls ein 
Radiosender nicht zu weit entfernt ist ( ist aber eher unwahrscheinlich 
)

Offene Frage:
Ab wieviel mA kann man das Leuchten einer LED-Lampe bei vollständer 
Dunkelheit schon erkennen?

Schätzung: 0,1mA

Autor: ein gast (Gast)
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Bei guten Hochleistungs-LED's ist bei absoluter Dunkelheit schon unter 
1µA was zu sehen.
Beschäftige mich beruflich mit dieser Technik, und wir hatten das 
Problem dass ein ausgeschalteter MOS-FET die LED's bei Tageslicht 
sichtbar zum Leuchten brachte.

Aber keine Sorge, diese Ströme verursachen keine Nennenswerten 
Stromkosten, sie sind nur - natürlich abhängig von der Anwendung - mehr 
oder weniger störend.

Autor: HildeK (Gast)
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> Hallo,
>
> welcher der Drähte ist eigendlich N? - Ist es der gelb-grüne oder der
> grün-gelbe? ;)

Wenn du einen gelb-grünen siehst, drehe den Kopf um 180° - dann 
reduziert sich deine Frage auf:
     Ist der grün-gelbe eigentlich N?
Das kann man dann wiederum mit 'NEIN' beantworten, der ist nämlich PE.

Autor: asdf (Gast)
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@ "ein gast"

um welche LED und Mosfet handelt es sich denn? Wie groß ist der 
Leckstrom des Transistors? Das bewegt sich ja im Bereich von nA.

Autor: asrael (Gast)
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>>Schalte der Strom ab (Sicherheit) und tausche die Kabel, da wo der
Lampenschirm über eine Lüsterklemme an das Stromnetz angeschlossen
wurde.

das kannste dir sparen, da sich dabei gar nicht viel ändert, da die 
phase immer noch bis zur lampe kommt. so gesehen halt nur von der 
anderen seite.
man müsste eher schon die verteilerdose(falls noch vorhanden) umklemmen.
sollte die verteilung schon in der schalterdose liegen, gehts einfacher.
da einfach die phase über den schalter legen, und nicht den N.
wenn es denn so sein sollte.

gruß, asrael

Autor: Mike J. (Gast)
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@ asrael
Ich glaube dass der Schalter einfach nur ein 1-Poliger Schalter ist, so 
dass durch das Umschalten momentan nur Null getrennt wird.
Last liegt noch dran und die Lampe wirkt zur Erde wie ein kleiner 
Kondensator.

Ich will ja auch wissen ob das so war wie ich denke.

Aber der Memet kann sich das ja als einziger richtig anschauen, ich rate 
hier nur rum.

Autor: yalu (Gast)
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Etwas OT: Ich musste über die Kombination der drei Begriffe LED, Glüh
und Birne zu einem Wort schmunzeln.

Wegen des Elektroobsts bin ich in diesem Forum ja selbst schon
zurechtgewiesen worden. Und nun ist diese Frucht auch noch mit
glühend heißen LEDs gespickt ;-)

Das soll aber keine Kritik sein, ich hätte dieses Objekt
wahrscheinlich ähnlich genannt.

Autor: gast (Gast)
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als ich noch als elektriker gearbeitet habe und irgentwer das wort 
"glühbirne" benutzt hat war das jedem scheissegal. ausser, wenn der 
meister das gehört hat dann konntest du dir nen vortrag anhören von 
wegen kein gemüseladen und obst wird auf dem markt verkauft und so

Autor: Jens (Gast)
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Ich hab mal von nem Baunern auf nem Berg gehört, der hat einfach 
Leuchtstoffröhren innen Boden stecken können und sie ham geleuchtet,
1km nebendrann war ein Leistungssender von irgendem radio, der wurd 
irgendwann verklagt weil er über 100 LSR innen boden gerammt hat und 
damit zuviel energier "abgesaugt hat"

Autor: Sebastian (Gast)
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Beim Nachleuchten von Leuchtstofflampen oder LED-leuchtmitteln außerhalb 
der Fassung gibt es 2 Erklärungen: 1. Phosphoreszenz (bei blauen oder 
grünen Leuchtstoffröhren oftmals gut zu sehen, die leuchten nach dem 
Ausschalten sichtbar nach, liegt an der Zusammensetzung der 
Leuchtschicht) oder 2. im Falle des LED-Leuchtmittels noch geladene 
Glättungskondenastoren, die unter Umständen darin enthalten sind.
In beiden Fällen sollte das Nachleuchten innerhalb einiger Minuten 
abklingen. Ansonsten erfolgt offensichtlich tatsächlich eine Anregung 
von außen. Ich habe jedoch noch nie ausprobiert, ob naheliegende 
Mobilfunk-Basisstationen oder ähnliches einen solchen Effekt verursachen 
können. Der Strom, der eine wirklich gute LED zum Leuchten bringt, ist 
recht gering, und kann - im Falle der Lampe in einer Fassung - durchaus 
durch induktive oder kapazitive Einkopplung in nebneinanderliegenden 
elektrischen Leitungen in der Wand zu Stande kommen. Auch mit 
Glimmlampen, die von einem Bruchteil eines Milliamperes sichtbar 
leuchten, sind schon solche Effekte beobachtet worden.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Mein Senf dazu:
Ich habe als Student in der Nähe eines Seefunk-KW-Senders mit ca. 100 kW
Sendeleistung gewohnt (Abstand zur Antenne ca. 200 m). Da haben alle 
Leuchtstofflampen nachts recht gut sichtbar mitgeflackert. In der Nähe 
von Hochspannungsleitungen (50 Hz) passiert das genauso. Offenbar 
reichen kräftige elektrische Felder schon mit niedriger Frequenz aus. Da 
die Leuchtmittel-LED ähnliche Phosphore wie die Leuchtsofflampen 
benutzen,
glimmen sie eben unter dem Einfluß elektrischer Wechselfelder mit.

Autor: beru (Gast)
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Das Glimmen der LED-Lampen kommt nicht durch große Wechselfelder, welche 
die Leuchtschicht in der LED anregen. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Ich habe Spasseshalber die Glühbirne in meinem Wohnzimmer aus der 
Fassung geschraubt und bei ausgeschaltetem Schalter mit einem Multimeter 
die Spannung gemessen: Ergebnis: 10 Volt
Zugegebnermaßen ist das Multimeter ziemlich hochohmig. Aber bei dem 
geringen Strom, der benötigt wird um einen ultrahelle LED zum Leuchten 
zu bringen ( oben erwähnte < 1uA ) ....
Sicherlich sagt die gemessene Spannung ohne Last nichts über die 
Spannung mit Last aus, aber ich behaupte es reicht für die 
Leuchterscheinung.
Und der Grund ist auch kein Kriechstrom sondern einzig und alleine die 
Kapazitive Koppelung der Zuleitung an irgendeine nahe verlegte Phase.

Weiter oben wurde erwähnt, das zum Leuchten der LEDs würde keine 
Leistung verbraucht, da dies ohnehin verbraucht würde.

Das ist bei sehr spiztfindiger Betrachtung auch nicht korrekt: Bei einer 
kapazitiven Koppelung entsteht Blindleistung, die vom Stromzähler nicht 
gezählt würde. Bei der Rehenschaltung einer LED wird aber Wirkleistung 
verbraucht.

Autor: David (Gast)
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>>Das ist bei sehr spiztfindiger Betrachtung auch nicht korrekt: Bei einer
>>kapazitiven Koppelung entsteht Blindleistung, die vom Stromzähler nicht
>>gezählt würde. Bei der Rehenschaltung einer LED wird aber Wirkleistung
>>verbraucht.

würd auch meinen, das es die led nicht interessiert ob der stom 
phasenverschobnen ist oder nicht, elektronen fliessen, das kriegt die 
LED mit , mehr nicht...

Autor: ??? (Gast)
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Dem System (Netz) wird aber Energie entzogen und als Wärme und wenig 
Licht abgestrahlt...

Autor: Karl Zeilhofer (griffin27)
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Hier stellt ein vielleicht Elektrotechnik Leier eine Frage, und bekommt 
Antworten, dass um sein Leben zu fürchten ist!!!

Das nenn ich mal krasse Verantwortungslosigkeit.
Bei einem E14 oder E27 Sockel darf niemals Phase und Neutralleiter 
vertauscht werden, da ansonsten evt. volle 230VAC auf dem Gewinde 
anliegen, das man ganz leicht und auch versehentlich berühren kann.

Autor: Mike J. (Gast)
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> Bei einem E14 oder E27 Sockel darf niemals Phase und Neutralleiter
> vertauscht werden, da ansonsten evt. volle 230VAC auf dem Gewinde
> anliegen, das man ganz leicht und auch versehentlich berühren kann.

Ist aber ein Ansatz um das Problem zu lösen und da kann er mit einem 
Phasenprüfer auch besser ran :)

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Eine Energiesparlampe leuchtet schon bei 5Watt, da braucht es keine 
100KWatt!

Das Beweisvideo schwirrt hier von mir irgentwo im Forum herum.

Axelr.

Autor: beru (Gast)
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>Hier stellt ein vielleicht Elektrotechnik Leier eine Frage, und bekommt
>Antworten, dass um sein Leben zu fürchten ist!!!

Nur hat unser Experte leider keine vernünftige Erklärung für das 
Phänomen der leuchtenden Energieparled ....

Autor: Sven (Gast)
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> Bei einem E14 oder E27 Sockel darf niemals Phase und Neutralleiter
> vertauscht werden, da ansonsten evt. volle 230VAC auf dem Gewinde
> anliegen, das man ganz leicht und auch versehentlich berühren kann.

Ach, und wie stellt man das bei einer Schreibtischlampe sicher? Stecker 
festkleben?

> Nur hat unser Experte leider keine vernünftige Erklärung für das
> Phänomen der leuchtenden Energieparled ....

Wurde doch schon geschrieben: Kapazitive Kopplung von unter Spannung 
stehender Phase auf abgeschaltete Phase in der Zuleitung zum Schalter 
oder R-C-Glied im Schalter.

Das sind so 100 - 200 pF pro m, nehmen wir 2 m gemeinsame Zuleitung im 
Bereich von der Abzweigdose zum Schalter, sind das 400 pF, gibt einen 
Blindwiderstand von 8 Mohm bei 50 Hz, bei 230 Veff fließt ein Strom von 
etwa 30 µA. Bei eine Glühlampe passiert da nichts, bei einer 
Stromsparlampe kann sich der Kondensator aufladen und die Lampe blitzt 
regelmäßig (läßt sich durch einen Widerstand von einigen 100k in der 
Lampe verhindern), bei einer entsprechend leistungsfähigen LED kann die 
dann schon leuchten (läßt sich durch einen Widerstand von einigen k über 
der LED verhindern).

Sven

Autor: Sven (Gast)
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Grad noch ausprobiert: Eine Osram LCW W5SG (Golden Dragon) leuchtet bei 
30 µA schwach, eine stino 5-mm-LED weiss von Reichelt leuchtet bei 20 µA 
schon merklich, selbst im nicht ganz dunklen Raum. Wohlgemerkt µA, nicht 
mA.

Aber die Hersteller wissen schon, wie sie es verkaufen: "Mit 
Nachtlich-Funktion, selbst bei ausgeschaltetem Licht ist eine 
Orientierung im Dunkeln möglich."

Sven

Autor: chris (Gast)
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Hallo Sven,

danke für deine Anmerkungen. Du bist der erste im Thread, der das ganze 
mal auf eine solides Fundament gestellt hat. Probieren geht halt über 
studieren.

Gruß,
Christoph

Autor: blob! (Gast)
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>Aber die Hersteller wissen schon, wie sie es verkaufen: "Mit
>Nachtlich-Funktion, selbst bei ausgeschaltetem Licht ist eine
>Orientierung im Dunkeln möglich."

Na dumm sind sie ja nicht! Ich hätte aber nie geglaubt dass so wenig 
Strom möglich.

Normaler Weise mißt man an solchen Dingen ja nicht mit dem Multimeter 
sondern mit einem Duspol, in dem Fall würde man ja aber "0" Volt messen 
was dann nicht stimmt, oder!?

Autor: Karl Zeilhofer (griffin27)
Datum:

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Sven wrote:
>> Bei einem E14 oder E27 Sockel darf niemals Phase und Neutralleiter
>> vertauscht werden, da ansonsten evt. volle 230VAC auf dem Gewinde
>> anliegen, das man ganz leicht und auch versehentlich berühren kann.
>
> Ach, und wie stellt man das bei einer Schreibtischlampe sicher? Stecker
> festkleben?

Bei der Schreibtischlampe kannst du den Stecker ziehen zum Birne 
Wechseln!!!

Autor: juppi (Gast)
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Laut VDE  muß eine Fassung so gestaltet sein ,das ein Berühren eines 
Kontaktes (gewinde)unter Spannung beim wechseln nicht möglich ist.

MfG

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Eben. Auch metallische Fassungen sind isoliert gegenüber ihrem 
Innenleben. Der metallische Außenteil hat i.d.R. sogar eine 
Anschlussklemme für den Schutzleiter, und die sollte man auch besser 
nutzen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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juppi wrote:
> Laut VDE  muß eine Fassung so gestaltet sein ,das ein Berühren eines
> Kontaktes (gewinde)unter Spannung beim wechseln nicht möglich ist.

Die Frage ist halt, wie man das definiert: Wenn man alleine von der 
Möglichkeit wo dranzufassen ausgeht, dann wäre keine Fassungen VDE 
gerecht (man kann bei jeder Fassung den Finger reinstecken.)
Versehentliches Berühren, wenn man die Glühlampe anfasst, diesen Schutz 
bieten eigentlich alle heutigen Fassungen.

Autor: Rendserd (Gast)
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Hi
ich bin der Sache heute mal auf den Grund gegangen.
Ich habe mehrere LEDs über einen LM317 Stromregler über ein 
Stromstoßrelais geschalten. Immer wenn das Relais aus war, leuchten 
zumindest ein paar LEDs im dunkeln sehr wenig.
Erster Gedanke das Stromstoßrelais schickt einen Strom drüber...also 
Kabel ab und es leuchtet immer noch. Also die beiden losen Kabelenden 
kurzgeschlossen und ... die LEDS leuchten noch heller!
Kann also nur noch eine Lösung bleiben ... induzierte Spannung in die 
lange LED Zuleitung. Die LEDs, welche das längste Kabel haben, leuchten 
auch am hellsten! Ich glaube das kann man fast mit energy harvesting 
bezeichnen.

Alles Klar??
gruß aus dd

Autor: ravebenni (Gast)
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Also ich habe hier auch diese E27 LED "Scheinwerferchen" der ersten 
Generation. Ich beobachte bei denen auch ein ganz schwaches glimmen. Ich 
habe bisher immer geglaubt das es an der miserabelen Elektrik in unserem 
Haus liegt da die Installation aus den 60ern stammt und fast überall PE 
= N geschaltet ist. Interessant ist das bei meiner Deckenlampe mit drei 
GU10 Fassungen auch die LED's glimmen. Wenn ich aber einen der drei 
Spots gegen einen Halogenspot austausche hört das glimmen auf.

Autor: thcamper (Gast)
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Also ich kann aus eigener erfahrung sagen, das in den tachos moderner 
autowagen als kontrolleuchten LEDs verwendet werden, welche masse 
geschaltet sind... dazu ist immer paralell ein 1,5k widerstand... lässt 
man diesen weg, leuchten die leds im dunkeln recht schwach... kann man 
auf einer dunklen landstrasse sehr schön erkennen auch wenn vorn am auto 
2x55W leuchten... ist also garnicht so dunkel.

und das experiment mit den leds funktionier auch super wenn man hier 
wlan geräte auf dem tisch und nen handyfunkmast 400m weg hat

Autor: Jankey (Gast)
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Nimm eine 5mm LED, löte 50cm Kabel dran, steck das eine Ende In die 
Erde, und das andere hängst du in die Luft --> es leuchtet.

je nach Elektrosmog wirst du unterschiedliche ströme bekommen, neben 
einer Sendestation zb.

und jetzt bitte denkt dran, ihr kriegt diese Leistung täglich ab, 24 
Stunden, das Ganze Jahr :)

Autor: weiko (Gast)
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Einmal ein Ergebnis:
 Ich hatte eine Led Birne in meine Nachttischlampe eingeschraubt und 
festgestellt, das sie nach dem Ausschalten stundenlang nachglühte, 
schwach weiterleuchtete, vielleicht auch den ganzen Tag. Deshalb suchte 
ich hier Rat, ob sie durch das Nachleuchten nicht mehr verbrauchte als 
einsparte.
Da haben einige Kenner uns "Nachleuchtbetroffenen" ja schon einmal eine 
Sorge genommen, da das Nachglühen ja sozusagen keine oder minimale 
Kosten bringt.
Einige Ratgeber hatten für mich auch die endgültige Lösung: einfach den 
Stecker der Lampenzuleitung (mit dem Schalter darin) zu  drehen. Jetzt 
glimmt die LED Birne nach dem Ausschalten noch 2-3 Sekunden runter und 
ist dann völlig dunkel.
Danke für den Tipp! Er wird nicht allen helfen, aber es gibt ja noch 
viele andere ehrliche Lösungsangebote (die Info von dem verrückten Pferd 
soll doch wohl ein Witz sein - für Experten vielleicht, Laien 
verunsichert es ärgerlicherweise).

Autor: Marco (Gast)
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Wenn ich solche Anleitungen lese wird mir fast schlecht was für Idioten 
hier schreiben dürfen. Es gibt Leute, die sowas glatt für voll nehmen 
und am Ende tatsächlich an der Phase zappeln.
Ich wäre vorsichtig mit solchen Aussagen.....

Autor: Gululo (Gast)
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Hallo, habe gleiches Problem mit dauernd leuchtenden 12 fach LED 
Strahlern. Einchip LED zeigen das Problem nicht, vermute mal wegen 
besserer Ansteuer Elektronik.
Das Nachleuchten kommt von meiner HF Verseuchung im Haus: 3 Hotspots, 2 
Powerlan Adapter (Hochfrequente signale auf der Stromleitung) Die haben 
entsprechende Kapazitive Kopplung, die für LED´s nach Gleichrichtung 
ausreichen zum Leuchten (Strom im microAmpere Bereich.
Lasst bitte die Tests mit Finger in dei Lampenfassung, das ist höchst 
gefährlich, vor allem wenn einer NULL und PE (Schutzerde) nichtmal 
unterscheiden kann.

Gruß
Gululo

Autor: Seibedom (Gast)
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Also bei mir leuchten sie auch, sehr hell sogar, am tag leicht zu 
erkennen. habe 2 LED lampen parallel drin wobei die eine heller wird 
wenn ich die andere rausdrehe (zu erwarten). schalte ich den LS oder FI 
aus, gehen auch die LED´s aus. Habe auch schon mal den ganzen schalter 
raus genommen bei dem eindeutig (gemessen) die phase geschalten wird. N 
blieb dabei verbunden (der verläuft irgendwo). Habe auch mal fast alle 
auf der phase liegenden geräte ausgeschalten, leuchtet gleich hell 
weiter. würde gegen die "übersprech theorie" sprechen aber für die 
Antennen theorie, denn N bleibt verbunden bis der LS ausgeschalten wird.

Autor: Ingo W. (Gast)
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Wenn man mal eine Glimmlampe über dem Schalter als Ursache ausschließen 
kann, dann tippe ich mal darauf, das der Schalter über ein Stück Kabel 
zur Abzweigdose geführt ist. Dieses Kabel hat natürlich eine Kapazität 
(schätze mal, einige 100pF). Das bringt dann schon einen messbaren (und 
an den LED's sichtbaren) Strom durch die Leuchmittel...
Wobei ich in dem Plan L und N verwechselt habe, normalerweise wird L 
geschaltet, was aber am Prinzip nichts ändert
mfG ingo

Autor: Eddy (Gast)
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Ich habe bei mir in der Garage neues Kabel verlegt. Schwarzes Kable ist 
an dauerstrom. Nun habe ich das Phänomen das meine nergiesparlampe kurz 
nach dem ausschalten anfängt zu Blinken und das Blinken im laufe der 
Zeit klein wenig heftiger wird.
Was kann dies sein ?

Autor: Martin (Gast)
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Diesen Effekt kann jeder leicht nachvollziehen. Bei einer roten LED die 
Anode mit Daumen und Zeigefinger anfassen und die andere Hand auf einen 
Wasserhahn (oder andere Masseverbindung) legen. In einem dunklen Zimmer 
sieht man die LED schwach leuchten.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Eddy schrieb:
> Ich habe bei mir in der Garage neues Kabel verlegt. Schwarzes Kable ist
> an dauerstrom. Nun habe ich das Phänomen das meine nergiesparlampe kurz
> nach dem ausschalten anfängt zu Blinken und das Blinken im laufe der
> Zeit klein wenig heftiger wird.
> Was kann dies sein ?

Es koppelt ein kleiner Strom kapazitiv in die Leitung zur Lampe ein, 
oder der Schalter hat einen sehr hochohmigen Widerstand im MegaΩ 
Bereich.
Dadurch lädt sich der Elko der Lampe auf und wenn die Spannung hoch 
genug ist startet die Lampe und leuchtet bis der Elko leer ist, also 
einige Millisekunden.

Abhilfe wäre ein Widerstand von ~1MΩ parallel zur Lampe.

Autor: ich (Gast)
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>ist eigenltich ganz leicht raus zu finden.
>1. du stehst isoliert zum boden ( ist ganz wichtig für das experiment)
>2. du nimmst die phase in die eine hand
>3. du nimmst einen anderen draht in die andere hand
>4. kribbelt es die ganze zeit, haste den N
>4a. kribbelt es nur kurz und der FI löst aus haste die erde erwischt
>(PE)

Bitte kleine selbstmörderischen Tips. Hier sind auch Laien unterwegs!

Autor: Juppi J. (juppiii)
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Wer das macht ,sollte es gleich Richtig machen.

Autor: oszi40 (Gast)
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> Bitte kleine selbstmörderischen Tips. Hier sind auch Laien unterwegs!
Statt obige Tipps zu befolgen sollte man lieber aus dem Kellerfenster 
springen, da das meist ungefährlicher ist!

Oft hat die längere Stichleitung zum Schalter schon eine ausreichende 
Kapazität oder seltener schlechte Isolation wodurch ein winziger Strom 
fließen kann ohne daß der Schalter geschlossen wurde.

... oder ganz selten: die Leitung wirkt in stark HF-verseuchtem Gebiet 
schon als Antenne. Dann würden auch Leuchtstoffröhren "aus Begeisterung" 
OHNE Stromanschluss leuchten.

Autor: saa (Gast)
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Hatte das gleiche Problem.
1 Deloc 3,5 Watt LED GU10 die mit 3 Schaltern betätigt werden kann.
Blinkt im ausgeschaltenen Zustand ca. 1x pro Minute.
Austausch auf Bioledex LED 3,5 Watt GU 10 - gleiches Problem!

Diagnose:
Es wurde der Nullleiter und nicht die Phase geschalten.
Erkennbar daran, dass ein Spannungstester trotz ausgeschaltenen Zustand 
leuchtet.

Lösung:
Einfach beim Sicherungskasten den zuständigen Leitungsschutzschalter 
(Sicherung) lokalisiert. Danach dort, Phase und Nullleiter vertauscht.
Und siehe da - es funktioniert!!!

SAA. aus Wien

Autor: Peter R. (pnu)
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saa schrieb:
> Lösung:
> Einfach beim Sicherungskasten den zuständigen Leitungsschutzschalter
> (Sicherung) lokalisiert. Danach dort, Phase und Nullleiter vertauscht.
> Und siehe da - es funktioniert!!!
>
> SAA. aus Wien

Und dann sind im entsprechenden Stromzweig überall N und L vertauscht, 
der eigentliche Fehler ist zwar an der Lampe behoben, dafür aber in den 
übrigen Teilen dieses Stromzweiges neu installiert. Auch die 
Farbkennzeichnung blau für N ist dann zerstört.

So etwas nennt man verschlimmbessern.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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> So etwas nennt man verschlimmbessern.

Absolut verantwortungslos triffts wohl eher.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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saa schrieb:
> Es wurde der Nullleiter und nicht die Phase geschalten.
> Erkennbar daran, dass ein Spannungstester trotz ausgeschaltenen Zustand
> leuchtet.

Ein Duspol oder ein "Lügenbaron" (Popelstift, Phasenprüfer)?

Wir haben das bei uns auch mit einer 4-fach-Wechselschaltung.  Je
nachdem, welchen Schalter man öffnet, sind halt unterschiedlich
lange Leitungsstückchen parallel, und die entsprechenden Blindströme
lassen die LED-Funzeln ein wenig leuchten.  Ist aber der Korridor,
und das dabei entstehende "Nachtlicht" ist gar nicht mal so
unangenehm: andere Leute kaufen sich dafür extra separate kleine
Funzeln. ;-)  Der gleiche Blindstrom floss natürlich auch schon zu
Zeiten, als da Glühobst verbaut war, nur hat er da keinen sichtbaren
Effekt gehabt.

Autor: Christian Erker (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
> saa schrieb:
>> Es wurde der Nullleiter und nicht die Phase geschalten.
>> Erkennbar daran, dass ein Spannungstester trotz ausgeschaltenen Zustand
>> leuchtet.
>
> Ein Duspol oder ein "Lügenbaron" (Popelstift, Phasenprüfer)?

In diesem Fall hilft nur letzterer ..

Gruß,
Christian

Autor: saa (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
> saa schrieb:
>> Es wurde der Nullleiter und nicht die Phase geschalten.
>> Erkennbar daran, dass ein Spannungstester trotz ausgeschaltenen Zustand
>> leuchtet.
>
> Ein Duspol oder ein "Lügenbaron" (Popelstift, Phasenprüfer)?
>
> Wir haben das bei uns auch mit einer 4-fach-Wechselschaltung.  Je
> nachdem, welchen Schalter man öffnet, sind halt unterschiedlich
> lange Leitungsstückchen parallel, und die entsprechenden Blindströme
> lassen die LED-Funzeln ein wenig leuchten.  Ist aber der Korridor,
> und das dabei entstehende "Nachtlicht" ist gar nicht mal so
> unangenehm: andere Leute kaufen sich dafür extra separate kleine
> Funzeln. ;-)  Der gleiche Blindstrom floss natürlich auch schon zu
> Zeiten, als da Glühobst verbaut war, nur hat er da keinen sichtbaren
> Effekt gehabt.


Über "ein wenig Leuchten" bzw "Nachtlicht" hätte ich mich gefreut, 
jedoch die von mir verwendeten LED's hatten den Effekt, dass sie im 
ausgeschaltenen Zustand ca. 1x pro Minute hell blinkten. Das war sehr 
nervig!
Und da an dem zuständigen Leitungsschutzschalter nur das VZ-Licht hängt 
und sonst nix, war in meinem Fall das tauschen der Leitungen die 
einfachste und sicherste Lösung des Problems. Übrigens, ich habe einen 
Phasenprüfer verwendet.

Ich wollte mit meiner individuellen Lösung aufzeigen, dass das Blinken 
von 220V LED-Lampen eher durch vertauschte Phase/Nullleiter liegt als an 
den Blindströmen.

Meinen Kritikern zustimme ich zu:
Die von mir genannte Lösung soll nicht zur Nachahmung animieren!!!
Falls doch - nur auf eigene Gefahr!
User Peter R. hat natürlich Recht betreffend der Farbkennzeichnung!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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saa schrieb:
> Ich wollte mit meiner individuellen Lösung aufzeigen, dass das Blinken
> von 220V LED-Lampen eher durch vertauschte Phase/Nullleiter liegt als an
> den Blindströmen.

In meinem Fall sehr sicher nicht.

Autor: ich (Gast)
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... wer hat dann jetzt hier eine vernünftige Lösung für das Blinken der 
LEDs - haben dieses Problem auch.

Autor: asd (Gast)
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> ... wer hat dann jetzt hier eine vernünftige Lösung für das Blinken der
> LEDs - haben dieses Problem auch.

In einer Schreibtischlampe ( d.h. über Steckdose angeschlossen)? -> Dann 
mal den Stecker umdrehen. Damit der Schalter die Phase abschaltet, nicht 
den Nulleiter.

Wenn in einer festen Installation: Ist der Schalter beleuchtet? Wenn ja, 
mal testweise die Lampe/Glimmlampe vom Schalter rausbauen. Oder wenn 
mehrere LE-Lampen an dem Schalter hängen, eine davon durch eine 
Glühbirne ersetzen. Wenn der Effekt dann weg ist, muß man den kleinen 
Ruhestrom den der beleuchetete Schalter verurascht an der LED Lampe 
vorbei leiten. Entweder eine 15/25W-Birne irgendwo hinbauen wo sie nicht 
weiter stört, oder einen hochohmigen Widerstand der die 230V ab kann 
parallel zu einer der LED-Lampen (wenn du jemanden findest der das kann, 
ein durchschnittlicher Elektriker hat iA. keine Ahnung wie das geht)

HTH

Autor: Michael (Gast)
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Memet Akim schrieb:
> LED-Gluehbirnen

Was sind LED-Glühbirnen für Dinger?

Entweder es sind Glühbirnen, die das Licht thermisch als Planck'scher 
Strahler mit Temperaturen meist irgendwo zwischen 2200 und 3600°C 
erzeugen, oder es sind LEDs, bei denen der Halbleiter hoffentlich nicht 
glüht ;-)

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

>Was sind LED-Glühbirnen für Dinger?

na was schon? LED-Leuchtobst eben...

PS: ich frage mich immer: wenn ich in einen Lampen- und Leuchtenladen 
gehe und nach einer Taschenleuchtenlampe frage, ob ich da nicht doch 
besser nach einer Talschenlampenbirne frage???

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Peach-CH (Gast)
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Hallo zusammen
nachdem ich mich durch den Junges eurer Tipps durchgelesen habe wollte 
ich es mal ausprobieren wieso meine neuen LED's mit neuem LED Trafo nach 
dem Ausschalten nach wie vor weiterblinkten...
zuerst noch einige Details:
2 Lichtstränge mit je 5Stk. 3W LED's und je einem LED Trafo 30W. 
Geschaltet werden die beiden Stränge von 3 Schaltern aus 
(Wechselschaltung).

Als erstest habe ich den Tipp mit den drehen der P-N Leiters 
versucht.Hat nicht gebracht....danach ist mir in den SInne gekommen dass 
jemand von beleuchteten Schaltern gesprochen hat. JA meine waren 
beleuchtet.....und siehe da..als ich die Leuchtdiode eines Schalters 
entfernte hat das Blinken aufgehört...PERFEKT das wars...GRuss aus der 
CH

Autor: Alex W. (a20q90)
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Ich hab auch diesen Effekt mit meinen E14-LEDs.

Der Grund ist aber ganz simpel. Die Kabel haben eine Kapazitive Kopplung 
zur Phase (L) und zur Erde. Fertig. Da Kabel auch noch wie Antennen 
wirken, tut die HF ihren Rest. Dank eines Kondensatornetzteiles in den 
LED-Lampen wird auch Pulsenergie lange genug gespeichert.

Autor: ich (Gast)
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ich schrieb:
> Bitte kleine selbstmörderischen Tips. Hier sind auch Laien unterwegs!

Ich würde das ganz einfach als "natürliche Selektion" bezeichnen. Die 
Dümmsten werden gegrillt...

Autor: det (Gast)
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Über 90% der oben stehenden Beiträge bewegen sich zwischen totaler 
Grütze und absoluter Lebensgefahr. Gibt es hier keinen Admin im Forum???

viele Grüße von "det"

Autor: Jivodan (Gast)
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Bei mir fliessen da ca 120 volt im ausgeschalteten zustand (wert des 
Meßgerätes)

Autor: Dietrich L. (dietrichl)
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Jivodan schrieb:
> fliessen da ca 120 volt
:-))

Autor: Wat ? (Gast)
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So 120 Volt fliessen da ?
Ich schließe mich det an.... :-\

Autor: mahlzeit (Gast)
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Habe genau das gleiche bei mir im Haus gehabt.
Liegt daran das daneben liegende Stromleitung in die ausgeschaltete 
Leitung einstrahlen, das reicht bei meinen GU10 LED Lampen schon um 
diese leicht leuchten zu lassen.

Konnte das Problem nicht so einfach lösen, das nun mal Stromkabel neben 
einander liegen.

Gelöst hab ich es dann so.
Habe ein öffner Relais paralell zu den Lampen angeschlossen, so lange 
die Lampen nicht eingeschaltet sind schliesst das Relais die Lampen 
kurz. Dadurch leuchtet nix mehr. Wird das Licht eingeschaltet, öffnet 
das Relais und alles funktioniert normal, beim ausschalten schliesst das 
Relais die Lampen wieder kurz.

Funktioniert nun schon seit ca. zwei Jahren problemlos.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Jivodan schrieb:
> Bei mir fliessen da ca 120 volt im ausgeschalteten zustand

Und wieviel Strom liegt an?
:-)
Gruss
Harald

Autor: Jivodan (Gast)
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an der fassung gemessen: ja

Autor: Jivodan (Gast)
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is eine wechselschaltung, im eingeschalteten zustand liegen 230 volt am 
schalter an

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Ich habe das gleiche Phänomen gestern bei mir beobachtet. Allerdings ist 
es eine Energiesparpampe, die alle 2 Sekunden einen ganz schwachen 
Lichtblitz abgibt.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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mahlzeit schrieb:

> Gelöst hab ich es dann so.
> Habe ein öffner Relais paralell zu den Lampen angeschlossen, so lange
> die Lampen nicht eingeschaltet sind schliesst das Relais die Lampen
> kurz. Dadurch leuchtet nix mehr. Wird das Licht eingeschaltet, öffnet
> das Relais und alles funktioniert normal, beim ausschalten schliesst das
> Relais die Lampen wieder kurz

Das geht wesentlich einfacher: Schalte einen Widerstand parallel
zur Lampe. Richtwert für die Grösse: 100kOhm bis 10MOhm. Den
genauen Wert muss man ausprobieren.
Gruss
Harald

Autor: möbelstück (Gast)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Das geht wesentlich einfacher: Schalte einen Widerstand parallel
> zur Lampe.

Das geht wesentlich einfacher: Doppelpoliger Schalter.
ms

Autor: Bernd K. (bmk)
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Ein doppelpoliger Schalter bei einer Wechselschaltung, der war gut.

Wesentlich einfacher geht es aber mit einem Kondensator parallel
zu Last, am besten einen X1 oder X2 Typ. Um die 100nF reicht meist.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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mahlzeit schrieb:
> Liegt daran das daneben liegende Stromleitung in die ausgeschaltete
> Leitung einstrahlen

Nein, da "strahlt" nichts.  Höchstens Erdstrahlen. :-)

Wie schon oben erklärt, es ist einfach eine kapazitive Kopplung
zwischen den benachbarten Leitern eines Kabels.  Der Strom wäre
auch bei klassischem "Glühobst" geflossen, nur hätte man dort seine
Wirkung nicht sehen können.

Autor: Mech-Ing (Gast)
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Also auf Farben von Kabeln würd ich mich nie verlassen. Hab auch 
schonmal aus einer Wand Kabel gehabt, der eine blau, der andere 
Gelb-Grün.
Hm ist da die Phase verlorengegangen? Nö, einige Installateuere verlegen 
aber nach dem Farbschema "Was ich grad in der Hand hab wird genommen."

Autor: gaast (Gast)
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saa schrieb:
> Diagnose:
> Es wurde der Nullleiter und nicht die Phase geschalten.
> Erkennbar daran, dass ein Spannungstester trotz ausgeschaltenen Zustand
> leuchtet.
>
> Lösung:
> Einfach beim Sicherungskasten den zuständigen Leitungsschutzschalter
> (Sicherung) lokalisiert. Danach dort, Phase und Nullleiter vertauscht.
> Und siehe da - es funktioniert!!!

Gefährlicher Blödfug, der Lügenstift heißt nicht ohne Grund so.

Autor: Stephan W. (stipo)
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Grundlast Element parallel zu einer der Fassungen schalten. Dann sollten 
die paar µA recht schnell weg geheizt sein.

http://www.eltako.com/fileadmin/downloads/de/Daten...

MFG
Stephan

PS: Ein durchschnittlicher Elektriker ;-)

Autor: Bernd K. (bmk)
Datum:

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Die Idee mit der zusätzlichen Grundlast ist prinzipiell richtig,
sei es mit einem PTC (stipo) oder mit Parallelwiderstand (wilhelms)
oder mit einem Relais (mahlzeit). Die kapazitiv übertragene Spannung
(parallele Leitung bei einer Wechselschaltung) wird dadurch soweit
reduziert, dass ein Glimmen der LEDs unterbleibt.

Der gemeinsame Nachteil ist eine zusätzliche Wirkleistung, zwar nur
etwa im einstelligen Watt-Bereich, aber man muss schon darauf achten,
dass diese Wärme ungefährdet an die Umgebung abgegeben wird.
(Hinweis: Ein 8 Watt Lötkolben produziert etwa 350°C)

Daher mein Vorschlag mit dem Kondensator. Bleibt kalt und produziert
nur etwas Blindleistung, was der Stromzähler nicht sieht.

Autor: henne (Gast)
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Dieses "glimmen" der 230v Strahler hatte ich bis vor Kurzem auch.
Ursache war, wie schon im Forum beschrieben, die beleuchteten Schalter.
Schalterbeleuchtung raus und Problem beseitigt.

Was mir aber schleierhaft ist, das dieses schwache Leuchten bei 
ausgeschalteten Licht bei meinen alten LEDs Scheinwerfer nicht war! Erst 
beim Tausch gegen neue trat dieses Problem auf.

Der Aufbau der Leuchtmitel ist gleich, Hersteller aber unbekannt.
Kann es sein, dass ein Typ dimmbar und der andere nicht?
Es lagen nähmlich 24V Restspannung bei ausgeschaltetem Licht und 
angeschlossener LED.

Gruß Henne

Autor: asd (Gast)
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> Der Aufbau der Leuchtmitel ist gleich

Der Aufbau der alten und neuen LED-Lampe ist wohl doch nicht gleich. Die 
eine hatte eine Elektronik die bei ein wenig Strom am Eingang durch die 
LED auch ein bisschen Strom geleitet hat, die andere Lampe war so gebaut 
(unwissentlich? absichtlich?) dass ein wenig Ruhestrom wie er bei 
beleuchteten Schaltern vorkommt nicht zum Leuchten der LED führt.

Autor: Michael (Gast)
Datum:

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Ich habe hier ein ähnliches Problem.
LED-leuchtet schwach, obwohl Licht aus ist.
Habe dann über 14Volt am Anschluss gemessen.
Was kann/sollte man da tun?

Bitte eine ernste Antwort!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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Michael schrieb:
> Was kann/sollte man da tun?

Steht doch alles schon oben.  Hast du dir den Thread durchgelesen?

Entweder du lebst damit (hast halt 'ne Art Nachtlicht), oder du
baust einen Widerstand über die Fassung.  100 kΩ könnten schon
reichen.

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Da muss man gar nichts tun.

LEDs leuchten schon bei sehr geringen Strömen, daher könntest du einen 
Teil des Stromes an der LED vorbei leiten. (z.B. ein Widerstand von 10k 
parallel zu den LEDs)

Autor: Michael (Gast)
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Ich hatte den Thread gelesen. Aber ich hatte eigentlich gedacht, dass es 
da irgendwelche Gesetze gibt, damit ich meinen Vermieter zwingen kann, 
dass da mal ein Elektriker drauf schaut. In der Richtung stand im thread 
gar nichts.
Eurer Meinung nach sind 14 V noch okay?!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> damit ich meinen Vermieter zwingen kann,
> dass da mal ein Elektriker drauf schaut.

Es gibt da Gesetze.  Die der Physik.  Die wird auch dein Vermieter
nicht überlisten können, und selbst der Bundestag wird sich da
machtlos zeigen ...

Autor: Michael (Gast)
Datum:

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Von einem Moderator hätte ich da eigentlich eher eine normale Antwort 
erwartet.
Dank Deiner intelligenten Antwort bin ich so schlau wie vorher.
Aber anstatt das Problem zu ignorieren, werde ich diese Seite 
ignorieren.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Dank Deiner intelligenten Antwort bin ich so schlau wie vorher.

Dann lies dir doch bitte den Thread durch: das "Problem" sind einfach
kapazitive Blindströme, die insbesondere in den langen parallelen
Leitungen einer Wechselschaltung einfach physikalisch unvermeidlich
sind.  Diese Ströme sind da, und weder dein Elektriker noch ein
Gesetz wird sie beseitigen.  Du kannst sie folglich nur entweder
in Kauf nehmen (die LED-Lampe leuchtet halt ganz schwach) oder sie
explizit unterdrücken (der Widerstand).

Autor: anonµm (Gast)
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Michael schrieb:
> dass es da irgendwelche Gesetze gibt, damit ich meinen Vermieter
> zwingen kann, dass da mal ein Elektriker drauf schaut.
In diesem Fall wohl nicht, da die Elektroinstallation als 
Standardgerecht anzusehen sein dürfte.

> werde ich diese Seite ignorieren.
Ich hoffe es.

Autor: Bernd K. (bmk)
Datum:

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Michael schrieb:
> Aber ich hatte eigentlich gedacht, dass es da irgendwelche Gesetze
> gibt, damit ich meinen Vermieter zwingen kann, dass da mal ein
> Elektriker drauf schaut.

Der ist gut.

Ich bekomme mitunter einen gewischt, wenn ich die Türklinke anfasse.
Da springt ein kerniger Funke über; könnte eine Spannung > 10kV sein.

Da gibt es sicher irgendwelche Gesetze, damit ich meinen Vermieter
zwingen kann, dass da mal ein Elektriker die Türklinke untersucht.

Autor: Stefan (Gast)
Datum:

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Hallo Sven,
habe eine blinkende LED.
Danke, für Deine Info - die richtigen Widerstand puzzle ich mir schon 
zurecht!

Autor: HABI (Gast)
Datum:

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Hallo meine Lieben,

ich kann das irgendwie topen.

29 Volt Blindstrom verschaffen meiner neuen LED-"Birne" ein nettes 
Dauergrinsen.

Kann mir einer sagen ob das noch normal ist. Braucht man ja bald keine 
Schalter mehr. ICh weis nciht was Busch-Jaeger dazu sagen würde.

Für Hilfe und kreative Hinweise wär ich dankbar.


PS: Vier Ausgänge zwei Schalter ... wer es genau wissen will.

Autor: kunz (Gast)
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HABI schrieb:
> 29 Volt Blindstrom verschaffen meiner neuen LED-"Birne" ein nettes
> Dauergrinsen.
Was sagt denn der Zähler in deinem Keller dazu?

Autor: Nico Sch. (nico22)
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Wie kommt man da auf die Bezeichnung Blindstrom? Blindstrom kann per 
Definition keine Wirkleistung verursachen, damit insbesondere kein 
Leuchten.

Es gilt noch immer: Widerstand parallelschalten etc. Das ist, wie auch 
schon erwähnt, kein Problem der Elektroinstallation.

Autor: kunz (Gast)
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Nico Sch. schrieb:
> kein Problem der Elektroinstallation.
Nein, das ist es nach bisherigen Konventionen nicht. Da aber die 
Isolationswiderstände endlich sind, stellt man mit den heutigen 
Leuchtmitteln diesen Umstand fest. Jetzt rächen sich Kriechströme, die 
bisher bei unseren leistungshungrigen Lichtwandlern nicht beobachtet 
werden konnten :-).

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Nico Sch. schrieb:
> Wie kommt man da auf die Bezeichnung Blindstrom? Blindstrom kann per
> Definition keine Wirkleistung verursachen, damit insbesondere kein
> Leuchten.

Doch, wenn er nicht exakt 90° zur Phasenlage der Spannung ist.
Dann verursacht auch der Blindstrom eine Wirkleistung.  Trotzdem
nennt man den Verschiebungsstrom eines Kondensators Blindstrom.

kunz schrieb:
> Nein, das ist es nach bisherigen Konventionen nicht. Da aber die
> Isolationswiderstände endlich sind, stellt man mit den heutigen
> Leuchtmitteln diesen Umstand fest.

Quark.  Hast du dir den Thread durchgelesen?

Die Isolationswiderstände üblicher Elektroinstallationen liegen
meilenweit über dem, was die hier genannten (kapazitiv verursachten)
Ströme ausmacht.

HABI schrieb:
> 29 Volt Blindstrom

Und wieviel Ampere Spannungsabfall?

Autor: B.A. (Gast)
Datum:

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Jörg Wunsch schrieb:
> HABI schrieb:
>> 29 Volt Blindstrom
>
> Und wieviel Ampere Spannungsabfall?

:D

Neulich im Datenblatt: Kondensator C103 mit 10µH

Autor: Mark M. (mom-jovi)
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Stefan Helmert schrieb:
> welcher der Drähte ist eigendlich N? - Ist es der gelb-grüne oder der
> grün-gelbe? ;)

Also ich würde meinen, dass das darauf ankommt, ob die 
Phasenverschiebung +180° oder -180° beträgt...

Aber Spaß beiseite:

David schrieb:
> beru schrieb:
>> Weiter oben wurde erwähnt, das zum Leuchten der LEDs würde keine
>> Leistung verbraucht, da dies ohnehin verbraucht würde.
>>
>>Das ist bei sehr spiztfindiger Betrachtung auch nicht korrekt: Bei einer
>>kapazitiven Koppelung entsteht Blindleistung, die vom Stromzähler nicht
>>gezählt würde. Bei der Rehenschaltung einer LED wird aber Wirkleistung
>>verbraucht.
>
> würd auch meinen, das es die led nicht interessiert ob der stom
> phasenverschobnen ist oder nicht, elektronen fliessen, das kriegt die
> LED mit , mehr nicht...

Das würde ich auch sagen bzw. kommt im Fall, dass die LED (in Reihe) 
dazugeschaltet wird, ein ohmscher Verbraucher hinzu, sodass die vorher 
(ideale) Leitungskapazität verlustbehaftet ist und die 
Phasenverschiebung nicht mehr die optimalen 90° hat.

Autor: georg (Gast)
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FRAGE: Habe das gleiche Problem mit dem LEDs aber in verschiedenen 
varianten. Es sind verschidene Fabrikate - folglich 
herstellerunabhängiges Problem. Zuleitung ist mal 2adrig, 3adrig oder 
5adrig. Mal habe ich in ein und dem selben Raum an einer Leitung 2 
Strahler und auf der anderen 5 Strahler - nachleuchten tun nur die 2 
Strahler. geschaltet wird natürlich die Phase (wobei es natürlich egal 
ist). Mal gehen sie nach Secunden aus, mal nach Stunden und mal 
garnicht. Mal leuchten sie ganz schwach ca. 3% und mal ganz stark 
ca.35%. Wenn man die Dinger im Ganzen haus hat und pro Raum zwei 
Schaltungen hat, wobei immer nur eine davon ärger macht und nachleuchtet 
- dann ist das schon ein PROBLEM. Es geht da nicht unbedingt um den 
Stromverbrauch, man möchte dass wenn man den Schalter betätigt das Licht 
auch wirklich aus ist. Die Beiträge im Forum habe ich alle gelesen aber 
nichts gefunden. FRAGE: was ist die Ursache?

Autor: Bernd K. (bmk)
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georg schrieb:
> Die Beiträge im Forum habe ich alle gelesen aber nichts gefunden.

Korrektur:
  Die Beiträge im Forum habe ich alle gefunden aber nichts gelesen.

Autor: Eugen K (Gast)
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Hallo.
Ich habe ein anderes Problemm.
Ich habe eine selbstgebaute lampe mit ca. 100 stück 5mm LEDs , alle 
parallel
geschaltet mit Vorrwiederstand für 12 Volt. Dann ist alles an einem 
LED-Trafo geschaltet.Hat auch alles 2 Jahre funktioniert, jetzt ist der 
Trafo kaputtgegangen.Hab ein neues bestell und eingebaut , 12 Volt , 5 
Ampere.
Das Problemm jetzt, wenn ich den Schalter( eine Wechselschaltung) auf 
Aus mache , dan leichten die LEDs einmal in 30 secunden kurz auf und de 
Prozess wiederholt sich alle 30 secunden.Mit dem Trafo davor war das 
nicht.
Ich bin selber gelernter Elektricker, also da wird nicht über N-Leiter 
ausgeschaltet, habe auch versucht den Trafo anders anzuklemmen ( L und N 
getauscht) -kein Erfolg , blinkt weiter.
Meine Fragen:
1. Kostet mir das jetzt was , bzw . wird es vom Stromzähler erfasst ( 
habe einen digitalen Stromzähler).
2. Wo wird der kondensator geschaltet , vor dem Trafo oder an 12Volt , 
und welchen ich da nehmen müss ?

Danke !!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Eugen K schrieb:
> Ich habe ein anderes Problemm.

Dann öffne dafür bitte einen eigenen Thread.

Autor: Timm Thaler (timm-thaler)
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Eugen K schrieb:
> Kostet mir das jetzt was , bzw . wird es vom Stromzähler erfasst (
> habe einen digitalen Stromzähler).

Unerheblich. Da sollte der Zähler nicht zucken.

Eigentlich ist es Blindleistung, da kapazitiv gekoppelt. Nun wird ja ein 
sichtbarer Effekt (Kondensator aufladen und Leuchte blitzen lassen) 
erzeugt, also ist da auch ein bißchen Wirkleistung dabei, aber die 
sollte gegenüber dem normalen Verbrauch vernachlässigbar sein.

> 2. Wo wird der kondensator geschaltet , vor dem Trafo oder an 12Volt ,
> und welchen ich da nehmen müss ?

Der Kondensator kommt auf die Primärseite zwischen L und N am Trafo, 
Größenordnung 33 bis 100n und UNBEDINGT für X2 zugelassen, auch wenn die 
etwas größer sind.

Jörg Wunsch schrieb:
> Dann öffne dafür bitte einen eigenen Thread.

Wozu, es ist das gleiche Phänomen. Wie viele Threads willst Du noch, wo 
immer wieder erklärt wird, dass durch die Leitungskapazitäten eine 
Spannung auf der abgeschalteten Leitung eingekoppelt wird, die zum 
Aufladen des Schaltnetzteiles und dessen sporadischer Auslösung führt.

Dabei ist es unerheblich, ob es um eine ESL mit eingebautem 
Schaltnetzteil, eine Leuchtstoffröhre mit eingebautem Schaltnetzteil, 
einer LED-Lampe mit eingebautem Schaltnetzteil oder einiger LED-Leisten 
mit extra Schaltnetzteil geht.

Vielleicht sollte mal ein Wiki-Artikel dazu gemacht werden, auf den bei 
jedem neuen Thread kurz und bündig verwiesen wird.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Timm Thaler schrieb:
>> Dann öffne dafür bitte einen eigenen Thread.
>
> Wozu, es ist das gleiche Phänomen.

OK, ich hatte mich durch "ich habe ein anderes Problem" ein wenig in
die Irre führen lassen und dann den Beitrag nur überflogen.  Ist
natürlich in der Tat dass gleiche Problem.

Autor: mike365 (Gast)
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Hallo,

habe den ganzen Thread gelesen und auch das Problem, dass meine neue LED 
Lampe immer wieder kurz aufblinkt.
Verstehe Lösung mit Widerstand als beste Lösung und würde gerne 
Widerstand zwischen Kabel und Lampenfassung machen.
Wie heisst so ein Widerstand genau und wo kann ich sowas erwerben?

Danke
Mike365

Autor: citb (Gast)
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mike365 schrieb:
> Wie heisst so ein Widerstand genau und wo kann ich sowas erwerben?

Wenn Du diese Frage stellst, kann die Antwort nur lauten:

Lass die Finger davon, lass es jemanden machen, der weiss, was er da 
tut.

citb

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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mike365 schrieb:
> Widerstand zwischen Kabel und Lampenfassung machen.

Wäre ohnehin die falsche Stelle.  Du hast den Thread zwar gelesen,
aber nicht verstanden.  Such' dir also bitte jemanden, der zumindest
eine Idee hat, warum der Effekt auftritt und warum der Widerstand
hilft, derjenige wird dann auch eine Idee haben, wo man einen
entsprechenden Widerstand auftreibt und wie man ihn einbaut.

Autor: DUDE N (Gast)
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Eugen K schrieb:
> Vorrwiederstand

Wie kann bei derart grenzenloser Kreativität überhaupt noch etwas 
misslingen?

Autor: at eden (eder)
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asrael schrieb:
> @ Stefan Helmert
> ist eigenltich ganz leicht raus zu finden.
> 1. du stehst isoliert zum boden ( ist ganz wichtig für das experiment)
> 2. du nimmst die phase in die eine hand
> 3. du nimmst einen anderen draht in die andere hand
> 4. kribbelt es die ganze zeit, haste den N
> 4a. kribbelt es nur kurz und der FI löst aus haste die erde erwischt
> (PE)
>
> gruß, asrael



sorry aber unterlass doch bitte solch heikle vorschläge

nicht überall sind FI auslöser verbaut und da ist dein isolierter 
untergrund dann egal,  und ggf steht jemand auf ner leiter und bricht 
sich das genick beim sturz


glaube auch das die phase an der led anliegt, aber sowas prüft man mit 
einem  lügenbold(phasenprüfer) oder viel besser mit nem messgerät


@dankt

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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at eden schrieb:
> sorry aber unterlass doch bitte solch heikle vorschläge

Und dafür braucht man vier Monate?

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Jörg Wunsch schrieb:
>> sorry aber unterlass doch bitte solch heikle vorschläge
> Und dafür braucht man vier Monate?
Eher fünf Monate und vier Jahre.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Alexander Schmidt schrieb:
> Jörg Wunsch schrieb:
>>> sorry aber unterlass doch bitte solch heikle vorschläge
>> Und dafür braucht man vier Monate?
> Eher fünf Monate und vier Jahre.

Stimmt, ich hatte nur auf das letzte Posting geguckt.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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kunz schrieb:

> Jetzt rächen sich Kriechströme,

Ich dachte, der Kriech wäre längst vorbei...
Gruss
Harald

Autor: Siege (Gast)
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Was hier über dieses Thema geschrieben wird ist teils von 
lebensgefährlicher Empfehlung

Autor: Thorsten (Gast)
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AHHHHHHHHHH....

Bist Du Wahnsinnig hier Selbstmordanleitungen zu geben ???

In deinem Experiment fließen 230V auf direktem Weg über das Herz und 
wenn Du richtig zupackst verkramfst Du und kommst nicht mehr los. Dabei 
können sich dann Blutgerinnsel bilden und dein Herz versucht 50 mal in 
der Sekunde zu schlagen.

Und selbst wenn Du denn PE als erstes erwischt, wer sagt denn das ein 
0,03A FI verbaut ist? So ab 500mA wirds übel und dann gibt es noch Die 
wunderbaren 1A Kisten.

Autor: Fall Out (fall-out)
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Spannung fließt nicht, die liegt an! 500 mA, na dann kommt der Arzt 
nicht unbedingt zum Widerbeleben, sondern zum Schein ausstellen. 25-50 
mA je nach Meinun können tödlich sein.

Aber den Blödsinn sollte man eh nicht ernstnehmen ;)

Autor: Vorsicht Lebensgefahr! (Gast)
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Marco schrieb:
> Wenn ich solche Anleitungen lese wird mir fast schlecht was für Idioten
> hier schreiben dürfen. Es gibt Leute, die sowas glatt für voll nehmen
> und am Ende tatsächlich an der Phase zappeln.
> Ich wäre vorsichtig mit solchen Aussagen.....

Das sind die Gefahren eines schlecht moderierten Forums. 
Verantwortungsvolle Moderatoren beseitigen diese gefährlichen Aussagen. 
Nicht aber bei mikrocontroller.net

Da einige Dummköpfe es darauf angelen, nicht nur falschen, sondern auch 
lebensgefährliche "Ratschläge" zu geben wäre das Grund genug, mal die 
Staatsanwaltschaft darauf aufmerksam zu machen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Vorsicht Lebensgefahr! schrieb:
> Verantwortungsvolle Moderatoren beseitigen diese gefährlichen Aussagen.

Verantwortungsvolle Nutzer melden die entsprechenden Beiträge, damit
verantwortungsvolle Moderatoren ihren Aufgaben gerecht werden können.
Unverantwortungsvolle Nutzer hingegen meckern auf die Moderation,
nachdem andere Nutzer, die nicht zitieren können, irgendwas von
einer Selbstmordanleitung schreien.

Im Moment ist mir jedenfalls noch nicht einmal klar, auf wen sich
das "AHHHH" da oben beziehen soll, schließlich ist der Thread älter
als die Braunkohle.

Bezüglich der "Selbstmordanleitung": ich habe als Kind hin und wieder
die Begründung "aber der und der hat das gesagt, da habe ich das so
gemacht!" benutzt.  Meine Mutter meinte dann jeweils zu mir: "Na und?
Wenn er sagt, spring' in die Elbe, machst du das doch auch nicht."

Auf das Thema hier bezogen: wenn jemand verlangt, dass du deinen
Finger anlutschst, dann eine Hand an die Heizung und die andere an
230 V hängst, und du machst diesen Quatsch wider besseres Wissen
trotzdem, dann ist nicht der, der das geschrieben hat, der große
Trottel.

Autor: Don't mess with jurists (Gast)
Datum:

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@Moderation Jörg Wunsch et al.

Das dürfte in nicht in eurem Sinn als gerichtsfest ausreichen.
Es ist u.a. auch damit zu rechnen, dass Jugendliche mit nicht 
ausreichender Erfahrung dieses Forum benutzen und "Tips ausprobieren".

Es stellt sich nicht nur die Haftungsfrage, sondern darüber hinaus auch 
die strafrechtliche sowohl gegen Forumsbenutzer als auch -betreiber.

Autor: Peter (Gast)
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>LEDs leuchten schon bei sehr geringen Strömen, daher könntest du einen
>Teil des Stromes an der LED vorbei leiten. (z.B. ein Widerstand von 10k
>parallel zu den LEDs)

Schlechtes Beispiel: 230V^2/10kOhm = 5.29W
=> Der Widerstand verheizt mehr Strom als die Lampe und wird
   ordentlich Hitze erzeugen!
=> Widerstand von ca. 470kOhm oder ein Kondensator von
   10nF..10nF (ausgelegt für mindestens 250VAC, besser 400VAC / 1000VDC)

Autor: Peter (Gast)
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10nF..100nF

Autor: Electronics'nStuff (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Im Moment ist mir jedenfalls noch nicht einmal klar, auf wen sich
> das "AHHHH" da oben beziehen soll, schließlich ist der Thread älter
> als die Braunkohle.

Wahrscheinlich auf den hier.. (ist aber ein zitiertes Zitat -> Originial 
habe ich grad nicht nachgesehen.

at eden schrieb:
> asrael schrieb:
>> @ Stefan Helmert
>> ist eigenltich ganz leicht raus zu finden.
>> 1. du stehst isoliert zum boden ( ist ganz wichtig für das experiment)
>> 2. du nimmst die phase in die eine hand
>> 3. du nimmst einen anderen draht in die andere hand
>> 4. kribbelt es die ganze zeit, haste den N
>> 4a. kribbelt es nur kurz und der FI löst aus haste die erde erwischt
>> (PE)
>>
>> gruß, asrael

Jörg Wunsch schrieb:
> Meine Mutter meinte dann jeweils zu mir: "Na und?
> Wenn er sagt, spring' in die Elbe, machst du das doch auch nicht."

Naja.. wenn ich jemand der keine Ahnung hat sage er soll doch Wasser in 
die kochende Friteuse giessen dann macht der das vllt. auch einfach aus 
Unwissen.

Wenn jemand in die Elbe springt weiss er wohl was passiert..

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Electronics'nStuff schrieb:
> Wenn jemand in die Elbe springt weiss er wohl was passiert..

Wenn jemand in eine Hand einen Draht mit N und in eine einen mit L
nimmt, dann sollte er auch wissen, was er tut.

> Wahrscheinlich auf den hier.

OK, ich werde das Ursprungsposting mal als "groben Unfug" markieren,
danke!

Autor: Peter (Gast)
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>OK, ich werde das Ursprungsposting mal als "groben Unfug" markieren,
>danke!
Besser gleich löschen, inkl. der zahlreichen Zitate die generiert 
wurden!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Peter schrieb:
>>OK, ich werde das Ursprungsposting mal als "groben Unfug" markieren,
>>danke!
> Besser gleich löschen

Dann geht das "Zensur"-Geheule wieder los.

Ganz ehrlich: es war vier Jahre lang keiner so blöd, diesen Müll für
bare Münze zu nehmen.  Es ist eine Forenmeinung, und sie ist natürlich
wenige Zeit später sauber als grober Unfug von anderen Forenteilnehmern
kommentiert worden.  Das ist der normale Lauf der Dinge.  Die Moderation
ist eine Notbremse für Verbalentgleisungen und dergleichen, aber nicht
zu verwechseln mit dem Kindermädchen, dass sämtlichen fachlichen Unfug
verpflichtet wäre zu korrigieren.

Wer persönliche Beiträge in einem Forum als unbestrittene Handlungs-
anleitung ansieht, der sollte sich besser aus Internetforen komplett
zurückhalten.

Ansonsten ist in diesem Thread bereits vor Jahren alles gesagt worden,
worauf es ankäme.

Autor: Bestatter (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Ganz ehrlich: es war vier Jahre lang keiner so blöd, diesen Müll für
> bare Münze zu nehmen.

Schon klar, aber die Leiche wurde wiederbelebt.
Es wurde schon verschiedentlich angemahnt, früher und konsequenter 
Threads ganz zu sperren. Es könnte ja mal sein, dass auch ihr darin 
einen Nutzen erkennt.

Autor: My2cents (Gast)
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Folgender Vorschlag:

Alte Threads werden nach 12 Monaten nach dem letzten Beitrag automatisch 
gesperrt.

Wer meint, auf das "Archiv" Bezug nehmen zu müssen, der kann einen neuen 
Thread aufmachen und einen Link einfügen. Damit dürfte doch jeder 
zurechtkommen können.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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My2cents schrieb:
> Folgender Vorschlag:

Bitte nicht hier.  Meinst du, irgendjemand, der an der derzeitigen
Policy etwas ändern kann (sprich: Andreas) liest sich extra diesen
Thread hier durch, um deine Meinung dazu einzuholen?

Dafür gibt's das Unterforum "Website".

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