kleinstes Mikrocontroller-Projekt

Gast #1274858
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> 1 ATTiny und 2 Blockkondensatoren sowie 1 Programmierstecker

Zwei Blocker! Das geht bestimmt noch kleiner.

Und dann 1 Programmierstecker! Reichen da nicht Testpunkte? Oder eine 
Kontaktklemme direkt am Chip?
#1274886
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Frequenzteiler mit einem Tiny

So habe ich die alten tiny12 entsorgt. z.B. für einen Mischer von 455kHz 
auf 10kHz. Leider hatte ich keinen 445kHz Quarz da, also habe ich 
irgendeinen Quarz genommen der gerade da war, den tiny12 als Teiler 
missbraucht und mit einem Schwingkreis in Sinus aus dem Rechteck 
gemacht.

Mit den tinys kann man auch wunderbar Fernbedienungen bauen. Oder 
einfache Logikfunktionen. Normale Logik ICs sind da nämlich sehr viel 
größer als ein kleiner tiny.
Gast #1274889
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Anstelle des ISP-Steckers nehme ich bei den ATtiny 15 und 45 auch gerne 
einen DIP-Sockel, bei dem die Pins etwas auseinandergebogen sind, so daß 
sie sich direkt auf den 8poligen ATtiny stecken lassen. So kann der 
ATtiny allein mit Blockkondensator arbeiten.

Wer bietet weniger?
Gast #1274895
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An einen Eingang habe ich einen Schalter gehängt und an einen Ausgang 
eine LED. So konnte man die LED schön bequem Ein-und Ausschalten.

Alles mit Polling ohne Interrupt.

Dürfte wohl das kleinste Projekt sein.
Weniger geht schwer.
Moderator Persönliche Seite #1274907
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Arthur Dent schrieb:
> 24 Bit als synchronen Datenstrom an eine PLL schicken und dann
> einschlafen :-)

Sowas habe ich mal mit einem PIC (ick! :) machen müssen.  In der
Originalschaltung war ein 8-Pin-PIC drin, und dafür gibt's keinen
pinkompatiblen AVR.  Das Ganze war die PLL für einen Wettersatelliten-
empfänger, wobei die Satelliten im Laufe der Zeit die Frequenzen
geändert hatten (bzw. alte außer Dienst gegangen sind und dafür neue
auf anderen Frequenzen aufgetaucht).  Eingangsseitig waren drei
Kodierschalter dran (also maximal 8 voreinstellbare Frequenzen), bei
Änderung der Schalterstellung wacht der Controller auf (was bei diesen
PICs einen Reset bedeutet), liest die Schalter aus, programmiert die
PLL, und legt sich wieder schlafen.

Einen ATtiny11 habe ich mal als primitiven LED-Blinker betrieben.  Da
habe ich sogar noch den Abblock-Kondensator weggelassen. ;-)  Die
Batterie, an der er klemmte (ein alter Bleiakku) war dann aber schnell
alle und damit das Teil überflüssig.
Gast #1274910
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> Mit den tinys kann man auch wunderbar Fernbedienungen bauen. Oder
einfache Logikfunktionen. Normale Logik ICs sind da nämlich sehr viel
größer als ein kleiner tiny.


Ja, das ist in der Tat verlockend. Nur dass Logik-ICs kein eher locker 
festgelegtes Verfallsdatum für Flash-Inhalt haben und man bei ihnen 
nicht nach einigen Jahrzehnten alles wieder mit der alten Firmware von 
früher neu programmieren muss. Sofern das ATmega Programmiergerät mit 
dem ATmega dann überhaupt noch funktioniert.
Gast #1274976
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Das Oszilloskop (HM 605) zum Beispiel.

Auch ein DCD-1500 (CD-Player von Denon) tut's noch.

Habe kürzlich auch eine 1986 aufgebaute Schaltung erstmals erfolgreich 
in Betrieb genommen.
Gast #1274981
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> Das kleinste Projekt ist wohl, wenn man aus einem Tiny Ohrringe baut :F

Besser ein Bauchnabelpiercing. Ein Bauteil weniger.

Oder hast Du den Tiny für die Ohrringe zerteilt? :-D
Gast #1274998
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Zwar kein Mikrocontroller, aber einen abgeschossenen OpAmp hab ich 
tatsächlich mal als Kettenanhänger verwertet. Wird auch tatsächlich 
(aber nicht von mir) getragen.

Ansonsten wars bei mir wohl ne 7 Segmentanzeige die mal schnell an nen 
mega8 gehaun hab, um damit ein anderes Projekt zu debuggen. Aber das ist 
ja schon geradezu monströs.

Sebastian
Gast #1275011
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> Zwar kein Mikrocontroller, aber einen abgeschossenen OpAmp hab ich
> tatsächlich mal als Kettenanhänger verwertet. Wird auch tatsächlich
> (aber nicht von mir) getragen.

In Frankreich war es eine zeitlang bei vielen Linken Mode, sich einen 
einfachen Widerstand an der Kleidung festzubiegen. Damit kamen sie sich 
dann als Angehörige der "Résistance" gegen LePen ganz besonders clever 
vor.
#1275183
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Au weia Nr. 133087612340458250 schrieb:
> Das Oszilloskop (HM 605) zum Beispiel.
>
> Auch ein DCD-1500 (CD-Player von Denon) tut's noch.
>
> Habe kürzlich auch eine 1986 aufgebaute Schaltung erstmals erfolgreich
> in Betrieb genommen.


Wenn in dem ganzen Ding nur fixe Logik steckt kein Problem, aber das wär 
kein Forum für µC wenn wir nicht jeden Mist in Software realisieren 
würden.

Hab mal aus einem Tiny eine art 1-aus-16-Decoder gemacht, vier bit 
paralell als Adresse rein und einen Ausgang, dem Controller nur noch 
sagen welche Nummer er hat und fertig, schon kann man mit vier Leitungen 
15 Adressen ansprechen. Und das mit nem DIL-8-Gehäuse. Wären eigentlich 
auch 31 Adressen möglich, aber ich lass lieber die Finger vom Reset-Pin.

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