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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wasserstandmessung


Autor: Ganove Nr.1 (Gast)
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Hallo,
vielleicht hat hier jamand eine I.D.!?

Ich versuche in einem Wassertank mit 1m Höhe, den Wasserstand zu
messen. Das Volumen lässt sich ja dann einfach ausrechnen.

Bei mir hakts da noch an einem geeigneten Sensor und mir fällt langsam
nix mehr ein:

1.) Differenzdrucksensor von Motorola diese MPX dinger
2.) Schwimmer mit Gegengewicht und Poti
3.) Weitere abenteuerlich geschichten, die wahrscheinlich keine 10 mal
funktionieren

Hat jemand einen konstruktiven Vorschlag, wie man so was realisieren
könnte? Mir persönlich gefällt das mit dem Diff-Sensor noch am besten

Gruß
Boris

: Gesperrt durch Moderator
Autor: Uwe Nagel (Gast)
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4.) Ultraschallsensor, der die Entfernung von Tankdeckel zur
Wasseroberfläche misst

Autor: Uwe (Gast)
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"Früher" :-) wurde das so gemacht: Es wurden drei steife Drähte
verdrillt und so befestigt, daß sie in das zu überwachende Becken
hineinreichen. Zwei reichen hinunter zum Minimumpegel, der dritte Draht
markiert die Höhe des Maximumpegels. Alle Drähte werden an ihren Spitzen
etwas abisoliert. Eine Widerstandsänderung zwischen Draht 1 und 2
signalisiert das Erreichen des Minimumpegels. Eine Widerstandsänderung
zwischen Draht 1 und 3 signalisiert das Erreichen des Maximums.
Vielleicht kannst Du das ausbauen.

Autor: joerg (Gast)
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www.vega.com
www.endress.de

Autor: Ganove Nr.1 (Gast)
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@uwe: so in etwa hab ich mir das anfangs überlegt. Mein Kollege maint
aber, dass durch die angelegte Spannung die Elektroden so schnell
kaputt gehen, dass man mit schätzen besser dran sei.
Ausserdem kann ich damit ja nicht den tatsächlichen Pegel messen,
sondern nur, ob er MIN-MAX unter-/überschreitet. Das würde ich einfach
mit zwei Schwimmerschaltern machen. Ich will ja wissen, wieviel im Tank
ist. Wenn er leer ist kommt halt nix mehr, da brauch ich keinen Sensor
für.

@joerg: danke, aber das mus natürlich homemade&lowcost sein

Autor: Zoffi (Gast)
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Hallo,

du könntest es über das Kondesatorprinzip versuchen. Dabei misst du die
Kapazität die sich durch das Dielektrikum (Wasser/Luft) verändert. Du
müsstest dir halt so ein "Kondesator" bauen. Vielleicht aus zwei
Metallstreifen oder zwei unterschiedlich dicke Metallröhren, die du
ineinander schiebst.
Naja, ich weiss nicht ob du mit der Idee was anfangen kannst, aber
posten schadet nicht.

Autor: Uwe (Gast)
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Mit dem Korrodieren der Elektroden hat er recht. Ich habe grad mal
nachgeschaut, wie das "früher" gelöst wurde. Es wurden Graphitstifte
aus alten Zink/Kohle-Batterien umfunktioniert. Die mit dem Draht
verlötete Kupferkappe des Stiftes wurde wasserdicht vergossen.

Hat jemand Ahnung, wie sich Wasser im Vergleich zu Luft als
Dielektrikum verhält? Dann wären vielleicht kapazitive Messungen
möglich.

Autor: Zoffi (Gast)
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Oh shit, sorry für die doppel posts! Hab Problem mit dem Browser gehbt.

Autor: Ganove Nr.1 (Gast)
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@uwe: an Graphit hab ich auch gleich gedacht aber wo bekomme ich 2x
100cm Graphit her?

Ich denke, ich werde es mal mit dem Sensor von Motorola probieren, ich
glaube, da stimmts noch am ehesten

Danke, Gruß
Boris

Autor: leo9 (Gast)
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Wie sieht das Verhältnis Querschnitt zu Höhe aus? Wenn der Tank
wenigstens ,5m im Durchmesser hat würde ich einfach ein Poti mit
Ausleger versehen und am Ende eine Styroporkugel befestigen.

grüsse leo9

Autor: Uwe (Gast)
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Boris, kurze Graphitstifte reichen doch. Die erhalten eine Kupferkappe,
an der das Kabel verlötet wird. Dieser Bereich wird vergossen und ist
wasserdicht. 1 m lange Graphitelektroden brechen in 0kommanix.

Autor: Stromi (Gast)
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hallo,
was haltet ihr von einem rohr, an dessn ende führt ein
schlauchanschluss auf einen drucksensohr.
der wasserstand steigt, die luft im rohr wird zusammengedrückt, der
druck ist proportional dem wasserstand.
kann man auch mit druckschaltern machem: beispiel waschmaschine.
dort wird sowas schon ewig gemacht.

drucksensor:
beispiel auf www.parsic.de unter dem namen niveaustandmessung .
dort wird der schlauch auch noch zyklisch gereinigt, die
betriebsstunden gezählt und ein max-alarm erzeugt wenn die
abwasserpumpe versagt.
schau schau

Autor: Ganove Nr.1 (Gast)
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@leo: 100x100x120 ist also ein palettentank, der dazu noch verbuddelt
wird!

@uwe: der tank ist 1m hoch, ich will den pegel von unten bis oben
messen können. da helfen mir kurze stife nix

Autor: Stromi (Gast)
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nachtrag:
lecker sensor mit schaltplan für bargraphanzeige   gucks du hier:


http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/17...

kostet zwar geld aber das ist für alle medien eine gute erfassung.
tschaui

Autor: AndreasH (Gast)
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Du könntest das über eine Abstandsmessung mit Ultraschall machen.
Beispiele gibt es hier:
http://www.interq.or.jp/japan/se-inoue/e_pic6_61.htm
http://www.riccibitti.com/sonar.htm

Google mal mit den Begriffen Ultraschall/Ultrasonic Abstand/Range

ich wollte das auch mal für eine Füllstandsmessung bei einem Teich
machen. Da gibt es reichlich beispiele.

Eine andere Alternative wäre über das Gewicht. Bei Conrad gibt es
günstige Druckschalter. Die in einer Weathstone-Brücke verschalten.
So funktionieren im Prinzip die Lastzellen bei Waagen.

Autor: Peter Löschnig (Gast)
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hallo

als Sensor altes 300 Ohm Flach Antennenkabel (an einem Ende mit
Heisskleber isolieren und ein Gewicht drankleben (rostfreie Mutter oder
so))
zum Auswerten der Kapazität reicht ein 555er,
jetzt muss man das "Ding" nur nochh per Software "eichen"

Peter

Autor: ...HanneS... (Gast)
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Hi...

Eine Firma in Magdeburg baut industriemäßig Folgendes:

In einem Rohr (Messing, Edelstahl, Kupfer, Aluminium) befindet sich
eine Kette aus Widerständen und Reed-Kontakten, die ein Potentiometer
darstellen. Die Unterseite ist geschlossen, die Oberseite hat Flansch
zum Einbau in Idustriebehälter und EX-geschützten Klemmkasten (drei
Drähte). Auf dem Rohr ist ein beweglicher Schwimmer mit Magnet
angeordnet, der den/die2 Reedkontakte in seiner Höhe betätigt, was den
Schleifer des Potis darstellt. Vor 5 Jahren gab es dazu Anzeigen mit
LED-Bargraph, ob sie heute digitale Anzeigen bauen, weiß ich nicht.

Für deinen Meter Höhe würdest du etwa 20...50 Reedkontakte und
ebensoviel (plus 1) Widerstände brauchen, kommt halt drauf an, wie
genau du es machen willst und wie stark dein Magnet im Schwimmer ist.
Einen ringförmigen Magneten findest du in einem alten Lautsprecher, in
reichlich Bauschaum eingebettet lernt der sicher auch Schwimmen.

Ein AVR mit ADC und Display kann das herrlich auswerten...

Bit- & Bytebruch...
...HanneS...

Autor: Khani (Gast)
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Auch mal meinen Senf,

mein Vater hat sowas für unsere Huaszisterne gebaut. Das funktioniert
wie folgt. Ein Plastikrohr, in welchem ein 15 adriges Kabel verläuft.
Von diesem Kabel sind in regelmäßigen Abschnitten je eine Ader
abgetrennt und an das Ende ein Kupferblättchen angelötet. Dieses wurde
mit einem Conrad-Galvanisierset vergoldet und die Lötstelle mit einem
Schrumpfschlauch gesichert. Das Platikrohr geht jetzt in die Zisterne
und man kann den Wasserstand prima messen.
Dabei liegt während der Messung am untersten Blättchen eine Spannung an
und es werden für die anderen Blättchen LEDs eingeschaltet, wenn sie
unter Wasser sind (er hat das mit diskreten Teilen aufgebautm, aber ich
habe mal auf einem Breadboard eine Ansteuerung mit Display aufgebaut und
erfolgreich getestet).
Gemessen wird nur, wenn man auf die Messungstaste drückt. Bei meiner
µController-Schaltung wurde einmal in der Minute für ein paar µs
gemessen ( Messungen und dann Mittelwertbildung).

MfG, Khani

Autor: Tobias A. (Gast)
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Hi

auch etwas abgedreht, aber vielleicht klappts:

falls es nur leitungswasser ist unten eine Laserdiode
rein und oben eine Photodiode.
Dann aufgrund der Ankommenden Helligkeit auf den Wasserstand
rückschliessen.

Gruß
 Tobi

Autor: Oliver Rogasch (Gast)
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Hallo Boris,

so aus dem Bauch heraus rate ich dir zu den MPX-Drucksensoren.
Im Extremfall hast du 1m => 100cmH2O. Wenn du MPX5xxx nimmsdt, hast du
schon einen temperaturkompensierten und signalangepasstensensor, d.h.
mit 5V Betrieb und Ausgang zwischen 0,2 und 4,7 Volt. Habe jetzt nicht
im kopf, welche Abstufungen die haben (die drei xxx). staht aber
irgendwo in den Datenblättern. Achja, dann nimmst du einen
Relativdrucksensor (den luftdruckunterschied zwischen Höhe des Sensors
und des Wassers kannst du vernachlässigen), positionierst deine
Schaltung irgendwo oberhalb der Oberkante Wassertank, verbindest den
sensor mit einem Schlauch, den du am Tankboden befestigst. Dann kanns
eigentlich losgehen.

Gruß

Oliver

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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Hallo,

viel genauer und einfacher geht's mit einem Wegesensor! Entweder einen
Impulsgeber (aus einer alten Maus extrahieren) oder ein 10 GangPoti mit
einem Gewicht/Schwimmer nach unten ziehen. Pulse zählen oder Widerstand
messen.

MfG  Manfred Glahe

Autor: Oliver Rogasch (Gast)
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Ich habs mir beim Mittagessen noch mal durch den Kopf gehen lassen (das
Thema nicht das Essen ;) ).
Ich steh weiterhin zu meinem Vorschlag (Drucksensor), wobei du den
Schlauch gegen Verunreinigungen schützen solltest.
Der Vorteil bei dieser Messvariante, du kannst die Schltung ausserhalb
deines Tanks plazieren, was bei manchen anderen Varianten nur zum Teil
möglich wäre.

Gruß

Oliver

Autor: Sven Müller (Gast)
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Ich finde die Kapazitive Idee am besten. Luft hat eine
dielektrizitätszahl von etwa 1, wasser etwa 80.
Mit einem 555 oder einem Relaxationsoszillator kann man damit eine zum
Wasserstand proportionale Frequenz erzeugen.

Autor: Sascha Rother (Gast)
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Hallo,

mein Sensorvorschlag für eine kapazitive Messung:

äußere Elektrode: 12mm Messing- oder Edelstahlrohr
innere Elektrode: isolierter Kupferdraht (unten wasserdicht isolieren)

Haben wir in der Ausbildung mal aufgebaut und damit in einen 10L-Eimer
den Wasserstand gemessen.

Autor: josch (Gast)
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Hallo

Manfred hats schon geschrieben.
Schwimmer (evtl. umlenken) und den Weg messen.
Am besten über Impulse, dann reicht ein vorwärts/rückwärts Zähler.
Ist genau, relativ verschleissfrei und einfach zu realisieren.
Also als Bastellösung würde ich das vorziehen.


viele Grüsse
Josch

Autor: Heinz (Gast)
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Und wenn der Saft wech iss, vergisst das Ding den Zählerstand?
8-((

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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@Heinz,

gegen Stromausfall bei der Zählervariante hilft ein Ultracap. Bei der
Potiversion ist das nicht nötig.
Was wollt Ihr denn gegen Luftdruckschwankungen bei der Druckmessung
machen? Kapazitätsänderungen durch Taubildung am Sensor sind ebenfalls
zu korrigieren (vorrausgesetzt Ihr wollt messen und nicht schätzen).

MfG  Manfred Glahe

Autor: Oliver Rogasch (Gast)
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@Manfred,

ich habe leider keine Ahnung, in welchen Bereichen der Luftdruck
schwanken kann, aber da hilft dann sicher wieder der
Differenzdrucksensor. Das der Sensor gegen Feuchtigkeit geschützt
werden muss ist selbstverständlich, das muss man aber auch mit jeder
Schaltung machen, also auch mit der Potischaltung. Da hast du zwar
weniger ein kapazitives Problem, doch aber auch einen möglichen
Kurzschlussproblem.

Gruß Oliver

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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@Oliver Rogasch

" Das der Sensor gegen Feuchtigkeit geschützt
werden muss ist selbstverständlich, "

ihr taucht ihn doch aber is Wasser und wollt damit den Wasserstand
messen. Wenn ich das richtig verstanden habe soll die Eintauchtiefe des
Sensors die Kapazität verändern weil das Wasser ihn umschließt?
wenn das so sein soll, dann hat die Taubildung oberhalb des
Wasserspiegels einen Einfluß auf die Kapazität des Sensors.

Die Meßgenauigkeit eines solchen Sensors ist bitte wie gut?

MfG  Manfred Glahe

Autor: Oliver Rogasch (Gast)
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@Manfred,

sorry, ich hab mich wahrscheinlich etwas falsch ausgedrückt.
Der Drucksensor soll nicht ins Wasser getaucht werden, sondern der
liegt brav im trockenen. Auf den Sensor wird dann ein Schlauch
gestülpt, der dann bis zum Boden des Tanks reicht. Bei der Auswahl des
Schlauchs bitte drauf achten, das der nicht durch einen Knick an einer
Stelle verschlossen ist. Ausserdem währe es ratsam, den Schlauch
flexibel zu verschließen, d.h. dass du eine Luftsäule im Schlauch hast
und kein Wasser, aber der Verschluss den Wasserdruck auf die Luft
überträgt. Ihr versteht was ich meine?
Der Drucksensor sollte eine Genauigkeit von 2,5% haben (Ich habe hier
das Datenblatt vom 5700er, der ist aber etwas zu groß dafür.)

Gruß

Oliver

Autor: siegfried (Gast)
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So wie von Oliver beschrieben, arbeiten auch einige Füllstandsmesser vom
Heizöltank. Da wird ein Schlauch bis zum Tankboden und ein Druckmesser
am anderen Ende des Schlauchs angeschlossen. Das ganze System wird mit
einer kleinen Handpumpe "aufgeblasen" bis der Zeiger auf max. bzw.
die Luftblasen am Schlauchende austreten. Der Druckmesser ist dann auf
Volumen geeicht.

Unabhängig davon gefällt mir die oben diskutierte Lösung mit der
Kapazitätsmessung am besten, da zumindest der Sensor einfach
herzustellen ist.

Siegfried

Autor: Ganove Nr.1 (Gast)
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@manfred glahe: was wir gegen druckschwnkungen tun wollen? Wir nehmen
einen Differenzdrucksensor! Damit ist die Sache vom Tisch!

Also, ich hab mich jetzt, glaub ich, entgültig für den MPX entschieden.
Diese Poti-Schwimmer-Angelegenheiten...die funktionieren vielleicht auf
dem Papier aber nachher springt die Schnur runter, der Poti klemmt oder
das Gewicht fault ab. Und dann!? darf ich wieder 1m tief buddeln.

Ich setzt auf MPX und dann mit einem OP oder so das Signal in
verwertbare Bereiche bringen! (Mit dem OP mus mir einer helfen, da hab
ich absolut keinen Plan davon...)


Danke an alle
Boris

Autor: Oliver Rogasch (Gast)
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Hi Ganove,

hab ich oben schon mal gepostet: nimm den Sensor aus der MPX5er Reihe,
der spuckt dir schon ein Signal zwischen 0,2 und 4,7 V aus.
Mit dem Differenzdrucksensor bin ich mir jetzt gerade auch nicht mehr
so sicher. Ich glaub das ist nicht so gut: Stell dir vor, niedriger
Luftdruck ausserhalb und bestimmter Wasserstand, danach steigt der
Luftdruck an, aber der Wasserstand ist genau derselbe. Da bekommst du
dann aber eine andere Differenz. Hmm. Kannst natürlich auch einen
Absolutdrucktypen nehmen.

Oh man, jetzt bin ich selber durcheinander, aber ich hoffe du findest
die richtige Lösung.

Gruß

Oliver

Autor: Marcus M. (Gast)
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Hallo Oliver,

der Differenzdrucksensor liefert Dir immer den richtigen Wasserstand,
da die Differenz zwischen Außendruck und Druck im Wassertank genau der
Druck der Wassersäule ist. Auf den Boden des Wassertanks wirken:

Luftdruck + Wasserdruck = Bodendruck
=> Wasserdruck = Bodendruck - Luftdruck

das macht genau der Differenzdrucksensor.

Gruß Marcus

Autor: Oliver Rogasch (Gast)
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@Marcus,

da bin ich ja beruhigt, so weit war ich ja schon mal (siehe oben) aber
da hat mir doch mein Gedankengerüst heut einen Streich gespielt ;)

Gruß

Oliver

Autor: Andy (Gast)
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Hallo

Wir haben auch einen solchen Tank im Garten und es ist wohl nicht
schwer zu errraten, dass ich auch bereits die ganze Zeit schon eine
Füllstandsanzeige bauen will.
Ich kam bisher lediglich auf die Idee mit den einzelnen Kontakten, wie
es schon erwähnt wurde und schließlich auch auf die Variante
Drucksensor. Allerdings wollte ich das ganze so bewerkstelligen, dass
ich einen Luftdrucksensor in ein flexibles Kunststoffgehäuse (alte
Spülmittelflasche, ...) gebe, dass mit einem Gewicht versehe und die
Anschluskabel verdichtet herauslege und schließlich im Tank versenke.
Das würde das Reinigen des Schlauches und die Gefahr vor Feuchtigkeit
beseitigen.
Mein Problem war leider bisher, dass diese Sensoren so teuer sind
(billigster bei Reichelt für knappe 30€) und sich das nochnicht
rentierte.

Aber die Variante vom Kondensater finde ich ja super cool, wobei mir
noch nicht ganz klar ist, wie ich das ansteuern sollte.

Andy

Autor: Sascha Rother (Gast)
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Du benutzt den Kondensator als frequenzbestimmendes Bauteil in einem
Schwingkreis und wertest die Frequenz aus.

Autor: Andy (Gast)
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Hallo

Die oben beschriebene Version m it dem Antennenkabel, dass unten
versigelt wird und dann einfach in den Tank hängt, funktioniert
genauso, oder wie? Es wäre halt einfacher, als mit Rohren zu
hantieren.

Andy

Autor: Sascha Rother (Gast)
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Ich kenne das beschriebene Antennenkabel leider nicht. Aber wenn es
seine Kapazität ändert, je nach Eintauchtiefe, dann sollte es auch
funktionieren. Ich denke nur, dass die Grundkapazität und damit auch
die Kapazitätsänderung mit der Rohranordnung höher ist. Die Auswertung
wäre damit wahrscheinlich einfacher/genauer möglich.

Autor: Andy (Gast)
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OK ich werd mich mal damit auseinandersetzen. Ich finde das echt eine
Obercoole Idee. Ist eben keine so Standartlösung wie Elektroden und
Drucksensor.

Andy

Autor: Sascha Rother (Gast)
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Das Prinzip wird auch so bei industriellen Messsystemen benutzt
(Endress&Hauser, Sick, ...). Oft wird der Behälter (Edelstahl) als
äußere Elektrode genutzt, das Meßgerät selber besteht "nur" aus einem
isolierten Metallstab, der in den Behälter geschraubt wird.

Sascha

Autor: ralf (Gast)
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jetzt bitte nicht steinigen!

mein vater wollte auch mal eine wasserstandsmessung für sein
wasserfaß (ca. 2000l).
die zeit in der ich am grübeln und basteln war, hat er dann ein
stück styropor genommen, dort einen stock reingesteckt und aller 10cm
eine markierung gemacht. das ganze schwimmt auf dem wasser und
guckt aus dem deckel raus.
jetzt sieht man den füllstand schon von weitem.
keine wartung, keine fehler, nix.

achja, ich hatte das differenzdruckverfahren gewählt.

ralf

Autor: Peter Löschnig (Gast)
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hallo

mittlerweile weiss ich, dass es das von mir angesprochene (240 oder
300Ohm) Kabel nicht mehr im Handel gibt,
es waren einfach 2 Drähte (Litzen) welche durch einen ca 5 mm breiten
Kunststoffsteg voneinander getrennt waren,
Dadurch wäre der Anteil von
Kunststoff im Vergleich zum Wasser (als Dielektrikum) gering gewesen
also - viel Wasser größere Kapazität
man kann natürlich jede andere Konstruktion verwenden bei dem das
Wasser den Großteil des Dielektrikums bildet

Eine andere futuristische Lösung............
man bestimmt die Resonanzfrequenz des leeren Behälters über der
Wasseroberfläche(mit Lautsprecher).. kleiner Luftraum = hohe
Resonanzfrequenz
man kennt diesen effekt, wenn man z. B. tankt und das Geräusch zuletzt
immer höher wird... klingt blöd.. ist es warscheinlich auch :)

Peter

Autor: Andy (Gast)
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Hallo

Ich habe mir heut einmal aus einem fetten Physikbuch die Formel für
einen Zylindrischen Kondensator herausgesucht:

         2*pi**Elektrische Feldkonstante*Dielektrizitätskonst.*l
    C= ------------------------------------------------------------
                                 ln(b/a)

Wobei a der Radius des Leiters oder Rohres im inneren ist und b der
Innenradius des Rohres der das ganze umgibt.

Das ergibt für einen Metallstab von 0,5mm Radius und ein Rohr mit 15mm
Innenradius (ca. 10mm Wasser :-)) eine Kapazität von:

    50,6pF/m (Luft: 1,00)
    4,06nF/m (Wasser: 80,3

Genügt das um genaue Messungen zu machen? Der Unterschied mit dem
Faktor 80 ist natürlich gewaltig, das macht im Schwinkreis ja fast eine
Frequenz um das 9-Fache aus. Aber reicht die Kapatität um einen
vernünftigen Schwingkreis zu bauen und wenn ja, wie soll ich das mit
dem Selbsterregen am besten anstellen, reicht da ein einfacher
Transistor?

Andy

Autor: Sascha (Gast)
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Den Schwingkreis kannst du mit einem NE555 aufbauen. Schau dir mal das
Datenblatt dazu an und schaue nach Multivibrator. Am Ausgang des 555
hast du dann ein Rechtecksignal, dessen Frequenz du auswertest. Der
Sensor wird als Kondensator dort verwendet, wo die Frequenz bestimmt
wird.
Wenn du ein dünneres Rohr nimmst, dann steigt auch die Grundkapazität.
15mm Rohr ist zu groß. Zwischen Innenwand vom Rohr und Draht muss ja
nur ein wenig Wasser Platz haben.

Autor: Christoph Kukulies (Gast)
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> die zeit in der ich am grübeln und basteln war, hat er dann ein
> stück styropor genommen, dort einen stock reingesteckt und aller
10cm
> eine markierung gemacht. das ganze schwimmt auf dem wasser und
> guckt aus dem deckel raus.
> jetzt sieht man den füllstand schon von weitem.
> keine wartung, keine fehler, nix.


Bei allen Methoden, die hier vorgeschlagen wurden, bitte auch an
Einsatz in Sibirien (Bodenfrost) denken ;-)

Autor: Mario (Gast)
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Hallo Zusammen

Habe ich auch gerade gebaut, so eine Wasserstandsmessung. Mit Schwimmer
und Gegengewicht. Damit wird ein 10-fach Trimmer gedreht.
Im "Halbleiterheft 2001" von Elektor (7-8/2001) gab es einen Beitrag
auf Seite 34/35 namens "Präzisions-Füllstandsmesser", 015. Hübsche
Sache. Leider habe ich keinen Zugriff zu einem Scanner, aber vielleicht
bekommt man den Artikel anderswo...

Viele Grüsse
              Mario

PS
Ich habe die Auswertung mit einem ATMega8 und einem LCD gemacht.

Autor: Peter Löschnig (Gast)
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hallo zusammen

habe meine "kranke" Idee von oben etwas erweitert.

als Sensor nimmt man ein Kunststoffrohr (Installationsrohr)
Innendurchmesser so um 20-30mm
unten offen, am oberen Ende eine kleine (1mm) Bohrung zum
Luftausgleich, ein zweites kleines Loch,an das man eine
Elektret-Mikrofonkapsel klebt und auf das Rohrende einen kleinen
Lautsprecher kleben (welchen mit Kunststoffmembrane wegen der
Feuchtigkeit)
jetzt gibt man auf den Lautsprecher ein Tonsignal, welches von 0-10kHz
wobbelt und misst mit dem Mikrofon die Frequenz mit der grössten
Amplitude
das wäre doch ein Projekt für einen "gestandenen" Hobbyelektroniker
:)

Peter

Autor: Andy (Gast)
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Hallo

Soll ich für den Kondensator im Inneren ein Metallstab verwenden, wobei
ich durch Lackieren verhindere, dass Strom Zwischen Rohr, Wasser und
Stab fließt, oder eher ein isoliertes Kabel?

Der Vorteil vom Metallstab wäre, dass ich ihn ohne großen Aufwand stets
genau in der Mitte verlegen könnte und das die Oberfläche größer wäre,
was doch eine größere Kapazität bringt, oder?

Andy

Autor: Sascha Rother (Gast)
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Ich glaube, es reicht, wenn man eine isolierte Leitung nimmt. Der
Aufwand ist dann auf jeden Fall am geringsten.
In theoretischer Elektrotechnik bin ich nicht so gut, aber ich glaube,
es spielt keine Rolle, ob der Draht symmetrisch in dem Rohr hängt oder
nicht.

Autor: Markus (Gast)
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Hallo,

also mir würde spontan folgendes einfallen:

die Idee den abstand akkustisch mit Ultraschall zu messen ist ok, das
Problem mit der Kondensation des Wassers an den Sensoren ist aber nicht
so einfach in den Griff zu bekommen. Deshalb die abgewandelte Variante
den Abstand mit einer optischen Lösung: Ein Laserstrahlimpuls wir
senkrecht auf die Wasseroberfläche geschickt. Jetzt wird gemessen wie
lange der Impuls braucht um auf den im Strahlengang angeordneten
Fotosensor zu treffen. Der Unterschied zwischen abgeschicktem und
emfangenem Impuls ergibt eine kleine Zeitdifferenz, die proportional
zum zurückgelegten Weg ist. Das Prinzip wird heute schon für kleine
Abstandsmeßgeräte verwendet.

Gruß Markus (der gerade vergeblich von BASCOM auf C umzusteigen
versucht ZU_HILF)

Autor: Heinz (Gast)
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Und wie lange dauert das bis der Laserstrahl zurück ist?
(wie viele AVR-Takte?)

Autor: Stephan Hochberger (Gast)
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@Andi
Ich würds in etwa so machen wie Du es oben schon geschrieben hast
(Verhältnis von 1:2...3)
Die Kapazität würde ich, wie Du, möglichst hoch halten wollen. Nachdem
Wasser im Spiel ist wird die Isolation kaum 100%ig sein. Bei hoher
Kapazität können die Widerstände aber etwas kleiner sein und es spielt
keine so große Rolle mehr.

Der Multivibrator sollte ausserdem nache am Kondensator sein... sonst
dürfte es mit Kapazität und Induktivität der Zuleitung schwierig werden
was zu messen.

@Sacha
Der Innenleiter sollte auf jeden Fall symetrisch im Rohr angeordnet
sein. Sonst ist die Kapazitätsänderung in dem Bereich alles andere als
linear. Der Kapazitätsbelag an einer Stelle an der der Draht am Rand
hängt ist immer höher als bei Draht in der Mitte, die Zunahme mit
Wasser ist dafür wegen der Isolierung weniger ausgeprägt...

Autor: Walter B (Gast)
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Rohr in den Tank stellen mit Polypropylen-Lautsprecher und Mikrofon.
Resonanzfrequenz des noch freien Rohres ergibt Pegelstand.

Autor: Tobi (Gast)
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@markus
da wirst du zeimlich probleme bei der zeitmessung bekommen. ausserdem
spiegelt wasser auch recht gut, d.h wenn dauerhaft mit auch nur kleinen
wellen zu rechnen ist wirds schon wieder problemmatisch. könnte ja sein,
dass zu viel in die falsche richtung reflektiert wird

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Ich würde auch die Kapazitätsmethode nehmen, billig und zuverlässig
(keine bewegten Teile).

Die Änderung kann man am besten mit einem MC direkt messen
(Komparator-Prinzip).
Mit einem Schwingkreis hat man dagegen nur die Wurzel der Änderung.

Zum  Aufbau gäbe es verschiedene Möglichkeiten, z.B. 2 Drähte spannen.
Man sollte die beiden isolierten Leiter möglichst parallel anordnen,
damit man eine lineare Funktion hat.


Peter

Autor: Markus (Gast)
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@tobi

mja, das habe ich mir heut morgen auch überlegt, als ich in meine
Wassertonne blickte .. das hat ganz schön gewabert. Naja aber
zugegeben, in der Versuchsumgebung gibts ja weder Wellen noch
Blätter...

Autor: Uwe (Gast)
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Hi!
Flachbandkabel ist ganz gut geeignet(PC...).Doppelt nehmen,
zusammenbinden, Gewicht drann oder PVC-Stab dazwischen und fertig ist
der Sensor.Das Schöne ist du kannst dir deine Kapazitäten selbst
zusammenstellen.

Viel Erfolg Uwe

Autor: siegfried (Gast)
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Nochmal kurz einen Einwand zur Schwingkreismethode.

Wenn der Kondensator isoliert ist und kein Strom zwischen den beiden
Elektroden fließen kann, geht natürlich auch ein NE555 Taktgeber.
Sobald die Isolierung hin ist, verändert der ohmsche Widerstand die
Frequenz wegen dem Lade- Entladevorgang des Kondensators.

Besser ist da ein Schwingkreis bestehend aus Spule und Kondensator bei
dem R für die Resonanzfrequenz keine Rolle spielt. Leider bin ich auch
immer noch auf der Suche nach einer geeigneten Schaltung für einen
Schwingkreis, dessen Frequenz temperaturstabil und unabhängig vom
Widerstand ist und zudem noch einen brauchbaren TTL-Pegel zur
Weiterverarbeitung liefert.

Siegfried

Autor: Andy (Gast)
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Hallo

Mein Lehrer aus dem PH-LK meinte, dass man die Kapazität des
Kondensators auch mittels eines Wechselstromes messen könnte, indem man
einfach den Wechselstromwiederstand mißt. Ich fand das irgendwie nicht
so toll, vor allem wenn sich der Wiederstand mit der Zeit ändert.
Wie seht ihr das?

Andy

Autor: Oliver Rogasch (Gast)
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Der widerstand ist dann noch zusätzlich frequenzabhängig, d.h., du mußt
die Schaltung noch zusätzlich stabilisieren. Dann hast du ja noch die
Oberwellen ...

Och nöö, nix für mich..

Gruß

Oliver

Autor: fale20 (Gast)
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Also die Sache mit dem Laser funktioniert nicht. Wie schon oben erwähnt
würde der geringste Wellengang zu einer Ablenkung des Laserstrahls
führen. Außerdem hat Wasser die Angwohnheit dass es das stark
gebündelte Laserlicht durchscheinen läßt und unter Umständen es dadurch
zu gar keiner Reflektion an der Wasseroberfläche kommt.
Meiner Meinung nach wäre es die einfachste Methode einer fertigen
Ultraschallsensor der Firma Wenglor oder Baumer etc. zu verwenden.

Autor: siegfried (Gast)
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Kondensatormessung mit Wechselstrom - OK - so steht das im Lehrbuch.
In der Praxis wird wohl niemand das teure Messgerät aus dem PH-LK neben
die Wassertonne stellen.

Weiter oben wurde das mal mit den flachen Antennenkabel diskutiert.
Eigentlich müßte sich die Leitungskapazität eines beliebigen
mehradrigen Kabels verändern, wenn man es ins Wasser taucht. Bei einem
2 adrigen Rundkabel verlaufen die Feldlinien doch auch außerhalb des
Kabels.

Bis zum Wochenende mach ich mal einen Versuch und versenke eine paar
Meter Verlängerungskabel in der Zisterne. Am anderen Ende schließe ich
den Multimeter mit Kapazitätmesser an.

Wenn das einigermaßen klappt, gehts vielleicht doch mit einem NE555

Siegfried

Autor: Troelli (Gast)
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Hallo Group
Tja ... viele möglichkeiten habe ich mir durchgelesen. Bei manchen
standen mir echt die Haare zu Berge !
Einen Wasserstand mit Laser Messen? Was für ein Aufwand und der Preis!
Das steht doch in keiner Relation.
Mit 3 oder mehr Adern oder gar mit Flachbandkabel(Kontaktmessung)?
Pfiffich :0)!Aber leider wird es wie oben schon erwähnt aufgrund von
Material wanderungen bei Gleichspannungen nicht gehen (oder nur
kurzzeitig). Auch die Lösung mit Grapfit stiften ist zwar gut aber
leider hat man nur soviele abgriffe wie man auch Leitungen hat.Je
genauer,je mehr Adern.Also müsste man hier wieder über wechselspannung
messen und da .... kann man was erleben ... ;)
Messen des Dialektikums ? Logo ! Die Idee wenn das Wetter sich nicht
ändert ...
Also bleibt nur noch eine einzige Lösung die ohne großen Aufwand
realisiert werden kann und zudem die geforderte genauigkeit hat.Ihr
werdet euch Wundern wie genau es wirklich ist.
Und was machen wenn das Medium sich ändert? Zwar nicht gefordert,aber
gut zu Wissen.Vermutlich gar nichts ... das Mess system wäre für andere
Medien unbrauchbar.
Das wir Kontaktlos messen wollen, ist klar oder?
Also gibt es für mich nur eine vernüpftige Lösung wie sie auch in der
Praxis verwendung findet.
Nämlich den druck des Wassers zu messen um den Füllstand zu berechnen
derweil jener sich Proportional zum Druck verhält.
Also ein Kunstoffrohr bis zu Tankboden in den Tank stecken und am
anderen Ende den Druck messen.Es spielt theorethisch nicht mal eine
Rolle wie weit das Rohr oben rausguckt denn der Druck wird gleich
sein.
Also erste Messung wenn Tank leer.(o bar druck)
Nach einem Meter in die Höhe haben wir dann 1 bar(Wassersäule) welches
dann z.b. 100% befüllung bedeuten könnte.
Das wäre es doch schon , oder ?

Mfg
Troelli

Autor: Sascha (Gast)
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Das mit der Wetterbeeinflussung musst du mal näher erklären...Kann ich
so nicht nachvollziehen.

Autor: Andy (Gast)
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@Troelli

Das ist aber auch eine ziemlich teure Variante, wenn man bedenkt was so
ein Drucksensor kostet. Ich habe noch keinen unter 20€ gefunden. Da wäre
die Konstruktion mit einem Rohr, einem Draht und einem NE555 doch um
einiges billiger und ich weiß auch nicht was die Wetteränderung damit
zu tun hat. Die hast du nähmlich bei einem normalen Drucksensor
genauso, außer du nimmst einen Differenzdrucksensor und der ist
wahrscheinlich nochmals teurer.

Also mich würde auch interessieren, wo da das Wetter mit hineinspielt.

Andy

Autor: Mario (Gast)
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Wenn du einen Differenzdruckmesser nimmst, also Druck unter Wasser minus
Druck über Wasser (Luft), hast du kein Problem. Ansonsten hast du ein
Barometer das vom Wasserstand abhängt....

Gruss Mario

Autor: Lawotzki (Gast)
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Diff-Sensor im Staudruckverfahren,
für was besseres Lufteinperlung !

Autor: HansHans (Gast)
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@Troelli
- - > Nach einem Meter in die Höhe haben wir dann 1 bar(Wassersäule)

1 Bar = 10 m !!!
0,1 Bar = 1m !


@Lawotzki
genau so! Lufteinperlung !!!!
so wird es in der Praxis,
wo es auf Zuverlässigkeit ankommt auch gemacht
Voraussetzung der Behälter ist offen ! also wird nicht mit
Druck von außen beaufschlagt z.B beim Füllen oder wenn die
Flüssigkeit mit Ventilatoren durchlüftet wird .

Aber welche Genauigkeit strebt ihr eigentlich an ?
+/- mm, cm, dm, ?
und auch die Langzeit Genauigkeit ?

Autor: Troelli (Gast)
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Was ich eigentlich zum Thema Wetter sagen wollte ist ... das Schaltungen
mit Kondensatoren in Feuchtraum dazu neigen , ungenau zu gehen (zu viele
schädliche Faktoren die es zu umgehen gibt abgesehen vom
Arbeitsaufwand).
@ Mario
genauso meinte ich es.
@ Andy
Einwand begründet ! Du hast recht.Jetzt stellt sich nur die Frage wie
genau das Ergebnis sein soll.Ich habe dieses Verfahren schon oftmals
realisiert ... mit den stabilsten und genauesten Erfahrungen
gemacht.Ich habe andere Sachen probiert ... nur diese und noch eine
andere ((Ultraschall)die war absolut genau und erschreckend teuer) war
zufriedenstellend.
@HansHans
gut aufgepasst ... :o)
stimmt ... jetzt habe ich gepennt
Tatsächlich sind es 10 Meter !
Das Berechnungsprinzip ist aber nicht viel anders.
Äaaaahhh ... aber wie kommt Ihr denn jetzt auf Lufteinperlung !?


Ach ja ...meine Lösungs vorschläge beziehen sich auf ein offenes
(zumindestens nicht Luftdicht verschlossenes System) wie schon von
HansHans einwandfrei bemerkt.
HansHans! Hut ab! Hast Dir echt Mühe gemacht!
Zur Wahl stehen im Prinzip Ultraschall (Teuer) oder Differenzdruck
(relativ günstig).
Na Jungs ? Was sagt Ihr ?
Mfg
Troelli

Autor: Tobi (Gast)
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ws ist an ultraschall so teuer. ok, kostet mehr als ein drucksensor,
aber schon kaum mehr als 2 für differenzdrucksensoren. die steuerung
kann man ja selber machen. müsste sich auch recht gut wasserfet
verpacken lassen

Autor: Rahul (Gast)
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so, jetzt endlich auch der Senf von mir:
Bei dem Wetter in letzter Zeit ist es mir ziemlich egal, wieviel Wasser
in den Tonnen ist. Eigentlich sind die mehr als voll.
Vorschlag sonst:
Durchlussmesser am Einlauf und Durchflussmesser am Ablauf.
Die Differenz ergibt den Tonneninhalt.
Ich frage mich auch die ganze Zeit, wie man mit dem Kondensatorprinzip
und einem NE555 eine lineare Funktion bekommt.
So wie ich das sehe ist die Frequenz von 1/C abhängig, also einer
wunderschönen Asympthote(?).
Naja, mit der Standardbeschaltung eines NE555 könnte man variable
Frequenzen erzeugen, wobei sich natürlich auch die Puls- und die
Pausendauer verändern. Wäre also kein Problem, irgendeine Zeit zu
messen, solange sie lang genug ist...
Ist das wirklich linear?

Gruß Rahul

Autor: HansHans (Gast)
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@Troelli
-- >Äaaaahhh ... aber wie kommt Ihr denn jetzt auf Lufteinperlung !?

Weil es schon eine Art Standard  z.B. in der Abwasserverarbeitung ist
...
man wendet es an, weil es zuverlässig ist als eine reine Druckmessung
und auch bei dickflüssigen Flüssigkeiten noch sicher funktioniert .
...dickflüssigen soll ja  z.B. bei Abwasser vorkommen oder ?

Aber immer noch die Frage :
Wie Genau soll das alles sein ?
auch wichtig : wie lange dauert die Änderung   von voll nach leer ?
1min , 1h , 1 Monat ?
so kann bei 1 Monat und einer reine Druckmessung ohne Lufteinperlung
der Druck in dem Messrohr schon mal verschwinden .
Dauert es aber nur ein 1h stellt sich das Problem nicht
(Waschmaschine)
Aber ist Ganove Nr.1 der die Fragen zu den geforderten Genauigkeiten
machen kann
noch da ?

Autor: Tobi (Gast)
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"Durchlussmesser am Einlauf und Durchflussmesser am Ablauf."
--> meinst du nicht falls doch irgendwann mal wieder sonniges warmes
wetter werden sollte verdunstet da auch ein bisschen. ka in welchen
dimensionen das liegt aber es dürfte sih doch über kurz oder lang zu
einem erheblichen messfehler summieren. müsste dann immer wieder auf 0
oder voll kalibriert werden das ganze.

@hanshans: wie funktioniert das mit der lufteinperlung. ich verszeh das
prinzip dahinter noch nicht so ganz

Autor: Troelli (Gast)
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@Tobi
Fakt ist das ultraschall teurer ist,oder?
Liebe Leute ... :o) lasst uns doch im bezahlbaren Bereich bleiben.
Ihr müßt im Prinzip auch damit rechnen, das Gerät auch mal zu
verkaufen.Zumindestens solltet Ihr auch daran denken.Deswegen macht es
nur wenig Sinn mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen und sich die
wildesten Schaltungen auszudenken(Obwohl das gegen meine persönliche
Einstellung geht).Das nennt man Vernumpft! Das ist etwas was ich
übrigens nicht erklären kann und auch nicht selbst behersche ... :o)
Ich muss aber gestehen das manche Antworten viele neue Wege für mich
aufgezeigt haben , manche wirklich erwähnends wert, manche eher tumb
und aus der Hüfte geschossen.
Apropo ... ultraschall ...
ich rede hier von mengen (massen) messung und NICHT von ultraschall in
Form von Wegstreckenmessung !
Mfg
Troelli

Autor: Troelli (Gast)
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@HansHans
Genau .. wo ist Ganove Nr.1 ???

Autor: Tobi (Gast)
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wenn du das volumen deines behälters hast - gehen wir jetzt mal davon
aus, dass er wie die meisten entweder rund oder annähernd eckig ist -
kannst du die ganze messung auf eine wegstreckenmessung zurückführen.
wenn die genau genug ist kannst du problemlos das volumen ausrechnen

Autor: Troelli (Gast)
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@Tobi
Logo .... bist ein Fuchs ... wir messen aber Wasser mit einer sich
teilweise bewegenden Oberfläche ... die besonders gut reflektiert ...
nicht sonderlich Praxisnah ...
Sollte man dann nicht auf herkömmliche Mittel zurück greifen ?

Autor: HansHans (Gast)
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@ Tobi
- - >wie funktioniert das mit der lufteinperlung. ich verszeh das
prinzip dahinter noch nicht so ganz

Lufteinperlung... Dieses Meßprinzip beruht auf dem, aus der Industrie
bekannten Ausperlverfahren. Dabei wird mittels einer kleinen Meßpumpe
Umgebungsluft über eine Schlauchleitung in das Wasser gepumpt. Der sich
dabei einstellende Druck ist mit der Wassersäule über der
Austrittsöffnung direkt proportional. Dieser Druck wird mittels eines
Druckmeßumformers in ein Spannungssignal umgewandelt. Das so erhaltene
druckproportionale Signal wird dann für die weitere Verarbeitung und
Auswertung in einen Mikroprozessor geleitet.


Dieser Text ist nicht von mir sondern von Google gefunden auf
Lufteinperlung
evtl. mal selber Googlen...


Alle bisher an gedachte Messungen sind doch Wegstreckenmessungen ...
außer die Idee mit der Waage unterm Behälter oder der
Durchflussmessung.



Gute Nacht

Autor: siegfried (Gast)
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Messung mit je einem Wasserzähler im Einlauf und Auslauf ist kaum
umsetzbar. Im Auslauf (Pumpensaug- oder Druckrohr) geht das ja noch.
Der Zulauf ist jedoch teils mit 100 mm Nenndurchmesser. Da brauchts
einen dicken Wasserzähler.

Siegfried

Autor: Oliver Rogasch (Gast)
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@Tobi

Für eine Standard Differenzdruckmessung brauchst du nur einen Sensor
nicht zwei, und der kostet vielleicht einen Euro mehr als ein
Relativdrucksensor.

Versucht es mal bei EBV-Elektronik, aber erschreckt nicht über die
Lieferzeiten (ca 10 Wochen).

gruß

Oliver

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Oh Gott, das wird ja immer komplizierter.

Warum habt Ihr denn soviel Angst vor einem einfachen Kondensator ?


Peter

Autor: Andy (Gast)
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@Troelli
Mir ist nicht klar, wie ich mit Ultraschall die Masse im Tank messen
kann. Ich dachte echt, du machst das über Weglängenmessung.
Würd mich echt interessieren, wie so etwas geht.

@Rahl
Also nach dem was ich bisher über den NE555 gefunden habe, hast du
recht, dass die Frequenz direkt proportional zu 1/C ist, also eine
Hyperbel (nicht Asympthote). Aber ich sehe da nicht das Problem, denn
wenn ich in einer festen Zeit die Impules zähle, dann sind diese wieder
direkt proportional zu 1/C und dann eine Konstante geteilt durch die
Impulse ergibt eine direkte Proportionalität zu C und damit zum
Wasserstand. Das würde doch bedeuten, dass wenn ich die Konstante
entsprechend wähle erhalte ich direkt die Höhe des Wassers im Tank,
oder liege ich da falsch?

Andy

Autor: Andy (Gast)
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Hallo

Ich hab da noch eine allgemeine Frage zum Kondesator. Das die
Konstruktion mit dem Rohr klappt ist mir klar, da die Kapazität vom
Dielektrikum abhängt, dass je nach Wasserstand unterschiedlich ist.
Aber ich meinte immer, dass das Dielektrikum im inneren des
Kondensators sein muss, als wie geht das dann mit einem
Antennenkabel,...? Hier würde das Wasser nur mal mehr oder weniger
außen um das Kabel gehen, oder?

Andy

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Die AVRs haben doch einen internen Komparator, damit kannst Du bequem
die Aufladezeit bis zur internen Referenz messen und die ist direkt
proportional zur Kapazität und damit zum Wasserstand.

Du must nur noch einen Aufladewiderstand gegen einen anderen Portpin
anschließen und sobald der auf 1 gesetzt wird, geht die Aufladung los.

Wie groß die Kapazitätsänderung ist, kannst Du ja erstmal testen.

Falls sie zu gering ist, kann man mal Hosenträgerkabel nehmen und die
Adern abwechselnd parallel schalten.


Peter

Autor: Peter Löschnig (Gast)
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im Bild sieht man, wie diese 240 oder 300  Ohm Kabel ausgesehen haben
angeblich gibt es die noch in Funkläden (sind jetzt halt schwarz)

Peter

Autor: Frankl (Gast)
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Warum soll ein Koax (am Ende wasserfest versiegelt) nicht funktionieren
?

Autor: Mario (Gast)
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Hallo

Wie löst man das Problem, dass sich der pH-Wert von Regenwasser ändern
kann? Damit wird sich sicherlich auch die Dielektrizitätskonstante
ändern. Hmm, eine Referenzstrecke unter Wasser wäre angebracht.

Gruss
       Mario

Autor: Tobi (Gast)
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@frankl:
weil in dem koaxkabel immer die gleiche kapazität ist. du willst aber
die vom wasser messen und dann muss auch wasser zwischen beiden
leitungen sein. deshalb gibte nur eines dieser alten kabel wie von
peter gezeigt. aber ich hab nach kurzer suche keinen webshop gefunden
der noch so was hat.
gibts keine lautsprecherkabel oder so was mit steg dazwischen?

@hanshans:
dank fürs googeln. war gestern schon zu spät um auf so was zu kommen
:)

@troelli:
warum sollte ultraschall bei wasser nicht gehen? es reicht doch wenn
hin und wieder mal was reflektier wird, dass du messen kannst, der tank
muss natürlich gross genug sein, so dass wenn möglich die reflexion vom
boden eindeutig eher ankommt als die von den wänden. sonst gibts
probleme weil die ungewollten reflexionen recht viel sein dürften. kann
ja sein, dass ich gerad ein brett vom dem kopf hab aber ich denk das
müsste mit messung der wegstrecke gehen...

Autor: Hilmar Burmester (Gast)
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Hallo
Ich habe es bei mir (6000l Zisterne/Kugel!!) mit einem
Differenzdrucksensor bereits umgesetzt. Da ich das Wasser nicht zum
spielen nutze, sondern als Klospülung muß es dauerhaft funktionieren !!
Der Sensor mißt von 0 bis 250mar, das sind bis 2,5m. Er liefert ein
4..20mA (2 bis 10V an 500 Ohm)Signal. Dieses habe ich mit einer
einfachen Schaltung umgesetzt von 2..8,5 auf 0..10Volt und verarbeite
es weiter. Der Sensor funktioniert problemlos und SOFORT. Die Anzeige
(8Bit DA Wandler) ist in der Genauigkeit in erster Linie vom DA-Wandler
abhängig. Zunächst wollte ich einen µC selbst aufbauen, habe mich dann
für ein fertiges Produkt entschieden. Mit der Crouzet M2 kann ich das
"Kugelsignal" umrechnen. Ich erhalte echte Lieterangaben auf der
Anzeige und kann problemlos nachspeisen. Mit der vorhandenen Zeituhr
lasse ich alle mechanischen Komponenten regelmäßig mal arbeiten, damit
sich nichts festsetzt. Da die Verrohrung im Haus umgesetzt wurde, werde
ich noch einen Leck-Sensor intigrieren. Dieser wird Leckagen auf
optischem Weg erkennen und sämtliche Pumpen und Ventile abschalten.
Eine Anlage läuft im Testbetrieb, eine weitere baue ich gerade auf.
Preis für Sensor und Crouzet zusammen ca. 250,-

MfG

Hilmar

Autor: Peter Löschnig (Gast)
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hallo

hab was gefunden:
Antennenkabel für Kapazitätssensor

  "haben wir am
   lager und kostet 0,90/m
   vy73
   Andyfunk@t-online.de
   Andy's Funkladen , Andy Fleischer
   Admiralstr.119
   D-28215 Bremen  Fax.0421-372714     Tel. 0421-353060"

@Siegfried

hast du schon die Kapazitätsänderung mit dem Multimeter gemmessen ?

@peter dannegger

tolle Idee mit dem Komperator vom AVR
(wird eine richtige LOW Cost Schaltung - "Fingerschleck")
in Bascom gibt es den Begehl "GETRC" glaubst du, dass es mit dem auch
geht?
damit könnte man sogar mehrere Sensoren "betreuen"

Peter

Peter

Autor: siegfried (Gast)
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@Peter Löschnig
bisher hab ich das noch nicht gemessen, ich werde das bis zum
Wochenende noch schaffen.


Siegfried

Autor: Fino (Gast)
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Zwei Ultraschallkapseln, ein OP, ein kleiner AVR, ein LC-Display und
etwas diskretes Zeugs. Kostet 20 bis 30 Euro, und einfacher geht's nun
wirklich nicht ;-)

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Ich hab jetzt mal 25cm 10pol. Hosenträger angeschlossen: 70pF

Dann davon 6cm in Wasser gehalten: 110pF


Man kann das Kabel ja U-förmig legen, dann spart man sich das isolieren
am unteren Ende.


Peter

Autor: siegfried (Gast)
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Hab da auch noch eine Messung mit einem Rundkabel gemacht.

Kabel (4x1,5mm², flexibel), Gesamtlänge 12,65m (Querschnitt siehe
Skizze). Erst Trockenmessung und dann 3,6m als Schleife in die Zisterne
eingetaucht. Unterschiedliche Adern wurden kombiniert. Adern 1-2 liegen
nebeneinander, 1-4 liegen gegenüber. Ebenso je 2 benachbarte Leitungen,
verbunden und gegen das andere Paar gemessen. Also 1 mit 2 und 3 mit 4
verbunden und 12 gegen 34 gemessen.

Trocken: 12,65m in der Luft
Wasser:   3,60m im Wasser, der Rest von 9,05m in der Luft

   Ader    Trocken   Wasser
  1 - 2    1,18nF    1,30nF
  1 - 4    0,98nF    1,13nF
 12 - 34   1,99nF    2,30nF

Besser wäre natürlich, das gesamte Kabel einzutauchen.

Kabelquerschnitt:
 1  2
  /----\
 | O  O |
 |      |
 | O  O |
  \----/
 3      4

Wenn man die Kapazitätsänderung des eingetauchten Kabelabschnitts
herausrechnet, ergibt sich eine Änderung von ca. 35-50% je nach
gemessenem Adernpaar.

   Ader   Kapaziätsänderung
  1 - 2    35,7%
  1 - 4    53,8%
 12 - 34   54,7%

Bei Peters Aufbau gibts eine deutlich höhere Änderung.

Siegfried

Autor: Peter Löschnig (Gast)
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hallo

hätte jetzt die "ultimative" Auswertedchaltung für kapazitive
Sensoren
habe damit schon Kapazitätsänderungen im 1/100 pF  Bereich
(stabil)gemessen !!

mit dem 4060 + Quarz wird der Takt erzeugt
mit dem präz. Mono (4538_1) die Referenzimpulse
der Sensor hängt am 2. Mono
nach den RC Gliedern kommt das Signal auf einen Instrumentenverstärker



Peter

Autor: Bernd Scheufens (Gast)
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Also einen Vorteil der Einperlmethode, der noch nicht erwähnt wurde
ist, das die Länge des Schlauches keine Rolle spielt. D.h. die
Elektronik muss nicht im Tank selber vorhanden sein.
Übrigens funktionieren beinahe alle Pegelmessungen an Flüssen/Bächen
nach diesem Prinzip (seit Jahrzehnten).
Den Druck kann man von einer billigen Aquariumpumpe nehmen, die nur
wärend der Messung läuft.
Gruß
Bernd

Autor: Peter Dannegger (peda)
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@Bernd

"Billige Aquariumpumpen" schaffen aber keine 1m Förderhöhe.

Und wenn die Pumpe ausfällt, dann denkt die Druckmessung, der Behälter
ist leer.
Alles mechanische kann verstopfen, verschleißen oder festfressen.


Deshalb ist aus meiner Sicht, ein Stück Kabel reinhängen das
zuverlässigste.
Hauptsächlich hängt dann die Lebensdauer nur von der Beständigkeit der
Kabelisolation ab.


Peter

Autor: Andy (Gast)
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Hallo

Ich habe jetzt angefangen die Kondensatormetode zu bauen und bis jetzt
klappt es sehr gut. Ich nehme ein Alurohr her, das einen
Innendurchmesser von ca. 1 cm hat und lege in das innere ein gut
isoliertes Kabel (Lautsprecherkabel).

Zur Kapazitätsmessung verwende ich einfach den NE555 und zwei
Widersände und ich erhalte eine Freqenz, die direkt proportional zum
Wasserstand ansteigt.

Nun muss ich nur noch mein Kabel unten gut isolieren.

@Peter
Irgendwie hört sich das bei dir so einfach an, aber wenn ich nur ein
Kabel hineinhänge, kann es doch nicht gehen, da dann kein Wasser
zwischen den Dräten ist, oder?
Weil das Problem mit dem Vderstopfen hab ich mir bei meinem Rohr auch
schon gedacht.

Andy

Autor: Bernd Scheufens (Gast)
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@Peter
also meine Pumpe (16€) schafft das locker. Ich messe ca 2,0m damit.
Also 200mBar. Der Luftstrom hat übrigens noch 2 Annehmlichkeiten.
Erstens verstopft der Schlauch nicht, selbst wenn er im Schlamm liegt.
Und Zweitens wird der Sauerstoffgehalt im Tank erhöht, was die
Selbstreinigung des Wassers drastisch verbessert.
Da ich die Werte nicht zur Steuerung benutze ist ein Ausfall
unkritisch.

Gruß
Bernd

Autor: Oliver Rogasch (Gast)
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Pumpen gibts auch immer mal bei ebay,
siehe hier z.B.:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&categ...

Ihr merkt, ich würde auch immer noch die Druckvariante bevorzugen ;-)

Gruß

Oliver

Autor: Bernd Scheufens (Gast)
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@Oliver

Allerdings Pumpt meine Luft *fg

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...

Gruß
Bernd

Autor: Klaus Falkenberg (Gast)
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Hallo,

die Idee mit der Kapazitiven Messung gefällt mir.

habe mal überlegt, ob das mit Heimwerkermitteln geht. Ja, sollte gut
gehen.
Ein realisierbarer Aufbau wäre ein Rohr z.B aus Kupfer, darin eines aus
Kunststoff ( muss gegen das Wasser isoliert sein ) und in der Mitte ein
Draht

habe mal 1 m Länge, 1 mm Draht, 10 mm Rohr 8mm Innenrohr angesetzt.
Das kann man als Heimwerker gut hinbekommen.

Was haltet ihr von der Rechnung ?
Das Ergebnis ist jedenfalls ermutigend .


Gruß
Klaus

Autor: Klaus Falkenberg (Gast)
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hmm ich glaube das konnte keiner lesen ...
sorry

Autor: Ulrich Knorr (Gast)
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Fantastisch, wieviele sich mit diesem Thema beschäftigen.
Hat denn jemand mit solch einer Methode auch z.B. mal 2 Jahre ein
Aufbau am laufen gehabt ?
Ich hab selbst auch einen Tank und mußte mit Bedauern feststellen, wie
schnell etwas wegkorrodiert.

Ich suche auch noch und finde die Idee mit dem Drucksensor noch am
sympatischsten. Hat die Lösung jemand seit längerem im Einsatz ?

Aber noch ´ne neue Lösung/Idee:
Bei Conrad gibts einen Wegsensor auf optischer Basis.
den Distanzsensor GP2Y0A02YK (Best-Nr. 185364-55) für 26.- + Mwst.
Er liefert ein Analogsignal für den Weg von 20 cm bis 1,5 m.


Noch mehr Brainstorm ,....
Ulrich Knorr

Autor: AxelR. (Gast)
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... und wie messe ich den Chlorgehalt in meinem Pool?...
(Braucht hier keiner Antworten,, ich machen einen extra Thread auf)
Grüße
Axel

Autor: Wolfgang (Gast)
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Differenzdruckmessung ist eine in der chemischen Industrie häufig
angewendete Methode zur Messung der Füllhöhe in Behältern. Hier wird
zumeist das bereits schon oben angeführte Einperlverfahren  (mit
Stickstoff) angewendet. Dadurch trennt man den rel. billigen
Druckmesser von den hochkorrosiven Soffen (z. B. Säuren).
Den Aufwand für Anschaffung (Pumpe, Filter, Perldrossel) und
Betriebskosten halte ich zu hoch.
Ohne Einperlung muss  bei Langzeitmessungen das Gaspolster ergänzt
werden, da sich Gase in Wasser lösen und somit langsam aber sicher
verschwinden. --> Fehlmessung
Anders bei Anwendungen, wo häufig entleert wird. (Waschmaschine)

Ob bei der Kondensatormethode etwas korrodiert oder nicht, ist eine
Frage des (auch finanziellen) Aufwandes. Außerdem sollten einige Regeln
des Korrosionsschutzes beachtet werden.
Weiterhin spielen die Langzeiteigenschaften der Isoliermaterialien eine
nicht zu unterschätzende Rolle. Meines Wissens ist das bei den 300 Ohm
Antennenkabel verwendete Polyäthylen nicht absolut dicht und es kann
auch durch Wasseraufnahme seine Eigenschaften ändern.
Verwendet man als Kondensator ein Edelstahlrohr (oder auch Kupferrohr)
mit einer Innenelektrode, so könnte man als Innenelektrode ein
einseitig zugeschmolzenes dünnes Glasrohr verwenden, in dem der
Kupferdraht steckt. (Risiko: Bruchgefahr)
Vielleicht kann man auch silikonisolierteten Draht als Innenelektrode
spannen.

Kondensator aus Rohr mit Innenelektrode funktioniert garantiert. Hatte
mir für den „Trabant“nach diesem Prinzip eine viele Jahre störungsfrei
laufende Tankstandanzeige gebaut. (allerdings keine Probleme mit
Korrosion und Isolation, da Benzin gemessen wurde)

MfG
Wolfgang

Autor: AxelR. (Gast)
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an genau diese Methode kann ich mich ebenfalls gut errinnern(Trabbi).
hier wurde mit einer Brückenschaltung und einer Vergleichskapazität
gearbeitet. Diesem Sytem wurde eine Feste Frquenz zugeführt. Soll ich
mal nschsehen, ob ich die Schaltung finde??
Gruß aus Potsdam wie immmer
Axel

Autor: Hilmar.b (Gast)
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Hallo
Die Meßmethode mit der Kapazitätsänderung ist eine prima Sache. Hier
gibt es direkt ein IC zur Signalauswertung:

http://www.analogmicro.de/products/sheets/english/...

Bei einem Kunststofftank, wäre es da nicht denkbar eine Elektrode im
Erdreich und eine (Edelstahlrohr) im Wassertank ? Sicher hat
Regenwasser einen sehr geringen Leitwert, aber gegnüber feuchter Luft ?
Der Füllstand vergrößert dann die innere Elektrode ?

Nundenn, meine 2. Anlage (ca. 8000l Regenwasser) bekommt auch einen
Tauchsensor und eine Crouzet Millenium 2.

MfG

hibu

Autor: Bernd Scheufens (Gast)
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Habt ihr schon mal dran gedacht, das sich an (und in) der Elektrode der
gleich 'schmodder' ablegt wie an den Tankwand??

Gruß
Bernd

Autor: Manfred Glahe (Gast)
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Ja Bernd,

deshalb arbeitet meine Brauchwasserversorgung auch noch mit ordinären
Schwimmerschaltern. Ich muß garnicht auf den Liter genau wissen wieviel
Wasser noch vorhanden ist.
Die Einfachlösungen (oben vorgeschlagene sensoren) sind für Regenwasser
nicht auf Dauer geeignet.

MfG  Manfred Glahe

Autor: Tobi (Gast)
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man könnte ja kurz vor oberkannte noch einen schwimmer-sensor einbauen.
der gibt dann alarm falls die andere messung mal versagt und kann zur
kalibrierung genommen werden. einfach  mit der anderen messmethode
abgleichen wann voll ist

Autor: Flaumi (Gast)
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hi Leute,

ich arbeite gerade an einer Wasserstandsmessung mittels Kondensatoren,
habe aber keine Ahnung, wie ich die Schaltung aufbauen soll. Will aber
keine fertige kaufen. Koennte mir bitte jemand von Euch eventuell ein
Schaltbild schicken, das ich dann nur noch anpassen braeuchte? Vielen
Dank im voraus

Roland

Autor: Tobi (Gast)
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weiter oben gabs schon mindestens eine schaltung im anhang

Autor: Jens (Gast)
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Hallo,

ich hab das ganze vor längerer Zeit mal kapazitiv gelöst.
Klappt ganz gut, ich bin mittlerweile bei einer Genauigkeit
von 3-4 Litern bei einem 1m*1m*1m Tank.

www.fiedelak-elektronik.de


Gruß Jens

Autor: Andy (Gast)
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@Flaumi

Ich habe vor kurzem die Schaltung im Anhang für die Wasserstandsmessung
aufgebaut. Die Schaltung funktioniert gut, aber ich habe es zeitlich
noch nicht geschaft einen Kondensator zur Wasserstandsmessung zu
basteln. Die ausgegebene Frequenz müsste dann direkt proportional zumm
Wasserstand sein, was sich ja leicht mit einem µC auswerten ließe.

Andy

Autor: Mark Hämmerling (Gast)
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Salut,

habe diesen Thread interessiert verfolgt, da ich im kommenden Frühjahr
diese kapazitive Art der Füllstandsmessung im Garten installieren
möchte (dem vorausgehen sollen natürlich Testaufbauten hier in der
Wohnung).
Ich wäre Euch, die Ihr diese Meßmethode einsetzt, sehr dankbar, wenn
Ihr ein paar allgemeine Tips geben könntet, worauf man achten sollte
und welche Materialien und Bauteile sich für den Aufbau des
Kondensators eignen.

Beispielsweise was Ihr als Abstandshalter genommen habt (worin sich
dann das Dielektikum befinden soll), was Ihr als leitfähige (isolierte)
"Platten" genommen habt, etc.

Ich selbst hatte vor, Flachbandkabel (weil so schön isoliert) links und
rechts von einem großen Kabelkanal zu befestigen. Evtl. jeweils
U-förmig, eben um sich das Isolieren am unteren Ende zu sparen. Dachte
an 40pol. FB-Kabel (um die Genauigkeit zu erhöhen). Ob der Kabelkanal
von der Breite und dem Abstand her optimal ist, wird sich zeigen. Mal
im Baumarkt stöbern, was es so gibt.

Vielen Dank schonmal für Eure Anregungen.

Mark

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Falls jemand immer noch nicht weiß, wie man Kapazitäten mißt, hier ein
Beispiel:

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-112113.html#new

Nur sollte man dann einen externen Widerstand und den Komparatoreingang
nehmen, damit die Messung auch genau ist und nicht von der
Temperaturdrift des internen Pull-Up bzw. der Triggerschwelle abhängt.


Peter

Autor: Bernd Scheufens (Gast)
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Ich bin jetzt fertig mit meiner Wasserstandmessung. Sie besteht
allerdings nur noch aus einem Schlauch und einer Aquarienpumpe.
(Und selbst die hätte ich bei einem anderen Aufbau weglassen können).
Wäre ne schöne Sache für 'Kopfball'. (Gibts das noch??'

Gruß
Bernd

Autor: Mark Hämmerling (Gast)
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Salut,

@Peter:
also falls das eine Antwort bezüglich meiner Frage war, danke. Aber das
ist nicht mein Problem. Ich hatte vor, einen NE555 zu nehmen. Gehe davon
aus, daß die Schaltung von Andy in dieser Weise zufriedenstellend
funktioniert. Und die Software ist ja dann das allerkleinste Problem.
Der AVR, den ich verbauen will, soll nur ein simples I/O <-> RS232
Interface bieten. Der Rest wird dann vom Hausserver im Keller erledigt.
Daher hab ich für sowas wie Counter genügend Ressourcen frei.

Ging mir wirklich nur um den Aufbau des Kondensators an sich.
Empfohlene Baumaterialen oder eben Tips, welche Teile aus dem Baumarkt
man zweckentfremden kann.

Trotzdem danke für den Source,
Mark

Autor: Peter Dannegger (peda)
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@Mark,

"Ich hatte vor, einen NE555 zu nehmen."

kann ja jeder machen, wie er will.

Bloß hier ist er völlig überflüssig, da der AVR ja einen internen
Komparator hat. Und mir widerstrebt es halt ein überflüssiges Bauteil
auf die Platine zu setzen.

Also einfach den C mit Ladewiderstand an den einen Komparatoreingang
und 2 Widerstände als Spannungsteiler für den Schwellwert an der
anderen Komparatoreingang.
Den Rest macht dann meine Software.


Peter

Autor: Mark Hämmerling (Gast)
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Salut,

@Peter:
Achso, darum ging's Dir. :) Den Komparator kann man dafür nehmen,
das ist schon richtig. In meinem Fall ist es aber so, daß das Faß,
dessen Wasserstand ich messen will, schon einige Meter vom AVR entfernt
ist (der kommt ins trockene Hüttchen). Da kämen mir zuviele
unberechenbare Kapazitäten in die Leitung. Daher hatte ich vor, den
NE555 vorort im Faß unterzubringen (luftdicht versiegelt), und dann
schön gemütlich mit dem stabilen TTL-Signal an den AVR zu gehen.
Ich bin sonst auch kein Freund überflüssiger Bauteile. Aber wegen 12
Cent + Bastelei mach ich mir da bei keinen Kopf.
Ich glaub, in meinem Fall ist das so am sichersten. Wenn der AVR nah am
Kondensator sitzt, ist die Methode über den Komparator sicher am
praktischsten.

Btw... http://unclassified.de/files/bin/facharbeit.pdf / Seite 14 -
hier sieht man schön das Verhältnis von Wasserstand und resultierender
Frequenz.

Grüße,
Mark

Autor: Mark Hämmerling (Gast)
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Salut,

also ich hab jetzt mal ein wenig gebastelt und bin nun soweit, daß ich
den Inhalt eines 10 Liter Eimers (22cm Füllpegel) in 153 Schritten
messen kann - ginge auch genauer, aber ich habs auf 8bit skaliert
(85..238) - und da flackert manchmal schon 1 LSB. Da die Frequenz ja
reziprok ist, hab ich mir überlegt, ich messe einfach die
Periodendauer. Das ist genauso rechenaufwendig, aber ich erhalte direkt
im AVR schon einen Wert, der (idealerweise) direkt proportional zum
Wasserpegel ist (minus Offset natürlich). Und was soll ich sagen... es
funktioniert tadellos.
Der Aufbau ist sehr simpel: 20pol. FB-Kabel (unten mit Heißkleber
isoliert) links und rechts von einem runden Kabelkanal (1 Zoll
Durchmesser), ins Wasser getaucht.
So ungefähr werd ich's dann wahrscheinlich im Garten einsetzen. Danke
an alle, die hier Ideen und Erfahrungen geäußert haben.

Viele Grüße,
Mark

Autor: Fulli (Gast)
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Hm nur ne Idee, vielleicht gabs die auch schon habs net komplett gelesen
(muss nebenbei Arbeiten) aber bring doch am Grund nen Kontakt an und bau
nen Schwimmer mit nem 2. Kontakt und je größer der Abstand zwischen
Boden und Schwimmer ist desto mehr ist drin. Wenn du nun den Widerstand
misst wenn der Tank voll ist haste 100% und kannst den Rest
ausrechnen... oder?


Gruß
Fulli

Autor: AxelR. (Gast)
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eins geht eben nur... arbeiten oder forisieren ;-))
AR

Autor: Fulli (Gast)
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Hm hab eben mal bissel gelesen, glaub meine Lösung ist da zu simpel wenn
schon mit Kapazitätsmessung und Gasen die Rede ist g


Gruß
Fulli

Autor: faust (Gast)
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lol

Autor: Holger (Gast)
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Ich suche zurzeit eine Lösung zur Messung meines aktuellen Ölbestandes
und bin auf die Webseite von Jens Dietrich unter http://www.icplan.de/
gestossen. Man bestaund eund bewundere die Seite
http://www.icplan.de/seite16.htm. Dort ist die perfekte Lösung
beschrieben und er bietet sogar Bausätze, Fertiggeräte sowie
Schaltpläne zum Nachbau an.

Autor: Marko (Gast)
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Warum nicht gleich Radar Laufzeitmessung?

Autor: 3AtÜ (Gast)
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Hallo,
habe mit Interesse diesen Theread verfolgt und mir eine Schaltung mit
dem 555 und einem Rohrkondensator gebaut. Ich bekam eine extrem hohe
Frequenz und habe darum parallel zum Rohr einen 1nF-Kondensator
geschalten. Jetzt habe ich eine Frequenz von ungefähr 7kHz und gut
hörbare Tonhöhenschwankungen.
Die Schaltung mit dem 555er wollte ich nehmen, weil bei mir der µC auch
sehr weit vom Sensor entfernt ist.
Soweit so gut. Jetzt will ich die Länge eines High-Signals messen und
damit indirekt die Tonhöhe. Ich habe also den Ausgang des 555 an Timer1
und ICP1 angeschlossen. Timer1 soll bei einer low-high-Flange loslaufen
und bei der Capture-Interrupt bei fallender Flanke ausgelöst werden.
Hab dazu ein kleines Basic-Programm geschrieben (erste
Programmierversuche am AVR), doch es funktioniert nicht so recht. Im
Simulator geht es, jedoch kann ich dort schlecht solche kurzen Impulse
simulieren.
Zum Verständnis: Am PortC hängen LEDs und am PortA Taster.
Meine Probleme: Der µC zeigt bei der Ausgabe des Timer1-Wertes immer
nur null an (also keine LED leuchtet)
Desweiteren spielen Die Variablen völlig verrückt. Nach stundenlangem
verzweifelten Suchen hab ich willkürlich die Stacks vergrößert und
siehe da, es ging auf einmal.
Wahrscheinlich sollte ich die Basicprogrammierung ganz schnell wieder
vergessen und gleich auf c umsteigen? Aber dieses Projekt muss sich
doch mit dem schön einfachen klickklick-Bascom realisieren lassen
oder?

Ich danke für Hinweise von den Cracks hier. Auch gern per Email.

Autor: Der inoffizielle WM-Rahul (Gast)
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Deine "OnCapture" sieht etwas komisch aus.

Beim ICP soll der Timer konstant durchlaufen.
Sobald das ICP-Ereignis eintritt, wird der Timer-Wert im ICP-Register
gesichert. Den kann man dann in der dazugehörenden ISR auslesen.
Und noch ein Flag setzen, dass da was passiert ist.
Das sollte es aber auch schon in der ISR gewesen sein.
In der Hauptschleife wird dann konstant dieses Flag abgefragt (man kann
auch noch andere Sachen in der Hauptschleife abfragen...).
Sobald sich dieses Flag geändert hat, bildet man die Differenz zum
vorherigen ICP-Wert und sichert den aktuellen ICP-Wert für das nächste
ICP-Ereignis zwecks Differenzbildung.
Das benötigt 2 Variablen: Alter ICP-Wert und Differenz.
Aus der Differenz kann man dann den Wasser-Pegel "ablesen".

>Do
>Loop Until Pina.1 = 0    'end button

Was soll der Controller machen, wenn der End-Button betätigt wurde?
Im Gegensatz zu betriebssystemorientierten Programmen, kennen
Mikrocontroller keine Programmende...

Autor: 3AtÜ (Gast)
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@WM-Rahul:
Okay, ich mache im Moment die Ausgabe über die OnCapture-Routine. Du
meinst also, lieber dort weniger machen und nur ein Bit setzen und
Interrupts abschalten (damit sie nicht stören). Dann rufe ich die
Ausgabe von der Do Loop-Schleife aus auf und schalte danach die
Interrupts wieder ein? Dann müsste ich auch den Timer an dieser Stelle
wieder auf null setzen oder?
Der Timer ist aber grundsätzlich richtig konfiguriert?
Zum Programmende: Irgendwo in Bascom stand, dass man mit einer
End-Anweisung den µC schlafen legen kann. Es gab auch noch direkt eine
Stop-Anweisung, die eine Endlosschleife erzeugt.
Danke für den Hinweis.

Autor: 3AtÜ (Gast)
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Oh, hab da etwas missverstanden. Du sprachst von konstant durchlaufendem
Timer. Jetzt kapier ich. Wird getestet...
Frage: Kann man für das capturing nicht den Timer mit low_ligh starten
und bei high_low per icp sichern?

Danke

Autor: Der inoffizielle WM-Rahul (Gast)
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Dazu musst du in der ISR die Detektions-Flanke ändern.

Vermutlich kümmert sich BASCOM schon um die Interrupts...
(Ich kenne mich nicht wirklich mit BASCOM aus (C-Programmierer), habe
aber eine gewisse Ahnung von Mikrocontrollern und dem Programmieren
allgemein.)

Autor: Werner (Gast)
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Ich bin auch gerade am nachbauen der kapazitiven Wasserstandsmessung. 
Wenn ich den Code der Sensortaste verwende, bekomme ich leider keine 
gute Auflösung. Ich teste gerade mit Flachbandkabeln. Daher muss ich 
wohl doch eine Schaltung mit einem Timerbaustein aufbauen. Zur Verfügung 
habe ich hier einen LM555CN. Kann mir jemand sagen, wie da die Schaltung 
am besten aussieht, damit die Frequenz auch auswertbar ist?

Würde mich echt freuen, wenn ihr mir helfen könntet.

Gruß, Werner

Autor: F.H. (Gast)
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Ich suche auch eine Lösung für eine Füllstandsanzeige , Steuerung,ich 
ziehe Senoren mit
0-10 V Analogausgang vor,da diese mit z.B. einer Kleinsteuerung einfach 
ausgewertet können, alternativ mit einem PC. 
http://www.ees-hartz.de/P64_HLP/ , die "Jens Dietrich Seite" habe ich 
auch gefunden,die Auswahl der Ultraschallsensoren hat mir nicht gefallen 
, und auch warum mit 2 Sensoren arbeiten ?
Ich suche einen Sensor, der den Bereich von ca. 60 cm für kleine 
Behälter,bis
3 Meter,für grössere Behälter abdeckt.

Alles kein Problem,aber zur Zeit nehmen fast alle Hersteller noch 
Apothekerpreise für industrielle Ultraschallsensoren,für eine schnelle 
Notlösung werde ich einen US Sensor für 380 E von Pepperl u Fuchs 
verwenden,und den mit einer Siemens Logo auswerten,demnächt , ca. 4 
Wochen,behomme ich von einem Hersteller Bescheid,der US-Sensoren für den 
industriellen Einatz für ca. 130 E anbietet(analog 0-10 V) kennt jemand 
etwas günstigeres ?
Im Bastelbereich bietet dieser Hersteller zur Zeit US Sensoren an, 
gekapselt,allerdings etwas umständlich auszuwerten,da kein normiertes 
Spannungssignal,sondern über die Länge des Highpegels,für den 
Microbastler auch kein Problem,Preis ca. 25 E

Alternativ setzte ich für derartige Steuerungen auch einen Drucksensor 
der Fa. Profimess ein , aber diese Kosten werden in der Regel nur von 
der Industie akzeptiert.

Diese Möglichkeiten werden bevorzugt, weil:
1:) Langlebig und professionell
2:) Die Ultraschalllösung ist z.B. rückwirkungsfrei,wenn z.B ein 
Behälter auf einer Waage steht
3.) Die Duckmesslösung ist z.B. unabhängig , vom Leitwert des gemessenen 
Mediums

Irgendwie , muss jeder entscheiden ,welches die beste Lösung , für den 
jeweiligen Anwendungszweck ist,mfg F.H.








Autor: Gerda (Gast)
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Geh mal zu www.stoefl.de

Gruß Gerda

Autor: Thomas Abraham (Firma: DEH0511 Dienstleistungen) (deh0511)
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Ich würde die Ultraschall Messung mit einer Parkhilfen machen die ist 
wasserdicht und fix und fertig

Autor: Roland (Gast)
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Wenn du den Wasserpegel nicht stufenlos messen möchstest, dann reichen 3 
einfache Schwimmerschalter, min. mitte und max. Einfacher und schneller 
gehts nun wirklich nicht.

Autor: Gast (Gast)
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immer diese Leichenschänder.....

Autor: Zisterne (Gast)
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Servus,
... ist zwar schon etwas älter, dieser Beitrag hier, aber man könnte ein 
Kabel nehmen, dessen Widerstand extrem mit der länge steigt (oder viele 
Widerstände in Reihe löten...), man misst den Widerstand und 
fertig...??! Oder?!

Grüße

Autor: dh (Gast)
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wie wäre es einfach mit einem drucksensor am boden?

Autor: Peter Kranl (Gast)
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Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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dh schrieb:
> wie wäre es einfach mit einem drucksensor am boden?

Inzwischen ist der Tank sicher durchgerostet.

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