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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Problem mit AD7541 (DA-Wandlung)


Autor: der Horst (Gast)
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Hallo und HILFE!! Ich hab ein Problem mit dem AD7541: ich habe ihn wie 
im Datenblatt beschrieben beschaltet (s. Bild) und die Bit-Eingänge mit 
den Ausgängen meines ATMega32 verbunden. Der ATMega liefert die 
richtigen Signale, von 0x000 bis 0xFFF (also 12 Bit). Der OPV allerdings 
gibt immer nur etwa -15V aus, obwohl ich das Bitmuster immer variiere. 
Eigentlich muss das Signal ja decodiert und mit der Referenzspannung 
multipliziert werden. Aber irgendwie hat die Referenzspannung hier gar 
keinen Einfluss...fehlt in der Schaltung vielleicht noch irgendwas?

Vielen Dank im Voraus für die Hilfe!!

Autor: der Horst (Gast)
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Vielleicht als Ergänzung: ich habe einen LF353 mit +/- 15V 
Versorgungsspannung genommen und als Referenzspannung zwischen 0 und 10V 
DC gearbeitet

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> als Referenzspannung zwischen 0 und 10V DC gearbeitet
Probiers mal mit negativer Vref.
Siehe dazu im DB:
TABLE 1. CODE TABLE - UNIPOLAR BINARY OPERATION
:
100000000001   -VREF (1/2 + 1/2^12)
100000000000   -VREF/2
011111111111   -VREF (1/2 - 1/2^12)
:

Autor: Dieter Werner (dds5)
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Lothar Miller schrieb:
>> als Referenzspannung zwischen 0 und 10V DC gearbeitet
> Probiers mal mit negativer Vref.
> Siehe dazu im DB:
>
> TABLE 1. CODE TABLE - UNIPOLAR BINARY OPERATION
> :
> 100000000001   -VREF (1/2 + 1/2^12)
> 100000000000   -VREF/2
> 011111111111   -VREF (1/2 - 1/2^12)
> :

Das ist im Prinzip richtig, aber trotzdem müsste dann eine Spannung 
zwischen 0 und -VRef herauskommen und nicht dauernd fast -15V.

Der LF353 ist ein Doppel-OP, vielleicht falsch angeschlossen?

Autor: der Horst (Gast)
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@ Dieter Werner:

Danke, jetzt kommt was "besseres" raus (eine Leitung war lose ;-) ) 
immerhin kann ich jetzt zwischen ca. 5V und 10V variieren (bei 10V 
Referenzspannung), allerdings kommen irgendwie komische Werte raus: z.B. 
habe ich bei 0x00 etwa 5,5V, während bei 0x0e ein Wert unter 5V 
rauskommt. Kann es sein dass der DAC die Highs und Lows nicht richtig 
erkennt?

Autor: Dieter Werner (dds5)
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> Kann es sein dass der DAC die Highs und Lows nicht richtig erkennt?

Das halte ich für ziemlich unwahrscheinlich, da die Eingänge mit 
TTL-Pegel klarkommen (low < 0,8V  high > 2,4V).

Zum Testen könnte man den OP vom DAC-Ausgang abhängen und an dieser 
Stelle ein mAmperemeter nach GND schalten.
Der Strom muss dann proportional dem Digitalwert sein, Absolutwert bin 
ich jetzt zu faul zum Nachschauen.

Autor: der Horst (Gast)
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Na ja, eigentlich müsste es ok sein...laut Datenblatt wird der Pegel bis 
0,8V als Low erkannt. Allerdings messe ich bei mir gegen Masse z.T. 
0,7V, was ich für Low schon recht hoch finde

Autor: der Horst (Gast)
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Alles klar, vielen Dank, ich hab das jetzt hingekriegt...

Ich hab noch ein weiteres Problem was damit zusammenhängt...ich möchte 
das ganze auch als 4-Quadranten-Multiplikator verwenden. hab die 
Schaltung wie im Datenblatt aufgebaut (s. Bild) und es funktioniert 
einwandfrei...mit einer Gleichspannung als Referenz. Wenn ich allerdings 
an Pin 17 einen Sinus mit 400 Hz anschließe, dann verzerrt das ganze 
leider ziemlich stark, vor allem die negative Halbwelle. Funktioniert 
das ganze nur mit Gleichspannungen, hat da jemand vielleicht einen Tipp? 
Würde mich sehr freuen!!

Autor: der Horst (Gast)
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sorry, alles klar, hat doch funktioniert!! Wollte euch nicht nerven ;-) 
hab noch einen Kondensator zwischen Pin 1 und 18 geschaltet. Nun gehts.

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