Balanced Input/Balanced Output Schaltplan

Gast #1298518
Lesenswert?

Hallo, habe einiges an Equipment in meinem Tonstudio welches nur 
Asymmetrisch angeschlossen werden kann. Deswegen habe ich mal aus 
mehreren Schaltplänen Symmetrische Ein-und Ausgänge abgeschaut... Hier 
ist mein erste Versuch. Sind zwei Kanäle, je 2x Symmetrisch auf 
Asymmetrisch und umgekehrt. Ist mein erstes Projekt in Eagle, hoffe es 
funktioniert so. Nun meine Bitte: Ist der Schaltplan so richtig??? Gibt 
es vielleicht noch einiges dass man besser machen könnte? Wäre sehr nett 
wenn die Fachkundigen unter Euch sich dazu mal äussern würden!
Vielen Dank!

Gruß
Koerschgen
Angehängte Dateien:
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #1298799
Lesenswert?

>> Deine Schaltung für das Asymetrieren hat unterschiedliche
>> Eingangsimpedanzen für + und -.

>Das sollte für Studioanwendungen nicht störend sein.

Na aber sicher doch. Nimm den INA217 zum asymmetrieren, damit erhältst 
Du Dein Signal weitestgehend originalgetreu und rauscharm. Die 
Symmetrierschaltung sieht gut aus. Eine Hot-Swap-Schaltung mit schnellen 
SI-Dioden zu jeder Betriebsspanungsleitung, zum Schutz der Eingänge 
gegen Überspannung beim Einstöpseln, macht Sinn.
#1299101
Lesenswert?

Moin, Danke für die Zahlreichen Hinweise!

Also, woran erkenne ich das die Eingangsimpedanz unterschiedlich ist? 
Liegt es an R11/R7? Wo bekomme ich so einen Schaltplan für einen 
Instrumentenverstärker? Mal im Ernst, bis 10 Mhz muss es jetzt ja nicht 
unbedingt reichen, aber bewirkt der parallel geschaltete C eine Glättung 
des Frequenzganges? Kann ich den NE5534 einfach gegen den INA217 
ersetzen? Gibt es an der Symmetrierschaltung etwas zu mäkeln? Wie sähe 
so eine Hotswap-Schaltung denn ungefähr aus? Ist so etwas üblich, sind 
ja nur relativ kleine Spannungen (oder nicht?)... Könnte man evtl. 
R8/R12 gegen einen Trimmer ersetzen um den Pegel anzupassen? Wo würde 
man so etwas bei der Symmetrierstufe implementieren?

Danke
Koerschgen
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1299206
Lesenswert?

> am -Eingang einen Eingangswiderstand von 0.
Es ist eher so: solange der OP korrekt arbeitet, ist die 
Potentialdifferenz zwischen dem + und dem - Eingang 0V.

Das Thema ist nicht ganz soo einfach:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/diffamp.htm


Etwas OT: wozu so viele Punkte im Schaltplan?
#1299362
Lesenswert?

>Etwas OT: wozu so viele Punkte im Schaltplan?

Das sind die Lötaugen ;-)

Aber mal was zum Thema: symmetrische Eingänge sollten deswegen auch in 
der Impedanz symmetrisch sein, damit diese gleich gut empfänglich sind 
für Störungen. Mit unsymmetrischer Impedanz (was faktisch zwei 
RC-Hochpässe sind aus Sicht der Störspannung, mit unterschiedlichem R) 
wird der Sinn von symmetrischen Eingängen untergraben. Da kann man es 
auch ganz sein lassen, wenn die Impedanzen zu sehr differieren, weil die 
Störungen sich ausgrund unterschiedlichen Einkoppelfaktors nicht mehr 
gegenseitig komplett aufheben.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1299433
Lesenswert?

> die wahl 22µF + folie ist nie eine schlechte wobei ich den folie
> aber eher kleiner machen würde .. 1nF oder so maximal
Bei sagen wir mal 22 kOhm Eingangsimpedanz ergibt sich mit 1 nF eine 
Grezfrequenz von fg = 1/(2piRC) = 7,2 kHz.
D.h. dieser Kondensator würde nur bei den allerhöchsten Höhen noch etwas 
bewirken können (und bei 10kHz ist dann in der Realität eh Schluss mit 
dem Hören).
100nF machen da immerhin 72 Hz daraus, das klingt sinnvoller ;-)
#1299499
Lesenswert?

>bewirken können (und bei 10kHz ist dann in der Realität eh Schluss mit
>dem Hören).

wenn man im Alter schon rel. weit vorangekommen ist, dann möge dies 
stimmen. Aber 20kHz gelten wohl immer noch meistens als das nötigste, 
was eine einigermaßen sinnvolle Audioschaltung können muß. Ob 10 oder 
15kHz, das macht für die meisten wohl aber sicherlich noch einen 
Unterschied in der Klangfarbe ....
Persönliche Seite #1299724
Lesenswert?

gast schrieb:
> die wahl 22µF + folie ist nie eine schlechte
Wie ich schon oben schrieb, was soll das bei Audioanwendungen bringen?

Wenn man sich die Kurve aus Wikipedia anschaut, dann ist mit einem 
parallelen 100nF nicht viel getan.

Quelle des Anhangs:
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolytkondensator#Impedanzverhalten
Gast #1299817
Lesenswert?

Ok meine Damen und Herren!
Also ich mit meinen jungen Jahren höre sehr wohl noch deutlich jenseits 
der 18Khz etwas... Außerdem ist es wichtig dass der Frequenzgang nicht 
zu früh abfällt (Rolloff, Phasenverschiebung, etc.) Das soll aber bitte 
nicht an dieser Stelle diskutiert werden. Sollen die 72Hz ein Tiefpass 
oder Hochpass darstellen? Beides wäre für meine Zwecke gar nicht gut. 
Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Ich hatte auch eigentlich 
nicht vor eine gänzlich andere/neue Schaltung zu zeichnen (mit diesem 
unintuitiven Programm hat mich das so manchen Abend gekostet), sondern 
die Vorhandene Schaltung zu optimieren... Es sei denn sie taugt wirklich 
nichts, aber ich habe ja ein Gerät im Einsatz welches sowohl Ein- und 
Ausgangsstufe so verbaut haben. Der Frequenzgang ist zwischen 5Hz und 
ca. 100Khz mehr oder weniger linear (wurde mal gemessen). Also, was 
sollte ich sinnvollerweise verbessern?
Danke!
Gast #1299861
Lesenswert?

Mmh, ich wunder mich so ein bisschen... Der Herr der den Schaltplan im 
Original gezeichnet hat, sollte eigentlich Ahnung haben. Irgendwie 
glaube ich er hat sich was dabei gedacht (Z.B. bei R11, C22, C23, 
C25...) Immerhin hat er erfolgreich noch so manch anderes feines Zeug 
gebaut. Siehe Gyraf.dk (bei "DIY" ist der volle Schaltplan inkl. Layout 
frei zugänglich).
K.
Gast #1299914
Lesenswert?

>Das ist doch mal ein Anfang... Aber warum nach - und nicht nach Ground?

Vergiss es. Hab rechts die 100n von -15V nach GND übersehen.

Ein paar Anmerkungen:
R17 und R25 sollten wohl 47k sein und nicht 47
R13 und R22 kannst du auf 0 setzen weil AC gekoppelt wird.
R2,C1 und R19,C13 kannste auch gleich brücken weil sie
nichts bewirken. Schau mal in seine Schaltung wo dort
das Signal rein ging.
Gast #1299932
Lesenswert?

"R17 und R25 sollten wohl 47k sein und nicht 47"
Ja, R16, R17, R25, R26 sind 47K

"R13 und R22 kannst du auf 0 setzen weil AC gekoppelt wird"
Sind doch auf null... Abewr was bedeutet das (weil AC gekoppelt wird)?

"R2,C1 und R19,C13 kannste auch gleich brücken weil sie
nichts bewirken"

Warum bewirken sie nichts? Weil das Signal eher durch den Opamp als 
durch den Widerstand geht? Irgendeine Funktion muss es doch erfüllen, 
oder?
Ich erkenne so spontan keinen Unterschied zu seiner Zeichnung und zu 
meiner!

K.
Gast #1299963
Lesenswert?

>"R13 und R22 kannst du auf 0 setzen weil AC gekoppelt wird"
>Sind doch auf null... Abewr was bedeutet das (weil AC gekoppelt wird)?
Die verwendet man, weil Offsetströme in den Widerständen an den 
Eingängen eine Spannungsdifferenz erzeugen, die zu einer Offsetspannung 
am Ausgang führt. Wenn beide Eingänge dieselben Quellwiderstände sehen, 
gibt das i.A. ein Minimum an Fehler am Ausgang. Richtigerweise müsste 
die deshalb auch nur 5k haben (errechnet aus der Paralleschaltung von R4 
und R14 für den Wert von R13).
Wir reden erstens hier aber nur über Spannungen im unteren mV-Bereich, 
die um den Faktor zwei verstärkt werden. Und zweitens sind am Ausgänge 
Cs (AC-gekoppelt), die trennen die 10 oder 20mV eh wieder ab.
Das ganze ist aber nur dann wichtig, wenn du große Verstärkungen machen 
willst oder sowieso DC-gekoppelt auf die nächste Stufe musst.
Gast #1299967
Lesenswert?

Vergessen:
>"R2,C1 und R19,C13 kannste auch gleich brücken weil sie
>nichts bewirken"

>Warum bewirken sie nichts?
Weil IC1A und IC4A als reiner Spannungsfolger beschaltet sind. Da keine 
Ströme in den -Eingang fließen, haben auch Widerstände und Kondensatoren 
(durch die diese Ströme fließen müssten) keinen Einfluss - weil eben 
mangels Strom kein Spannungsabfall da ist. Damit ist das Signal vor und 
hinter den RC-Kombinationen identisch und deshalb kann man sie auch 
durch einen Draht ersetzen.
Gast #1299982
Lesenswert?

Ziel ist es Asymmetrisch ausgeführtes Equipment auf Symmetrischen 
Studiostandart zu bringen um keine Anpassungsprobleme mit den Pegeln und 
Impedanzen zu bekommen. Üblicherweise verliert man beim Asymmetrieren 6 
dB und gewinnt sie beim Symmetrieren wieder. Ist das in dieser Schaltung 
auch so?
"Damit ist das Signal vor und
hinter den RC-Kombinationen identisch und deshalb kann man sie auch
durch einen Draht ersetzen."

Muss ich die Pins nun mindestens mit einer Leiterbah verbinden, oder 
kann man sie ganz frei lassen?

K.
Gast #1299990
Lesenswert?

> Mmh, ich wunder mich so ein bisschen... Der Herr der den Schaltplan im
> Original gezeichnet hat, sollte eigentlich Ahnung haben.

Manche hier verwechseln Audio-/Studiotechnik mit Messtechnik.

Angesteuert wird mit Pegeln im V-Bereich aus Quellen mit Impedanzen
unter 1 kOhm. Da hebt sich viel von der Klugsch**serei hier
einfach weg, wie die um den Faktor 2 unterschiedlichen
Eingangsimpedanzen...

Bis auf die 47 Ohm statt 47 k, die hast Du ja schon erkannt.


Wenn Du es so aufbaust, wird es funktionieren.
In manchen Parametern vielleicht einige Promille neben dem Optimum...
Gast #1300018
Lesenswert?

..."Wenn Du es so aufbaust, wird es funktionieren.
In manchen Parametern vielleicht einige Promille neben dem Optimum..."

Das beruhigt mich jetzt! Allerdings hoffe ich trotzdem dass der 
Frequenzgang einigermassen linear ist. Kann/sollte ich denn nun R11, R1, 
C1 weglassen?
Warum wurde R11 überhaupt mit verbaut? Gibt es eigentlich einen 
"Autoplacer" in Eagle? Das nervt ja total den ganzen Kram selbst zu 
platziern... Wie hoch ist denn die Ausgangsimpedanz? 47K?

Gut Nacht,
K
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1300122
Lesenswert?

> Sollen die 72Hz ein Tiefpass oder Hochpass darstellen?
Allein die 100n ergeben mit dem erwähnten Eingangswiderstand diesen 72Hz 
Hochpass. Weil aber der 22µF Elko sowieso die Hauptarbeit verrichtet 
(wie von  Alexander Schmidt bereits erwähnt) wirst du kaum einen 
Unterschied merken, ob da ein 1nF Kondensator drin ist, oder ein 100nF, 
oder gar keiner...

Die Hochpass-Grenzfrequenz allein mit den 22µF liegt bei 0,33 Hz, das 
dürfte für Audiozwecke reichen. Mit 22,1µF oder gar 22,001µF ändert sich 
da nicht mehr viel...  ;-)
Gast #1300188
Lesenswert?

Das Rauschen bei nicht angeschlossenem Eingang interessiert mich jetzt 
eher weniger. Wenn ich das Gerät, welches Symmetriert wird, nicht 
benutze ist es ja im Mischpult auch nicht angeschaltet. Wird es benutzt, 
ist es ja auch angeschlossen... Oder was bedeutet "offener Eingang"? 
Kein Pegel? Wie kann ich mir denn die Eingans- und Ausgangsimpedanzen 
errechnen? Jeweils Asym/Sym. Oder hat die jemand auf die Schnelle parat?
Hier noch das Layout... Vielleicht kann ich ja noch was besser machen. 
Brauchte aber nur eine Brücke, fand ich schon nicht schlecht fürn 
Anfang.

Die Asymmetrischen Ein- und Ausgänge sind jeweils mittig aussen. Hab sie 
noch nicht beschriftet...
k.
Angehängte Dateien:
#1300259
Lesenswert?

@  ... (Gast)

>Manche hier verwechseln Audio-/Studiotechnik mit Messtechnik.

>Angesteuert wird mit Pegeln im V-Bereich aus Quellen mit Impedanzen
>unter 1 kOhm. Da hebt sich viel von der Klugsch**serei hier
>einfach weg, wie die um den Faktor 2 unterschiedlichen
>Eingangsimpedanzen...

was hast Du - ein Vorteil der symmetrischen Signalführung ist die 
Stör-Resistenz auf Signalkabel (dürfte der Hauptvorteil sein, weswegen 
man diese Technik einsetzt). Sind die Eingänge nicht 100%ig symmetrisch, 
ist die Störunterdrückung ebenfalls nicht 100%ig. Bei einem Unterschied 
der Impedanz von 50% haste zw. den Eingängen (wenn ich es mir richtig 
überlege) haste auch schon wieder 50% der Störempfindlichkeit eines 
unsymmetrischen Signals. Da kannste die ganze Geschichte auch gleich 
lassen.

@ koerschgen
noch was zum Board: aufpassen, daß die IC's ihre Abblock-C's nicht zu 
weit entfernt sehen. Der linke obere IC sieht den C an Pin4 nur noch in 
der Ferne (elektrisch betrachtet - scheinen etliche cm zu sein). 
Notfalls da einen extra C setzen.
Gast #1300272
Lesenswert?

Ok, Danke. Die Cs werd ich noch mal neu setzen. Was mich aber am meisten 
an der ganzen Geschichte interessiert, ist die Anpassung der Impedanz. 
Ansonsten komt es sehr schnell zu verzerrungen wenn man einen hohen 
Pegel auf die Asymmetrischen Geräte gibt. Und die 6 dB sind dabei auch 
nicht zu vernachlässigen, die Störunanfälligkeit ist jetzt grad ein 
positiver Nebeneffekt. Habe ja max Kabellängen von etwa 10m in einem 
Raum, und hatte noch nie Störprobleme. Wie siehts denn nun mit der Ein- 
nd Ausgangsimpedanz aus der Schaltung aus?

K.
Persönliche Seite #1300293
Lesenswert?

Der R16/R17/... muss 47k sein.

koerschgen schrieb:
> Wenn ich das Gerät, welches Symmetriert wird, nicht
> benutze ist es ja im Mischpult auch nicht angeschaltet. Wird es benutzt,
> ist es ja auch angeschlossen...
Richtig, oder ein Noise-Gate verwenden.

> Wie kann ich mir denn die Eingans- und Ausgangsimpedanzen
> errechnen? Jeweils Asym/Sym. Oder hat die jemand auf die Schnelle parat?
Ausgangsimpedanz 100ohm (R3)

Eingangsimpedanz 44kohm beim OPV+ und 22k beim OPV- (dieses gilt nicht 
immer, wie lkmiller schon schrieb siehe 
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/diffamp.htm)


> Hier noch das Layout... Vielleicht kann ich ja noch was besser machen.
Die Leiterbahnen sollten auf der Unterseite (bottom) sein und die 
Bauteile oben.
Die Bauform der Rs kommt mir etwas groß vor, es sollten 0207 sein.
Die minimalen Abstände zwischen den Leiterbahnen sind teilweise unnötig 
klein.

> Brauchte aber nur eine Brücke, fand ich schon nicht schlecht fürn
> Anfang.
Die Brücke nicht als Widerstand sondern als Leiterbahn auf der anderen 
Seite verwenden.


Wenn du mit Eagle beginnen willst, empfiehlt sich dieses Tutorial:
http://www.projektlabor.tu-berlin.de/menue/onlinekurs/platinenlayout/videotutorial_eagle-board/
Gast #1300436
Lesenswert?

Was ist denn die Aufgabe von R16/R17? 47R war nur ein Tippfehler. Da ja 
die Ausgangsimpedanz der beiden ICs laut Datenblatt ca. 0,3 Ohm beträgt, 
ist der Hnterher geschaltete R also für ZO verantwortlich!? Versteh nur 
das Zustandekommen der Ri nicht. Laut Datenblatt je 100K/300K typ.... 
Und R7/R11 versteh ich noch nicht so ganz. Würde sie von meinem 
Standpunkt gesehen lieber weglassen (gleiche Ri an beiden Eingängen...) 
Die Platine lasse ich Semiprofessionel fertigen. Ist eh nur ein Layer 
und die Vorlage wird ein jpg, daher der R als Brücke. (Siehe: 
platinenbelichter.de Macht nen super Job) Das Tutorial habe ich kurz vor 
beginn des Projekts gefunden, das ist wirklich super! Besonders die 
deutsche Aussprache der englichen Begriffe.
K.
#1300445
Lesenswert?

achja, noch mal Eingangsimpedanz: ich hatte das mit der Impedanz immer 
nur unter dem Gesichtspunkt der Gleichtakt(Störungs)unterdrückung) 
betrachtet. Bei Gegentaktansteuerung (was ein normales Signal ja machen 
soll) siehts etwas anders aus mit der Eingangsimpedanz (s. Link von 
Lothar Miller anfangs).
Eigentlich gibt's noch einen dritten Fall, nämlich Eintaktansteuerung 
(also ein Eingang bleibt auf 0), welcher wieder recht einfach zu 
berechnen wäre bezüglich Eingangsimpedanz.
Ich würde sogar behaupten, der Link von Lothar Miller beschreibt nur 2 
dieser drei Fälle: Eintakt- (nicht Gegentakt-) und Gleichtaktbetrieb. 
Wäre es Gegentakt im ersten Fall, würde der invertierente OPV-Eingang 
mit dem nichtinv. Eingang mitwandern, also entgegengesetzt zum inv. 
Schaltungseingang. Über den Eingangswiderstand R1 sehen wir damit eine 
größere effektive Spannung, damit größerer Strom, womit die Quelle einen 
niedrigeren R sieht, als es der R1 vermuten lassen würde. Ist also nicht 
ganz einfach diese Schaltung ...
#1300545
Lesenswert?

Soweit ich es verstanden habe tritt bei meiner Verwendung nur der Fall 
Gegentaktbetrieb auf. Ich lass die Platine erstmal fertigen und dann 
werde ich mal testen wie sie sich mit und ohne R7/R11 verhält... Aus dem 
ELKO habe ich entnommen das diese Schaltung nunr für niederohmige Ri 
geeignet ist, was ja im normalen Studiobetrieb der Fall ist.
K.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren