Ich brauche eine kleine Hilfe zum Verständnis:
Wenn ich 6 Stück 2,0 Volt LEDs in Reihe schalte, dann kann ich sie doch
ohne Vorwiderstand direkt an eine Spannung 11,5- 12,5 Volt anschließen,
oder ?
Danke
Marek
falsch - irgendwas strombegrenzendes brauchst Du immer. Sieh Dir die
LED-Kennlinie an (bzw. generell Diodenkennlinie), und überlege, was
passiert, wenn die Spannung nur leicht schwankt, oder es
Temperaturänderungen gibt (was die Uf beeinflußt).
Der Rv ist nicht nötig, um die Überspannung zu vernichten, sondern die
Überspannung ist nötig, um Reserven für einen Rv zu haben, der
stromstabilisierend wirkt.
Danke schon mal.
Problem: Ich habe nur 12 Volt und eine LED Leiste, in der 6 LEDs in
Reihe verschaltet sind. Ich kann nicht 16 Volt anlegen und auch nicht
aus 6 LEDs 4 oder 5 machen.
Ein Vorwiderstand sorgt dafür, dass Spannung an ihm abfällt und
a) Wärme produziert wird (=Energieverschwendung)
b) Die LEDs nicht mehr je 2 Volt erhalten und nicht mehr leuchten.
Die LEDs hätten übrigens gerne 18-20 mA.
In obigem Beispiel müsste ich doch eigentlich einen 680 Ohm Widerstand
nehmen. Dieser würde den Strom auf max. 18mA begrenzen, aber da habe ich
nichts von, denn gleichzeitig bekommen die LEDs eine zu geringe Spannung
und leuchten nicht mehr.
Bei einer LED direkt an 2 Volt würde ich noch ein Problem sehen, aber
bei 6 Stück in Reihe? Die passen doch mehr oder weniger auf einander
auf. Mehr als 20mA würden nur dann fließen, wenn ALLE LEDs gleichzeitig
aus dem Ruder laufen.
Was sollte ich also bei dieser Konstellation tun?
Danke
Marek
@ Marek (Gast)
>Problem: Ich habe nur 12 Volt und eine LED Leiste, in der 6 LEDs in>Reihe verschaltet sind. Ich kann nicht 16 Volt anlegen und auch nicht>aus 6 LEDs 4 oder 5 machen.
Dann kauf dir auf einer der 1000 Websites eine Konstantstromquelle auf
Schaltreglerbasis, der kann dann die LEDs mit 12 zum leuchten bringen.
>auf. Mehr als 20mA würden nur dann fließen, wenn ALLE LEDs gleichzeitig>aus dem Ruder laufen.
Da du anscheinend schon mit den Grundlagen der Reihenschaltung in
Schwimmen kommst, tu dir und uns einen Gefallen. Kauf was fertiges.
MFG
Falk
>Bei einer LED direkt an 2 Volt würde ich noch ein Problem sehen, aber>bei 6 Stück in Reihe? Die passen doch mehr oder weniger auf einander>auf.
Wie die 24 Kinder, wenn der Lehrer vor die Tür geht...
Nein, Temperatureffekt tritt bei allen in die gleiche Richtung auf. Also
Vorwiderstand. Besser wäre eine richtige Konstantstromquelle. Oder
Dimensionierung so, dass der Betriebsstrom weit unter dem Maximalstrom
liegt, etwa nur 5 mA bei max 20mA. Dann könnte es tatsächlich ohne
Vorwiderstand gehen, da Du genug Reserve hast.
Guck Dir doch mal die Grundlagen zu LED's genau an - Du mußt (darfst)
nicht eine bestimmte Spannung an LED's anlegen, sondern einen bestimmten
Strom (eben deine 18mA) - die Spannungs stellt sich dann autom atisch
ein (vorausgesetzt, Du hast eine R davor, oder eine
Konstantstromquelle).
Das Problem ist eben, daß erstens jede LED in Ihrer Uf differiert, und
Du demzufolge eine spannungsquelle bräuchtest, die genau auf die LED in
allen Lebenslagen genau abgestimmt ist. Eine klitzekleine
Spannungsänderung würde schon eine vergleichsweise große Stromänderung
bewirken, und pfutsch ist das Ding. Deswegen Stromregelung (bzw.
stromabhängige Rv-Dimensionierung) - da kommt's nicht mehr so sehr auf
die genau Uf an.
Wenn die LED's rein rechnerisch 12V brauchen, und Du hast nr eine 12V
Spannungsquelle, dann ist da sPech, bzw. schlechte Planung ....
Las ihn doch. So wird die Halbleiterindustrie in der Wirtschaftskrise
angekurbelt.
Der wievielte Thread ist das jetzt wo behauptet wird man kaemme ohne
Vorwiderstand aus.
>Der wievielte Thread ist das jetzt wo behauptet wird man kaemme ohne>Vorwiderstand aus.
na, da holt schon mal die Kriegsgeräte heraus.
bei Reihenschaltung von mehr als ca. 4 LED kann man durchaus ohne
Vorwiderstand auch mit Konstantspannung arbeiten.
Ich habe bei einer Spielstandanzeige für eine Dorfsporthalle ca. 600 LED
für die 7 Segmentanzeigen verbaut.(6 LED in Reihe - 2 Reihen parallel
für 1 Segment)
Die Konstantspannung wird mit einem B3170 (LM317) erzeugt.
Die Spielstandanzeige läuft seit 1998, also über 10 Jahre problemlos.
Genauso gut läuft meine Funkuhr mit "Großsichtanzeige" (man wird ja
immer älter) helligkeitsgesteuert ohne Vorwiderstand.
Bei richtiger Dimensionierung durchaus eine Alternative mit einigen
Vorteilen.
> Ich habe bei einer Spielstandanzeige für eine Dorfsporthalle ca. 600 LED> für die 7 Segmentanzeigen verbaut.(6 LED in Reihe - 2 Reihen parallel> für 1 Segment)
da is doch kabel dazwischen, das hat auch einen widerstand.
selbst wenn bei 6 LED á 2V an 12V rechnerisch kein Vorwiderstand nötig
ist, sollte man doch ein paar Ohm dran setzen. Ich würd etwas um die
10Ohm nehmen.
Die LEDS werden trotzdem noch leuchten und es wird kein Unterschied zu
sehen sein.
Was ich aber schon häufig gesehen habe ist, dass in kleinen
LED-spielerreien gar kein Vorwiderstand benutzt wird.
Wenn die LEDs eigendlich 3,2V brauchen und aber nur 2* 1,5V Knopfzellen
oder 1*3V Knopfzelle benutzt wird.
Also kann ich die eine Antwort mit "nimm 7 LEDs dann gehts"
nachvollziehen.
Die LEDs werden trotzdem leuchten (wenn auch sichtbar dunkler), aber
dass sie durchbrennen glaube ich nicht.
Stimmt. Ich würd auch einfach mal <30 Ohm reinpappen. Sollte
funktionieren. Und wenns wirklich zuverlässig sein soll: großzügig
dimensionieren. Also doch nur 5 LEDs oder andere LEDs oder Spannung
erhöhen oder KSQ (Wobei die ja auch wieder Spannung frisst).
Viele LEDs leuchten schon bei sehr geringen Strömen relativ hell. Eine
moderne LED leuchtet daher schon bei einer Spannung unter ihrer im
Datenblatt angegebenen Durchlasspannung. Aber wie das dann in einer
Kette von 7 LEDs zusammenspielt, ist meiner Meinung nach schwer zu sagen
(Auch im Bezug auf Fertigungstoleranzen).
>(Auch im Bezug auf Fertigungstoleranzen)
genau das ist der Punkt. Wenn egal ist, wie hell die am Ende sind, und
wie sehr die Helligkeit bei +30°C und bei -10°C schwankt, dann ok
(Lichtstrom steigt mit steigender Temp. bei Konstantspannung, weil
steigender Strom, der dann evtl. über Imax gehen könnte, wenn nicht
beachtet). Mit Rv davor kannste dagegen nicht viel falsch machen bei
unterschiedlichsten Betriebsbedingungen.
Übrigens dürfte es egal sein, ob eine oder 10 LED's in Serie liegen - je
höher die Spannung des nötigen Spannungsreglers, um so höher auch der
absolute Fehler desselben (prozentual kein großer Unterschied). Wo seht
Ihr jetzt den relevanten Unterschied?
Und wenn ohne Regler betrieben, dann besitzt ja bereits Deine
Spannungsquelle (Trafo, Batterie) einen gewissen Rv, was der LED wieder
entgegenkommt.
Hallo, ich habe auch das selbe Problem.
Ich habe 6 power LED´s also welche die sehr stark leuchten.
Ich möchte diese in Serieschalten aber weiß nicht welchen Rv ich da
nehmeh soll. Wie kann ich das Dimensionieren ohne Fachwissen.?
Vielen Dank im Voraus :)
@ Cabar (Gast)
>Ich habe 6 power LED´s also welche die sehr stark leuchten.
Wieviel Strom ziehen die? 350mA oder mehr?
>Ich möchte diese in Serieschalten aber weiß nicht welchen Rv ich da>nehmeh soll. Wie kann ich das Dimensionieren ohne Fachwissen.?
Siehe Artikel LED. Allerdings nimmt man für sowas eine
Konstantstromquelle fuer Power LED, die kann man im Laden fertig
kaufen.
MfG
Falk