Funktionsgenerator selbst realisieren

#1308908
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Hallo!
Ich habe mir mal überlegt, wie man einen Funktionsgenerator selber 
planen könnte und auch selber bauen könnte.
Jedoch weiß ich nicht womit ich überhaupt anfangen soll mit meinen 
Überlegungen.
Kann mir vielleicht jemand ein paar Tipps geben, wie man so eine Sache 
überhaupt angeht, da ich mir selber gerne so einen Funktionsgenerator 
mal bauen möchte.
Der Satz: "Lieber kaufen anstatt selber bauen" gilt nicht ;-)
MfG
Moderator Persönliche Seite #1309011
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Uwe L. schrieb:

> Frequenzbereich ist noch nicht festgelegt, sagen wir mal 10-100kHz.
> Kurvenform: Sinus, Rechteck, Dreieck, eventuell Sägezahn

Dafür genüþgt ja schon Jesper Hansens Mini-DDS.

> Amplitude: 0-10V

Das braucht noch einen Verstärker, ist aber bei 100 kHz auch kein
wirkliches Problem.  Tut jeder bessere Opamp.

Allerdings lernst du natürlich damit wenig Analogtechnik.  Dafür ist
die Wien-Brücke besser.  Mit einer ordentlichen Pegelregelung und
einem gut gleichlaufenden Tandempoti ergibt die einen sehr schönen
Sinus (besser als mit den Sinus-Formern bei XR2206 & Co.).  Da man bei
sauberem Aufbau keine Störungen von irgendeinem Digitalteil in diese
reine Analogschaltung hinein bekommt, kann man das Signal auch
problemlos bis in den Millivoltbereich abschwächen (sowas braucht man
bspw. für den Test von Mikrofoneingängen).
Gast #1309017
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Willst du den Generator zu deiner Unterhaltung / zum Lernen bauen, oder 
hast du eine konkrete Anwendung?

Zur Unterhaltung / zum Lernen kann man mit ein paar OPs und einem 
Steckbrett anfangen, ist von der Strasse weg, bekommt "irgendwas" raus 
und hat genug Hardware an der man Rechnen und Messen kann. So ähnlich 
ist das bei dem einfachen Mikrocontroller-DDS. Nur verschiebt sich der 
Aufwand bei denen etwas zur Software. Was man macht hängt von Zeit, 
Talent, Interesse und Kosten ab.

Wenn du eine konkrete Anwendung hast, sieht das anders aus. Da heißt es 
Anforderungen sammeln und konkret nach Schaltungen, Bauteilen und 
Technologien suchen mit denen diese erfüllt werden können. Oben wurde 
der XR2206 genannt. Der hat seine Grenzen (Audiobastler sind von seinem 
Sinus nicht begeistert) und es ist etwas trickreich alle Signalformen 
vernünftig aus ihm rauszubekommen. Hat man keine konkreten Anforderungen 
ist das OK. Hat man welche, dann mag der XR2206 nicht mehr ausrechen.
Gast #1309029
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Spezialbausteine wie den 038 und seine Vorgänger braucht heute kaum 
einer mehr, weil die meisten Schaltungen irgend ein PLD drauf haben und 
Wandler, mit denen das, was man machen will, einfach geht.

Ich habe mir schon vor vielen Jahren einen programmierbaren Generator 
gebaut: Einfach ein Lattice-PLD mit DA-Wandler. Kostet <20 Euro und 
produziert alles, was man braucht, bis hin zu mehreren MHz. Dann gfs. 
noch eine steuerbare Spannunmgsquelle dahinter, für Leistungsnwendungen.

Inzwischen habe ich das voll auf VHDL umgestellt und steure mehrere 
Wandlerkanäle parallel mit allerlei Funktionsmustern, die ich mit Excel 
erzeuge. Ich benutze u.a. das Xilinx Spartan 3E demo board und ein 
alternatives Altera baord von Gleichmann. Aus dem Cyclone 2 board habe 
ich durch Verkettung der DA-Wandler schon über 250MHz analog 
hausgezogen.
#1416278
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Hallo liebe Leute!
Da ich mein Projekt über den Sommer stillgelegt habe, möchte ich jetzt 
wieder durchstarten.
Nun, ich habe jetzt erstmal den Baustein für meine Funktion definiert, 
es soll der XR2206 sein.
Nun habe ich aber weitere Fragen, seid ihr sicher, dass dieser 
Funktionsgenerator für einfache Anwendungen ausreichen wird? Es soll nur 
ein einfacher Funktionsgenerator werden, der für Lehrzwecke ein Sinus, 
Rechteck, Dreiecksignal mit einer Uss von 5 Volt ausgeben kann.
Dann hätte ich noch eine Frage, ist dieser Baustein auch in den MSim 
bzw. MultiSim Bibliotheken vorhanden?
MfG

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